wenn ich das wort "umpolen" lese, wird mir schlecht, sorry!


    schade das der bdsm mittlerweile so verkannt wird. entweder ein mensch hat die veranlagung dazu, sich freiwillig zu unterwerfen oder nicht! imemrhin geht es nicht darum, zu etwas gezwungen zu werden oder "umgepolt" zu werden, sondern sich jemandem vertrauensvoll freiwillig hinzugeben. genauso wie sich der dominante part auch elende leer und traurig fühlt, wenn er nicht die bewunderung bekommt, die er verdient hat, da er der stärkere, weisere ist, in dessen natur es liegt anzuführen.


    wenn zwei wirklich devote partner in einer beziehung leben, dann ist es natürlich ebenfalls nicht besonders prickelnd. keiner kann die bedürfnisse des anderen wirklich stillen, da beide eine liebevolle aber bestimmte führung brauchen. dagegen kann man nichts machen, es sei denn einer würde seine dominante ader entdecken. aber meist weiss man schon sehr früh, ob man regelmässig sexuell männern oder frauen verfällt und es schön findet dass die mit einem machen was sie wollen und man das auch BRAUCHT. mfg

    Ein interessanter Faden ist dies hier. Ich habe auch beide Seiten ausprobiert und festgestellt ich bin eher devot.


    Es ist sehr schwer sich wirklich fallen zu lassen und als Mann die Kontrolle abzugeben und alle Befehle widerstandslos zu akzeptieren und umzusetzen. Die übliche männliche Vorstellung ist ja eher die, wie schon beschrieben, die das der devote Mann benutzt wird und sich dann die dominante Frau auf und an ihm befriedigt und Mann dabei auch seinen Spaß hat. Hhmmm, wirkliches "Benutzt werden" ist anders.


    Meine Freundin x:) , liebt es ihre Wünsche durchzusetzen, meine Wünsche finden dann keine Berücksichtigung. Die Frau nimmt sich was sie will, ohne dass es für mich schön ist. Spielt mit der Frustration des geilen unbefriedigten Mannes. Wenn es ins sadistische rein geht, quält sie mich ohne Rücksicht (okay, vorher abgesprochene Tabus werden beachtet) und ganz nach ihren Gelüsten. Kleine oder große Gemeinheiten versüßen ihr dann das Geschehen. Mich erfreut es immer wieder, zu spüren wie nass und geil sie dies macht wenn ich vor Schmerzen stöhne und die Schreie nur noch mit äußerster Anstrengung unterdrücken kann. Mein schweres Atmen unter der von ihr verabreichten Qual macht Sie unglaublich an. In den Po gefickt zu werden und dabei nicht mal jammern zu dürfen ist sehr schlimm für mich, wobei ich dann sowie so schon allen Stolz verloren habe und nur noch bettele es aufhört.


    Dann hört der gefühlte Spaß auf, es ist in der Situation für mich eher unschön und quälend. Ich schäme mich sehr so angeschaut, verspottet und verhöhnt zu werden. |-o


    Nach mehrwöchiger Keuschhaltung tut es übrigens -zumindest mir- körperlich weh, nackt vor ihr stehend oder knienend zu wichsen ohne kommen zu dürfen, wenn sich die Gedanken nur noch darum drehen endlich mal wieder abzuspritzen.


    Später dann wenn wir kuscheln, ich finde dies sehr wichtig, besonders in einer von tiefer und aufrichtiger Liebe getragenen Beziehung, tut mir die Nähe und die spürbare Zuneigung sehr gut. Ja, ich bin dann mit Stolz erfüllt, alles ausgehalten zu haben, meine Freundin ist mehrmals gekommen und nun sehr anhänglich und anschmiegsam, was in der Situation (unbefriedigt und extrem aufgegeilt) zu einer Dauererektion die ganz Nacht führt. Findet sie dann sehr anregend ;-D


    Im Prinzip ist das Machtgefälle zwischen uns unterschwellig immer da, wird von mir sehr geschätzt und von ihr auch. Ich halte es auch für normal, ein Mann begehrt eine schöne und attraktive Frau, da hat frau leichtes Spiel und kann ihre sexuellen Wünsche im Rahmen einer monogamen Beziehung voll ausleben. In den normalen Situationen ist es genau umgekehrt, dann bin ich führend und dominant. Im sexuellen und privaten Bereich genieße ich die Gegenseite. Ich bin sozusagen "Alltags dominant" und "Schlafzimmer devot".


    Aus meiner subjektiven Sicht ist es sehr wichtig die Achtung vor dem anderen Menschen zu wahren, hüben wie drüben!


    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es nicht funktioniert wenn die dominante Frau nur spielt, es wird niemals auf Dauer gut gehen, ohne wirkliche Veranlagung auf beiden Seiten geht es nicht.

    Es ist schon eine gute sache mit der devoten seite der Männer. Es ist nur schade das man als Mann kaum die möglichkeit diese Sachen alle auszuleben.Weil es kaum Dominante Frauen gibt. Da ich für meine Person sehr devot bin und es sehr genieße!

    @ optimistisch

    Zitat

    Dann hört der gefühlte Spaß auf, es ist in der Situation für mich eher unschön und quälend

    Zitat

    Später dann wenn wir kuscheln, ich finde dies sehr wichtig, besonders in einer von tiefer und aufrichtiger Liebe getragenen Beziehung, tut mir die Nähe und die spürbare Zuneigung sehr gut.

    ist für mich ein Widerspruch :-/

    Für mich auch! Aber ich versteh es bestimt nicht richtig, weil ich nur auf gleichberechtigten Sex steh. Ich mag keine Unterdrückung. weder aktiv, noch passiv. Und Gewalt brauch ich schon mal gar nicht. :-)

    also ich stehe auch auf weibliche Dominanz, aber meiner Meinung nach ist weiblich Dominanz ein sehr dehnbarer Begriff. Bahar hat das ganze ja schon etwas genauer beschrieben.


    Aber wenn ich die bisherigen Beiträge richtig interpretiert, dann versteht ihr unter weibliche Dominanz, dass sich ein Mann einer Frau unterwirft und sie ihn dann dominiert oder anders formuliert, der Mann erlaubt der Frau ihn zu dominieren.

    Zitat

    Mich macht es jedenfalls total an wenn ich den Mann benutzen darf und wenn er so daliegt und ich mich über ihn hermachen kann.


    Bei meinen Freund kann ichs nur Ansatzweise, wenn er daliegt und etwas schlummert und ich mich an ihm bedienen kann. Er lässt es sich dann nur bis zu einem gewissen Grad gefallen. Ich fange dann an seinen Schwanz zu lecken ihn zu blasen und dann reite ich los. Er schlummert dabei immer noch vor sich hin. Das ist so das einzige was ich machen kann. Würde ich ihm meine Pussy entgegenstrecken und mich über ihn knieen wäre das schon zuviel. Er sagt dann ich bin der Mann, lass das :-).

    Das unterstreicht genau, dass was ich sage. Ok man könnte ja sagen er steht halt einfach nicht darauf, aber selbst ein Mann der total auf weiblich Dominanz abfährt, kann doch von einer Frau nur so lange dominiert werden, so lange er es zu lässt. Und ist das dann Dominanz, wenn der Mann der Frau "erlaubt" ihn zu dominieren? Wobei es anders kaum geht, weil was soll denn eine Frau machen, wenn der Mann sich wehrt (muss ja nicht heißen, dass er es nicht will).


    Also so wie ihr schreibt, hört sich für mich das ganze eher wie ein Rollenspiel an, sprich die Frau übernimmt die dominante und der Mann die devote Rolle. Oder wie seht ihr das?

    Zitat

    Frauen wollen Helden, winselnde Lecksklaven sind für viele Frauen nur gegen Bezahlung zu ertragen, nicht als Partner.

    So ein Mann kann doch außerhalb vom Bett ein Held sein, so wie es sich Frauen wünschen. Oder hast du das anders gemeint?

    Dominante Frauen find ich geil.. es hat was von Fighting.. denn ich müsste sofort in meiner Art diese ihre Dominanz selbst dominieren -> also wär ich nicht der Richtige für sowas, aber ich würds kool finden wenn sie dominant wäre, extrem kool.. nur würde ich mich nicht dominieren lassen, allerhöchstens bischen und sofort muss ich schon wieder die Rolle übernehmen.. MUSS ich nämlich xD

    Habe seit meiner Kindheit das Verlangen mich einer Frau zu unterwerfen. Dachte dieses Gefühl verschwindet wieder, weil ich mich nicht normal damit fühlte.


    Ich möchte es unbedingt einmal ausprobieren mich dominieren, eriehen, erniedrigen, bloßstellen und Vorführen zu lassen. Ich als Besitz meiner Herrin die mich kontrolliert und und von der ich total abhängig bin !

    Na klar gibt es Männer, die beim Sex auf weiblich Dominanz stehen: z.b. mein Freund. ;-D


    Meine dominante Neigung beim Sex habe ich schnell an mir entdeckt, seine devote Neigung wurde von mir erst geweckt. ]:D


    LG