Sonnenwind

    bifu

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    Nachdem Du also schon so eine erfüllte Beziehung hattest haben sich bestimmt auch Deine Vorstellungen von einer erfüllten Beziehung geändert.

    Nein, ich sagte ja bereits, dass ich ohne Vorstellungen in die Beziehung gegangen bin. Es ist mir auch fremd, so wie Sonnenwind das tut, dass ich mir zuvor eine Liste von Kriterien überlegt hätte, wie so eine Beziehung sein muss. Natürlich hatte ich Vorstellungen davon, was Liebe sein könnte, denn schließlich sieht man im Leben genug Liebesfilme, aber das waren für mich ja keine konkreten Vorstellungen und sexuell hatte ich gar keine.

    Zitat

    Sie wird sich mit ihrem zukünftigen Partner entwickeln.

    Ich sehe bei ihr, dass sie eine ziemlich festgelegte Schablone hat, wie ihr Traummann sein soll, was er können soll, etc. und sie hat hier auch schon mehrfach geschrieben, sie wolle ihm nichts "beibringen". Entwickeln ist aber, sich gegenseitig etwas beizubringen, nicht im Sinne von Belehren, sondern im Sinne von Aufeinander eingehen. Sie geht aber auf niemanden ein, der nicht in ihr Raster passt. Mein Freund passte nicht in mein Raster, aber ich habe auch kein solches Raster wie Sonnenwind 8nie gehabt), sondern nur ein ganz wages, sehr variables. Mein Kriterium ist das, dass ich mich verliebe und es gibt ein paar wage Dinge, die ich kenne, wo ich weiß, dass ich darauf eher "anspringe".


    Jetzt habe ich ein Raster, nämlich mein Freund. Ich weiß aber, dass ich mich erst auf einen neuen Mann einlassen können werde, wenn ich dieses Raster ablege, denn sonst würde ich die Beziehung mit einem neuen ständig mit der mit meinem Freund vergleichen und ich würde diesem neuen Mann in seinen ganz eigenen Eigenarten nicht gerecht. Ich würde an ihm vorbeilaufen, weil ich gar nicht merken würde, dass er der Richtige ist, da mein Abgleich mit meinem Raster das nämlich verhindert.

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    Wenn man Dich jetzt fragt wie Du vorgehen würdest dann würdest Du doch sicher genau so antworten wie in dem Beitrag aus dem ich zitiert habe. Aus Deiner erlebten Erfahrung heraus.

    Das hat nichts mit meinen Erfahrungen zutun, wie ich vorgehe. Es war noch nie ein wirkliches Ziel von mir, auf das ich hingearbeitet hätte, einen Mann für eine Beziehung zu finden. Ganz selten bin ich mal mit dem Hintergedanken ausgegangen "Vielleicht könnte ich ja einen Mann kennen lernen". Ich suche also gar nicht und das habe ich noch nie. Alle meine Beziehungen habe ich zufällig kennen gelernt, ohne auf der Suche gewesen zu sein. Ich hatte also schon immer die Methode, keine Methode zu haben und es auf mich zukommen zu lassen.

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    Sonnenwind hatte so eine erfüllte Beziehung noch nicht.

    Ich hatte aber nie eine solche Bedürftigkeit nach einer erfüllenden Beziehung. Ich lebe alleine ein erfüllendes Leben und eine solche Beziehung ist eine tolle Bereicherung, aber ich brauche sie nicht zu meiner Lebenserfüllung. Das hatte ich auch schon mehrfach geschrieben, scheint aber schwer zu verstehen zu sein. Ich genüge mir selber (natürlich habe ich Freunde, die mir wichtig sind). Dieses große Glück einer erfüllenden Beziehung kann man m.E. auch nicht fordern. Es ist ein seltender Glücksfall, es ist vergänglich (Wir waren ja ein Jahr getrennt, er hatte seine Midlifecrisis, dann wollte er aber zurück kommen, ist dann aber gestorben). Ich weiß nicht, ob ich sowas je wieder erleben werde und ich wäre m.E. bescheuert, wenn ich jetzt mein Lebensglück auf dieses Ziel, nocheinmal soetwas zu finden, ausrichten würde. Ich rechne damit, dass ich das nie mehr finde und daher wieder alleine zufrieden sein muss. Wenn ich viel Glück habe, dann habe ich vielleicht nochmal eine zweite Chance, aber diesem Glück kann man nicht nachlaufen und es schon gar nicht erzwingen. Es begegnet einem, oder eben nicht.


    Dieses Glück erzwingen zu wollen, sich darauf zu versteifen, es zu finden, dass blockiert m.E. Wenn man so ein Raster hat, dann fallen da genau die durch, die es dann sein könnten. Wie gesagt, hätte ich meine Kriterien für einen Traummann so fest gehabt wie Sonnenwind, dann hätte ich meinen Freund nie kennen gelernt.

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    Und es gibt Millionen Menschen die diese Suche eben nicht dem Zufall oder dem Schicksal überlassen.

    Aber genau das halte ich für einen Fehler. Es führt nämlich dazu, dass man nicht wirklich offen auf die Menschen zugeht, die einem begegnen, sondern sofort sein Raster über sie stülpt.

    angel72

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    Und da gibt es auch nette Männer

    Bin aber in Elsey geboren, damals noch Hohenlimburg, weil meine Eltern in Letmathe wohnten, aber meine Eltern bei der Geburt meiner Schwester mit dem Letmather Krankenhaus nicht zufrieden waren und daher mit mir nach Elsey sind. Habe also nie in Hagen gelebt.

    @ wai

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    Jetzt habe ich ein Raster, nämlich mein Freund.

    So langsam beginne ich zu ahnen, was dich hier antreibt ... das wollte ich doch immer schon mal wissen. Plötzlich werdet ihr euch etwas ähnlich, Sonnenwind und du, wenn auch im Moment nur an einem Punkt.


    Rasterlose Sexpartnersuche ist eine schwierige Sache, finde ich. Wenn man das eigene Raster mal kurz verschwinden lassen kann, wird sicherlich so mache positive Erfahrung erleben. Und ändert prompt das Raster ;-)

    Don Knilcheone

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    Rasterlose Sexpartnersuche ist eine schwierige Sache, finde ich.

    Nein, das ist es für mich nie gewesen. Ich würde es aber nicht so extrem als "raster L O S" bezeichnen. Ich habe sicher auch ein unbewusstes Raster. Z.B. verliebe ich mich meistens in Männer mit schönen Augen und Männer mit irgendwelchen Spleens (in einen "Normalo", was immer das sei, habe ich mich noch nie verliebt). Sicher gibt es bestimmte Signale, die er aussendet, auf die ich unbewusst reagiere, aber ich könnte es kaum benennen, welche das sind.


    Bei meinem Freund spielte z.B. der Geruch eine große Rolle. Hab da mal einen Biologen zu befragt und der meinte, dass die Geruchsstoffe (Pheromone) eine bestimmte Form haben. Diese Form passt entweder wie ein Puzzelteil zu meinen Hormonen und dann lösen sie etwas in mir aus, oder sie passen nicht. "Die Chemie stimmt" kann man also durchaus wortwörtlich nehmen. Aber die Chemie reicht nicht. Es muss auch eine Art geistige Seelenverwandschaft bestehen, denn anderenfalls funktioniert die Kommunikation nicht und es kann sich nicht weiter in die Tiefe entwickeln. Es muss außerdem das emotionale Verhalten stimmen, um mir immer wieder die emotionale Bestätigung zu geben, geliebt zu werden. Wenn er nicht liebevoll mit mir umgeht, dann sterben die Gefühle. Dieses "Raster", was ich beschreibe, ist aber im Gegensatz zu dem von Sonnenwind ein sehr abstraktes. Ob er sportlich ist, oder nicht, welche sonstigen konkreten Eigenschaften er hat, ist variabel.


    Zurzeit ist es aber bei mir so, dass ich mir automatisch, wenn ich mir einen Traummann vorstelle, konkret meinen Freund vorstelle. Mein Raster ist also mit konkreten Eigenschaften gefüllt. Ich weiß aber, dass dies nicht unabdingbar ist. Ich stand z.B. vor ihm nicht auf Männer mit langen Haaren und Bart und auch nicht auf Computerfreaks. Zurzeit stelle ich mir aber dennoch so einen Mann vor. Er hat also mein Raster konkret geprägt. Wenn ich jetzt aber nur unter Männern mit langen Haaren und Bart und Computerfreaks suche (gerade bei letzterer Gruppe sind attraktive und beziehungsfähige Männer eher selten ;-). Das kann ich beurteilen, weil ich mich immer noch u.a. in Chaos Computer Club Kreisen rumtreibe), dann schränke ich ja mein Suchraster total ein.


    Ich muss mein Raster wieder erweitern und auf die abstrakte Ebene bringen. Das passiert aber von selber. Es braucht allerdings Zeit. Ich schätze, mindestens zwei Jahre.


    Ich könnte jetzt auch den Fehler machen, mich zuhause zu vergraben und für den Rest meines Lebens meinem Freund nachtrauern. Das tu ich nicht. Ich gehe raus, lerne Männer im Zusammenhang mit meinen Interessen kennen und achte darauf, was mir an denen gefallen könnte, jenseits meines konkreten Rasters und ohne Absichten. Ich lerne wieder, in meinem Raster mehr zuzulassen. Was sollte auch ein neuer Mann denken, wenn er merkt, er ist ein Ersatz, ein Abklatsch meines vorherigen Freundes? Aber auch nicht viel anderes sehe ich es, wenn er ein Abklatsch meines konkreten Traummannes in meinen Vorstellungen ist. Damit wird man niemandem gerecht.


    Meinen Freund konnte ich gerade deshalb so lieben, wie er ist und eine solche Nähe zu ihm entwickeln, weil ich mich auf IHN eingelassen habe und ihn nicht mit einem imaginärem Traummann verglichen habe, weil ich keine Erwartungen an ihn hatte, dass er mir bestimmte Bedürfnisse erfüllen muss, dass er eine bestimmte Rolle in meinem Leben spielen muss und bestimmten Vorstellungen entsprechen muss. M.E. verhindert nämlich ein solch bestimmtes Raster, dass ich diesem Menschen, wie er ist, wirklich nahe kommen kann, denn ich sehe ihn ja immer im Vergleich mit meinen Vorstellungen und nicht ihn. Ich bin nicht offen für ihn, sondern gleiche ständig ab. So kann keine wirkliche Nähe entstehen.

    wai:

    Zitat

    1. Ich habe zwar sicher meine Vorstellungen von einem tollen Mann, aber diese Kriterien waren bei ihm vollkommen irrelevant. Ich habe mich auf IHN eingelassen.

    ich hab eine andere Vorgehensweise, erfahrungs- und vergangenheitsbedingt. Willst du mir die jetzt vorwerfen?

    Zitat

    2. Ich habe gar nicht nach so einer Beziehung gesucht, ich habe nämlich gar nicht dran geglaubt, dass es sowas gibt (war da immerhin auch schon 34). Also hatte ich auch keine Erwartungen.

    ich habe gewaltig viele Erwartungen, gespeist aus Jahrzehntelanger Sehnsucht. Hast du nicht gehabt, gut. Ich hab die aber. Willst du mir das jetzt vorwerfen?


    und komm mir nicht mit dem Satz, ich solle das einfach so oder nur teilweise hintenanstellen. Geht nicht.


    [qutoe]


    3. Ich habe überhaupt nicht nach einer Beziehung gesucht, weil ich dachte, dass ich da eh keine Zeit zu habe und Partnerschaften, die nicht leidenschaftlich sind, gehen mir sowieso nach kurzer Zeit auf die Nerven, sodass ich lieber alleine meine Ruhe haben wollte.

    passt auch nicht.


    Warum hörst du nicht endlich auf, mich mit dir zu vergleichen und deine Vorgehensweise als die "allein zum Ziel führende" anzupreisen?

    Zitat

    4. Ich habe mich in ihn verliebt und dachte anfangs "Es gibt so nette Männer, aber ausgerechnet in den letzten, verstrahlten, schrägen Computerfreak musst du dich verlieben.

    dazu sag ich nur: Erst der Sex, dann die Liebe.

    @ wieauchimmer

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    Dieses "Raster", was ich beschreibe, ist aber im Gegensatz zu dem von Sonnenwind ein sehr abstraktes.

    Du kannst es abstrahieren, weil du eine konkrete Ausprägung kennengelernt hast. Deine ehemalige Beziehung ist dein Festhalte-Punkt, an dem das Raster angeschraubt ist, von hier aus kannst du es in verschiedene Richtungen drehen. Wenn man die konkrete Ausprägung nicht kennengelernt hat, ist man auf die Phantasie angewiesen und die schmückt zuerste die Teile aus, die einem wichtig sind/erscheinen. Ich glaube nicht, dass dieses Raster weniger abstrakt ist, es ist nur anders aufgebaut.


    In einem stimme ich dir aber zu: Die beste Suchmethode ist das nicht-suchen. Das deckt sich doch sehr mit meiner Lebenserfahrung.

    Zitat

    Aber auch nicht viel anderes sehe ich es, wenn er ein Abklatsch meines konkreten Traummannes in meinen Vorstellungen ist. Damit wird man niemandem gerecht.

    Aber troztdem gibt es Sätze, die mit "ich will" anfangen, auch gerechtfertigte.

    Zitat

    gerade bei letzterer Gruppe sind attraktive und beziehungsfähige Männer eher selten

    Tz, tz, tz, na gut, du hast Recht, ich kann es auch beurteilen. ;-)

    bifu:

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    Ich dageben bin fähig aus praktisch jeder Situation eine sexuell geprägte Situation zu machen - mit meiner Phantasie. Das ist auch ganz einfach, - wenn man will, wenn man Spaß daran hat.


    Diese Phantasien hat eigentlich jeder. Und wenn es nur Tagträume sind. Siehe den Kopfkino Faden. Man braucht den Mut und den Willen sie mit dem Partner auszuleben. Diese Situation nicht verstreichen zu lassen. Dazu muss man aber diese Phantasien und Tagträume auch zulassen. Nicht nur auf das was einen umgibt und ablenkt reagieren sondern mit dem Partner in dieser Phantasiewahrnehmung agieren.

    und warum tat das keiner meiner "exe"? Die hatten keine Phantasie, das ist alles.

    Zitat

    Und diesen Willen sollte der Mann haben -wenn er denn eine erotisch-intensive Beziehung haben und pflegen will. Denn die Erotik kommt ja nicht vom Himmel geflogen, und beide müssen ihren Teil dazu beitragen.


    Da man diese Wahrnehmung ja nicht teilen kann muss man den Partner ja quasi herausfordern sich dieser Phantasie zu stellen. Oder, da wir hier ja von D/S reden, sich ihr zu unterwerfen.

    das taten sie auch nicht.


    der letzte, der hat dann nach Monaten allmählich kapiert, wie versaut ich bin, und ein bisschen aus sich rausgelassen. War auch ganz nett, was der sich so vorstellte... nur, da war unsere Beziehung längst kaputt. Wegen durch und durch unbefriedigendm Sex.

    Zitat

    Es redet keiner von Vollgas über Stunden. Variationen sind nicht nur nötig, sondern auch von mir sehr erwünscht.


    das bezieht sich alles auf seinen Schwanz, nicht wahr?


    Ich bezog mich wirklich auf das reine "Wie lange können" denn da muss gewisse Basis schon vorhanden sein.

    das streitet ja keiner ab. Aber ohne den Willen dazu keine Basis.


    Ich beobachte ja Männer (in clubs z.b.). Die Können das nicht. Die brauchen extreme Stimulans (idealerweise die Hand), und schnell. Dann geht die ganze Sache ein, zwei Minuten, und sie kommen. Wie soll ein Mann, der NUR SO Sex hat, und NUR SO kommen kann, ein guter, ausdauernder Liebhaber sein?


    Der muss doch fähig sein, seine Erektion 10 MInuten zu halten! Sonst bringt mir das nix.

    Zitat

    im Übrigen sprach ich von sexueller Dominanz. Im Rahmen dieser kann bzw sollte der Mann die Erregung beider Beteiligten steuern


    Dieses Steuern ist auch wieder Kontrolle.

    und wo ist das Problem? Das macht doch Spaß!

    Zitat

    Es liegt in seiner Hand. Er formt sie, er fordert sie, er bremst sie, er treibt sie weiter, so, wie er will. Er muss es nur können.


    Und wollen. Der Grund das es viele nicht können ist der das sie es nicht lernen wollen. Und das sie es nicht lernen wollen könnte daran liegen das sie sich den daraus resultierenden Lustgewinn für sich selber nicht ausmalen können.

    ich sag dir ein paar andere Gründe: der erste und wichtigste: Zuviel Arbeit. Warum so, wenns auch anders, schneller geht?


    der 2.: Keine Phantasie. der dritte: kein Mut. etc pp..


    [qutoe]


    Ist das nicht ein wenig einseitig? Was ist mit Händen, Lippen, Zunge, Hilfsmittel, verbales Vorher-Erregen, Exhibitionismus-Spielchen, Demütigungs-spielchen.. all diese Dinge, die Sex unendlich erweiterbar machen? Wenn man keine Scheuklappen anhat und Phantasie hat? Wie gesagt, das gehört für mich alles dabei.


    Diese Scheuklappen bedeuten nicht automatisch mangelnde Phantasie. Sie können auch mit der persönlichen Einstellung des Einzelnen zu tun haben.

    hab ich kein Mitleid mit. Meine letzte Bekanntschaft sagte: "Ich kann das nicht, ich bin so erzogen worden ich kann nicht so mit ner Frau umgehen" (grob umschrieben, seine Aussage). Tja, was soll man noch dazu sagen? Kann er nicht, wirklich nicht, oder will er nicht, weil er auch anders das kriegt, was er will, nämlich Sex? Das kann man natürlich als Aussenstehender schlecht beurteilen. Für mich gibts da nur eine Konsequenz: Beenden.

    Zitat

    Bifu, du kannst eine Frau soweit erregen, dass du sie kaum anfassen musst, und wenn du es dann tust, kommt sie. Das geht. Man muss nur wissen, wie und, ganz wichtig, Geduld haben.


    Geduld ist etwas das man lernen und dann auch geniessen kann. Dies fällt vielen, gerade in der heutigen Zeit, schwer.

    da gibt es nur einen Grund für:


    Weil es überall für Männer schnellen Sex gibt. Warum sollten sie sich die Mühe machen, sich um ne Frau zu bemühen? Eine die Ansprüche stellt, ist weg. Da nimmt er sich halt die nächste. So läuft das.


    Das ist eben unsere Zeit, immer schneller, immer extremer, aber, vor allen Dingen, immer mehr SPASS. Ohne was dafür zu tun, oder gar Verantwortung zu übernehmen. Konsummentatität.. hast du als Frau keine doppelD-Titten, bist du unten durch. (sorry, musste jetzt sein). Das lässt sich beliebig erweitern.

    marsram:

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    Bei mir ist inzwischen der eindruck entstanden, dass du ausschliesslich argumente suchst, die deine unerschütterliche überzeugung untermauern, dass es das, was du suchst, nicht gibt. daraus kann dann eine art appetenzverhalten resultieren, das heisst, du suchst - bewusst oder unbewusst - nach dingen, die deine überzeugung bestätigen. ich vermute sogar, dass das auch mögliche beziehungen mit männern beeinflussen könnte, da diese deine negativen erwartungen unbewusst bestätigen würden.

    wie soll das denn gehen???


    Vielleicht so: Von meinen Ex-Partnern war KEINER einigermaßen das, was mich erregt hat (die Kriterien dafür lassen wir jetzt mal aussen vor), weder körperlich, noch mental, noch geistig, nix, gar nix. Ich habs trotzdem versucht, weil, man muss ja - das ist ja nicht zuletzt auch hier der Tenor - Abstriche machen.


    Ergebnis war: Diese Ex-Partner konnten mir nicht gefährlich werden - im Gegenteil, ICH hab sie "kontrolliert", quasi mit ihnen gespielt. Was mir auf Dauer langweilig wird zugegebenermaßen.


    Also halten wir fest: Keiner meiner Ex-Partner war, sagen wir mal, zu 80% das, was ich mir so vorstelle. Bis auf einen, den hab ich hier kennengelernt... da hatte ich zum ersten Mal das GEfühL: "du bist angekommen - das ist er." Na ja, das ist dann nix geworden...


    lange Rede, kurzer Sinn: ich hab hohe Anforderungen, gewiss, zu oft Kompromisse gemacht und bin dann reingefallen, ob ich das jetzt getan hab, um hinterher schimpfen zu können, weiß ich nicht... es war bestimmt ein Großteil reine Beziehungssehnsucht dabei, trotz zu großer Kompromisse zu versuchen...


    Normal muss man an das Thema "Beziehung" völlig sachlich rangehen und abchecken, obs passt. Hab ich nie gemacht. War mein Fehler, geb ich zu.

    Zitat

    du solltest vielleicht versuchen, von deinen maximalforderungen und idealvorstellungen etwas abstand zu nehmenund v.a. solltest du versuchen, dich nicht mit sich selbst erfüllenden prophezeiungen zufrieden zu geben, sondern den glauben zurückzugewinnen, dass sich deine vorstellungen realisieren lassen, aber eben nur dann, wenn du nicht von vornherein die realisierbarkeit grundsätzlich in frage stellst.

    oh, Glauben hab ich viel. Ich weiß, dass es so einen Mann gibt .. siehe auch oben das BEispiel hier aus dem forum. Plötzlich passte es... es gab ihn... Zufall. Aber es ist ja nix draus geworden.


    An der Realisierbarkeit scheitert es. Ich weiß absolut nix mehr. Ich habs in der sog. "Szene" versucht, das war ein totaler Reinfall. Ich kenne keinen einzigen erotischen dom. "Normale" Männer bringen es auch nicht. Ich weiß da echt nicht weiter.

    angel:

    Zitat

    angel meint vielleicht, dominante Männer wollen nicht so viel Sex. Die ziehen es vor, ihre angebliche Dominanz anders auszuleben


    Wer sagt denn dominante Männer wollen nicht so viel Sex ?


    Was ist das denn ?

    ich sage das. Ich brauche es mind. 1mal täglich. Ich brauche einen Mann, der sich um meine Lust KÜMMERT, BEMÜHT; und das tut KEIN dom. Da ist es eher umgekehrt; die sub kümmert sich um den dom. Ob sie was davon hat (ausser der "Befriedigung", ihm "dienen" zu "dürfen") ist sch**** egal.

    Zitat

    Und wie denkst Du denn leben sie ihre angebliche Dominanz anders aus ?

    Scheindominanz. Mit Lederhose, Peitsche und blödsinnigem Rumkommandieren.


    Ich suche SEXUELLE Domiannz. Die findest du nicht in der Szene.