• Selbstbewusste, aber sex. devote Frau und die Probleme damit

    Jemand schrieb am Anfang von "Sexuell starke Frauen meiden": darkdog: Das Problem für Dich stellt sich aber wohl mehr deshalb, weil Du eigentlich devot bist und dies aber mit einem gewissen Selbstbewußtsein nach außen trägst. Ein Mann der nicht dominant ist, muß nicht automatisch mit zu wenig Selbstbewußtsein ausgestattet sein. Aber nur der…
  • 1 Antworten

    Sonnenwind

    Zitat

    Vor allen Dingen durch die vielen Offtopic-Beiträge.

    Dann halte dich doch erstmal selber an dein eigenes Topic


    "Es geht hier NICHT um Können oder nicht. Das steht ausser Frage", schreibst du in deinem Eingangsbeitrag. Und wie oft kamen dann von dir wieder so nette Ausdrücke wie "Dummficker"?


    Selbstbewusst heisst, sich seiner selbst bewusst sein und nicht nur sich dem bewusst sein, was man will, sondern sich selber auch realistisch einschätzen zu können.


    Wenn du mit "Ich bin so gut und die anderen sind alle Versager und haben keine Ahnung" daher kommst, das ist das, was man erstens nicht ernst nehmen kann und was zweitens beleidigend ist, sodass es kein Wunder ist, wenn andere negativ darauf reagieren. Mit deinen Bedürfnissen hat hier niemand ein Problem.

    wieauchimmer

    Zitat

    Selbstbewusst heisst, sich seiner selbst bewusst sein und nicht nur sich dem bewusst sein, was man will, sondern sich selber auch realistisch einschätzen zu können.


    Wenn du mit "Ich bin so gut und die anderen sind alle Versager und haben keine Ahnung" daher kommst, das ist das, was man erstens nicht ernst nehmen kann und was zweitens beleidigend ist, sodass es kein Wunder ist, wenn andere negativ darauf reagieren. Mit deinen Bedürfnissen hat hier niemand ein Problem.

    Das sehe ich anders. Selbstbewusstsein hat für mich nur mit meiner Selbst zu tun, mir meiner bewusst zu sein. Wie ich mich anderen gegenüber in Bezug setze, darüber sagt für mich das Wort Selbstbewusstsein nichts aus. Auch sagt es nichts darüber aus, wie ich von anderen reflektiert werde oder wie ich mich als Person anderen gegenüber reflektiere. Vorerst heißt für mich Selbstbewusstsein, mich mit meinen Bedürfnissen zu reflektieren, ohne mich zu anderen zu vergleichen und zu bewerten. Mit welchem vernünftigen Hintergrund, also ob gleichwertig, gleichberechtigt oder nicht, man sich dann zu anderen in Bezug setzt, sagt darüber nichts aus. Eine selbstbewusste Persönlichkeit muss nicht unbedingt auch auf eine gleichberechtigte sexuelle Interaktion hinaus sein - nicht einmal auf eine gleichwertige. Es hängt natürlich auch hier davon ab, wie man sich dieses Wort definiert. Für viele bedeutet Selbstbewusstsein das gleiche wie Selbstwert und projiziert darauf, dass alle gleichwertig und/oder gleichberechtigt auf allen ebenen sind.

    Kleio

    Zitat

    Wie ich mich anderen gegenüber in Bezug setze, darüber sagt für mich das Wort Selbstbewusstsein nichts aus.

    Man lebt grundsätzlich in einem Kontext, zu dem man gar nicht anders kann, als sich zu diesem in Bezug zu setzen und das tut Sonnenwind ja auch selber ständig, indem sie sich mit anderen Frauen in Bezug setzt und auch damit, welcher Mann für sie gut genug ist. Nur klingt das zumeist nach Selbstüberschätzung und Selbstübershätzung hat nichts mit Selbstbewusstsein zutun.

    Zitat

    Vorerst heißt für mich Selbstbewusstsein, mich mit meinen Bedürfnissen zu reflektieren, ohne mich zu anderen zu vergleichen und zu bewerten.

    Erstens entstehen aber diese Bedürfnisse in einem langen reflektivem Sozialisationsprozess und zweitens ist hier Sonnenwind vor allem diejenige, die mit einer ständigen Abwertung anderer ihren eigenen Wert aufstellt. Nennt man auch: Andere abwerten, um sich selbst aufzuwerten. Ein selbstbewusster Mensch hat m.E. eben genau diesen Vergleich, andere schlecht zu machen, um selber besonders gut da zu stehen, gar nicht nötig. Der kennt seine eigenen Stärken und Schwächen und akzeptiert beide und wertet weder andere ab, noch hebt er sich selbst auf einen Thron, genausowenig umgekehrt.

    Zitat

    Für viele bedeutet Selbstbewusstsein das gleiche wie Selbstwert und projiziert darauf, dass alle gleichwertig und/oder gleichberechtigt auf allen ebenen sind.

    Und da redet man dann von "Dummfickern" und dummen Weibern, die ja einem Mann nichts zu bieten haben, außer DD und dass sie keine Ansprüche stellen? Erzähl das also besser Sonnenwind.

    wieauchimmer

    Zitat

    Man lebt grundsätzlich in einem Kontext, zu dem man gar nicht anders kann, als sich zu diesem in Bezug zu setzen und das tut Sonnenwind ja auch selber ständig, indem sie sich mit anderen Frauen in Bezug setzt und auch damit, welcher Mann für sie gut genug ist.

    Ich habe sie anders verstanden. Sie kennt ihre Bedürfnisse, ist sich ihrer bewusst und setzt diese in Bezug zu dem, was ihr potentielle Partner bieten und entscheidet dann, ob es für sie gut genug ist oder nicht.

    Zitat

    Ein selbstbewusster Mensch hat m.E. eben genau diesen Vergleich, andere schlecht zu machen, um selber besonders gut da zu stehen, gar nicht nötig. Der kennt seine eigenen Stärken und Schwächen und akzeptiert beide und wertet weder andere ab, noch hebt er sich selbst auf einen Thron, genausowenig umgekehrt.

    Wenn ich Dich richtig verstehe, dann setzt Du Selbstbewusstsein und Selbstwert gleich. Das tut nun einmal nicht jeder.


    Es ist Deine Definition von Selbstbewusstsein. Du verwendest auch Wörter wie "Stärken" und "Schwächen", aber das stellt jeder für sich selbst fest, was er selbst als solche sieht. Genau das ist wieder relativ und hängt vom Betrachter ab. Was Sonnenwind unter "Selbstbewusste, aber sex. devote Frau " versteht ist etwas ganz anderes als was Du darunter verstehst. Wahrscheinlich hat sie zwei Definitionen von Selbstbewusstsein und Selbstwert, eine, die sich rein auf ihre Sexualität bezieht und eine außerhalb Ihrer Sexualität, denn Tagsüber glaube ich nicht, dass sie jemand "unterwerfen" kann.

    Zitat
    Zitat

    Für viele bedeutet Selbstbewusstsein das gleiche wie Selbstwert und projiziert darauf, dass alle gleichwertig und/oder gleichberechtigt auf allen ebenen sind.

    Und da redet man dann von "Dummfickern" und dummen Weibern, die ja einem Mann nichts zu bieten haben, außer DD und dass sie keine Ansprüche stellen? Erzähl das also besser Sonnenwind.

    Ich habe es so verstanden, dass für Sonnenwind Selbstbewusstsein und Selbstwert nicht das gleiche bedeuten und gerade was ihre Sexualität betrifft, diese Definition von Gleichwertigkeit überhaupt nicht funktionieren würde, ja gar nicht funktionieren kann. Sie ist devot und will unterworfen werden (natürlich so, wie sie es definiert). Sie will und braucht einen sexuell dominanten Partner. Aktiv und passiv haben für sie ganz andere Wertigkeiten. Es gibt hier keine Gleichwertigkeit, weil sie eine gewisse Form der Aktivität völlig abturnt und es für sie demnach einfach nur schlechter Sex ist. Sie hat nicht die Alternative, dass sie dann halt von sich aus aktiv wird, weil es gegen ihre Bedürfnisse ist. Sie hat es ja probiert und es war nichts.

    Kleio

    Zitat

    Genau das ist wieder relativ und hängt vom Betrachter ab.

    Aber die Betrachter sind auch die anderen.

    Zitat

    Es gibt hier keine Gleichwertigkeit, weil sie eine gewisse Form der Aktivität völlig abturnt

    Es geht hier schon wieder seit einigen Beiträgen darum, zunächst erstmal einen Partner zu finden. Jetzt haben potentielle Partner ebenfalls Ansprüche. Ich kann es noch so wollen, dass ich Abteilungsleiterin werde, weil ich mich dafür befähigt fühle. Wenn mein Chef nicht derselben Meinung ist, dann wird mein Wunsch nicht in Erfüllung gehen. Man kann noch so sehr von sich und seinen sexuellen, kreativen, sinnlichen, etc. Fähigkeiten überzeugt sein, es muss auch für den potentiellen Partner überzeugend sein und wenn es nicht reicht, um sich mit mir auf eine Beziehung einlassen zu wollen, dann wird eben nichts draus. Je höher die eigenen Ansprüche an einen potentiellen Partner sind, um so geringer die Auswahl und wenn man dann aber deren Ansprüchen nicht entspricht, hat es keinen Erfolg.


    Ich bezweifel, dass die Fixierung auf sexuelle Qualitäten bei der Partnerwahl zielführend ist, wenn man eine langfristige Beziehung möchte und wenn man die Möglichkeit so vehement ausschließt, dass man auf einer anderen Basis eines menschlich und emotional voneinander überzeugt Seins, an der gegenseitigen Bedürfnisbefriedigung nicht viel besser gemeinsam arbeiten kann. Ob ein Mann sich beim Sex egoistisch verhält, weil er egoistisch ist, oder weil er sich keine Mühe gibt, weil er gar kein langfristiges Interesse hat, ist wohl fraglich. Aus einem ON´s hat sich bei mir jedenfalls noch nie eine Beziehung ergeben.

    wieauchimmer

    Zitat

    Aber die Betrachter sind auch die anderen.

    Welche anderen? Die Betrachter sind Sonnenwind und der potentielle Partner.

    Zitat

    Es geht hier schon wieder seit einigen Beiträgen darum, zunächst erstmal einen Partner zu finden. Jetzt haben potentielle Partner ebenfalls Ansprüche. Ich kann es noch so wollen, dass ich Abteilungsleiterin werde, weil ich mich dafür befähigt fühle. Wenn mein Chef nicht derselben Meinung ist, dann wird mein Wunsch nicht in Erfüllung gehen. Man kann noch so sehr von sich und seinen sexuellen, kreativen, sinnlichen, etc. Fähigkeiten überzeugt sein, es muss auch für den potentiellen Partner überzeugend sein und wenn es nicht reicht, um sich mit mir auf eine Beziehung einlassen zu wollen, dann wird eben nichts draus.

    Darum will sie ja einen potentiellen Partner, der diese Ansprüche an eine Partnerin stellt, die ihre Bedürfnisse sind. Sie hat auch klar umrissen, welche Ansprüche der potentielle Partner haben müßte. Dadurch sind für mich beide Ansprüche berücksichtigt. Sie will ja dass es sein Anspruch an sie ist, dass er sie verführt, dass er gerne verführt, sie gekonnt unterwirft, ihre Lust steigert usw. usw. Diese Ansprüche muss der Partner sogar haben. Er soll genau das wollen, was sie zu bieten hat und umgekehrt.

    Anne Declos/Sonnenwind

    Zitat

    ...suche starken, selbstsicheren Mann mit Phantasie und Sinnlichkeit... und über mich? Vielleicht doch nur relativ harmlose Attribute wie leidenschaftlich oder sowas. Jedenfalls würde ich vermutlich umschreiben, was ich suche und es nicht so direkt sagen.


    Wahrscheinlich würde ich aber gar keine aufgeben, sondern auf welche antworten.

    Heißt es bei Inseraten nicht, dass man sich beschreiben sollte und nicht das, wen man sucht??

    Kleio:

    z.b. so?


    Starke, sinnliche, selbstbewusste sub, 44, immer neugierig und hinterfragend, sucht wilden, ursprünglichen, starken, sinnlichen, spontanen, offenen, leidenschaftlichen Mann, ab ca 35, single, für mehr als Neuneinhalb Wochen.

    Sonnenwind

    Zitat

    Kostbar wird es erst für den Mann, der so was sucht.

    Wenn Männer suchen ist nicht der Weg das Ziel. Darum entwickeln sie sich wenn sie ihr Ziel erreicht haben auch nicht weiter. Vielleicht ein Problem der Männer und ihrer Ansprüche an das Leben :-/

    Sonnenwind

    Zitat

    Ich hab hier nie von Stärken und Schwächen gesprochen, es sei denn, ein Mann schwächelt beim Sex. HÄngt meiner Meinung nach stark mit seinem Selbstbewusstsein zusammen, und dem des Gegenüber, der aktuellen Partnerin.


    Ich bin eben anders. Und das ist völlig wertneutral. Kostbar wird es erst für den Mann, der so was sucht.

    Ich mache ja doch Fortschritte. ;-D So langsam geht mir der Knopf auf - sehr langsam. Ich hatte früher nie darüber nachgedacht, dass eine selbstbewusste Frau automatisch auf Gleichwertigkeit, Gleichberechtigung, usw. kommt, weil es allgemein eben gleichgesetzt wird und auch mit Wertungen wie "stark", usw. assoziiert wird. Das ist mir das erste Mal in einer Diskussion aufgefallen, als Anne Declos geschrieben hat, dass sie eine gleichberechtigte und gleichwertige Beziehung führt, aber ihre Sexualität mit ihrem Mann anders ist. Meine grauen Zellen werden ganz schön gefordert. ;-D Jetzt habe ich eine Denkfalte mehr. ;-D Langsam beginne ich zu verstehen.

    Kleio

    Zitat

    Darum will sie ja einen potentiellen Partner, der diese Ansprüche an eine Partnerin stellt

    Diese meine ich, denn solange es "potentielle" sind, sind es ja mehrere Mögliche, oder gehst du davon aus, es gibt nur einen einzigen auf der Welt?

    Zitat

    Darum will sie ja einen potentiellen Partner, der diese Ansprüche an eine Partnerin stellt, die ihre Bedürfnisse sind.

    Und das ist genau der Knackpunkt.


    1. Bist du der Ansicht, dass man einmal im Leben seine Bedürfnisse erkennt und diese dann für alle Zeiten so bleiben, oder ist es dir auch schon so ergangen, dass du etwas erlebt hast, was dir widererwartend gut gefiel und sich dadurch deine Bedürfnisse änderten oder dass sie sich durch Lebensumstände änderten? Oder auch: Du hast dir in deinen Vorstellungen die Erfüllung deiner Bedürfnisse anders vorgestellt. An einem Punkt angekommen, wo du dein Ziel erreicht hast, stellst du fest, es ist doch nicht so toll, wie du geglaubt hast.


    2. Nach meinen Vorstellungen wäre mein letzter Freund nicht für mich in Frage gekommen. Ich habe mich aber dennoch auf ihn eingelassen, wozu die Gelegenheit allerdings auch günstig war, weil ich ihn täglich im Büro sah und so Zeit hatte, ihn kennen zu lernen und zwar zunächst völlig unverbindlich, ohne irgendwelche Beziehungsabsichten.


    3. Mit einem festen Bild vom gewünschten Partner habe ich eine eingeschränkte Weltsicht. Alle, die nicht ins Raster passen, fallen raus. Ich vergebe mir also die Chance, Eigenschaften zu entdecken, die mir gefallen, die aber in meinem Raster gar nicht vorgesehen waren. Das hat auch viel mit kreativem Denken zutun, denn das hat auch sehr viel mit der Offenheit, seinen Horizont zu erweitern zutun. Festgefahrene "So muss es sein"-Menschen sind eben gerade nicht kreativ.