Remington:

    du bist einen Schritt ZU WEIT. Es entsteht KEIN Tiefgang, weil keine Kommunikation entsteht, sei es im club, sei es über mail, sei es beim Kennenlernen im Alltag. Das waren die drei unterschiedlichen Situationen, die ich beschrieben hatte. Gut, im club kann ich es noch verstehen, alle wollen Sex, Spaß etc blabla. Aber selbst da bringen Männer kaum eine anständige Anmache auf die Beine. Es fehlt nur noch, dass sie sagen: "Du ficken?" und nach hinten zeigen, Richtung Matratze :-o


    Zum Thema "Kennenlernen über mail/foren, also Schriftkontakt" schreib ich gleich was längeres. Mehrere "lustige" Erlebnisse der letzten Wochen.

    sonnenwind

    Zitat

    Die meisten - bis jetzt alle, die ich kenne - schwächeln auf zumindest einem Gebiet. Entweder sie sind übersensible Weicheier, oder Intelligenz"bestien" (nennt man auch verkopft) oder dumme Machoarschlö*****... warum gibts nicht nen Querschnitt von all dem? Und mit Selbstbewusstsein, bitte... denn, wenn sie irgendwo schwächeln, oder einseitig fixiert sind, was gleichzeitig heißen würde, man kann entweder nicht mit ihnen reden, oder nicht ficken, oder sie haben keinen Tiefgang, ist das ganze unvollkommen. Die Persönlichkeit hat Schlagseite, ist einseitig fixiert. Sowas mag ich nicht. Ich will nen RUNDEN, in sich selbst ruhenden Menschen.

    Betrachtest Du Dich selbstkritisch ? Welches sind Deine Schwachstellen ? Es scheint, mir Du gestehst Dir keine zu.

    Zitat

    Betrachtest Du Dich selbstkritisch? Welches sind Deine Schwachstellen? Es scheint, mir Du gestehst Dir keine zu.

    doch, tu ich. Ich kenne sie und versuche, sie auszugleichen. Ich kenne mich und weiß, was ich will und kann darüber reden. An diesen Dingen scheitern die meisten Männer schon.

    Sex ist die schönste Form der Kommunikation, kann aber auch die komplizierteste sein. Wie kann es dazu kommen, wenn die Kommunikation VORHER nicht stimmt oder es gar nicht dazu kommt?


    Ich nehme jetzt mal NUR Stellung zum Thema "Kennenlernen über mail/Schriftkontakt" im Kontext mit BDSM, d.h. beiden ist die "Neigung" klar:


    Meine sexuelle Selbstständigkeit. Potentielle Partner kapieren diese nicht. Sie stellen Forderungen wie "rasiert, ohne Unterwäsche" etc pp; ich registriere das amüsiert, weil ich sowas längst VON MIR AUS tue, weil es MIR Spaß macht, aber ich registriere es auch mit einem gewissen Unmut, denn ich finde es unverschämt, von einer relativ fremden Person, beim Kennenlernen sowas zu verlangen.


    Will meinen: Ich bin im Kopf soweit, dass ich viele Dinge tue, für MICH, aber ein pot. "dom" muss sich erst mal "erarbeiten", dass ich es für ihn tue. Deshalb bewirken solche unverschämten Forderungen bei mir eher eine Gegenreaktion, ein Nein, eine Ablehnung.


    Dazu mal ein paar Beispiele aus den letzten Wochen, damit ihr hier alle nicht im Trüben fischt ;-D:


    Nr. 1., M.: Kennengelernt über ein Kontaktforum. Ich tausche mich per mail aus mit ihm, über Vorstellungen/Wünsche bezügl. BDSM und Partnerschaft; er lebt in Köln, ist also kein Problem, ihn kennenzulernen. 1. Treffen in Kneipe; M ist stark übergewichtig, käme körperlich für mich als Partner nicht in Frage (mich stößt sowas ab). Trotzdem unterhalten wir uns gut 5 Stunden, recht spannend, erster Körperkontakt, er redet gut, ist deutlich interessiert, er riecht gut. Ich schiebe meine Bedenken bezügl. seines massiven Übergewichts beiseite, am nächsten Tag ist eine SM-Party, ich schmeiße alle meine Pläne über den Haufen und schlage M vor, zusammen dort hin zu gehen. Er stimmt zu. Die party ist das Übliche; ich gönne ihm die kleinen Freuden eines doms und bediene ihn den ganzen Abend, er spielt mit mir, erregt mich, alles sehr sanft und zärtlich, aber als das kommen soll, was kommen mus, kommt von ihm nichts. Ich bin sichtlich frustriert, erst recht, als von ihm der Satz fällt, er sei in demselben Etablissement vor kurzem gewesen und habe dort für 100 Euro einer Frau die Brüste abgebunden und sie dann gefickt. Ich empfinde diesen Satz angesichts meiner aktuellen Bedürfnisse, die er sicher gemerkt hat, als unverschämt, schlicht: Er ist zu DUMM, zu kapieren, was ich will, obwohl wir uns da im Vorfeld per mail und auch den Abend zuvor ausführlich unterhalten haben: SM als Vorspiel zu Sex. Die Nacht/Party endet in Missstimmung, es folgen noch ein paar mails, aber ein Treffen macht wohl keinen Sinn mehr.


    Nr. 2. Namen vergessen; seine Anzeige in einer Zeitung.


    Ein eindeutig/zweideutiger Text weist mich darauf hin: Das ist einer von der anderen Seite. Ich antworte, was ich bin, was ich will, kurz, knapp. Mailkontakt entwickelt sich, 5, 6 mails gehen hin und her. Natürlich ist er verheiratet und "ansonsten ist seine Ehe ganz gut"; ich schlucke diese Tatsache erst mal, will sehen, wie es weiter geht; erkläre ihm aber meine Bedenken, weil ich selbst mich ja u.a. wegen meiner "Neigung" aus langjähriger Ehe gelöst hattte. Nun ja, Männer haben das offensichtlich nicht nötig - so weit, so gut. Es folgen für mich unverschämte Forderungen eines typischen Dummdoms: z.B "ich erwarte, dass du immer frisch rasiert bist und bei schönem Wetter ohne Unterwäsche"; leicht amüsiert bis verärgert teile ich ihm mit, dass ich das sowieso immer tue, weil ICH es mag; aber als in seinem 6. oder 7. mail der Satz fiel: "Übrigens, ich sehe es nicht als meine Pflicht an, eines deiner drei Löcher zu füllen" ist bei mir endgültig der Ofen aus. Ich sage ihm auch, warum; er versucht, das Ganze abzuschwächen; SM sei für ihn ja immer nur Vorspiel, natürlich wolle er Sex etcblabla, aber das nützt nichts mehr. Soviel Verachtung, wie ich aus diesem einen Satz gespürt habe, das gleichzeitige Fordern von ihm, aber ohne bereit zu sein, etwas zu geben, geschweige denn ernsthaftes Interesse an meiner Person (es kam z.b. keine einzige Frage bezügl. meinem Vorleben/Ehe) ausser an meiner bitteschön immer rasierten Möse - nein, danke.


    Nr. 3. Mailkontakt/Kennengelernt über ein BDSM-forum. Er, J, findet meine Beiträge in dem forum klasse. Intensiver mailkontakt, er fragt gut, gibt die richtigen Antworten. Bildaustausch auch o.k. Erstes Telefongespräch. Leider bin ich während dieser Zeit schlecht telefonisch erreichbar. Er muss es wohl mehrfach versucht haben, mich so zu erreichen - vergeblich. Er schickt aber keine einzige mail. Ich höre eine Woche nix von ihm, frage nach, was los ist. Er berichtet mir, dass er versucht habe, mich zu erreichen, und nun sauer sei. Auf meine Bemerkung, man könne immer schnell ein mail abschicken, geht er gar nicht ein. Es kommt einfach nichts mehr. Nochmals nachfragen tue ich nicht, ich laufe niemandem hinterher.


    Das waren jetzt 3 Beispiele, ich könnte fortsetzen, aber ich will nicht.


    Kommunikationsversuche waren da, Kompromisse hab ich gemacht, alles hat nix genutzt.


    WOLLEN die BDSM? WOLLEN die ne Partnerschaft? Meine Antwort: NEIN.


    Es scheitert an Schwierigkeiten, die keine sind. Am Nichtverstehenkönnen oder -wollen, was der andere will. An Forderungen, die gänzlich unmenschlich sind.

    Ja, und dann gibt es da noch eine ganz andere Erfahrung. Neu, aber genauso schlecht.


    Es ist das wahnsinnig machende Gefühl, zu wissen, da ist ein Mensch, der mich voll versteht, akzeptiert, wie ich bin, weiß, was ich will, etc; das Gefühl, da ist mein männliches Gegenstück, mein Pendant, der, der mich fordern, fördern könnte, der, nach dem ich gesucht habe, nur, er will nicht. Er will nicht weil er Angst hat, Angst vor der Intensität einer möglichen Beziehung, Angst vor den Folgen dieser Intensität ("wir würden uns totschlagen oder totficken").


    Dieses Schei**** gefühl kommt dann zu allem Übel noch hinterher. Dieses Gefühl nichts ändern zu können, diese Ohnmacht. Wut auch, ja. Wut ob dieser Unabänderlichkeit meiner Situation.


    Ich habe seitdem Neinsagen gelernt. Ich schätze, ich werde noch lange neinsagen. Wieder.

    Grainne, meine Meinung dazu in konventioneller Schreibweise (scheint mir angebracht):


    Fall 1: Ein Fetisch-Freak, der annahm, etwas kostenlos bekommen zu können, wofür er sonst 100 EUR zahlt.


    Fall 2: Auch ein Fetisch-Freak, der aber vorbaut. Sollte das Ansehen nicht seinen Vorstellungen entsprechen, läuft nichts

    Backup.

    Fall 3: Normale Reaktion, er erwartete, daß DU zurückrufst. Da hätte ich genauso reagiert. Eine unangebrachte Reaktion Deinerseits (genauer gesagt gar keine, bezugnehmend auf Deine Schilderung). Du siehst Dich im Recht, bist Du aber nicht.

    Zitat

    Es ist das wahnsinnig machende Gefühl, zu wissen, da ist ein Mensch, der mich voll versteht, akzeptiert, wie ich bin, weiß, was ich will, etc; das Gefühl, da ist mein männliches Gegenstück, mein Pendant, der, der mich fordern, fördern könnte, der, nach dem ich gesucht habe, nur, er will nicht. Er will nicht weil er Angst hat, Angst vor der Intensität einer möglichen Beziehung, Angst vor den Folgen dieser Intensität ("wir würden uns totschlagen oder totficken").

    Wunschvorstellung Deinerseits. Projektion Deiner (inzwischen verzweifelten) Wünsche auf eine Person, geschürt durch verbale Kommunikation – weitab jedweder Realität.


    Wäre dieser Mann wirklich so stark und dominant, hätte er keine Angst.


    Remington

    Zitat

    Ich hab langsam keine Lust mehr.

    Hör auf, Dich auf sexuelle Wünsche zu versteifen. Das Leben beinhaltet nicht nur Sex.


    Mach etwas ganz anderes. Versuche Dein Leben in allen anderen Aspekten in den Griff zu bekommen. Schließe Dich einem Projekt an, mache etwas Gemeinnütziges oder bilde Dich in Kursen weiter.


    Du könntest Dich beispielsweise um Menschen kümmern, die soziale Kontakte dringend benötigen. Behinderte oder auch ältere Menschen. Man bekommt dabei neue Horizonte und Du bekommst ein völlig neues Selbstwertgefühl und eine innere Ausgeglichenheit.


    Dem Mann, den Du suchst, wirst Du dann rein zufällig begegnen. Sei in diesem Fall nicht kompromißlos.


    Ich wünsche Dir viel Glück.


    Remington

    Das denke ich auch

    Ein verändertes Leben (-sgefühl) ist auch gleichzeitig die Chance, neue Menschen bzw. vor allem andere Menschen kennenzulernen. Die eigene persönliche Entwicklung spiegelt sich immer an den Menschen, die sich um einen herum aufhalten.

    @sonnenwind

    habe mir jetzt nicht die ganzen seiten durchgelesen, deshalb kann es sein, daß das, was jetzt kommt, schon gesagt wurde.


    nur mal ein zitat aus dem eingangsposting:

    Zitat

    Ich treffe auf 2 "Sorten" Männer:


    1. Die, die das, was ich ihnen biete, mal eben so mitnehmen, oder sich bereitwillig mitziehen lassen von meiner Hingabe, geilheit usw.


    2. die, die von soviel Gier gehemmt sind, weil dies ja - indirekt - eine Aufforderung an sie ist: "Bitte, fick mich!" Diese Forderung spüren sie, unbewusst, können aber deshalb nicht. Diese Gehemmten brauchen dann aktive Aufforderung, die aber von mir -da ich ja DEVOT bin - NICHT kommt, jedenfalls nicht von alleine. Selber trauen sie sich aber nicht, was zu tun, der erste Schritt muss bei solchen Männern immer von mir kommen (das reicht manchmal auch nicht, soll aber nicht das Thema hier sein).

    wenn es wirklich bisher nur diese männer waren, dann hast du bisher noch keine dominanten männer getroffen. dominanz hat für mich damit zu tun, daß der eine die macht für eine begrenzte zeit abgibt und der andere die volle macht hat. was er mit dieser macht dann tut, ist seine sache.


    hierzu ein zitat von dieser seite:

    Zitat

    Es folgen für mich unverschämte Forderungen eines typischen Dummdoms: z.B "ich erwarte, dass du immer frisch rasiert bist und bei schönem Wetter ohne Unterwäsche"; leicht amüsiert bis verärgert teile ich ihm mit, dass ich das sowieso immer tue, weil ICH es mag; aber als in seinem 6. oder 7. mail der Satz fiel: "Übrigens, ich sehe es nicht als meine Pflicht an, eines deiner drei Löcher zu füllen" ist bei mir endgültig der Ofen aus.

    und eines von der ersten seite:

    Zitat

    ist es also mein Fehler, wenn


    ich schnell bereit bin? .. schnell nass bin? ... schnell sehr laut bin?... wenn ich mich nicht zurückhalten kann, hemmungslos bin?... mich schnell hingebe?... wenn ich, um aktiv zu sein beim Sex, Forderungen brauche?... wenn ich eigentlich gebremst werden muss, das aber keiner kann?... wenn ich eigentlich gebremst werden muss, das aber keiner versteht, weil ich ja so reagiere? ... wenn ich mit meiner Geilheit Männer mitziehe? ... alles meine Fehler, ja


    Tja, das sind die Merkmale einer DEVOTEN Frau.

    sorry, wenn ich es so unverblümt sage: wenn du wirklich so fühlst, bist du nicht devot.


    devot sein heißt wie gesagt, die macht und kontrolle abgeben, sich vollkommen dem dominanten auszuliefern (dies bedeutet für den dom übrigens eine riesige verantwortung). der dom entscheidet dann, was er mit dir machen möchte, was du machen sollst, was du lassen sollst, usw. - nicht du hast dann forderungen zu stellen (alles natürlich innerhalb vorher gemeinsam festgelegter grenzen oder unter anwendung eines stop-worts).


    wenn der dom wirklich gut ist, wird er spüren, was du eigentlich gerne möchtest. ob er dir dann diesen unausgesprochenen wunsch erfüllt oder noch weiter mit dir und deiner begierde spielt, ist seine sache.


    eine dom/dev-situation hat übrigens auch nicht zwangsläufig mit sex zu tun. primär geht es um ein machtgefälle. das du diese situation zwangsläufig mit sex verbindest, ist dein problem, nicht das des doms. wenn er lust drauf hat, kann er dich ewig zappeln lassen. und vielleicht bekommst du auch nicht die ersehnte erlösung. aber wie gesagt, daß liegt nicht in deiner entscheidungsgewalt.


    jemand 100% devotes zieht seine befriedigung daraus, daß er seine macht abgibt, sich fallenlässt, jemand anderen die kontrolle gibt, seine wünsche abschaltet - nicht aus einer erwarteten sexuellen handlung.


    ich wünsche dir trotzdem, das du den richtigen findest. ein guter dom können nur ganz wenige sein, und die gehören meiner erfahrung nach zu den angenehmsten, ausgeglichensten und selbstbewußtesten menschen, die ich kenne.


    alles gute von


    gershi

    Remington:

    Zitat

    Hör auf, Dich auf sexuelle Wünsche zu versteifen. Das Leben beinhaltet nicht nur Sex.

    du verstehst es nicht. Ich versteife mich nicht darauf. Aber es macht einen wesentlichen Teil, einen ziemlich großen Teil meines Lebens aus. Man könnte auch sagen: Es beeinflusst alles, jeden Teil meines Lebens, ich tue, wenn möglich, alles sinnlich; noch dazu, wenn ich an eine zukünftige Partneschaft denke. Ich bin kein Einzelgänger, ich bin ein Mensch, der sehr viel Nähe, Körperkontakt, Zärtlichkeit und dann auch Sex braucht - und ich will da nicht langfristig drauf verzichten. Man könnte auch sagen, ohne das werde ich krank.

    Zitat

    wenn es wirklich bisher nur diese männer waren, dann hast du bisher noch keine dominanten männer getroffen.

    das wird wohl so sein.

    Zitat

    devot sein heißt wie gesagt, die macht und kontrolle abgeben, sich vollkommen dem dominanten auszuliefern

    ich bin sub. Das ist für mich ein Unterschied. Devot sein heißt sich von Vorneherein FREIWILLIG zu unterwerfen. Das ist nicht mit mir. Erst recht, wenn ich keinen treffe, der zumindest ein bisschen Dominanz ausstrahlt. Das hast du ja oben schon festgestellt. Wo keine Dominanz, besser gesagt: Keine Stärke, kein Ausliefern.

    Zitat

    (dies bedeutet für den dom übrigens eine riesige verantwortung).

    das weiß ich. Ich habe aber auch Verantwortung mir gegenüber; nämlich die, mir den richtigen auszusuchen ;-)

    Zitat

    eine dom/dev-situation hat übrigens auch nicht zwangsläufig mit sex zu tun. primär geht es um ein machtgefälle. das du diese situation zwangsläufig mit sex verbindest, ist dein problem, nicht das des doms.

    tja, wenn er da nicht einer Meinung ist mit mir, wird er eben nicht mein dom. Erst das sex. Machtgefälle, dann eventuell später mehr.


    Jemand, der mich endlos zappeln lässt, ist direkt weg vom Fenster.


    Ich sagte an anderer Stelle, das macht er genau nur EINMAL.


    BDSM ist für mich ERWEITERUNG meiner Sexualität, nicht Einschränkung.

    Zitat

    jemand 100% devotes zieht seine befriedigung daraus, daß er seine macht abgibt, sich fallenlässt, jemand anderen die kontrolle gibt, seine wünsche abschaltet - nicht aus einer erwarteten sexuellen handlung.

    na, du wirst doch nicht etwa behaupten, devote Menschen seien völlig wunschfrei, bis auf den Wunsch, die Kontrolle völlig abzugeben. Das ist mir zu simpel. Ausserdem trifft das auf mich nicht zu.


    ich will Austausch, Kommunikation, evt. Kampf, dadurch Weiterentwicklung aneinander, er entwickelt sich ja auch weiter durch mich, durch die Herausforderung, die ich ihm biete, wenn er die scheut, aus welchen Gründen auch imemr, passt es nicht; wie gesagt: Sub statt devot.

    Grainne:


    Doch, ich versteh das schon.

    Zitat

    es macht einen wesentlichen Teil, einen ziemlich großen Teil meines Lebens aus.

    Und jetzt das:

    Zitat

    Es beeinflusst alles, jeden Teil meines Lebens

    Und genau das sollte es m.E. nicht!

    Zitat

    Ich bin kein Einzelgänger, ich bin ein Mensch, der sehr viel Nähe, Körperkontakt, Zärtlichkeit und dann auch Sex braucht - und ich will da nicht langfristig drauf verzichten. Man könnte auch sagen, ohne das werde ich krank.

    Da ist nichts gegen einzuwenden, so sehe ich mich selbst auch. Aber ich bin nicht bereit, daß dies jeden Teil meines Lebens beeinflußt. Tut es auch nicht, das würde ich nicht zulassen.


    Es muß ab und zu sein (Sex), keine Frage. Ich brauche das aber nicht ständig. Jedenfalls brauche ich öfter Nähe als Sex.


    In einer Fernbeziehung ist das auch gar nicht anders möglich.


    Remington