je, nun sind all die schönen Beiträge weg...


    Ich versuchs mal aus dem Gedächtnis:


    Ich "teste" Männer über Sex. Nur, welcher Mann kommt auf die idee, dass das so läuft? Welche Frau tut das? Welche devote Frau tut das?


    Und so kommt es eben zu der Situation, dass die "Beziehung" (bzw. die beginnende) nach ca 3 mal für mich ergebnislosem Sex vorbei ist. I.d.Regel ist dabei auch das erste Mal für mich das beste, danach wird es permanent schlechter.


    Leider.


    Ursachen: Hab ich deutlich im Eingangsbeitrag gepostet - ich gehe gut ab, weil, es gefällt mir ja, und die meisten MÄnner denken eben, wenn sie ein bisschen lauter ist und klatschnass, kommt sie sowieso. DAss ich immer laut bin (hab schon so manchen club zusammengeschrien), dass ich schnell nass bin, na ja.. können die ja nicht wissen. Sie denken es aber, weil, damit stehen sie selber (und ihre Fähigkeiten) als gut da.


    In der letzten Beziehung hab ich spielerisch versucht, diesen Irrtum seinerseits (weil, er war auch der Meinung, ne Frau kommt von 2 Minuten reinraus) aufzuklären, ich hab mir eines Sonntag morgens gemütlich im Bett nen dildo geschnappt (hab immer einen dabei) und einfach vorgeführt. Ergebnis: Er fing an, mich auszulachen. Da ging irgendwas KAPUTT in mir. SEitdem war dieser Mann, verständlicherweise, für mich OUT.


    Seitdem weiß ich, dass die meisten Männer es NICHT interessiert, ob und wie ihre Partnerinnen kommen. Reden hab ich vorherigen Partnerschaften auch versucht, hat auch nix genützt.


    In der sogenannten "Szene" ist es offensichtlich noch schlimmer, gerne werden Frauen ihrer Lust beraubt, um sie möglichst gierig zu halten. Damit der "dummdom" es später einfacher hat mit ihr, klar.


    ich glaube, in der Szene gibt es gar keine sexuell DOMINANTEN Männer. Deshalb weichen die aus auf Ersatzrituale, viel Schein, nix Sein. Können erst recht nicht.


    Warum soll der dom können? Seine sub ist für SEINE Lust da. IHRE interessiert ihn NICHT, ausser, um sie damit zu manipulieren.


    Tja, all die schönen Beiträge weg.. Rucola, würdest du nochmals posten? Ich hätte gerne auf deinen gestrigen Beitrag noch was geantwortet.


    Sexuelle Dominanz, ja, warum?


    Gute Frage!


    Um welche Dominanz soll es sich denn ANFANGS sonst handeln? Ich bin erwachsen, intelligent, kann alleine leben. Wenn Partnerschaft, dann BDSM, klar. Aber einfach "nur so" zu einem Mann aufschauen, ihn als "Herrn" oder gar "Meister" bezeichnen, WOFÜR denn? Muss er nicht dafür was "bieten"?


    Er muss über meine Lust bestimmen, herrschen, und er muss mir GEBEN können (nachdem ich was dafür getan habe, klar), und auch reichlich geben WOLLEN, denn erst das schafft bei mir Vertrauen. BDSM ist für mich Befreiung, Erweiterung meiner Lust, keine Einschränkung.

    Sonnenwind

    Deine Mailbox ist voll. Hatte Dir viertel vor zehn eine PN geschickt und gar nicht bemerkt das sie nicht ankam. Erst jetzt als ich es nochmals mangels Antwort versucht habe habe ich die Fehlermeldung gesehen.


    Soll ich anfangen oder willst Du erstmal den Admin fragen ob er den Faden wiederherstellt?


    Wenn ich es mache würde es ein oder zwei Stündchen dauern bis alle wieder drin sind damit auch die Zitate grau umrandet sind und die Smilies stimmen. Schneller ginge es wenn ich einfach nur den Text kopiere. Dann steht zwar immer Zitat: vor einem Zitat aber man weiß nicht wo es aufhört und die Smilies würden fehlen.

    hi,


    meine mailbox ist frei!


    Also, smileys und den Kram kannst du weglassen, mach nur irgendwie die Zitate deutlich. Mit wenig Aufwand, hauptsache, lesbar.


    angel: Es hätte, zumindest so, wie sich das gewisse "doms" vorgestellt haben, aber massive Einschränkung für mich bedeutet.

    07.09.05 03:05


    Um auf deine Frage im folgenden Thema zu antworten


    Forum/Sexualitaet/Techniken/179788/


    nehme ich einen Text aus einem anderen Faden, in dem gefragt wurde was den größten Kick beim Sex bereitet.


    //Ich liebe es wenn den ganzen Tag knisternde Erotik in der Luft liegt. Scheinbar unbeabsichtigte zärtliche Berührungen beim Frühstück. Zufällige provokante Posen im Bad - dem Partner zu zeigen was er haben kann, aber jetzt nicht bekommt. Zweideutigkeiten den ganzen Tag hinweg. Den Duft zu inhalieren wenn sie mir näher kommt. Mit der Lust des anderen spielen und zu wissen, dass sie gerade genauso fühlt wie ich.


    Abends macht man es sich gemütlich. Die gierigen Blicke und die Art wie man sein Essen genießt, heizt die Stimmung noch weiter an. Das zärtliche Streicheln ihrer Arme und der sanfte Kuss in ihrem Nacken, begleitet von einem leisen schnurren aus den tiefen meiner Kehle, machen sehr schnell klar worauf ich hinaus bin. Ich muss mich an dieser Stelle wirklich zusammenreißen sie nicht einfach auf den Tisch zu schmeißen und mir zu holen was ich will. So manch eine Frau würde an dieser Stelle wahrscheinlich nicht einmal was dagegen haben.


    Dann möchte ich ihren Körper sehen, riechen, schmecken - die Haut an ihrem Hals, hinter ihren Ohren und vor allem den Mund. Es macht mich ziemlich heiß ihr so nah zu sein, ihr zittern zu vernehmen wenn ich sie an jeder Stelle ihres Körpers berühre, streichle und auch zupacke und massiere. Irgendwann lasse ich vom Mund ab, rutsche Stück für Stück, Kuss für Kuss hinab zu ihren Brüsten. An ihnen kann ich mich ewig auslassen. Immer weiter steigern. Das Massieren wird zum Kneten, das Streicheln der Nippel zum Zwirbeln. Ich lutsche, sauge, schabe mit meinen Zähnen und beiße vorsichtig und immer intensiver werdend an ihren Brustwarzen. Sie will sich mit ihren Händen Befriedigung verschaffen, sie hält es kaum noch aus. Doch ich lasse sie nicht und stemme mein ganzes Gewicht auf sie und halte sie fest. Irgendwann will ich mehr von ihr. Ich fessle ihre Handgelenke am Bettrahmen mit dem was grade zur Verfügung steht - T-Shirt, Unterwäsche und was ich sonst noch so greifen kann. Meine Lippen wandern weiter über ihre Haut in die Tiefen. Die Berührungen sind wechseln, mal zärtlich, mal überraschend intensiv. Zwischen ihren Beinen liegend, stehe ich wieder kurz davor die Beherrschung zu verlieren. Ihr Duft macht mich wahnsinnig und bringt mich um den Verstand. Doch ich bleibe bei ihren Schenkel Innenseiten, und genieße die weiche weibliche Haut, während ich von ihren Kniekehlen langsam heraufwandere mit Händen und Lippen. Meine Mund hat den Zenit ihrer Schenkel erreicht und ich schließe die Augen. Mit leicht geöffnetem Mund wandere ich über ihre Vulva ohne sie zu berühren. Es reicht, dass ich die Hitze spüre die sie ausstrahlt. Ein warmer Hauch entweicht mir und sofort zittert, ja fast zuckt sie vor Erregung. Erst dann fahre ich mit meinen Lippen und meiner Zunge über die ihren. Was dann folgt hängt von der Frau ab. Jede mag es anders und es ist eine Freude alles zu probieren und herauszufinden, wie sie es französisch will. Dabei schaukele ich sie immer bis kurz vor dem Orgasmus hoch, doch ich lasse sie nicht kommen - noch ist es nicht so weit.


    Ich fahre wieder an sie herauf, beiße mich an ihren Lippen und an ihren Brüsten fest, umfasse ihre Schenkel. Mein Schwanz fährt langsam und quälend ihre Lippen entlang. Ist er ausreichend angefeuchtet, presse ich mich hinein. Langsam und trotzdem kraftvoll weite ich sie. Manchmal ist es nicht zu vermeiden, dass eine Frau bereits dabei kommt. Dann wenn sich einfach zuviel Lust angestaut hat. Ich gehe nun ganz langsam voran und steigere nur gemächlich mein Tempo. Sie nimmt die Steigerung höchstwahrscheinlich nicht einmal bewusst war. Was sie spürt, ist wenn die gleichmäßigen Bewegungen stoßender werden und tief in sie vordringen. Sie sieht die Erlösung förmlich vor sich und ist fast im Begriff zu kommen, als ich langsam die Luft aus den Segeln nehme. Grade soviel um den Balanceakt auf dem Drahtseil kurz vor dem Orgasmus zu halten. Es wäre fatal wenn sie mit ihrem Becken wieder anzieht um endlich zu kommen. Deshalb halte ich es fest im Griff. Ich fahre solange zurück, bis selbst die langsamsten Bewegungen ausreichen um sie auf dem Level, dass nur 2 oder 3 heftige Stöße reichen würde um sie zum explodieren zu bringen. Wenn es nicht mehr weiter runter geht, ziehe ich das Tempo an. Nicht knallhart und auf 180, sondern mit viel Feingefühl und dennoch merkbar schneller und fester. Ich lasse sie ganz langsam kommen. Ich will, dass selbst ich es spüre wie es aus den Tiefen langsam ihren Rücken heraufsteigt. Der folgende Orgasmus ist wohl das was die Frage des Threades beantwortet. Der größte Kick den ich mir überhaupt vorstellen kann. Mein Schwanz wird fast schon gewaltsam in S-Form gepresst und es wird schwer den Rhythmus zu halten. Erst wenn ich merke, dass der feste Griff nachlässt, lasse ich meinen Trieben freien lauf. Ich nehme sie hart, so hart wie ich nur kann, so wie ich es will und liebe. Längst hat sie die Kontrolle über ihren Körper verloren und liegt nur noch vor Lust wimmernd da. Ob ich es weiter in die Länge ziehe und wann ich sie loslasse hängt ganz von der Frau ab. Auch hier ist es ein Balanceakt zu entscheiden wo die Grenze zwischen hemmungsloser Ekstase und unangenehmer Überforderung ist.


    Aber erst wenn sie sich nach dem Liebesspiel an mich festklammert und schluchzend in meinen Armen liegt, erfahre ich absolute Befriedigung, nicht nur körperlich sondern auch seelisch.//


    Squizzel

    Sonnenwind,

    07.09.05 08:56

    Zitat

    Das muss ihn anmachen, und nicht langweilig sein, er muss es genießen, und er muss sich zwingend beherrschen können.


    Nur, WO gibt es sowas?

    Vielleicht bei Lidl Aber sicher nur, wenn ich da auch gerade einkaufe .


    Nee Sonnenwind, nun mal Ernst beiseite, wie kann dir hier im Forum nur geholfen werden Inzwischen sind ja hier im Forum sehr viele Infos über dich und deine Vorlieben zu finden. Geholfen werden kann dir wirklich nur damit, dass du einen für dich passenden Partner findest. Einige hier hätten sicher Lust, näheren Kontakt zu dir aufzunehmen, aber der manchmal etwas jammerige Ton (Nullnummern, Nichtkönner, ...) deiner Beiträge schreckt dann vielleicht doch etwas ab. Auch wenn du wirklich nur "Nullnummern und Nichtkönner" erlebt hast.


    Ich lese dich aber doch ganz gerne .


    Lusche-007

    07.09.05 11:00


    Selbstklärend. Aber es ist keine Geschichte und schon garnicht eine erotische. Sondern eine nüchterne Erzählung oder eher Beschreibung. Zur Unterhaltung soll sie garnicht dienen, sondern zur Beantwortung einer Frage: Was stellst du dir unter sexueller Dominanz vor?


    Für mich hat Dominanz keines wegs etwas mit BDSM zu tun, sondern hängt ausschließlich von der inneren Einstellung ab, ganz gleich ob beim Blümchensex oder der harten Gangart.


    Squizzel

    Squizzel

    07.09.05 12:20

    Zitat

    Für mich hat Dominanz keines wegs etwas mit BDSM zu tun

    Das was du beschreibst würde ich als ganz normale erotische leidenschaftliche Beziehung sehen. Es wäre ja auch nicht ausgeschlossen, dass es abwechselnd ist, wer die Initiative ergreift, je nachdem, wer gerade besonders scharf auf den anderen ist.


    Außerdem sagt ja die Stelle "Zufällige provokante Posen im Bad - dem Partner zu zeigen was er haben kann", dass der andere auch ganz bewusst provoziert. Soweit ich verstanden habe, will Sonnenwind das aber nicht, dass sie erst provozieren muss. Das Thema hatten wir doch ausgibig. Ich provoziere gerne, um ihn dann noch ne Weile zappeln zu lassen (mich zu entziehen), ein lüsterner Blick, ihm mal einen kurzen Einblick gewähren beim scheinbar zufälligem Bücken, die hier beschriebenen scheinbar zufälligen aber doch gezielten Berührungen, beim Jogurt essen den Löffel scheinbar ganz normal ablecken (aber in Wahrheit absichtlich provokant), eine erotische aber scheinbar unabsichtlich belanglose Geste, etc.


    Wenn ich so mit der Provokation spiele, dann habe ich in diesem Moment ja die Macht über ihn. Er reisst das Ruder dann irgendwann rum, aber er wird ja deshalb so wild, weil ich ihn entsprechend provoziert habe.


    Von daher und wie du es beschrieben hast, ist es im Grunde ein gespielter Machtkampf. Im anderen Bereich vergleichbar damit, wie man einen anderen auch so lange absichtlich nerven kann, bis er wütend wird. Man will ihn dann ja wütend machen, man hat es ja geschürt, dass er die Beherrschung verliert.


    Bei der Erotik will man natürlich nicht Wut provozieren, sondern Erregung, die so weit gesteigert wird, dass er irgendwann gar nicht anders kann, als über mich herzufallen. Aber ICH bin ja dann diejeneige, die es steuert, also bin ich in dem Moment dominant, solange, bis er die Macht "gewaltsam" (in Anführungszeichen, weil gewaltsam muss nicht gleich Schmerzen und Brutalität sein, sondern kann auch sanfte Gewalt sein) übernimmt und mich nimmt.


    Für meine Definition ist S/M auch genau so ein Wechselspiel. Je nach meiner Stimmungslage habe ich entweder angefangen zu provozieren, mich aber auch ein anderes Mal gerne provozieren lassen, um dann meinerseits irgendwann am Punkt des Ausbruchs zu sein, wo ich mich nicht mehr beherrschen kann, denn er hat es auch genossen, dass er mich so provozieren konnte durch ganz kleine Gesten (Da rutscht mal wie zufällig sein Schwanz seitlich aus der Unterhose, mit den provokant lüsternen Blicken hatte er auch gut drauf und es gab auch bestimmte Gegenstände als Schlüsselreize, wo es schon reichte, wenn er wie belanglos ein wenig damit rumspielte). Meinem Freund fiel dann immer gerne in dem Moment, wo ich schon kaum noch konnte, ein, er müsse jetzt mal duschen gehen und ließ mich so liegen. Dafür gabs dann ein anderes Mal die "Rache" meinerseits. Dominant ist aber m.E. immer der, der provoziert, solange, bis der andere sozusagen mit Gewalt die Herrschaft an sich reisst.


    Ich weiß auch nicht, wie Sonnenwind sich das vorstellt, dass er sowohl den Part übernehmen soll, sie zu provozieren, als dann auch den Part, über die herzufallen. Der eine provoziert, damit der andere dann über ihn herfällt. So geht das für meine Begriffe und nicht, dass einer passiv ist und der andere seine erotische Energie ohne Provokation aus der Luft nehmen muss, oder woher auch immer. Die Erregung wird durch Reizung geschaffen. Wenn ich ihn nicht durch Provokation errege, wie soll er dann so gereizt sein, dass er über mich herfällt? Männer, die schon ohne Reizung so scharf sind, dass sie über Frauen herfallen, nennt man echte Vergewaltiger. Das würde ich nicht haben wollen. Also muss ich ihn erst reizen. Wenn man aufeinander eingespielt ist und zumehmedn mehr kleine Gesten als Schlüsselreiz fungieren, funktioniert es immer subtiler.


    Es ist aber auch manchmal von Nachteil, dass diese Schlüsselreize auch dann funktionieren, wenn die Gelegenheit nicht günstig ist oder man gar nicht provozieren wollte, sondern tatsächlich völlig gedankenlos den Löffel ableckt. Irgendwann kann die reine Anwesenheit des anderen oder sein Geruch, die Stimme schon Schlüsselreiz genug sein. Das kann dann auch hinderlich werden, denn man kann kaum noch gemeinsam in die Öffentlichkeit gehen. Wir sind uns, wenn wir gemeinsam auf Parties waren, immer bewusst aus dem Weg gegangen, um nicht nach kurzer Zeit die Party wieder velassen zu müssen, weil wir es nicht mehr ausgehalten haben.


    wieauchimmer