ich denke

    nach so langer zeit der ablehnung gibt es vor allem anderweitig ein problem... wenn man (als "dickckopf", "sturschädl" wie auch immer, aber nicht im negativen sinne gemeint) jahrelang NEIN! zu irgendwas sagt und sich dann doch dazu überwinden möchte, dann kann das schon auch ein demütigendes gefühl sein... man gibt damit vieleicht ein bisschen zu, dass man unrecht hatte bzw. dem anderen unrecht getan hat, wenn es dann doch nicht soooo schlimm und eklig war...


    und auch die angst es nicht "gut" zu machen wird nach so langer zeit vielleicht verstärkt da sein... "kann ich das überhaupt?"... "was, wenn ich alles falsch mache?"... da ist schon auch ein bisschen leistungsdruck dabei, wahrscheinlich besonders in dem alter wo man sexuell eigentlich schon seine erfahrungen gemacht hat... auch wenn man dann sogar schon selbst möchte und neugierig ist wie das wohl wäre... es kostet überwindung und auch ein bisschen (falschen) stolz...


    aber man muss ja nicht gleich ganz rangehn und loslutschen... man kann die sache auch im ganz entspannten anfangen... ich würde mich nackt auf seinen bauch kuscheln... mit dem gesicht zum besten stück... vielleicht ein bisschen den bauch streicheln... die hand langsam runter wandern lassen... ein bisschen ungezwungen mit dem teil spielen... nicht wichsen oder so... nur befühlen und ansehen... dann mit dem kopf stück für stück weiter unter rutschen... mit nebenbei mit dem partner über irgendwas unterhalten... den lümmel beschnuppern und noch genauer betrachten... vorsichtig mit der zungenspitze dran kitzeln... die lippen nassmachen und nur leicht übers schwanzköpfchen gleiten lassen ohne ihn in den mund zu nehmen... ihn rundherum mit der zunge befühlen... usw... weiter muss man beim ersten versuch doch gar nicht gehen...


    die position hat auch den vorteil, dass man sich nicht beobachtet fühlen kann, weil der mann ja nur den hinterkopf der frau sieht aber nicht was sie da genau macht... man kann sich also ans werk machen, ohne sich gedanken drüber machen zu müssen wie man oder grade aussieht bei dem was man tut...


    ich denke man sollte sich da auf keinen fall gross gedanken über techniken oder sowas machen... einfach mit gefühl rangehn und auf den partner und seine reaktionen achten... alles weiter ergibt sich von selbst, so wie auch die technik...

    Hi babs..

    Gaaaaanz großes Kompliment.


    Du hast das echt super toll beschrieben.


    Man merkt, daß du das aus der Sicht einer Frau besser sieht als ein Mann. Du kannst das mit den Worten einer Frau sagen.


    Finde deine Beiträge gut und hilfreich für andere. Weiter so!


    :-D :-) :-D

    Gabriele

    Nicht dass Oralsex nich oft geiler wäre, aber für deinen Zweck wäre manuelle befriedigung auch schon sehr angenehm für ihn... spreche aus Erfahrung; wenn sie irgendwie nich in Stimmung is und merkt dass ich es aber bin, dann lotst sie mich manchmal unter die Dusche oder ins Bett und spielt manuell. Oral wär sicherlich auch nicht verkehrt*g* Doch für den Anfang, für deinen Zweck, und um einen Rhythmus zu installieren, und deine Bereitschaft ihm eine Freude z machen zu signalisiseren, könntest du manuell machen für den Anfang und dann vielleicht abwechselnd wie du gerade Bock hast...setz dich bloß nich unter Druck!das wird nämlich dan für beide frustrierend.


    Viel Spaß damit*g* und vielleicht bekommst du ja beim "kochen" selbst doch "Apetit"...

    Dann fang Du mal an

    Oder hast Du schonmal probiert?


    Nicht, daß eine Menge Frauen gerne Samen auch schlucken, aber besonders ist das nicht.


    Gut ich stehe nicht auf Kerle, vielleicht macht mich das deshalb nicht extra an, aber ich mag es nicht.


    Der Geschmack geht ja noch, aber das körperwarme Zeug und noch in der Konsistenz ... nee.


    Folglich habe ich großes Verständnis, für Frauen, die nicht schlucken und das sollte jeder Mann haben.

    Schon probiert

    Natürlich sollte jeder mal seinen eigenen Samen schlucken, um zu wissen, wie das ist.


    Ist nämlich nicht besonders schlimm. Deshalb habe ich auch kein Verständnis, wenn manche Frauen so einen Aufstand darum machen.


    Muschisaft ist nämlich auch kein kulinarischer Genuss. Aber in Verbindung mit Geilheit, Erregung etc. bekommt das eine ganz andere Bedeutung.


    Bei der Diskussion hier merke ich übrigens immer wieder, dass einige Männer meinen, dass Samen schlucken eine ganz furchtbare Sache wäre, die sie allenfalls aus grosser Liebe, aber mit viel Überwindung macht.


    Unsinn. Viele Frauen macht es sehr geil, wenn der Mann in ihren Mund spritzt. Kein Mann sollte glauben, dass das was "unanständiges" ist. Lasst euer Denken nicht so sehr von sexuell frustrierten Frauen bestimmen!

    Gabriele

    Hallo Gabriele28,


    das was du schreibst, kommt mir alles sehr bekannt vor. Mit meinem Mann befand ich mich vor ca. 7 Jahren in der gleichen Situation. Er wollte fast täglich Sex, mir reichte alle zwei Wochen; er wollte verschiedene Stellungen, ich ließ nur Missionarsstellung zu; er wollte Oralsex, ich lehnte es ab. Einen Orgasmus hatte ich bis dato nie gehabt.


    Auch seine Laune wurde immer mieser, daraufhin natürlich auch meine, es war eine enorme Belastung für unsere Ehe und die ganze Familie. Ich weiss gar nicht mehr, warum ich ihm dann doch mal einen geblasen habe, es war ein wenig Alkohol im Spiel, bewußt geplant hatte ich das jedenfalls nicht. Ich muß sagen es war ganz und gar nicht ekelig, ganz im Gegenteil. Ich fand es ungeheuer erregend wie ich ihn mit meinem Mund beherrschte und auch sein Sperma hatte eher einen angenehmen Geschmack. Die Tage darauf war mein Mann wie ausgewechselt, in absoluter Hochstimmung. Es hat dann wohl 8 Wochen gedauert, bis ich ihm wieder einen geblasen habe, diesmal aber ganz bewußt. Es war wieder schön für mich obwohl er mich ja nicht gebumst hat, wollte ich ja auch nicht.


    Ich muß sagen, durch das blasen wuchs auch meine Erregung und meine Lust. Irgendwann wolte ich beim blasen ebenfalls von ihm geleckt werden, das hat er gerne gemacht und es war sehr schön. (Auch das hatte ich vorher immer abgelehnt). Heute sind wir an einem Punkt, an dem wir ca. 1x die Woche schönen, für beide (ja, auch für mich) befriedigenden Sex haben und ich ihm zwischendurch ein- bis zweimal einen blase. Seitdem habe ich einen ganz anderen Mann, er ist zufrieden, ausgeglichen und sollte er doch mal schlecht gelaunt sein (kommt nur noch selten vor), dann bestimmt nicht wegen zu wenig oder unbefriedigenden Sex.


    Nicht nur er oder ich, die ganze Familie und auch unser Umfeld profitieren davon, das ich irgendwann meine falschen Ekelgefühle über Bord geworfen und seinem Drängen nachgegeben habe.


    Das schöne daran ist das man das auch manchmal ganz überraschend, diskret und zwischendurch erledigen kann. So habe ich ihm z.B. im Frühjahr bei einem Waldspaziergang an einen Baum gedrückt, mich vor ihm gekniet, seinen Penis rausgeholt und ihm einen geblasen. Wenige Minuten später sind wir denn ganz normal weiterspaziert. Mann, was war mein Mann stolz auf mich, er hätts am liebsten jedem erzählt. Nebenbei, ich war selber stolz auf mich.


    Also, mein Rat kann nur lauten: Tu es, du bekommst letztenendes deutlich mehr als du gibst.

    sehr schön und weise geschrieben Marianne. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, das ein sexuell befriedigter Mann das beste ist, was "Frau" passieren kann. Und das tolle daran, als Frau hat man´s selbst in der Hand. Ich weiss aus eigener leidvoller Erfahrung:


    Warum geht ein Mann fremd?


    Weil sich ihm die Frau im Bett verweigert. (Gilt umgekehrt natürlich genauso)


    Ich habe zum Glück irgendwann den Dreh gekriegt (für meine erste langjährige Beziehung leider zu spät), und genieße nun meinen Mann und den Sex mit ihm. Hat aber auch gedauert.


    Es war bei mir wie bei dir, dadurch das ich ihm irgendwann mehr bot, wuchs auch meine Lust und ich wollte mehr für mich, was er mir auch bereitwillig gab.


    Für Gabriele:


    Zum blasen ist zu sagen, es ist wirklich nicht ekelig sondern toll den geliebten so zu befriedigen und auch das sperma schmeckt immer gut. (Mal süß, mal würzig, je nachdem was er am Vortag gegessen hat)


    Außerdem ist es sehr gesund, es enthält Vitamine und Spurenelemente, alles was Frau so täglich braucht.

    ...und

    es hilft (weil basisch) hervorragend gegen einen verstimmten magen! :-D


    wenn mir ein bisschen schlecht war muss ich danach immer rülpsen und fühl mich gleich besser... er fühlt sich auch besser und alle sind glücklich ;-D

    Marianne , Roswitha

    Interessant, eure Erfahrung zu lesen, bestätigt eigentlich meine Ansicht, dass blasen für eine sexuell unverklemmte Frau eine feine Sache ist und auch dem eigenen Lustgewinn dient.


    Ich frage mich aber: Woher kommt diese anfängliche Abneigung, das Gefühl von Pfuideibi etc.? Erziehung, Religion, Sozialisation?


    Das würde mich wirklich mal interessieren. Denn es ist ja leider nicht ganz selten, selbst viele Männer denken, dass das was ganz furchtbares sein muss, wie man in diesen Foren lesen kann.


    Kleine Anekdote am Rande: Als ich das erste mal eine Muschi leckte, hatte ich auch gewisse Hemmungen. Die Vorstellung, dass das vielleicht stinkt, Millionen von Bakterien, schmutzig wie ein ungereinigtes Pissoir etc. Aber Versuch macht weise: Ich hätte mich höllisch blamiert, hätte ich da einen Rückzieher gemacht. Also Augen zu und durch..... Zu meiner angenehmen Überraschung war das unheimlich geil und schmeckte köstlich. Danach konnte ich sehr zur Freude meiner Partnerinnen nicht mehr davon lassen... ;-)

    Popo

    Nicht zwangsläufig, aber meistens.


    Dafür kann man anscheinend den Umkehrschluß nicht ziehen (auch wenn es logisch so wäre). Aber ich kenn auch genügend Paare, bei denen sexuell wenig läuft und mind. ein Teil nicht zufrieden damit ist.

    Wahre Liebe

    Wenn man seinen Partner wirklich liebt, gibt es nichts an ihm wovor man sich ekelt.


    Und wenn man weiß, das er(sie) sich etwas brennend wünscht was man selber aber eigentlich nicht möchte, dann erfüllt man


    seine(m/r) Partner(in) wenigstens ab und zu auch solche Herzenswünsche und wenn es nur einmal im Jahr ist.


    Denn der Partner leidet das ganze Jahr, man selber muß sich nur für einen Augenblick zusammenreißen.


    Das nenn ich wahre Liebe.