Sonnenwind

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    hm, mein Eingangsposting ging eher um das rein sexuelle, eben das Devotsein in Verbindung mit dem selbstbewussten Äußeren. Warum sich davon


    1.viele Männer abschrecken lassen bzw. gar nicht die Mühe machen, so eine frau kennenzulernen (sie wollen eher den freiwilligen Gehorsam/Bereitwilligkeit der Frau, sie wollen umschmeichelt werden).

    Ja, es gibt viele Männer, die eine gehorsame Frau wollen und viele dieser vielen Männer versuchen auch Frauen zu manipulieren, dass sie ganz einfach das tun, was sie wollen. Das Verhalten der Frau gegenüber ist aber sowohl im Alltag als auch im Sexuellen gleich, die ein respektloses Verhalten akzeptieren, denn ihre Bedürfnisse sind ihnen wichtig und wenn Frau das einmal so akzeptiert, wird es oft auf eine Trennung hinausgehen, wenn sie einmal nach Jahren doch versucht, dass auch auf ihre Bedürfnisse geschaut wird.


    Du willst aber schon, dass Deine Bedürfnisse befriedigt werden und auch nichts tun, was Du nicht willst? Könnte man sagen, dass Du einen Mann willst, der von Dir das fordert, was Du bereit bist zu geben, aber es nur dann bereit bist zu geben, wenn er es von Dir fordert?

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    2. viele Männer beim Sex so mitgezogen fühlen, dass sie sich nicht mehr beherrschen können. Und deshalb ist der Sex für mich unbefriedigend. Anne hat den Ablauf ja treffend dargestellt...


    Weitergehend eigentlich die Grundfrage: Warum so viele MÄnner einfach SCHLECHTE Liebhaber sind: "Heiß machen und warten lassen" ist für sie ein FREMDWORT. Sie wollen schnellstmöglich ihre Bedürfnisse befriedigen, sprich: Ist sie nass und stöhnt, steck ich meinen Schwanz rein und komme.. Frau egal. Ist sie bis dato nicht gekommen, hat sie eben


    PECH GEHABT.

    Heiß machen und warten lassen ist aber nicht unbedingt jedermann und auch nicht jederfrau Bedürfnis. Es hängt jetzt davon ab, was Du unter "heiß" verstehst – also welcher Punkt des Heißseins gemeint verstehst. Man kann heiß auf jemanden sein, ohne dass er irgend etwas getan hat und dieses Heißsein noch gesteigert werden kann. Wenn man aber den Höhepunkt des Heißseins erreicht und dann gewartet wird, dann geht die Kurve wieder nach unten und man fängt wieder von vorne an, oder es vergeht einem. Es ist natürlich eine sexuelle Spielerei, wenn Luststeigerung/Warten/Luststeigerung/Warten/usw. eine wellenförmige Auf- und Abkurve ergeben, wo die Kurve jedes Mal höher wird, aber irgendwann erreicht man die höchste Kurve und wenn dann gewartet wird, ist der Bogen überspannt, wie man so schön sagt. Das erfordert im allgemeinen auch eine sehr gute Kenntnis des Partners. Genauso kann das ganze aber in einer Kurve ablaufen, die dafür steht, dass man heißer und heißer wird und dann der Höhepunkt kommt. Nachdem diese Kurven bei Mann und Frau sehr oft anders sind, weil Frauen oft eine längere Anlaufzeit brauchen, muss der zeitliche Ablauf koordiniert werden, wenn man z. B. gemeinsam zum Höhepunkt kommen will, ganz egal ob mit Heißmachen-Warten-Heißmachen-Warten oder nur Heißmachen.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sagst Du, dass Männer nicht begreifen, dass Du noch nicht Heiß genug bist. Du kannst doch aber verhindern, dass er vorzeitig in Dich eindringt, oder hieße das, dass Du dann aktiv werden müsstest, was Du ja nicht willst und Du hast dann wieder das Sagen (wenigstens kurzzeitig), oder?

    wieauchimmer

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    Für Hingabe muss man m.E. schon riskieren, die rosarote Brille zu tragen. Woher soll sonst die Hingabe und vor allem das Einfühlungsvermögen und die Motivation, die Anziehungskraft zu dieser Person kommen? Wieso sollte sich ein Mann für deine Persönlichkeit interessieren, wenn er sich nicht in dich als Person verliebt hat, sondern du so schnell zu Sex bereit bist, dass er in dir eben eine "schnelle Nummer"sieht. Wieso sollte er dieses schnelle Angebot nicht mitnehmen? Wieso sollte er sich Mühe geben, dich zu erobern, wenn du auch ohne Erobern sofort bereit bist? Wo soll da die Spannung, Hingabe und Aufregung herkommen? Da wären wir wieder mal beim Thema "Provozieren".

    Das ist sicher eine der Möglichkeiten, wie es ablaufen kann. Es heißt aber nicht, dass es keine Spannung, Hingabe und Aufregung gibt, nur weil beide wollen und das sofort. Hingabe kann natürlich auch sowohl körperlich als auch geistig vorhanden sein oder nur körperlich. Sicher - eine gewisse Art der animalische Anziehung muss nicht bedeuten, dass sie auch noch morgen oder in 2 Wochen da ist. Wenn man auf eine Beziehung aus ist, so sollte natürlich mehr da sein. Wenn nur guter Sex das Ziel ist, dann reicht auch die gegenseitige körperliche Begierde. Es gibt keine 08/15-Methode den richtigen Partner für sich zu finden, der genau den Kriterien entspricht, die man aufgestellt hat. Wenn man sich keine Erwartungen aufstellt hat und es sich offen lässt, ob es nun ein sexuelles Erlebnis oder mehr werden kann, dann ist der Umgang damit auch nicht schwer, weil die Gefahr nicht besteht, dass man verletzt wird. ONS können sowohl absolute Flops sein, oder unglaubliche Erlebnisse. Hängt davon ab, warum es zu diesen ONS kommt.

    Kleio

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    Wenn nur guter Sex das Ziel ist, dann reicht auch die gegenseitige körperliche Begierde.

    Dann wäre es aber doch vollkommen ok, wenn der Mann dann auf dicke Titten Wert legt, wenn ihn das nunmal animalisch reizt und kleine Titten nicht. Wenn man nur auf körperliche Begierde Wert legt, dann kann man doch nicht die Hingabe an die Person und ein Interesse an all ihren Facetten erwarten, auch nicht, dass der andere sich für meine tiefsten Wünsche interssiert, oder wartet und sich Mühe gibt, obwohl er sich nur animalisch befriedigen will.

    Kleio

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    ONS können sowohl absolute Flops sein, oder unglaubliche Erlebnisse. Hängt davon ab, warum es zu diesen ONS kommt.

    Das bestreitet auch niemand, aber die Chance, dass da zwei aufeinander treffen, die sich absolut ergänzen, also spontan passen, ist doch eben sehr gering, vor allem, wenn man ganz bestimmte Erwartungen hat. Das wäre das, was ich hier auch schon mehrfach erwähnte, mit dem Lottogewinn.


    Höher sehe ich die Chance, wenn erst die Hingabe die Emotionen an die Person da sind und man dann motiviert ist, sich Zeit damit zu lassen, sich aufeinander einzuspielen und sich zusammen zu entwickeln.

    wieauchimmer

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    Das bestreitet auch niemand, aber die Chance, dass da zwei aufeinander treffen, die sich absolut ergänzen, also spontan passen, ist doch eben sehr gering, vor allem, wenn man ganz bestimmte Erwartungen hat. Das wäre das, was ich hier auch schon mehrfach erwähnte, mit dem Lottogewinn.

    Sicher, glück gehört auch dazu. Die einen haben es und andere nicht.

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    Höher sehe ich die Chance, wenn erst die Hingabe die Emotionen an die Person da sind und man dann motiviert ist, sich Zeit damit zu lassen, sich aufeinander einzuspielen und sich zusammen zu entwickeln.

    Es hängt davon ab, wie es zu diesem ONS kommt. Viele sind bei einem ONS weitaus hemmungsloser als mit einem festen Partner, gerade weil sie da nichts zu verlieren haben.

    Kleio

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    Nachdem diese Kurven bei Mann und Frau sehr oft anders sind, weil Frauen oft eine längere Anlaufzeit brauchen, muss der zeitliche Ablauf koordiniert werden, wenn man z. B. gemeinsam zum Höhepunkt kommen will, ganz egal ob mit Heißmachen-Warten-Heißmachen-Warten oder nur Heißmachen.

    Und das ist ja der Punkt.


    Entweder man hat den ganz seltenen Lottogewinn, wo man es automatisch so gut passt, dass die Koordination einfach spontan funktioniert...eher unwahrscheinlich.


    Oder man muss sich aufeinander einspielen: Mit der Zeit rausfinden, wie, worauf und wie stark der andere reagiert. Z.B.: Wenn er gerade dafür sorgte, dass meine Erregung steigt, dann wusste ich, wie und wann ich durch eine kleine Berührung an einer bestimmten Stelle (z.B. Kneifen in die Brustwarzen, aber dabei wusste ich auch WIE ich genau kneifen musste), damit seine Erregungskurve derweil so bleibt und nicht abfällt.


    Das hat aber Jahre gedauert, bis wir da die ganzen auch sehr subtilen Tricks und Kniffe raushatten. Er konnte auch nicht ahnen, wann ich an dem Punkt war, dass er schneller und heftiger werden sollte, denn manchmal hatte ich eben mehr Lust, es länger hinauszuzögern und manchmal nicht. Mein Zustand war aber derselbe. Woran soll er dann ablesen können, was ich will? Er bekam dann von mir ein Zeichen, einen Klapps auf den Hintern und wenn er noch länger zödern wollte (weil er noch nicht an seinem Höhepunkt war), dann habe ich ihn eben aktiv dazu gebracht, dass er schnell an den Höhepunkt seiner Kurve kommt oder es mir eben doch noch mal anders überlegt, dass ich noch warten kann. Umgekehrt genauso. Das war also ein aufeinander abgestimmtes Wechselspiel von Aktion und Reaktion.


    Interessant war auch, dass wir einen Synchro nie hinbekamen, wenn wir uns mehrere Tage nicht gesehen hatten, schon allein deshalb, weil wir dann die Stimmung des anderen, aufgrund seiner Erlebnisse der letzten Tage, nicht so richtig einschätzen konnten. Es funktionierte aber, wenn wir viel Zeit miteinander verbrachten und uns aufeinander einstimmen konnten und uns schon vorher in dieselbe Stimmung gebracht haben, z.B. dadurch, dass wir uns durch Reden über Gott und die Welt in einen ähnlichen Gedanken-Stimmungszustand versetzt haben. Die zuvor hergestellte geistige und emotionale Nähe wirkte sich auch auf das Gelingen der Koordination positiv aus.


    Andererseits war es aber auch besonders spannend, wenn wir nach drei Tagen ausgehungert übereinander herfielen. Dann stand aber einfach diese Spannung im Vordergrund und wir haben die Koodination dann einfach mal vernachlässigt und uns im Zweifel auch gegenseitig nacheinander befriedigt. Da war dann ein gewisser Reiz des Fremden vorhanden, denn ich wusste nicht, wie er nach drei Tagen nicht sehen so drauf war und wir haben uns dann gegenseitig überraschen lassen.


    Dann kam es auch mal vor, dass er einen heftigen Quicki bevorzugte, den ich dann auch spannend fand, aber er mir dann doch zu schnell ging und nachdem er dann fertig war, war dann aber klar (was ich ihm dann mit Gestik und Mimik übermittelt habe), dass er mich jetzt nochmal verwöhnen muss. Das war für ihn aber keine Pflichtübung, sondern endete in der Regel damit, dass er eben ein zweites Mal heiß wurde, aber diesmal so langsam, wie ich es in dem Moment brauchte. Da bei anderen Male ich schneller war und schon zwei O. hatte bis er einen hatte, fand ich das auch nicht irgendwie ungerecht oder egoistisch. So ließen sich dann die verschiedenen Ausgangspunkte der Erregungsstärke ausgleichen.

    Kleio

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    Viele sind bei einem ONS weitaus hemmungsloser als mit einem festen Partner

    "Hemmungslos" ist aber nicht dasselbe wie Hingabe und Sinnlichkeit. Hemmungslos heisst nicht, dass ich das Einfühlungsvermögen habe, auf die Wünsche des Partners einzugehen, sondern das kann eben auch heißen, dass es auf dieses schnelle "Rein-Raus-Fertig" hinausläuft, was Sonnenwind als "Dummficker" bezeichnet.

    wieauchimmer

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    "Hemmungslos" ist aber nicht dasselbe wie Hingabe und Sinnlichkeit. Hemmungslos heisst nicht, dass ich das Einfühlungsvermögen habe, auf die Wünsche des Partners einzugehen, sondern das kann eben auch heißen, dass es auf dieses schnelle "Rein-Raus-Fertig" hinausläuft, was Sonnenwind als "Dummficker" bezeichnet.

    Sowieso: Es kann vieles vieles heißen, wie Hemmungslos, Hingabe, Sinnlichkeit, oder was auch immer. Die individuellen Definitionen sind unterschiedlichst.

    Kleio: Meine Lust wird beim Zusammensein hauptsächlich von seiner ausgelöst. Aber wenn die Beziehung harmonisch ist, kommt auch meine Lust, die ich dann - aber nur dann! - offen zeige.


    Grenzen bzw.dahin führen: Meinst du die Grenzen am Anfang, oder wann? Am Anfang "normalen" Sex, OV, AV auch möglich, Mann aber zwingend führend, verführend, geduldig etc pp. Feste Griffe auch noch o.k. Mehr nicht.

    beides nein. Gelesen davon, ja.

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    Wie sollen sie dann wissen, was Du von ihnen willst? Ist es nicht ein Versuch ihnen durch die Blume (das Buch) zu vermitteln, was Du willst, obwohl Du es doch nicht ganz so willst?

    ja, natürlich ist es das. Aber das "nicht so ganz" bezieht sich ja auf die exakte Vorgehensweise. Die soll und wird auch immer individuell verschieden sein/bleiben bzw. situationsabhängig.


    Führen beim Sex, das wird aber ziemlich deutlich im Text.

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    Verstehe mich bitte nicht falsch, aber wenn 10 Leute ein und dasselbe Buch lesen, wird es genau 10 verschieden Arten und Weisen geben, wie es aufgefasst wird. Hast Du sie z. B. gefragt, was sie für sich aus diesem Buch verstanden haben?

    nein.

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    Wie viele Männer hast Du kennen gelernt (bzw. soweit nahe erlebt, dass Du sie beurteilen konntest), die Frauen analysieren und auf sie eingehen?

    keinen.

    Zitat

    ich sagte ja im Eingangstext, dass ich schnell erregt bin. MÄnner denken dann, dass sie loslegen können. Sie haben wohl aus meinem VErhalten das Gegenteil "gelesen".


    Wie hast Du darauf reagiert?

    ich mache mit. Was denn sonst? Soll ich dann mittendrin abbrechen?

    Zitat

    man kann die sex. Dominanz ganz klar erkennen am Text. Wie gesagt, wenn man liest und ANALYSIERT und sich nicht dabei nur aufgeilt.


    Aber da geht bei Männern eben das Blut in den Schwanz, und für Denken ist dann nicht mehr viel.


    Dann ist das aber nicht die richtige Methode, es ihnen zu vermitteln, was Du willst.

    ja, warum denn nicht? Können die nicht lesen???

    Zitat

    Hast Du denn nicht wirklich einen Brief geschrieben, in dem Du aus deiner Sicht aus beschreibst, was Du willst? Aber nicht so:


    was ich oben schrieb. Auf die Frau eingehen, also auf mich, langsam machen, verführen auf MEINE Lust eingehen, letzten Endes es mir besorgen.


    sondern die Handlung aus deiner Sich beschreibend – also die Technik.

    ich soll doch nicht allen Ernstes einem Mann erklären, wie er Schritt für Schritt vorgehen soll! DAs ist ja lächerlich! Nee, mach ich nicht.


    Er kann aus Texten erkenne, was ich mag, und das kann er in der Art, wie er es mag, also individuell abgewandelt tun. Das ist doch ganz einfach.

    Kleio:

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    Kannst Du mir das noch etwas mehr erklären? Hingabe und Hemmungslosigkeit sind für Dich passiv?? Wie kann ich mir das vorstellen? Was ist Hingabe und Hemmungslosigkeit für Dich? Spielt sich das bei Dir nur innerlich ab – aber Du stöhnst ja z. B. auch. Ist das auch passiv?

    Hingabe in dem Sinne, als das ich will, dass mit mir GEMACHT wird. Klar bin ich dabei nicht steif wie ne Puppe, oder regungslos. ich fordere ja auch, wenn mal nix kommt, oder führe seine Hand wohin, oder gebe Widerworte, oder sowas. Ich beteilige mich also durchaus aktiv am Geschehen, aber als REAKTION auf seine AKTION.


    Wenn er nicht aktiv ist, nicht fordert, mich fordert, kann ich nicht reagieren. Aus mir selbst zu reagieren, ist für mich lusttötend.

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    Das ist ja auch das, was einen Mann für mich interessant macht. Dieses Flackern in seinen Augen, dieser "Blick", der mich als Frau, als begehrenswertes Wesen sieht... und nicht der Mann, der mir als Freund gegenüber tritt. Der ist mehr oder weniger als Partner langweilig.


    Wie würde sich dieses Flackern in seinen Augen in einer festen Beziehung, in der es auch ein Alltagsgeschehen gibt zeigen? Du hast oben geschrieben, dass Du dann immer bereit für seine Lust wärst, wenn er Deinen Bedürfnissen entsprechen würde. Wenn es also so ein Partner wäre, wie würde sich das Sexleben im Alltag zeigen?

    häufig. Immer wenn er will. Unterschwellige Spannung, dass was passieren könnte.

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    Wie viel in der Beziehung wäre Sex? Wie viel wären andere Gemeinsamkeiten? Wie viel wäre reiner Alltage, neben der Tatsache, dass man ja auch arbeiten muss, also mindestens 8 – 10 Stunden nicht gemeinsam verbracht werden? Wie viel wäre die Zeit, die Du und Dein Partner allein verbringen würden, mit eigenen Interessen, Freunden, usw.?

    Zu anderen Gemeinsamkeiten kann ich nix sagen, schön wäre es, wenn da ein paar wären. Der Rest hängt wohl von den Beteiligten ab, und den Umständen. Ich will schön täglich Sex. Mindestens.

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    Ich brauche bzw möchte die spontane Gier in seinen Augen, beherrscht zwar, aber sie sollte da sein.


    Wie verträgt sich das mit der Eigenschaft, dass er warten können muss?

    das passt beides. Man kann gierig UND beherrscht sein. Muss ich ja auch ständig.

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    Auch und gerade beim Kennenlernen. Ein "Nur-Freund-Kumpel-Mann" ist für mich unerotisch.


    Sinnlichkeit muss für ihn einen hohen Stellenwert haben. Und das kann man daran erkennen.


    Wie definierst Du Sinnlichkeit?

    Sinnlichkeit: Mit allen Sinnen genießen können. Aber alles. Das ist es. Darüberhinaus: Man kann in fast allem einen sex. Bezug sehen bzw dazu herstellen.


    Sinnlickeit in der Umgebung; ich mag es harmonisch, ästhetisch. Das sieht man schon an der Wohnung der Menschen. Sinnlichkeit des Aussehens: schlank, geschmeidig, harmonisch, in sich ruhend. Sinnlichkeit im Alltag heißt möglichst wenig Streß, Lärm, Hektik, Streit.


    Ich nenne mal ein paar Worte: Harmonisch, fliessend, ohne Stockung, ruhig, gelassen, ästhetisch, eher karg als zuviel von etwas, freundlich, offen, ehrlich. DAs auf alles bezogen.


    Sinnlichkeit ist neutral.

    beim Kennenlernen. Es äußert sich im Auftreten, siehe oben.

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    Selbstbewusstsein – sich seiner Bedürfnisse, seiner Wünsche bewusst zu sein. Wie vermittelst Du Deine Bedürfnisse als selbstbewusste Frau? Passiv – aktiv?

    ich kanns ja nicht aktiv vermitteln, in dem Sinne: "tu jetzt das und das", das ist für mich uninteressant. Ich habe bis jetzt versucht, es durch Texte zu vermitteln.

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    Was meinst Du mit sexuell starke Frau?

    ich will befriedigt werden.

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    Von wem aus gesehen stark und womit verglichen stark?

    verglichen mit anderen frauen, für die Befriedigung egal ist. die einfach so, ohne Wünsche zu äußern, mitmachen.

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    Mit der Sexualität des Partners? Mit der Lust des Partners?

    auch, ja. Stichwort: Hohe Libido.

    nochmals Kleio:

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    Du willst aber schon, dass Deine Bedürfnisse befriedigt werden und auch nichts tun, was Du nicht willst? Könnte man sagen, dass Du einen Mann willst, der von Dir das fordert, was Du bereit bist zu geben, aber es nur dann bereit bist zu geben, wenn er es von Dir fordert?

    ja. Er MUSS es fordern. sonst gibt es gar nix.


    ABer darüber hinaus bin ich natürlich auch für seine Vorstellungen offen.

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    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sagst Du, dass Männer nicht begreifen, dass Du noch nicht Heiß genug bist.

    ja.

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    Du kannst doch aber verhindern, dass er vorzeitig in Dich eindringt, oder hieße das, dass Du dann aktiv werden müsstest, was Du ja nicht willst und Du hast dann wieder das Sagen (wenigstens kurzzeitig), oder?

    ja, genau richtig. Normalerweise müsste ich dann aufstehen und gehen.

    Sonnenwind

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    Hingabe in dem Sinne, als das ich will, dass mit mir GEMACHT wird.

    Zitat

    Ich will schön täglich Sex. Mindestens.

    Zitat

    ich will befriedigt werden.

    Zitat

    Er MUSS es fordern.

    Kennst du den Witz:


    Maso:"Schlag mich, schlag mich, ich brauch das!"


    Sadist: "Nein."


    Suchst du bei den ganzen Forderungen, die du stellst und dem, was er alles tun "MUSS", tatsächlich einen dominanten und eventuell auch sadistischen Mann, oder eher einen Hampelmann, der dir genau die Rolle eines Doms spielt, um es dir zu besorgen?


    Ein echter Sub hat doch wohl an einen echten Dom keine Ansprüche zu stellen. Anderenfalls wäre es doch nicht echt. Du stellst aber massenhaft Ansprüche. Diesen Widerspruch, der dir selber aber nicht aufzufallen scheint, verstehe ich nicht. Den müsstest du mir mal erklären.

    wieauchimmer

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    Diesen Widerspruch, der dir selber aber nicht aufzufallen scheint, verstehe ich nicht. Den müsstest du mir mal erklären.

    Es ist für Dich ein Widerspruch. Für sie ist es kein Widerspruch. Es sind ihre Bedürfnisse, ob sie nun für andere widersprüchlich sind oder nicht.

    Kleio

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    Es sind ihre Bedürfnisse, ob sie nun für andere widersprüchlich sind oder nicht.

    Das ist mir zu einfach, denn es handelt sich hier doch um eine Paradoxie. "Ich will, dass er dies und jenes verkörpert und für mich tut, aber ich will ihn weder dazu zwingen, noch manipulieren, noch über Provokation und Belohnung oder sonstiges, sondern er soll es freiwillig wollen, was ich will".


    Entweder ich muss einen Menschen so nehmen, wie er ist und wenn er dominant sein soll, dann wird er genau das tun, was er will und wenn er auch noch sadistisch sein will, dann wird er auch keine Rücksicht auf ihre Bedürfnisse nehmen. An einen dominanten Mann kann man doch schlecht Ansprüche strellen. Also bleibt doch nur der Lottogewinn, also zufällig den genau Passenden zu finden. Da sie aber viele verschiedene Ansprüche stellt (Er muss auch noch äußerlich stimmen, ein guter Partner sein, etc.), wie der perfekte Mann für sie sein sollte, ist es sehr unwahrscheinlich, diesen zu finden.


    Ich hab ja nicht gegen unrealistische Ansprüche, da es ja auch nicht mein Problem ist. Ich habe nur etwas dagegen, wenn man für die Nichterfüllung von unrealistischen Ansprüchen, andere verantwortlich macht, wie es ja in den "dummen Weibern", "unfähigen Männern", etc. zum Ausdruck kommt. Stattdessen kann man dann selbstreflektierend dazu stehen, dass man kaum erfüllbare Ansprüche hat und der Misserfolg darin begründet liegt und nicht in der Schuld anderer.


    Du machst doch sicher auch nicht andere dafür verantwortlich, wenn du in deinen Bedürfnissen hohe Ansprüche hast und diese nicht so ohne weiteres jemand anderes erfüllen kann. Entweder muss man dann mit der hohen Misserfolgsquote leben, oder darüber nachdenken, ob man seine Ansprüche herunterschraubt, aber nicht anderen die Schuld dafür in die Schuhe schieben.

    wieauchimer

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    Du machst doch sicher auch nicht andere dafür verantwortlich, wenn du in deinen Bedürfnissen hohe Ansprüche hast und diese nicht so ohne weiteres jemand anderes erfüllen kann. Entweder muss man dann mit der hohen Misserfolgsquote leben, oder darüber nachdenken, ob man seine Ansprüche herunterschraubt, aber nicht anderen die Schuld dafür in die Schuhe schieben.

    Es geht aber nicht um die Kriterien, wofür ich andere verantwortlich mache oder Du. Es geht um Sommerwinds Denkzusammenhänge und Kriterien. Und mit den Misserfolgsquoten lebt sie doch. Sie trägt doch die Konsequenzen ihres Handelns. Wenn sie es nicht mehr will, wird sie etwas daran ändern. Es gibt genügend Menschen, die diese "Schuld"/bzw. Verantwortung für die Befriedigung des Partners übernehmen und dann funktioniert die Verantwortungsaufteilung anders, genauso wie die Schuldzuweisungen. Es hängt ganz einfach davon ab, wer wofür die Verantwortung übernimmt.