Berufserfahrung Physiotherpeut

    Hi,


    ich interessiere mich für den Beruf Physiotherapie. Habe ein Abitur von 2.4 und wäre auch sehr an Medizin interessiert, aber mit dem Schnitt wird es wohl nicht so einfach einen Studiumsplatz zu bekommen, daher wollte ich erstmal Physiotherapie beginnen und falls ich doch nocht genommen werde kann ich mich immernoch entscheiden lieber zu Medizin zu wechseln oder die Physio-Schule abzuschließen.


    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und wie sieht es mit dem Verdienst aus? Welche Jobmöglichkeiten gibt es.


    Wäre sehr dankbar über Eindrücke und Erfahrungen von Leuten, die das schon gemacht haben oder momentan in der Ausbildung stecken.


    Danke,


    Gruß


    David

  • 22 Antworten

    huhu, kann dir zwar leider nicht allzu viel sagen, aber ich fange auch eine ausbildung zur physio in einem monat an *:) also quasi gleichgesinnte ;-)


    was ich relativ viel in letzter zeit lese, dass es wohl zu viele physiotherapeuten gibt. viele praxen entstehen, da jeder für sich wirtschaften will. auch ist es ein beruf, mit dem man nicht unbedingt reichtümer scheffeln kann, aber das sollte auch nicht der sinn sein, sondern menschen helfen und so ;-)


    LG@:)

    für alle

    interessierten hier ein link:


    http://www.physio.de


    man kann nicht das große geld in der physiotherapie verdienen, es reicht für den lebensunterhalt.


    es sei denn du hast eine super funktionierende praxis, fitnesstudio oder kommst ins fernsehen als fitnessguru.


    jobmäßig siehst nicht so gut aus. vollzeitstellen sind gering und wenn gibs fast nur teilzeitstellen auf auf 400€ basis.


    auch muss man sich regelmäßig weiterbilden, also fortbildungen besuchen. arzt und physiotherapeut sind die einzigsten berufe in denen es immer fachlich weiter geht und man sich auf alles mögliche spezialisieren kann.


    auch kann man physiotherapie studieren und z.b. eine bachelor oder master abschluß machen.


    beliebt ist das studium in holland und man kann dann auch international arbeiten.


    *:)


    aber alles weitere steht auch in dem link.

    Hallo,


    ich bin als Physiotherapeutin in einer Klinik tätig und habe sehr viel Freude an meiner Arbeit.


    Erst einmal zur Ausbildung: sie geht 3 Jahre und findet in der regel an einer staatl.anerkannten Privatschule statt. Das heißt man muss einen monatlichen Beitrag zahlen. Da das nicht gerade wenig ist (bei mir waren es 320 Euro), ist das ein enormer Nachteil dieser Ausbildung. In diesen drei Jahren muss man sehr sehr viel lernen. Am Ende wird dann mit einem Staatsexamen abgeschlossen, das 3 Teile beinhaltet (schriftlich, mündlich und praktisch) und es echt in sich hat.


    Es lohnt sich aber, da man später sehr vielseitige Arbeitsmöglichkeiten als Selbständiger, Freiberufler oder Angestellter in Praxis, Reha oder Krankenhaus hat.


    So, da ich nicht weiss, was Du schon alles in Erfahrung gebracht hast oder noch wissen möchtest, frag mich doch einfach nochmal gezielter.


    Viele Grüße

    ah

    eine berufskollegin*:)


    in einer klinik würde ich auch gerne arbeiten. aber erstens es ist schwer an so eine stelle zu kommen und zweitens gibs in kliniken m.w. nur noch zeitverträge die immer wieder verlängert werden oder nicht.


    ist das bei euch auch so?:)D

    Hallo Kollege*:),


    ja, bei uns gibt es auch fast nur befristete Verträge, die aber seit ich da bin immer verlängert wurden oder sogar zu einem unbefristeten wurden. Ich selbst hatte Glück und hab, warum auch immer, gleich einen unbefristeten Vertrag bekommen.


    Echt? Du würdest gerne im Krankenhaus arbeiten? Das hört man selten... ich wollte am Anfang lieber in eine Praxis, aber mittlerweile hab ich beides kennengelernt und bin sehr froh im Kh zu sein. V.a. die freie Zeiteinteilung und die Zusammenarbeit mit Pflegepersonal und Ärzten find ich toll.


    Arbeitest Du im 20- oder 30 min-Takt?


    *:)

    ja

    mir geht es in erster linie auch um die arbeitszeiten. in einer praxis kommt man oft nicht vor 19.00 oder 20.00 uhr raus und danach brauchst du nichts mehr anstellen.


    in krankenhäusern usw einrichtungen wird meistens auch nach "BAT" oder o.ä. bezahlt, d.h. mit dem zunehmenden alter steigt auch dein gehalt was man in der praxis ja nicht hat.


    in den meisten praxen gibt es keine gehaltserhöhung obwohl man z.b. schon jahrelang dort arbeitet und sich fleißig ( auf eigene kosten) fortgebildet hat.


    da hast du es ja gut getroffen in der klinik dort wo du arbeitest:-)


    wir arbeiten im 20 min takt. jetzt in der urlaubszeit ist man auch schon mal alleine in der praxis was auch nicht so toll ist:-|


    naja, letztendlich muss man froh sein überhaupt einen arbeitsplatz und eine vollzeitstelle zu haben:)D

    Hallo Herr Kollege

    ja, das mit der fehlenden Gehaltserhöhung ist natürlich frustrierend, aber insgesamt verdient man in der Praxis doch mehr, oder?


    Naja, es kommt natürlich auch auf die Praxis an, aber ich denke im Durchschnitt ist es bestimmt in der Praxis mehr. Bekommst Du kein Fobi-Geld?


    Wie lange stehst Du denn schon im Berufsleben?


    Puh, 20 min-Takt ist echt heftig...:-o


    aber du hast den großen Vorteil, dass du am We nicht arbeiten musst, das ist natürlich auch nicht schlecht...


    dann geniess Dein Wochenendezzz


    viele Grüße

    stimmt

    es ist von praxis zu praxis unterschiedlich. aber alle wollen sie natürlich lieber wenig zahlen, weil es den praxen auch nicht gut geht z.zt. ums überleben kämpfen und da sind die großen gehälter sind nicht drinn.


    es gibt viele praxen die kein fobigeld zahlen, unsere leider auch nicht.


    therapeut bin ich jetzt seid 7 jahren:-)


    und wie lange machst du das schon?


    gruss

    bin erst seit 1 1/2 Jahren dabei. Hab im Kh angefangen und nebenher auf 400 Euro Basis in einer Praxis gearbeitet. War echt abwechslungsreiches Arbeiten, aber wurde mir auf Dauer zu viel, v.a. weil der Zweitjob nicht gerade in der Umgebung war. Tja, dann hab ich den Praxisjob wieder aufgegeben...

    na

    dann bist du ja noch richtig frisch dabei, eine berufsanfängerin:-D


    dann bist du vermutlich auch noch nicht so alt?


    ja, auf die dauer ist das viel, das stimmt. wenn man dan noch weiter fahren muss arbeitet man nur noch für die fahrtkosten.


    hauptsache die arbeit im kh gefällt dir und macht dir spass.


    in welchen bereich bist du denn da tätig?:p>

    Guten morgen

    ich bin nicht so jung wie du jetzt denkst, hab davor einige Semester studiert. hab gerade geschaut und gesehen, dass wir im selben Alter sind, dann hast du ja echt früh angefangen...


    Ich arbeite auf der Inneren. Ich weiss, die meisten denken, man wie langweilig. Aber das ist es keineswegs. Kommt immer darauf an, was man selbst draus macht.


    Dann hast Du bestimmt auch schon einige Fobis hinter Dir?

    innere

    kann interessant sein:-)


    mich interessiert mehr die orthopädie und traumatologie8-)´


    naja, fobis. es geht. wenn man sich die teuren zertifikatsfobis müheselig zusammensparen muss kommt nicht viel zusammen.


    bis jetzt habe ich dorn, kgg und mld gemacht. bin jetzt gerade dabei pnf zu machen.


    naja, einige interne fobis habe ich auch mitgemacht.


    hätte ich nicht gedacht das du auch im selben alter wie ich bist:-D


    was hast du denn vorher studiert und wie kamst du dann zur physiotherapie?:)D

    tja

    so kann man sich täuschen;-)


    also ich hab nach dem Abi lange nicht gewusst, was ich machen soll


    :=o...hab verschiedene Praktika gemacht, war im Ausland, hab dann Anglistik studiert und dann wurde mir der Beruf der Physiotherapeutin durch eine Verwandte schmackhaft gemacht:p>

    ahja

    schon interessant wie sich die wege doch ändern können:-)


    ich wußte schon früh das ich krankengymnastik machen wollte. war damals selbst in behandlung und es hat mir gefallen. da habe ich zu mir gesagt, das machste auch.


    das es allerdings soooo schwer und umfangreich ist hätte ich nie gedacht:-/