Endglied linker Ringfinger gebrochen, OP oder konservativ???

    Hallo,



    ich brauche Hilfe für meine Entscheidung.



    Ich habe mir letzten Sonntag, 26.08, das Endglied vom linken Ringfinger gebrochen.



    Montagabend kurz zum Krankenhaus zum Röntgen, dort wurde der Bruch bestätigt. Der behandelnde Arzt war sich nicht sicher ob eine OP nötig ist, hat das aber schon vermutet. Besprechung mit seinen Kollegen war Dienstagmorgen. Danach der Anruf bei mir, das eine OP wohl doch nicht nötig sei, ich müsse aber in einer Woche zu einem niedergelassen Unfallchirug zur Kontrolle.



    Da war ich heute wieder zum Röntgen. Der Arzt hat mir nun eine OP bei ihm angeraten.



    Siehe da, zwei Ärtze, zwei Meinungen!!! ;-(



    Auf Nachfrage sagte er heute auch, dass es aber auch so zusammenwächst. Dauert wohl nur länger. Da ich eine Bürojob habe und viel tippe habe ich noch nach der Beweglichkeit gefragt. Diese soll aber auch ohne OP gegeben sein. Nur der Finger könnte leicht schief sein danach. Also mehr kosmetischer Eingriff??? !!!



    Ich frage mich nun nur, warum eine OP angehen, wenn diese nicht zwingend notwendig ist. Wer kann mir da helfen???



    Anbei die Bilder vom letzten Montag, von heute habe ich die leider nicht.



    Hier noch ein paar Fragen:



    - WIE BEURTEILT IHR DEN BRUCH ANHAND DER BILDER?

    - Vorteile OP gegenüber konservativ?

    - Arbeiten im Büro am Tag nach der OP möglich? Kommt wohl nur ein Draht von vorne rein…

    - Die OP soll diese Woche gemacht werden – Entscheidung von mir bis morgen früh ;-( weil es sonst zu spät ist und zu lange her? Ist das schon so nach 8 Tagen?



    Danke!!!!!!!


    [IMG:http://up.picr.de/33731666mv.jpg]

  • 6 Antworten

    Nach meinem laienhaften Blick steht der Bruch nicht so schön.

    Wenn es wirklich so ist, wird er vielleicht doch etwas schief? Weiss nicht, inwieweit dich das dann beeinträchtigen kann.


    Der Arzt sollte doch etwas mehr über Vor -und Nachteile aufklären.":/


    Bei einer OP hat man halt generell das Risiko von Infektionen, Wundheilungsstörungen, Nervenschäden.


    Ohne OP läuft es, denke ich, auf 6 Wochen Ruhigstellung raus.

    Soll der Draht dann drin bleiben oder später wieder raus?


    Auch mit OP wirst du am nächsten Tag mit der Hand nicht arbeiten können.

    hallo, wie alt bist du? musst du noch viele jahre arbeiten?


    wenn die op dir die volle bewegungsfreiheit garantiert, dann würde ich diese option ziehen und es nicht auf eine schiefstellung ankommen lassen.

    34 Jahre


    Komischerweise sagt der Arzt aber auch, dass ich ohne OP wieder voll bewegen kann. Deswegen zweifel ich ja so und ziehe es vor das konservativ zu behandeln...


    Leuchtet mir als Laie auch ein, da das Gelenk nicht betroffen ist.

    Hallo,


    Da der Bruch disloziert ist gehört das mit einem Draht gespickt, dass das konservativ vernünftig heilt, ist sehr unwahrscheinlich.

    Die "Operation" an sich dauert maximal 10 Minuten, der Draht bleibt 4-5 Wochen drin und danach steht alles gut und ist wieder wie neu.

    Narkose im eigentlichen Sinne braucht es nicht, es wird nur ein Fingerblock gestochen, dass der betroffene Finger taub ist und bis es angefangen hat, ist es auch schon wieder vorbei.

    Aus meiner jahrelangen Erfahrung mit Handchirurgischen Operationen heraus würde ich absolut zum Draht raten.


    Viele Grüße !

    Ach und P.S.:


    Es wird auch kein Schnitt gemacht, der Draht wird durch die Haut in den Knochen gebohrt, die Wundfläche ist also winzig.