• Bondage/Reiz am Fesseln/Erfahrungen?Tips?

    Hallo :-) Wer von Euch kennt sich im Bereich "gefesselter Sex" aus? Es geht mir nicht um Schmerzen etc, sondern um den Reiz des Ausgeliefert seins. Wie steigt man in den Bereich am Besten ein? Wer hat Tips, was besonders reizvoll ist? Und wie bringt man das dem Freund bei ohne ihn zu schocken??? Danke für Tips im Vorraus!!!!
  • 275 Antworten

    Elanor

    Okay. Du zählst mich nicht zu jenen Leutz; ich weiß es, und das genügt mir. Vielleicht willst Du's ja einfach nur lesen. Und was hast Du eigentlich an, wenn Du im Internet gewisse Seiten aufrufst? Nein, ich will's nicht wissen, bitte nicht. Aber was heißt das: "von Stapel lassen"? Ich nehm' meinen Mut in beide Hände, Du, schreib's hin. Hilf mir halt, wenn morgen die Wölfe über mich herfallen.


    Von meiner Freundin - die ebensowenig sadistische Neigungen hat wie ich masochistische, vor allem eine verdammt gute Kinder- und Familientherapeutin ist, die ihren Beruf liebt, wie ich meinen liebe -, aber, Elanor, nur von ihr, ja, lasse ich mir im Schnitt ca. alle drei Wochen (derzeit) auch mit den erwähnten Lederriemchen peitschen/sichtbar striemen, gefesselt oder auch nicht:


    Hinterbacken (sehr hart);


    Schultergürtel, Schultern (hart);


    Oberschenkelinnen- und außenseiten (mäßig hart);


    Oberarminnenseiten und Achselhöhlen (mäßig hart/hauchzart);


    Wadeninnenseiten (mäßig hart);


    Flanken, Bauch (mäßig hart);


    Venushügel (mäßig hart/hart);


    Brüste (mäßig hart/hart).


    Die Brustwarzen EXTREM hart, wenn nur gewährleistet ist, daß die Hiebe mit Lederriemchen, Brustpeitsche, Knötchenpeitsche und Gerte waagerecht einfallen, daher nur die Warzen treffen, was in der Regel der Fall ist, wenn ich mir die mit Hilfe zweier Lederriemchen abgeschnürten Warzen seitlich oder nach oben wegspanne. Zwischendurch bekommen sie Klammern, Frauenzungen und abermals Klammern; Klammern, Klammern, Klammern, und nicht nur je eine. Am empfänglichsten für die Peitsche, den Stock gebärden sich meine zu wahrlich schneeweißen Schmetterlingsflügeln gepreßten Brustwarzen, und was an Wollust ihnen selbst die Peitsche nicht entlocken kann, die Fingernägel meiner Freundin schaffen es verläßlich, seit dreieinhalb Jahren. Bis aufs Blut. Will sagen: In der Regel bleiben wir diesseits dieser Grenze. Es gibt Ausnahmen.


    All diese Körperteile peitsche/strieme ich auch meiner Liebsten (dem Grade nach durchgehend etwas schwächer), und nichts als Lust, reinste Lust empfinde ich dabei. Einziger Maßstab für mich bleibt das Lusterleben meiner zweiten guten Sonne. Bei all dem bleiben die Männer außen vor. Beschluß. Was sie uns später ansehen, ist ihnen recht. Unsere Männer sind völlig normal, sie haben keine Probleme damit, auch einen gestriemten Hintern zu bumsen. Nur sehen, dabei zusehen, wie sie gestriemt wurden, unsere Ärsche und Brüste und was weiß ich, das wollen sie halt nicht. Wir akzeptieren das, es ist okay. Verschlüge es mich heute am Tag auf eine einsame Insel, nur meinen Mann und mich, die ganze Sache wäre Schnee von gestern. Kein Mensch braucht das: die Peitsche. Meine Freundin und ich leisten uns sie auch bloß; wir haben das diskutiert. Ihre 19jährige Tochter weiß davon seit ungefähr drei Monaten. Ich stehe vor ihr nicht schlechter da, eher besser. Und Mama ist eh was ganz Besonderes, die beste Mutter von allen.


    So, jetzt ist es raus. Auch Dir eine gute Nacht, liebe Grüße sowieso

    Sabine

    Was ich anhabe? Unterschiedlich ;-). Ich gehöre zu den Menschen, die sich zuhause meistens immer umziehen; sprich, entweder Hausanzug, Jogginganzug, oder, und das des öfteren, eine ganz spezielle Art von "Hauskleidung", die mehr zeigt als verhüllt, habe zu Hause eine exhibitionistische Ader, mein Mann eine voyeuristische ;-). Aber wie gesagt, diese Neigungen leben wir ausschließlich zu Hause aus, zum Teilen sind weder mein GG noch ich, zumindest was dieses Thema anbetrifft, bereit ;-).


    Was das Peitschen angeht: denke nicht, dass Du dazu wirklich Mut brauchst, dies hier rein zu schreiben, herfallen wird über Dich auch keiner.


    Aber jetzt kann ich Stichwort Madonnenbastardisierung besser nachvollziehen.


    Liebe Grüße


    Elanor

    Elanor

    In Sachen Klamotten scheinen die Verhältnisse bei Euch denen bei uns nicht unähnlich zu sein, stelle ich amüsiert fest! Und Dein Mann ist ja nur ein Jahr älter als meiner, der mir mit den Jahren immer voyeuristischer vorkommt. Oder habe ich ihn immer voyeuristischer gemacht? So genau weiß ich es nicht... Ich habe da auch ein paar ganz nette Fummel im Schrank, einen habe ich gerade an, und weil ich heute schon den ganzen Tag Lust habe auf das, was man damenhaft-dekadent nennen könnte: Es ist ein schwarzes Wollstretch-Ministrickkleid mit langen Ärmeln und tiefem Rundausschnitt. An den Beinen geradezu obszön kurz, im Sitzen auf alle Fälle. Kein Slip, BH sowieso nie. Dafür eine weiße Perlenkette über den Brüsten und ein schicker schwarzer Wildlederpumps, worunter ich selbstverständlich keine fußgewölbeschädigenden High heels, sondern einen klassischen Stöckelschuh mit lediglich mittelhohem Absatz verstehe. Na, ich bin mit meinen Reizen nicht ganz so knauserig wie Du, vom Ordnungsamt im übrigen noch nicht verwarnt worden, aber dieses Ministricki da ist so ziemlich das Äußerste, in dem ich mich sommers und ohne langen Mantel drüber noch auf die Straße wage. Damenhaft-dekadent... Ich meine es so: Vorhin bin ich einfach nur aufgestanden, habe das Ministricki hochgeschoben und meinen Po zwei männliche Glieder befriedigen lassen bis zum Erguß in ihm, nacheinander. In Pumps, im Stehen, an meinem Schreibtisch. Danach habe ich für die Herren zwei Riesendöner geholt, bin im Joggi durch den Regen getrabt, war einfach nur glücklich. Von meiner beruflichen Reise abgesehen, wohnen wir jetzt schon wieder sechs Tage zusammen, seit Heiligabend. Es sind schöne Tage, ein schönes Leben.


    An einer Stelle muß ich mich, wenn auch nicht berichtigen, so doch was richtigstellen. Das mit dem Dreiwochenrhythmus, das ist noch nicht lange so. Noch Mitte September hätte ich schreiben müssen: alle drei Monate, höchstens. Irgendwann im Herbst war dann ein Zeitpunkt erreicht, da gelang es mir selbst unter Aufbietung all meiner Phantasie nicht mehr, die Erinnerung an das Schöne weiterhin in Vorfreude auf das Schöne umzumünzen. Die Zeitspanne war einfach zu groß, das klaffte vor allem in meinem Kopf nur noch wie eine Schere, und da war ein Gespräch fällig. Zwischen meinem Mann und mir. Ein sehr ruhiges Gespräch. Seidem ist es okay. Was wiederum die Aufzählung angeht: nicht alle drei Wochen alles in einer Nacht. Manchmal, ja, dann auch wechselseitig, aber eher selten. Nur meine und meiner Liebsten Brustwarzen, die verlangt es wirklich spätestens nach drei Wochen auch nach der Knötchenpeitsche. Ürigens ein Instrument, das für Brustwarzen eigentlich viel zu "giftig" ist. Du bist sehr tolerant, finde ich.


    Mit liebem Gruß

    Sabine

    Tolerant? Aber sicher! Und das immer, solange ich es mit meinem Gewissen und meinen moralischen und ethischen Grundsätzen vereinbaren kann. Das selbige erwarte ich schließlich auch für meine Person.


    Um den Eindruck zu erwehren, ich wäre knausrig, muss ich wohl etwas genauer Ausholen:


    z.B. trage ich gerade ein knappes Top und eine Hose im Marlenestil - bis dahin stinknormal (natürlich ohne Unterwäsche). Das Aussergewöhnliche:die Hose hat einen Reissverschluss, vom hinteren Bündchen bis zum vorderen durchgehend, und der ist zuhause offen ;-) - so gehe ich z.B. nicht auf die Strasse ;-). Ansonsten ziehe ich mich auch sehr gerne figurbetont und sexy an, auch und gerade in der Öffentlichkeit. Wo meine Knausrigkeit anfängt: meine sekundären Geschlechtsmerkmale sind generell verhüllt, d.h. selbst wenn ich im knappen Mini rumlaufe und nichts drunter habe, lasse ich dies keinen außer meinem Mann wissen oder gar sehen. Im Gegensatz zu Dir liebe ich fußschädigende High Heels, allerdings bin ich immer darauf bedacht, dass ich diese nur für ein paar Stunden trage. Wenn ich diese nicht trage, laufe ich generell barfuß.

    Elanor

    Einen Deiner Sätze unterschreibe ich sofort: "Selbst wenn ich [draußen] im knappen Mini rumlaufe und nichts drunter habe, lasse ich dies keinen außer meinem Mann wissen oder gar sehen." Ist bei mir genauso. Mit der einen Einschränkung, daß es halt auch meine Freundin und deren Lebensgefährte wissen, sofern anwesend oder an warmen Sommerabenden mit uns an der Uferpromenade bummelnd. Im übrigen gehe ich davon aus, daß Du eines wadenverschönernden Schuhs ebensowenig bedarfst wie meine Freundin oder ich. Normalerweise laufe ich zu Hause auch immer barfuß. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, barfuß auch immer durch Wald und Wiesen gestreift, habe daher leicht überbreite Füße.


    Ui - ein scharfes Teil hast Du da an! Ehrlich gesagt, mir wurde vorhin ein bißchen warm, als sich zu der Beschreibung das Bild einzustellen begann, die Vorstellung. Einen durch den Schritt von hinten bis vorn verlaufenden Reißverschluß habe ich zuletzt bei einer Nutte gesehen. Nur daß er halt, im Gegensatz zu Deinem, "züchtig" geschlossen war, und irgendwie fühlte die Dame sich in Frankfurt ja auch wie zu Hause... Aber was schreibe ich da schon wieder! Wir werden unseren guten FesselMan hier noch ganz verrückt machen...


    Hosen.. Ich wandle mal ein E-Mail ab: Bis etwa Anfang September vertrat mein Göttergatte in Sachen weibliche Beinkleider eine Theorie, die Du vielleicht kennst. Alle Männer vertreten sie. Es ist die des "wohleingeschenkten Hinterns". Gipfelpunkt: der sogenannte Jeansarsch, der knackige. Wie er etwa, laut meinem GG, mit Bezug auf meinen Hintern in einer 501er Levis mit klassischem Röhrenschnitt, von denen ich in der Tat nicht wenige im Schrank habe, zum Ausdruck komme. An der neuen Hosenmode hingegen mißfiel meinem Mann - und über Monate hinweg wurde das mit großen Worten vertreten - der "fehlende Abschluß zur Taille hin". Die "horizontale Teilung", so mein kleiner Intellektueller hier weiter, falle nicht mit den "natürlichen Rundungen" einer Frau zusammen, beleidige daher regelrecht das Auge des Betrachters. Also ihm "fehle" da einfach etwas. Über diesem Geschwafel, und leider war ich dämlich genug, mich belabern zu lassen, so überzeugend wurde all das vorgetragen, verstrich der Sommer. Und zweifelte ich denn einmal an der Richtigkeit all dessen, wurde mir sogleich ein Satz von Karl Lagerfeld um die Ohren geschlagen: "Mode ist der Irrtum von vorgestern." Soweit die Theorie. Praktisch allerdings fiel mir auf, daß mein GG beim Ausgehen immer häufiger auf das zu starren begann, was die diesjährige Hosenmode so unverhüllt zeigt: die Bäuche der Frauen. Die Unterbäuche? Die Bäuche. Dessenungeachtet wurde weiterhin, und nicht selten im Augenblick des ungenierten Hinstarrens, der "fehlende Abschluß zur Taille hin" kritisiert. Geradezu gebetsmühlenhaft dahergeleiert. Irgendwann klingelte es dann bei mir. Die Stielaugen, die mein Männlein immer häufiger bekam, waren ganz offensichtlich Folge eines schlichten Gewöhnungsprozesses. Womit die Theorie folglich auf tönernen Füßen stand, und eigentlich war sie damit schon gefallen. Dieser Gedanke kam mir am 5. September. Unter anderem von der 19jährigen Tochter meiner Lebensfrau erfuhr ich, daß die neue Hosenmode sich nicht nur sehr bequem trage, sondern daß man in Hüfthosen auch noch überaus bequem sitze. Für eine Schreibtischtäterin wie mich, die sich auch zu Hause gern mal ein bißchen aufbrezelt, ein nicht unwichtiger Punkt, und meines Göttergatten Auffassung, daß diese Hosen notwendig "Sitzriesinnen" und, im Gegenzug, "kurze Beine" machten, sei, wie die junge Frau, die auch Mamas wunderschöne Endlosbeine als 1:1-Kopie geerbt hat, versicherte, ganz und gar unhaltbar. Außerdem kann ich bei meinen wohlgeformten Beinen wirklich alles tragen oder weglassen, das wußte ich schon immer. Am Abend des 5. September dann Einwahl beim Deutschen Wetterdienst, Abrufen der Voraussage für die nächsten Tage. In Aussicht gestellt wurde herrlichstes Spätsommerwetter, und mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit würde es sich, so die langfristige Prognose, bis Mitte des Monats halten. Und so war's dann ja auch.


    Das "Teil", Elanor, nach längerer Suche in einer Zeilgalerie-Boutique gefunden, ist aus schwarzem, feingegerbten Kalbsleder, weich und bequem wie nur etwas. Röhrenschnitt, denn alles, was auch nur andeutungsweise nach "Schlag" aussieht, liebe ich nicht. Die Fußgelenke bleiben gut frei, und der erste Clou: Der Schnitt in der Hüfte fällt von hinten nach vorn leicht ab. Zwei Zentimeter? Ungefähr. Und jetzt kommt der Hammer. Das "Teil" hat keinen Gürtel, keine Knöpfe, sondern einen Schnürverschluß. Überm Bauch, überm Unterbauch? Ein klares Jein. Denn der raffinierte Einschnitt des mit der Spitze nach unten zeigenden, nicht ganz gleichseitigen Dreiecks, über dem die beiden je 70 Zentimeter langen Rundschnürchen aus schwarzem Leder geschnürt werden, um zuletzt in einer Schleife zu enden, und diese liegt weit unterhalb meines Nabelschmucks; dieser Einschnitt, Elanor, geht derart weit nach unten, daß ich meinen "Wegweiser" auf dem Venushügel inzwischen ausrasiert habe. Unmittelbar nach dem Kauf hatte ich ihn um anderthalb Zentimeter gekürzt, aber das reichte nicht. Nicht anders meine Lebensfrau, die die gleiche Leder-HH in ihrer Beinlänge fand und ihr Scheckbuch gleichfalls ungerührt zückte. Damit Dich die Frage nach der Länge der nach unten weisenden Dreiecksschenkel nicht unnötig plagt: etwa sechs Zentimeter. Also da fehlt bis zum Innenwinkel der inneren Labien nicht mehr viel. Die Länge des dritten Schenkels: knapp fünf Zentimeter. Um diesen Betrag also klafft das Dreieck unter dem Schleifchen in der Waagerechten. Wir waren an jenem Einkaufssamstag noch kaum zur Tür herein, da wurden wir schon hin- und hergewendet. Wo die Männer ihre Zeige- und Mittelfinger zuerst hinabgleiten ließen, kannst Du Dir denken. - Was ich nicht mache, Elanor: draußen meine Unterwäsche zu zeigen. Und was ist das oft für ein billiges Zeugs, was die Mädels da ein Stück weit sehen lassen! Ich finde das Herzeigen, obschon im Besitz qualitativ besserer Unterwäsche, total affig, und weil ich vorwiegend Tanga- oder G-String-Slips mit hohem Beinausschnitt besitze, habe ich mich in der Boutique in dem Punkt eben auch noch eingedeckt. Vorn ist es allerdings ein echtes Problem, den String muß man wirklich tief nach unten schieben. Anfangs war ich mit der sündhaft teuren Leder-HH (ein paar Tage später habe ich noch eine in Mittelbraun gekauft, am Bein im Dreiviertelschnitt, angeschlitzt) ziemlich knauserig, und wirklich trocken ist mein Döschen nie. Aber so viel hält ein Tanga nun auch nicht zurück, und inzwischen ist es mir egal. Leder gehört auf nackte Haut, basta. Im übrigen meine ich, daß insbesondere nicht wenige junge Mädchen diese Hüfthosen besser nicht trügen. Man kann nicht tagtäglich bei McDonald's herumhocken und dann Hüfthosen mit dicken Speckrollen darüber tragen wollen. Findet mein Mann auch.


    Mit liebem Gruß auch an Deinen

    Sabine

    Hüfthosen sind für mich ebenfalls die Erfindung schlechthin ;-). Allerdings vertrete ich - wie Du auch - die Meinung, dass da nichts darunter vorzublitzen hat, wirkt meiner Meinung nach billig. Ist oft eine Gradwanderung, die Linie zwischen sexy und billig/ordinär - wie ich finde. Ich zeige gerne viel, bin bestimmt nicht prüde, auch ist dies eine Frage des Typs: Was an der einen supersexy aussieht, wirkt an einer anderen eben billig. Oft machen es aber auch einfach die Materialien, aus die die Kleidungsstücke gefertigt sind, aus. Mir fällt gerade auf, dass ich das scheinbar irgendwie nicht zu "Papier" bekomme, was ich meine. Das größte Problem an der Mode ist, dass die meisten Frauen sich definitiv nicht anziehen können. Als ich das 1. mal in Paris war, ist mir dieses Phänomen auf drastischste Art und Weise klar geworden: Im Gesicht dick zugepampte Mollige, die sich in Hüfthosen mit knappem Top zwängen, die Speckrollen tief über dem Bund hängend, ebensolche Exemplare in Leggins, die die reichlich vorhandene Cellulite nicht verbergen können, Tiefdecolltierte Minikleider, die knapp unter dem machtigen Po enden und ca. alle 10 sec. in die Länge gezogen werden, wobei man nicht mal Zeit hat sich über diesen Zustand zu amüsieren, so stark ist man mit der Überlegung beschäftigt, ob die Dame in ihrem Gürtel Ihren Bauch im Zaum hält, oder ob dies ein behelfsmäßiger BH darstellen soll...........(nicht gegen Dicke, absolut gar nicht, aber es gibt auch in diesen Größen wirklich sexy Kleidung, die diesen Damen sicherlich besser gestanden hätten)


    Dagegen: Mädels mit Traumfigur, verhüllend in kartoffelsackartigen Gebilden (vielleicht waren es auch welche?) mit strähnigen Haaren, die kaum den Blick heben, wenn sie angelächselt werden. Manchmal jucks mich bei eben beschriebenen Exemplaren, sie in die nächste Boutique/Kaufhaus zu schleppen und neu einzukleiden, um - ob dick oder dünn - Kleider zu verpassen, die die Reize ins richtige Licht rücken. Aber genug davon, ist ein Thema für sich ;-)


    Die einzigen Hüfthosen, die ich nicht trage sind die Low-rise (Vorbild: vermutlich Britney Spears), deren Bund ist im Stehen vermutlich noch 1/2 cm vom Schlitz entfernt, ergo setzten gar nicht möglich, geschweige denn Bücken. Am liebsten mag ich die Hosen, die gerade so beim Hüftknochen enden - wie die vielgepriesene Levis 501 eben ;-D (zumindest enden sie bei mir dort).


    Liebe Grüße auch zurück

    Elanor

    Hast Du das gelesen, was FesselMan uns schrieb? Ich dachte, ich sehe nicht recht! Da unterhalten wir uns zwanglos über die diesjährige Hosenmode - und wir können doch nicht nackt vorm Computer sitzen, Elanor! -, und prompt kriegt der Kerl einen Harten! Dabei hat er eine Freundin. Aber wie kann man sich am PC einen abwichsen, wenn man eine Freundin hat? Begreifst Du das? Ich nicht. Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich morgen hier schreiben soll. Mehr als Rindsrouladen für die Männer gewickelt (Neujahrsessen) und gefüllte Paprikaschoten für den Silvesterabend vorbereitet habe ich heute, ehrlich gesagt nicht, aber nach FesselMans E-Mail zögere ich ernstlich, en détail zu erläutern, was eine biedere Hausfrau beim Wickeln von Rindsrouladen und dem Aushöhlen fleischig-fruchtiger Paprikaschoten, beispielsweise von roten, so durch den Kopf geht; nebenbei. Was meinst Du dazu? Und hatte ich Dir eigentlich erzählt, daß ich alles, was mich tagsüber so bewegt, immer mit in den Schlaf nehme, regelrecht wegträume? Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, wie ich FesselMan erklären soll, was ich mir selbst kaum erklären kann, nach vier Glas Rotwein; nämlich daß ich beim Entkernen insbesondere der roten Paprikaschoten immerzu denken mußte: Warum haben die eigentlich keinen Reißverschluß? Es wäre nur praktisch, alles quölle einfach nur hervor, schaffte sich Platz und - ich breche den Satz ab, es ist spät geworden.


    Wo waren wir noch gleich stehengeblieben? Ach ja, dieser Einkaufsbummel da, "kein Busen mit fast 18", Du weißt schon. Sag' wo gibt es diese Hosen zu kaufen, dieses spezielle "Teil", meine ich, das ich bislang nur an einer Frankfurter Nutte gesehen habe? Ich könnte mir vorstellen, daß ich auch an mir gern mal sähe, wie meine Schnecke, die Frucht meines Leibes befreit hervorquillt, hätte ich denn ein solches "Teil" im Schrank. Bzw. an. Leider hast Du keine Bezugsquelle - interessant, evtl., auch für FesselMans Freundin! - angegeben. Das ist aber nur eine sehr kleine Kritik.


    Gute Nacht, Elanor, gute Nacht, FesselMan -

    Hallo ist hier Jemand

    Zehn Gebote der Lebenskunst


    (von Curt Elwenspoek)


    Sei Du! Lebe dein Leben !


    Mache dir nichts leicht!.Aber mach dir auch


    Nichts unnötig schwer!


    Begegne den Leuten so,wie du wünschest,


    dass sie dir begegnen!


    Halte dich immer am Zügel,


    auch in Freud und Genuß.


    Nichts überstürzen!Wer langsam geht,


    kommt sicherer an´s Ziel.


    Dein Grundsatz sei:Wenig-aber gut!


    Nicht:viel und billig!


    Sei bescheiden!Begnüge dich immer mit dem Besten,


    was zu haben ist!


    Denke immer daran: Nichts ist morgen so wichtig,


    wie es dir heute erscheint.


    Mach dich rar,doch maße dir nichts an.


    Pflücke die Rose-aber nie in fremden Gärten!


    (Und ziehe dir dazu Handschuhe an!)


    ;-) ;-) ;-D ;-D :-o :-o

    Nethe

    Liebe Nethe, ja, wir sind alle da. FesselMan kommt ein bißchen später. Er hat beruflich arg viel um die Ohren, kann derzeit erst des Nachts posten.


    Wieder mal schöne Zeilen von Dir! Eben habe ich sie auch in einem anderen Thread gefunden, dort verbunden mit einem "guten Rutsch". Ich schaue gleich mal, ob ich Schillers Epigramme finde (kann sie nicht mehr auswendig), die könnten Dir gefallen.


    Bleibe auch im neuen Jahr, wie Du bist und wie ganz viele hier Dich schätzen und, ja, lieben.

    Nethe

    Siehst Du, schon habe ich sie gefunden, Schillers Epigramme, und hurtig abgetippt. War in den "Balladen", ich wußte es nicht mehr:


    Vor dem Tod erschrickst du! Du wünschest, unsterblich zu leben?


    Lebe im Ganzen! Wenn du lang dahin bist, es bleibt.


    Teuer ist mir der Freund, doch auch den Feind kann ich nutzen:


    Zeigt mir der Freund, was ich kann, lehrt mich der Feind, was ich soll.


    Ewig wechselt der Wille den Zweck und die Regel,


    in ewig wiederholter Gestalt wälzen die Taten sich um.


    Aber jugendlich immer, in immer veränderter Schöne,


    ehrst du, fromme Natur, züchtig das alte Gesetz.


    Immer dieselbe, bewahrst Du in treuen Händen dem Manne,


    was Dir das gaukelnde Kind, was Dir der Jüngling vertraut.


    Nährst an gleicher Brust die vielfach wechselnden Alter;


    unter demselben Blau, über dem nämlichen Grün wandeln


    die nahen und wandeln, vereint, die fernen Geschlechter,


    und die Sonne Homers, siehe – sie lächelt auch uns.


    Mit liebem Gruß