• Selbstbewusste, aber sex. devote Frau und die Probleme damit

    Jemand schrieb am Anfang von "Sexuell starke Frauen meiden": darkdog: Das Problem für Dich stellt sich aber wohl mehr deshalb, weil Du eigentlich devot bist und dies aber mit einem gewissen Selbstbewußtsein nach außen trägst. Ein Mann der nicht dominant ist, muß nicht automatisch mit zu wenig Selbstbewußtsein ausgestattet sein. Aber nur der…
  • 1 Antworten

    Tschüss Leute,

    ich mache jetzt lieber Schluss und logge mich aus. Ich will den Faden hier ja nicht total verseichten.


    Zankt heute abend nicht mehr allzu heftig (oder von mir aus besonders heftig) *:)

    Sonnenwind

    Zitat

    Mir ging es um den Gegensatz zwischen "ich will" und der Dynamik dahinter und dem "ich bin" und dem Stillstand, den mir das vermittelt.

    Das habe ich durchaus verstanden, dass es dir darum geht, aber dazu sagte ich, dass dein "Ich will" auf einem sehr festgelegtem "Ich bin" beruht (nämlich devot, sinnlich, kreativ, etc. hast du ja oft genug aufgezählt), du da auch keinerlei Abweichungen zulässt und deine einzige Bewegung daraus besteht, jetzt in einer geraden Linie an ein sehr festgelegtes Ziel zu gelangen, von einem festeglegtem A. zu einem festgelegtem B.


    Das ist für mich keine kreativ dynamische Beweglichkeit, sondern ein Preschen in eine starre Richtung. Kreative Ziele sind nämlich keine Zielpunkte, sondern Felder und öfter Mal ein Blick über dieses Feld hinaus oder in ganz andere Felder, macht flexibles, bewegliches Denken überhaupt erst möglich. Du hast, glaub ich, nicht verstanden, was ich geschrieben habe, vielleicht weil das nicht auf deiner geraden Linie des Denkens liegt.

    Zitat

    ich sehe nicht, wofür er die braucht

    Und genauso sehen sehr viele andere Menschen nicht, wofür du deine ganz speziellen Wünsche brauchst. Während du dann sofort giftig wirst und mit "Du hast NICHTS verstanden" losbrüllst, fehlt dir gegenüber den Bedürfnissen anderer und dem Verständnis dafür, jegliche Toleranz wie man sieht. Da ist sie wieder, die gerade Linie, die zum Ziel prescht und nicht nach rechts und links schaut.

    Zitat

    Im Übrigen geht es hier um meine Bedürfnisse, nach denen ich auswähle. Oder hab ich da was falsch verstanden?

    In deinem Anfangsthread geht es doch wohl darum, wie du einen Mann findest, der zu deinen Bedürfnissen passt. Tja, und genauso, wie du deine Bedürfnisse so sehr wichtig nimmst, wirst du doch wohl einem Mann zugestehen, dass er seine Bedürfnisse auch sehr wichtig nimmt und wenn du dir erlaubst, einen Mann "Versager" zu nennen, weil er deine Bedürfnisse nicht erfüllen kann, wirst du doch dann wohl einem Mann erlauben, seine eigenen Auswahlkriterien zu haben und wenn das dicke Titten sind oder ein junges, knackiges Mädchen, dann fällst du eben durch sein Raster. Du erlaubst dir selber ein strenges Raster, aber einem Mann nicht?

    Zitat

    Diskutieren wir hier die Bedürfnisse eines Mannes?

    Auch, denn es geht ja um einen Mann, der solche Bedürfnisse bereits hat, dass sie zu deinen kompatibel sind, denn "beibringen" willst du ja nicht. Also reden wir auch über die Bedürfnisse von Männern. Du redest ja auch über die Bedürfnisse von "Dummdoms" nach einer fertigen Sklavin, selber möchstest du aber einen fertigen Dom nach deinen Vorstellungen. Alles in allem gestehst du also anderen nicht zu, ebenfalls eigene Erwartungen zu haben, denn wenn diese Erwartungen nicht deinen entsprechen, dann heißt es gleich "Dummficker". So abwertend sollte hier mal jemand über deine Vorlieben reden, dann würde man sogleich gelöscht.


    Du beanspruchst für dich selber, etwas Besonderes zu sein, legst aber an andere deine eigenen Standardmaßstäbe an und alles, was davon abweicht, ist für dich sofort "dumm", egoistisch", "unfähig", etc.

    Sonnenwind

    Zitat

    ich versteh schon, wie du das meinst.


    Aber ich dachte immer, es wäre gut, wenn man wüßte, was man will.. ... anscheinend darf man das nicht wissen Und erst recht nicht sagen

    Für mich ist es gut, dass ich weiß, was ich will. Das sagt aber nichts darüber aus, wie es von anderen aufgefasst wird. Eine Frau, die weiß und sagt, was sie will, wird von einem großen Teil der Gesellschaft als "starke" Frau empfunden – im Vergleich zur "schwachen" Frau. Man kann da gesellschaftlich Klischees nicht außer Acht lassen und in vielen Köpfen gibt es diese Klischees.

    Zitat

    tun Männer auch nicht. Ich schrieb ja an anderer Stelle schon, dass ich oft an eher devote Männer gerate. Auch mein Ex war ja eher devot. Und wenn er mal nicht wollte wie ich, hab ich ihn geduldig weichgeklopft

    Auch das ist sehr oft so, dass sich Menschen, die nicht so selbstbewusst sind, sich gerne an Menschen "anhängen", die es sind. Das kann man aber lernen, diese zu erkennen – also ob jemand nur selbstbewusst spielt oder es auch ist. Gerade wenn man sich zu einem großen Teil der Gesellschaft (Allgemeinheit) reflektiert, fällt es dann auf, ob man mit den subjektiven Definitionen relativ nahe an der allgemeinen ist oder weiter weg. Dann gibt es zwei Alternativen: Man verbleibt in der eigenen Wahrnehmung und das bedeutet viele viele Missverständnisse, weil sich viele diese Mühe nicht antun wollen, sich auf Deine Weltsicht einzulassen – hat den Vorteil, dass sich sehr schnell herauskristallisiert, ob ein gegenseitiges Interesse vorhanden ist. Man bleibt bei der eigenen Wahrnehmung und setzt sich nur mit Menschen auseinander, die den eigenen Werten nahe sind. Oder man verändert seine Wortwahl und begibt sich auf eine allgemeine Definitionsebene, damit man von vielen Menschen verstanden wird. Es nützt ja nicht besonders viel, wenn Du sagst, dass Du devot bist und sich jemand einem "heftigen Sonnenwind" gegenübersieht, der ihn wegfegt.


    Da stellt sich die Frage, welchen Sinn hätte es, dass eine Mehrheit versteht, was Du meinst, wenn die Wahrscheinlichkeit sowieso nicht groß ist, dass sich in dieser Mehrheit der geeignete Partner finden ließe (da Du ja sagst, dass 90 % der Männer Dir sowieso nicht gefallen). Würde es nicht eher bedeuten, dass Du Dich dann, mit umso mehr Männern auseinandersetzen würdest, die die für Dich falschen Kriterien hätten? Wenn jemand auf Deiner Wellenlänge unterwegs ist, dann denke ich, dass er Dich verstehen wird – der wird dann auch ähnliche Definitionen ahben. Ob es sinnvoll wäre, dass Du lernst um die Ecke zu denken – das kannst nur Du entscheiden. Es ist halt auch die Frage, in wieweit es eine eigene BDSM-Terminologie gibt, die dann von denen, die diese anwenden auch genau verstehen, was Du meinst und es ihnen nicht so erklären musst, wie mir.

    Zitat

    natürlich. Ich weiß ja, wie ich drauf bin. Immer hinterfragend, und wenn er sagen würde: "mach das und das" würde ich erst mal nein sagen, oder fragen: Warum? Oder eine Pause einlegen... oder wasweißich.. alles so Tricks, um auszuweichen.


    Es ist schwierig. Mann braucht Phantasie, Kraft, Ausdauer, zumindest Durchsetzungsfähigkeit; er darf sich kein X für ein U vormachen lassen.

    Also ein ständiges Kalt-Warm?

    Zitat

    Genau das meine ich: Das hört sich für mich jetzt absolut dominant an. Wenn Du das in der Realität auch so bringst, dann ist es für mich völlig logisch, dass viele dadurch eingeschüchtert sind.


    wieso ist der Spruch: "Ich will" dominant? Ist doch nichts weiter als eine Willensäußerung

    Sowieso ist es das "nur", aber für viele ist es kein "nur". Eine "fordernde, zielorientierte, dynamische" Frau ist in den Augen einer großen Mehrheit "aggressiv, selbstbewusst im Sinne von "stark" (Powerfrau), dominant, - also alles andere als jemand, die sich mit Dingen zufrieden gibt – ergo, anstrengend, was wiederum nicht damit assoziiert wird, dass sie unterwürfig ist.

    Zitat

    Kleio, vielleicht trifft es da submissiv besser. Bedeutet: "will unterworfen werden".

    Ich weiß nicht, ob es etwas bringt, wenn Du submissiv sagst, denn Dein Verhalten, also das Fordernde, Dynamische, Willensstarke wird sicher nicht von vielen als unterwürfig bezeichnet werden, außer vielleicht von BDSMlern.

    Leonie

    Nein, dann passen sie nicht zusammen.


    Aber Sonnenwind hat weiter oben in diesem inzwischen doch recht langen Faden (:-) geschrieben, dass sie Männern begegnete, die ihr gut gefielen, die aber dann bei ihren Frauen mit den besagten Doppel-D-Titten (angeblich) geblieben sind. Das wirft sie ihnen vor und hält dies für oberflächlich. Kann ja auch ein wenig sein, sogar. Aber man muss es als Frau auch akzeptieren, dass ein Mann (zumindest etwas) auch nach der Optik geht. Sie hat ihnen offensichtlich einfach nicht so gut gefallen. Was ist vorwerfbar daran?

    -Leonie-

    Zitat

    Ich glaube nicht, dass Sonnenwind den Wunsch anderer als falsch ansieht, sondern sie sagt, dass er mit diesem Wunsch eben nicht zu ihr und sie nicht zu ihm passt.

    Nein, sie sagt: "Dummficker", "Dummdom", "Versager", usw. und wenn sie das nicht so meint, dann muss sie sich ihre derart sprachlichen Entgleisungen, die hier immer wieder zu Streitigkeiten führen, mal abgewöhnen.

    Kestra

    Zitat

    Sonnenwind wirkt aber auf mich sehr fordernd und deshalb dominant, daher zu ihrem Devotsein widersprüchlich, vielleicht auch auf die Männer, die ihr begegnen

    Na sicher. :)^ Wenn eine Frau es wagt Forderungen aufzustellen, dann ist sie für viele ja soweiso gleich ein 7-Köpfiger Drache - aber mindestens "unverschämt" ;-D, denn "wie kann sie es bloß wagen"??? ;-D Ob es aber für eine gewisse Gruppe von Menschen einen Unterschied macht, ob eine Frau nur "stark" ist oder eine Steigerung davon - wage ich zu bezweifeln.

    Kestra:[qutoe]Stark und selbstbewusst sein, heisst für mich nicht dominant, dominant ist für mich jemand, der fordert und nicht bittet. [/qoote]


    zum Thema fordern: Fordern ist erst dann nötig, wenn man nicht bekommt, was man will.


    Man kann jetzt einen Mann BITTEN, anständig zu vögeln ... wenn er es nicht kann, ist es uninteressant. Wenn er eigentlich sexuell dominant sein SOLLTE, es aber nicht ist, hat das Ganze sowieso keinen Sinn.

    Zitat

    Sonnenwind wirkt aber auf mich sehr fordernd und deshalb dominant, daher zu ihrem Devotsein widersprüchlich, vielleicht auch auf die Männer, die ihr begegnen

    ja, ich wirke hier so, weil es hier auf den Punkt genau diskutiert wird. Dabei bitte ich aber, nicht zu vergessen, dass ich im reallife eher zurückhaltend bis kühl eingeschätzt werde von Männern. Und still. Also nix mit "fordernd".


    des weiteren hängt die Ausstrahlung, die man hat, im wesentlichen davon ab, wie das Gegenüber es empfindet. Manche Männer haben mich auch im reallife als dominant eingeschätzt, manche eben NUR als zurückhaltend... es kommt also völlig auf den Betrachter an.


    Bedürfnisse des Mannes und meine im Vergleich: Da geht es mir um die Wertigkeit dieser Wünsche. Absolut vorrangig in der Wertigkeit ist für mich der O beim Sex. ER hat den IMMER. Ich aber nicht, wenn er nicht kann/zuklein/wasweißich ist... er hat den AUCH, wenn die Partnerin "nur" B hat... also die für mich höchste Wertigkeit, die sein MUSS, nämlich der O, den hat er IMMER. Ich aber nicht, wenn er zu klein etcpp ist... deshalb kann man das nicht vergleichen.


    Klar macht es für ihn vielleicht den Sex schöner.. so wie es für mich den SEx schöner macht, wenn er gut aussieht... aber das ist nebensächlich, erst mal kommt die Befriedigung.

    Zitat

    Das habe ich durchaus verstanden, dass es dir darum geht, aber dazu sagte ich, dass dein "Ich will" auf einem sehr festgelegtem "Ich bin" beruht (nämlich devot, sinnlich, kreativ, etc. hast du ja oft genug aufgezählt), du da auch keinerlei Abweichungen zulässt und deine einzige Bewegung daraus besteht, jetzt in einer geraden Linie an ein sehr festgelegtes Ziel zu gelangen, von einem festeglegtem A. zu einem festgelegtem B.


    Das ist für mich keine kreativ dynamische Beweglichkeit, sondern ein Preschen in eine starre Richtung.

    ja. Ich bin 44. Der Zug ist bald für mich abgefahren. Ich habe keine Zeit mehr für Umwege. Ich habe auch keine Lust mehr für Umwege. Ich habe ein Bedürfnis, das mir auch keinerlei Raum mehr lässt für Umwege.


    Noch dazu Umwege, die nicht mal vielversprechend sind... sie kosten Zeit, die ich nicht hab, Geld, was ich nicht hab, etc pp...und in mir staut sich alles auf währenddessen. Ich mach das nicht mehr lange.


    Darüberhinaus erlaube ich natürlich einem Mann ein Raster, egal, wie oberflächlich es ist. Denn ich finde es oberflächlich, nach DoppelD zu starren. Das sagt garnix über die Hingabefähigkeit einer frau aus, oder ihre Sinnlichkeit. Es ist rein OBERFLÄCHLICH. Mit so einem will ich sowieso nix zu tun haben.

    @Sonnenwind..

    Ich hab jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, aber ich hatte den Eindruck, Du schreibst immer nur, was Dir an einem Mann NICHT gefällt..


    Vielleicht solltest Du mal definieren, WAS Dir gefällt..


    Dominanz ist klar, aber Dominanz hat viele Facetten..


    Romeo

    Sonnenwind

    Zitat

    Ich mach das nicht mehr lange.

    Und was machst du dann? Es gibt auch keine Garantie, dass du in drei, fünf oder zehn Jahren dem "Richtigen" über den Weg läufst.

    Zitat

    Das sagt garnix über die Hingabefähigkeit einer frau aus, oder ihre Sinnlichkeit.

    "Ich bin devot" auch nicht, oder?

    Kleio:

    Zitat

    Für mich ist es gut, dass ich weiß, was ich will. Das sagt aber nichts darüber aus, wie es von anderen aufgefasst wird.

    das ist richtig. Man muss das, was man will, schon geschickt an den Mann bringen. Dazu verweise ich auf meine Worte oben; im reallife trete ich bestimmt nicht so auf wie hier :-)


    im Übrigen hasse ich Klischees.

    Zitat

    Auch das ist sehr oft so, dass sich Menschen, die nicht so selbstbewusst sind, sich gerne an Menschen "anhängen", die es sind. Das kann man aber lernen, diese zu erkennen – also ob jemand nur selbstbewusst spielt oder es auch ist.

    ja, kann man, aber nicht beim Sex. Ob er da stark, ja, dominant ist, kann man nicht erkennen.

    Zitat

    Man bleibt bei der eigenen Wahrnehmung und setzt sich nur mit Menschen auseinander, die den eigenen Werten nahe sind.

    ich will jetzt hier keine Wertediskussion, aber ich habe zu meinem Entsetzen gemerkt, dass den meisten eben Sex NICHT wichtig ist. Und da hängt ja schon der Haken. Die Wertigkeit von SEx/Sinnlichkeit/Körperlichkeit in der Beziehung, im Alltag. Da läuft meine Meinung gänzlich mit der der meisten Menschen auseinander.

    Zitat

    Da stellt sich die Frage, welchen Sinn hätte es, dass eine Mehrheit versteht, was Du meinst, wenn die Wahrscheinlichkeit sowieso nicht groß ist, dass sich in dieser Mehrheit der geeignete Partner finden ließe (da Du ja sagst, dass 90 % der Männer Dir sowieso nicht gefallen). Würde es nicht eher bedeuten, dass Du Dich dann, mit umso mehr Männern auseinandersetzen würdest, die die für Dich falschen Kriterien hätten?

    ja, das war in der Vergangenheit so. Ich habe Kompromisse gemacht ohne Ende. Es hat alles nix genutzt.

    Zitat

    Wenn jemand auf Deiner Wellenlänge unterwegs ist, dann denke ich, dass er Dich verstehen wird – der wird dann auch ähnliche Definitionen ahben.

    ja, mit solchen Männern - ich hatte ein paar wenige Male das Vergnügen - muss man nicht viel reden. Man versteht sich sehr schnell, wenige Worte genügen.... leider hat das alles nicht geklappt. Übrigens waren das alles Zufallsbekanntschaften - für mich ein weiteres Indiz dafür, dass man erotische Anziehungskraft (incl. Äußeres, Gestik, Mimik, Reden, Kommunikation etcpp) NICHT oder nur sehr schwer über ne Anzeige feststellen kann.


    Es funkt einfach oder nicht. Mehr ist das nicht.

    Zitat

    Es ist halt auch die Frage, in wieweit es eine eigene BDSM-Terminologie gibt, die dann von denen, die diese anwenden auch genau verstehen, was Du meinst und es ihnen nicht so erklären musst, wie mir.

    ich glaube nicht, dass es eine allgemeine BDSM-Terminologie gibt.


    Im Gegenteil, mittlerweile meine ich, dass diese "Szene"noch eher ein Sammelbecken für das ist, was ich NICHT will beim Mann.


    Überleg doch mal: Hat es ein dominanter Verführer nötig, mit ner Lederhose rumzulaufen, um Eindruck zu schinden? Muss er nicht. Er hat Macht, weil er IST, wie er IST. Er braucht keine "Machtinsignien" wie ein "Herr" vor dem Namen... oder sonstige Äußerlichkeiten. Er WEISS, wie er das kriegt, was er WILL, ohne diese Dinge. Und er hat es auch nicht nötig, (irgendjemand erwähnte das mal hier), sich ne Frau über eine Anzeige zu suchen.

    Zitat

    natürlich. Ich weiß ja, wie ich drauf bin. Immer hinterfragend, und wenn er sagen würde: "mach das und das" würde ich erst mal nein sagen, oder fragen: Warum? Oder eine Pause einlegen... oder wasweißich.. alles so Tricks, um auszuweichen.


    Es ist schwierig. Mann braucht Phantasie, Kraft, Ausdauer, zumindest Durchsetzungsfähigkeit; er darf sich kein X für ein U vormachen lassen.


    Also ein ständiges Kalt-Warm?

    ständig würde ich nicht sagen, aber oft und überraschend. Einfach, damit es nicht langweilig wird.


    Aber davon abgesehen, sind Wechselbäder der Gefühle sehr öffnend... und aufregend... und verwirrend... und damit wieder das, worauf es ankommt: ÖFFNEND. Man muss mich öffnen. Keine Zeit für Flucht, keine Zeit, sich hinter ner Mauer zu verschanzen ;-D

    Zitat

    Genau das meine ich: Das hört sich für mich jetzt absolut dominant an. Wenn Du das in der Realität auch so bringst, dann ist es für mich völlig logisch, dass viele dadurch eingeschüchtert sind.


    wieso ist der Spruch: "Ich will" dominant? Ist doch nichts weiter als eine Willensäußerung


    Sowieso ist es das "nur", aber für viele ist es kein "nur".

    für mich aber. Ich bin Schriftstellerin, ich habe mir angewöhnt nur das zu lesen, was da steht, schwarz auf weiss. Erleichtert ausserdem die Kommunikation mit anderen erheblich.

    Zitat

    Eine "fordernde, zielorientierte, dynamische" Frau ist in den Augen einer großen Mehrheit "aggressiv, selbstbewusst im Sinne von "stark" (Powerfrau), dominant, - also alles andere als jemand, die sich mit Dingen zufrieden gibt – ergo, anstrengend, was wiederum nicht damit assoziiert wird, dass sie unterwürfig ist.

    ich bin eben NICHT FREIWILLIG unterwürfig. Das ist der einzige Unterschied.


    Wenn der Mann gut ist, wie ich das will, bin ich auch zufrieden. O er das nun als anstrengend empfindet, hängt von seinen Wünschen ab.

    Zitat

    Kleio, vielleicht trifft es da submissiv besser. Bedeutet: "will unterworfen werden".


    Ich weiß nicht, ob es etwas bringt, wenn Du submissiv sagst, denn Dein Verhalten, also das Fordernde, Dynamische, Willensstarke wird sicher nicht von vielen als unterwürfig bezeichnet werden, außer vielleicht von BDSMlern.

    gerade von denen nicht :-o


    also, willenlose Menschen sind mir ein Greuel. Und ich finde, gerade als sub und Masochistin ist es sehr wichtig, zu wissen, was man will und vor allen Dingen, Grenzen zu setzen, nein zu sagen, denn sonst geht das Ganze nämlich in ner Beziehung sehr schnell den Bach runter (siehe das Ende des Buches: "Neuneinhalb Wochen", Frau bekommt Nervenzusammenbruch).


    Das muss nicht sein.