• Selbstbewusste, aber sex. devote Frau und die Probleme damit

    Jemand schrieb am Anfang von "Sexuell starke Frauen meiden": darkdog: Das Problem für Dich stellt sich aber wohl mehr deshalb, weil Du eigentlich devot bist und dies aber mit einem gewissen Selbstbewußtsein nach außen trägst. Ein Mann der nicht dominant ist, muß nicht automatisch mit zu wenig Selbstbewußtsein ausgestattet sein. Aber nur der…
  • 1 Antworten

    07.09.05 03:05


    Um auf deine Frage im folgenden Thema zu antworten


    Forum/Sexualitaet/Techniken/179788/


    nehme ich einen Text aus einem anderen Faden, in dem gefragt wurde was den größten Kick beim Sex bereitet.


    //Ich liebe es wenn den ganzen Tag knisternde Erotik in der Luft liegt. Scheinbar unbeabsichtigte zärtliche Berührungen beim Frühstück. Zufällige provokante Posen im Bad - dem Partner zu zeigen was er haben kann, aber jetzt nicht bekommt. Zweideutigkeiten den ganzen Tag hinweg. Den Duft zu inhalieren wenn sie mir näher kommt. Mit der Lust des anderen spielen und zu wissen, dass sie gerade genauso fühlt wie ich.


    Abends macht man es sich gemütlich. Die gierigen Blicke und die Art wie man sein Essen genießt, heizt die Stimmung noch weiter an. Das zärtliche Streicheln ihrer Arme und der sanfte Kuss in ihrem Nacken, begleitet von einem leisen schnurren aus den tiefen meiner Kehle, machen sehr schnell klar worauf ich hinaus bin. Ich muss mich an dieser Stelle wirklich zusammenreißen sie nicht einfach auf den Tisch zu schmeißen und mir zu holen was ich will. So manch eine Frau würde an dieser Stelle wahrscheinlich nicht einmal was dagegen haben.


    Dann möchte ich ihren Körper sehen, riechen, schmecken - die Haut an ihrem Hals, hinter ihren Ohren und vor allem den Mund. Es macht mich ziemlich heiß ihr so nah zu sein, ihr zittern zu vernehmen wenn ich sie an jeder Stelle ihres Körpers berühre, streichle und auch zupacke und massiere. Irgendwann lasse ich vom Mund ab, rutsche Stück für Stück, Kuss für Kuss hinab zu ihren Brüsten. An ihnen kann ich mich ewig auslassen. Immer weiter steigern. Das Massieren wird zum Kneten, das Streicheln der Nippel zum Zwirbeln. Ich lutsche, sauge, schabe mit meinen Zähnen und beiße vorsichtig und immer intensiver werdend an ihren Brustwarzen. Sie will sich mit ihren Händen Befriedigung verschaffen, sie hält es kaum noch aus. Doch ich lasse sie nicht und stemme mein ganzes Gewicht auf sie und halte sie fest. Irgendwann will ich mehr von ihr. Ich fessle ihre Handgelenke am Bettrahmen mit dem was grade zur Verfügung steht - T-Shirt, Unterwäsche und was ich sonst noch so greifen kann. Meine Lippen wandern weiter über ihre Haut in die Tiefen. Die Berührungen sind wechseln, mal zärtlich, mal überraschend intensiv. Zwischen ihren Beinen liegend, stehe ich wieder kurz davor die Beherrschung zu verlieren. Ihr Duft macht mich wahnsinnig und bringt mich um den Verstand. Doch ich bleibe bei ihren Schenkel Innenseiten, und genieße die weiche weibliche Haut, während ich von ihren Kniekehlen langsam heraufwandere mit Händen und Lippen. Meine Mund hat den Zenit ihrer Schenkel erreicht und ich schließe die Augen. Mit leicht geöffnetem Mund wandere ich über ihre Vulva ohne sie zu berühren. Es reicht, dass ich die Hitze spüre die sie ausstrahlt. Ein warmer Hauch entweicht mir und sofort zittert, ja fast zuckt sie vor Erregung. Erst dann fahre ich mit meinen Lippen und meiner Zunge über die ihren. Was dann folgt hängt von der Frau ab. Jede mag es anders und es ist eine Freude alles zu probieren und herauszufinden, wie sie es französisch will. Dabei schaukele ich sie immer bis kurz vor dem Orgasmus hoch, doch ich lasse sie nicht kommen - noch ist es nicht so weit.


    Ich fahre wieder an sie herauf, beiße mich an ihren Lippen und an ihren Brüsten fest, umfasse ihre Schenkel. Mein Schwanz fährt langsam und quälend ihre Lippen entlang. Ist er ausreichend angefeuchtet, presse ich mich hinein. Langsam und trotzdem kraftvoll weite ich sie. Manchmal ist es nicht zu vermeiden, dass eine Frau bereits dabei kommt. Dann wenn sich einfach zuviel Lust angestaut hat. Ich gehe nun ganz langsam voran und steigere nur gemächlich mein Tempo. Sie nimmt die Steigerung höchstwahrscheinlich nicht einmal bewusst war. Was sie spürt, ist wenn die gleichmäßigen Bewegungen stoßender werden und tief in sie vordringen. Sie sieht die Erlösung förmlich vor sich und ist fast im Begriff zu kommen, als ich langsam die Luft aus den Segeln nehme. Grade soviel um den Balanceakt auf dem Drahtseil kurz vor dem Orgasmus zu halten. Es wäre fatal wenn sie mit ihrem Becken wieder anzieht um endlich zu kommen. Deshalb halte ich es fest im Griff. Ich fahre solange zurück, bis selbst die langsamsten Bewegungen ausreichen um sie auf dem Level, dass nur 2 oder 3 heftige Stöße reichen würde um sie zum explodieren zu bringen. Wenn es nicht mehr weiter runter geht, ziehe ich das Tempo an. Nicht knallhart und auf 180, sondern mit viel Feingefühl und dennoch merkbar schneller und fester. Ich lasse sie ganz langsam kommen. Ich will, dass selbst ich es spüre wie es aus den Tiefen langsam ihren Rücken heraufsteigt. Der folgende Orgasmus ist wohl das was die Frage des Threades beantwortet. Der größte Kick den ich mir überhaupt vorstellen kann. Mein Schwanz wird fast schon gewaltsam in S-Form gepresst und es wird schwer den Rhythmus zu halten. Erst wenn ich merke, dass der feste Griff nachlässt, lasse ich meinen Trieben freien lauf. Ich nehme sie hart, so hart wie ich nur kann, so wie ich es will und liebe. Längst hat sie die Kontrolle über ihren Körper verloren und liegt nur noch vor Lust wimmernd da. Ob ich es weiter in die Länge ziehe und wann ich sie loslasse hängt ganz von der Frau ab. Auch hier ist es ein Balanceakt zu entscheiden wo die Grenze zwischen hemmungsloser Ekstase und unangenehmer Überforderung ist.


    Aber erst wenn sie sich nach dem Liebesspiel an mich festklammert und schluchzend in meinen Armen liegt, erfahre ich absolute Befriedigung, nicht nur körperlich sondern auch seelisch.//


    Squizzel

    Sonnenwind,

    07.09.05 08:56

    Zitat

    Das muss ihn anmachen, und nicht langweilig sein, er muss es genießen, und er muss sich zwingend beherrschen können.


    Nur, WO gibt es sowas?

    Vielleicht bei Lidl Aber sicher nur, wenn ich da auch gerade einkaufe .


    Nee Sonnenwind, nun mal Ernst beiseite, wie kann dir hier im Forum nur geholfen werden Inzwischen sind ja hier im Forum sehr viele Infos über dich und deine Vorlieben zu finden. Geholfen werden kann dir wirklich nur damit, dass du einen für dich passenden Partner findest. Einige hier hätten sicher Lust, näheren Kontakt zu dir aufzunehmen, aber der manchmal etwas jammerige Ton (Nullnummern, Nichtkönner, ...) deiner Beiträge schreckt dann vielleicht doch etwas ab. Auch wenn du wirklich nur "Nullnummern und Nichtkönner" erlebt hast.


    Ich lese dich aber doch ganz gerne .


    Lusche-007

    07.09.05 11:00


    Selbstklärend. Aber es ist keine Geschichte und schon garnicht eine erotische. Sondern eine nüchterne Erzählung oder eher Beschreibung. Zur Unterhaltung soll sie garnicht dienen, sondern zur Beantwortung einer Frage: Was stellst du dir unter sexueller Dominanz vor?


    Für mich hat Dominanz keines wegs etwas mit BDSM zu tun, sondern hängt ausschließlich von der inneren Einstellung ab, ganz gleich ob beim Blümchensex oder der harten Gangart.


    Squizzel

    Squizzel

    07.09.05 12:20

    Zitat

    Für mich hat Dominanz keines wegs etwas mit BDSM zu tun

    Das was du beschreibst würde ich als ganz normale erotische leidenschaftliche Beziehung sehen. Es wäre ja auch nicht ausgeschlossen, dass es abwechselnd ist, wer die Initiative ergreift, je nachdem, wer gerade besonders scharf auf den anderen ist.


    Außerdem sagt ja die Stelle "Zufällige provokante Posen im Bad - dem Partner zu zeigen was er haben kann", dass der andere auch ganz bewusst provoziert. Soweit ich verstanden habe, will Sonnenwind das aber nicht, dass sie erst provozieren muss. Das Thema hatten wir doch ausgibig. Ich provoziere gerne, um ihn dann noch ne Weile zappeln zu lassen (mich zu entziehen), ein lüsterner Blick, ihm mal einen kurzen Einblick gewähren beim scheinbar zufälligem Bücken, die hier beschriebenen scheinbar zufälligen aber doch gezielten Berührungen, beim Jogurt essen den Löffel scheinbar ganz normal ablecken (aber in Wahrheit absichtlich provokant), eine erotische aber scheinbar unabsichtlich belanglose Geste, etc.


    Wenn ich so mit der Provokation spiele, dann habe ich in diesem Moment ja die Macht über ihn. Er reisst das Ruder dann irgendwann rum, aber er wird ja deshalb so wild, weil ich ihn entsprechend provoziert habe.


    Von daher und wie du es beschrieben hast, ist es im Grunde ein gespielter Machtkampf. Im anderen Bereich vergleichbar damit, wie man einen anderen auch so lange absichtlich nerven kann, bis er wütend wird. Man will ihn dann ja wütend machen, man hat es ja geschürt, dass er die Beherrschung verliert.


    Bei der Erotik will man natürlich nicht Wut provozieren, sondern Erregung, die so weit gesteigert wird, dass er irgendwann gar nicht anders kann, als über mich herzufallen. Aber ICH bin ja dann diejeneige, die es steuert, also bin ich in dem Moment dominant, solange, bis er die Macht "gewaltsam" (in Anführungszeichen, weil gewaltsam muss nicht gleich Schmerzen und Brutalität sein, sondern kann auch sanfte Gewalt sein) übernimmt und mich nimmt.


    Für meine Definition ist S/M auch genau so ein Wechselspiel. Je nach meiner Stimmungslage habe ich entweder angefangen zu provozieren, mich aber auch ein anderes Mal gerne provozieren lassen, um dann meinerseits irgendwann am Punkt des Ausbruchs zu sein, wo ich mich nicht mehr beherrschen kann, denn er hat es auch genossen, dass er mich so provozieren konnte durch ganz kleine Gesten (Da rutscht mal wie zufällig sein Schwanz seitlich aus der Unterhose, mit den provokant lüsternen Blicken hatte er auch gut drauf und es gab auch bestimmte Gegenstände als Schlüsselreize, wo es schon reichte, wenn er wie belanglos ein wenig damit rumspielte). Meinem Freund fiel dann immer gerne in dem Moment, wo ich schon kaum noch konnte, ein, er müsse jetzt mal duschen gehen und ließ mich so liegen. Dafür gabs dann ein anderes Mal die "Rache" meinerseits. Dominant ist aber m.E. immer der, der provoziert, solange, bis der andere sozusagen mit Gewalt die Herrschaft an sich reisst.


    Ich weiß auch nicht, wie Sonnenwind sich das vorstellt, dass er sowohl den Part übernehmen soll, sie zu provozieren, als dann auch den Part, über die herzufallen. Der eine provoziert, damit der andere dann über ihn herfällt. So geht das für meine Begriffe und nicht, dass einer passiv ist und der andere seine erotische Energie ohne Provokation aus der Luft nehmen muss, oder woher auch immer. Die Erregung wird durch Reizung geschaffen. Wenn ich ihn nicht durch Provokation errege, wie soll er dann so gereizt sein, dass er über mich herfällt? Männer, die schon ohne Reizung so scharf sind, dass sie über Frauen herfallen, nennt man echte Vergewaltiger. Das würde ich nicht haben wollen. Also muss ich ihn erst reizen. Wenn man aufeinander eingespielt ist und zumehmedn mehr kleine Gesten als Schlüsselreiz fungieren, funktioniert es immer subtiler.


    Es ist aber auch manchmal von Nachteil, dass diese Schlüsselreize auch dann funktionieren, wenn die Gelegenheit nicht günstig ist oder man gar nicht provozieren wollte, sondern tatsächlich völlig gedankenlos den Löffel ableckt. Irgendwann kann die reine Anwesenheit des anderen oder sein Geruch, die Stimme schon Schlüsselreiz genug sein. Das kann dann auch hinderlich werden, denn man kann kaum noch gemeinsam in die Öffentlichkeit gehen. Wir sind uns, wenn wir gemeinsam auf Parties waren, immer bewusst aus dem Weg gegangen, um nicht nach kurzer Zeit die Party wieder velassen zu müssen, weil wir es nicht mehr ausgehalten haben.


    wieauchimmer

    Ach ja,

    07.09.05 12:33


    stimmt ja, dieser Faden handelt ja von devot und dominant und so . Ich lese hier immer mit und das Ausgangsthema ist mir schon gar nicht mehr bewusst.


    Muss man das denn eigentlich immer so bewusst unterscheiden: Dominant, Devot, usw. Für mich ist Sex immer ein Hin und Her und eine Mischung verschiedener Thematiken. Eigentlich ist es mir total wurscht, ob das nun dominant oder nicht dominant ist. Lust machen, Lust gemacht kriegen, Lust steigern und abflauen lassen, Höhepunkte der Partnerin und eigene erleben. Alles andere ergibt sich dann von selbst. Hinterher kann ich dann sagen: "Heute war ich aber ganz schön dominant, was?".


    Sie (schwach und ganz leise hauchend): "Ja Schatz. Ich bin total fertig. Darf ich jetzt bitte, bitte schlafen?"


    Er: "Naja, ausnahmsweise. Ich will heute mal etwas gnädig sein."


    Lusche-007

    Squizzel

    07.09.05 12:48


    Allerdings haben wir uns diesen Zustand erst über Jahre mehr und mehr "erarbeiten" müssen und auch immer mal wieder neues ausprobiert, um somit das Repertoire stetig zu erweitern. Aber ohne meine Gefühle zu ihm, denn für meine Erfahrung verstärkt sich Lieben und Begehren gegenseitig, wären wir nicht so weit gekommen. Fehlt die Nähe und Liebe meinerseits, dann kann ich nicht so subtil mit ihm spielen, bzw. es ist dass nur geschauspielert und kommt nicht so richtig aus dem Bauch (oder tiefer) raus.


    Kann ja sein, dass man Begehren auch ohne Lieben steigern kann, habe ich allerdings noch nicht erlebt und kann ich mir auch nicht vorstellen. Je mehr wir aufeinander eingespielt waren, um so weniger konnte ich Lieben und Begehren voneinander unterscheiden. Die gesamte erotische Stimmung wirkte sich auch auf einen liebevollen, wohlwollenden, aufmerksamen Umgang miteinander aus. Wenn mich schon allein seine Stimme erregt, dann hör ich ihm gerne zu, egal, was er erzählt (selbst wenn es stundenlange Vorträge über Linux sind). Wenn jederzeit erotische Signale "lauern", dann bin ich aufmerksam für ihn, dann sucht man auch nach einer gewissen geistigen Harmonie, weil man diese Nähe genießt, die sich jederzeit in Erotik wandeln kann, dann können selbst Streitigkeiten Nähe und sogar Erotik erzeugen.


    Wenn wir tatsächlich wütend aufeinander waren, haben wir das durch härteren Sex miteinander ausgelebt und uns über Erotik abreagiert. Manchmal haben wir vorher miteinander gekämpft (wir machten zusammen Kungfu). Nach dem abreagierendem Sex kann man dann prima in Ruhe und ohne Aggressionen miteinander reden und weils ja so schön war, ist man dann auch viel eher geneigt, wohlwollend und auf eine Lösung hin und mit gegenseitigem Verständnis füreinander, zu streiten. Schließlich will man das Subjekt seiner Begirde ja nicht verlieren, sondern seine Nähe genießen.


    Wenn in früheren Beziehungen bei mir das begehren nachließ, dann habe ich das für mich auch immer so interpretiert, dass ich ihn nicht mehr liebe, außer freundschaftlich und für freundschaftlich hab ich keine Beziehung sondern eine Freundschaft.


    wieauchimmer

    07.09.05 12:50

    Zitat

    Das was du beschreibst würde ich als ganz normale erotische leidenschaftliche Beziehung sehen. Es wäre ja auch nicht ausgeschlossen, dass es abwechselnd ist, wer die Initiative ergreift, je nachdem, wer gerade besonders scharf auf den anderen ist.

    Das sehe ich nicht so. Dominanz fängt bereits da an, wo einer von beiden Macht über die Lust des anderen ausübt und diese kontrolliert. Sich dagegen zur wehr zu setzen, würde bedeuten, sich selbst diese Lust vorzuenthalten. Daraus resultiert eine unterbewußt fast skalvische Unterordnung, auch wenn dies bedeutet "gequält" zu werden.

    Zitat

    Wenn ich so mit der Provokation spiele, dann habe ich in diesem Moment ja die Macht über ihn.

    Dem ist nicht so, wenn er sich unter Kontrolle halten kann. Hättest du wirklich Macht über seine Triebe, würde er dich bereits im Bad vernaschen.

    Zitat

    Von daher und wie du es beschrieben hast, ist es im Grunde ein gespielter Machtkampf.

    Ist in der Sexualität nicht alles ein gespielter Machtkampf? Ich will jetzt mal weg von den Praktiken die wirklich körperliche Gewalt ausüben. Und selbst hier ist es gespielt, denn der andere hat niemals wirklich Macht über den anderen ohne das Gesetzt zu verletzen. Wenn einer von beiden abbrechen will, dann muss abgebrochen werden. So ist die Macht über den anderen selbst bei den extremsten Spielchen nur eine Illusion.


    Doch was ist an dem "Spiel" so schlimm? Das Gefühl von Macht und beherrscht werden bleibt. In jedem Spiel verliert einer und in diesem Fall ist der Verlierer derjenige, der sich unterordnet. Verlierer muss hier jedoch in Anführungszeichen gesetzt werden. Denn er gewinnt letztendlich durch den Lustgewinn.


    Squizzel

    Lusche-007

    07.09.05 12:55

    Zitat

    Für mich ist Sex immer ein Hin und Her und eine Mischung verschiedener Thematiken.

    So sehe ich das auch, so habe ich es ja auch beschrieben. Das Hin- und Her entspricht ja auch dem "normalen" Leben. Mal ist man verletzlich, will die Macht des anderen spüren, weil das auch ein Gefühl von Schutz bedeutet. Mal ist man in einer Powerstimmung, wo man diese Energie am anderen ausleben will.


    Aber wir haben es wahrscheinlich beide nicht verstanden, aber was solls, ich hab lieber leidenschaftlichen Sex, ohne es verstanden zu haben, als Frust, weil ich bestimmte Vorstellungen im Kopf habe, die der andere nicht versteht. Verstehen kann man nicht fordern.

    Zitat

    "Naja, ausnahmsweise. Ich will heute mal etwas gnädig sein."

    Nix da, Gnade. Mein Freund hat dann immer versucht, Migräne vorzutäuschen, die alte Diva, bin ich nicht drauf reingefallen, denn in Wahrheit wollte er mich ja nur provozieren.


    wieauchimmer