nochmal zum thema warum und wie:


    für mich ist das ein gegensatz: ich bin im alltag eine ziemllich toughe und durhsetzungsstarke Frau-und ziemlich verkopft.


    ich habe eine devote ader, ich denke mal, um eine auszeit von der eigenen stärke zu nehmen, die verantwortung mal abgeben zu können, mich hinzugeben, mich ganz und gar fallen zu lassen. meine stärke nicht nach aussen zu kehren, sondern mich meinem partner vertrauensvoll zu unterwerfen.


    ausleben? in der partnerschaft? eher schlecht, ich scheine nämlich grade die latent devoten anzuziehen-oder aber die sensiblen, die diese "political correctnes-sperre" im kopf haben: eine Frau darf man nicht benutzen und beschmutzen, und ihr auch nicht weh tun, selbst, wenn sie darum bittet.

    Genau so sind viele Frauen (Oder es ist Zufall, dass ich nun mal solche Frauen bevorzugt kennen lerne...); im realen Leben tough und selbstbewußt, in sexueller Hinsicht dann eher devot.


    Ich finde dies persönlich auch sehr gut, eine Partnerschaft besteht ja nicht nur aus Sex, und wenn dann im "Rest" eine ziemliche Ausgeglichenheit herrscht, umso besser.

    Es ist nur nervig, wenn Männer dann aufgrund ihres selbstsicheren Auftretens im Alltag auch sexuelle Dominanz von einer devoten Frau erwarten. Und wer sich die Devotheit zu oft anmerken lässt, hat auch nicht immer die Richtigen im Schlepptau.

    @Gia76

    Zitat

    Es ist nur nervig, wenn Männer dann aufgrund ihres selbstsicheren Auftretens im Alltag auch sexuelle Dominanz von einer devoten Frau erwarten. Und wer sich die Devotheit zu oft anmerken lässt, hat auch nicht immer die Richtigen im Schlepptau.

    Kannst Du das mal bitte erklären???

    BDSM ist weder ein soziologisches, noch ein medizinisches "Problem". Es geht um Gefühle! Es geht um Ehrlichkeit - sich selbst und dem/der Partner/in gegenüber.


    Wenn jemand BDSM-Gedanken hat ist es sein gutes Recht (in gegenseitigem Einvernehmen) diese Gedanken in die Tat umzusetzen - ebenso wie Kuschelsex (was jetzt in keinster weise abwertend gemeint sein soll). Ich benutze den Ausdruck nur aus dem Grunde, das wenn ich "normaler Sex" geschrieben hätte gleich wieder gedacht werden könnte das BDSM-Sex eben nicht normal und damit "pervers" sei.


    Wenn ein Mensch in sich Gedanken und Phantasien trägt, so liegt es an ihm und damit an seiner Ehrlichkeit sich selbst und der/dem potenziellen Partner/in gegenüber, darüber zu reden. Findet der andere kein Gefallen an diesen Gedanken gibt es exakt zwei Möglichkeiten: Verzicht, oder Partnerwechsel.


    Gedanken und Phantsien können entweder "schon immer" vorhanden gewesen sein, oder durch Schlüsselreize erst später ins Bewustsein gerückt worden sein. Niemand sollte, darf sich Schuldgefühle ob seiner Neigungen einreden lassen. Letztendlich ists egal was "die Nachbarn denken", ich muss es ihnen ja nicht auf die Nase binden was in meinen vier Wänden passiert.


    Liebe Grüße


    TieU