Schwachsinn! Du sagst ja selber, dass die Frau weniger Muskelmasse und ein kleineres Herz hat; wie soll man mit weniger Muskeln und einem kleinerem Herzen leistungsfähiger sein? Erklär mir das mal bitte!

    Leistungsfähig ist nicht gleich ausdauernd


    Beispiel aus der Technik:


    Als erstmals amerikanische Sportwagen in nennenswerter Menge nach Deutschland importiert wurden (das dürfte so in den 50ern / 60ern gewesen sein, bin aber nicht ganz sicher) sind die Dinger auf unseren Autobahnen haufenweise verreckt.


    Warum ?


    Die hatten zwar mehr PS (=Leistungsfähigkeit) unter der Haube, aber für längere schnelle Fahrten (=Ausdauer) unterdimensionierte Aggregate (hauptsächlich lag's an der Kühlung). In Amiland zählt ja hauptsächlich die Beschelunigung von Ampel zu Ampel (daher kommen die 1/4 Meilen-Rennen), aber Dauervollgas iss nich wegen 55.


    Die Brücke zu unserem Thema:


    Wenn die Frau z.B. 20% weniger Muskelmasse, aber nur 10% weniger Herzkapazität hat (und das sind die realen Durschnittswerte bei nicht- und Gelegenheitssportlern), hat sie gewissermaßen besser für Dauerleistung dimensionierte Aggregate.


    Der Spitzensport ist als daher als Beispiel ungeeignet, weil bei Männern durch ihre Genetik das Herz genauso wie die anderen Muskeln stärker zulegen kann als bei Frauen.


    Aber dass kommt erst mit der Zeit beim Training und gehört nicht zur Grundausstattung.

    Zitat

    Leistungsfähig ist nicht gleich ausdauernd

    =>

    Zitat

    Was heisst denn leistungsfähiger? Das heisst, man kann mehr Leistung bringen, unabhängig von der Sparte/Disziplin.

    wer lesen kann...

    Zitat

    Wenn die Frau z.B. 20% weniger Muskelmasse, aber nur 10% weniger Herzkapazität hat (und das sind die realen Durschnittswerte bei nicht- und Gelegenheitssportlern), hat sie gewissermaßen besser für Dauerleistung dimensionierte Aggregate.

    weniger Muskeln und ein kleineres Herz sind also ausschlaggebend für eine bessere Dauerleistung? Ich glaube, du willst mich verarschen!


    Was ist denn wichtig für eine gute Dauerleistung? Sauerstoff nicht wahr? Der Sauerstofftransport hat ja auch rein gar nichts mit dem herzen zu tun....

    Sag mal kannst Du nicht mal die Grundrechenarten ?


    Es kommt auf das Verhältnis an !


    80% Muskeln bei 90% Herz sind 10 Prozentpunkte Vorsprung auf Seiten der Frauen bei der Sauerstoff- und Energieversorgung.

    Zitat

    80% Muskeln bei 90% Herz sind 10 Prozentpunkte Vorsprung auf Seiten der Frauen bei der Sauerstoff- und Energieversorgung

    das ist eine Milchmädchenrechnung.


    Je mehr Muskeln man hat, desto mehr Sauerstoff kann man auch aufnehmen. Fett nimmt kein Sauerstoff auf (das sind die 20 % bei den Frauen, extra für Schwangerschaft etc.)

    Es ist nicht die Sauerstoffaufnahme allein entscheidend, sondern das Verhältnis aus Sauerstoffaufnahme und Sauerstoffbedarf.


    Ich muß mich wiederholen:


    Die Aufnahme für sich allein entscheidet nur, wer bei gleicher Entfernung schneller ankommt, aber nicht wer ohne festgelegten Zielpunkt weiter kommt.

    @ mausefusses:

    OK, dann wllen wir mal die Original-Frage und das abgeglittene Thema zusammenbringen:


    Die meisten Frauen, die ich kenne, gehen lieber 2 Stunden ausdauernd shoppen als 1 Sunde kräftig Sport zu machen.


    ;-)

    Zitat

    Die Aufnahme für sich allein entscheidet nur, wer bei gleicher Entfernung schneller ankommt, aber nicht wer ohne festgelegten Zielpunkt weiter kommt.

    das ist falsch. wer mehr Sauerstoff aufnimmt und weniger verbraucht, ermüdet langsamer=hat eine höhere Ausdauer

    Zitat

    und weniger verbraucht

    Genau das ist der springende Punkt. Damit gibst Du gibst mir recht, weißt es nur nicht.


    Weniger Muskeln verbrauchen weniger. Und wenn der Minderverbrauch (20%) größer ist als die Minderversorgung (10%), ist das Verhältnis günstiger, und die betreffende Person ermüdet langsamer.

    weil langsam zuckende Muskelfasern (Langstreckler) nicht so einen grossen Durchschnitt haben wie schnellzuckende (Sprinter).

    Zitat

    Ja, bei Kurzstrecken.

    Falsch. Beim Sprint handelt es sich nicht um Audauer, sondern um Schnelligkeit.

    So, mal testen, ob auch verschachtelte Zitate funktinoieren ...

    Zitat

    weil langsam zuckende Muskelfasern (Langstreckler) nicht so einen grossen Durchschnitt haben wie schnellzuckende (Sprinter).

    Ja, aber dieser Unterschied ist nicht so groß wie der in der Muskelmasse zwischen den beiden Sportlertypen. Sprinter trainieren unter anderem auch auf Masseaufbau, weil sie möglichst viel Schnellkraft brauchen und eine größere Masse wie Du schreibst mehr Sauerstoff aufnehmen kann und eine höhere Sauerstofschuld ermöglicht. All das braucht ein Ausdauersportler nicht.


    Nochmal: Die höhere Aufnahmefähigkeit induziert unweigerlich auch einen höheren Bedarf=Verbrauch. Und das ist bei Langstrecken ein Nachteil. Du erinnerst Dich:

    Zitat

    und weniger verbraucht

    Du solltest von der Einstellung "viel hilft viel - immer, überall und unter allen Bedingungen" Abstand nehmen.

    Zitat
    Zitat

    Ja, bei Kurzstrecken.

    Falsch. Beim Sprint handelt es sich nicht um Audauer, sondern um Schnelligkeit.

    Hab ich doch geschrieben, oder kannst Du nicht mal zwei Sätze im Zusammenhang lesen ?


    Nach dem "Ja, bei Kurzstrecken" kam noch ein "Aber nicht bei Ausdauer".


    Also ganz ehrlich:


    Deine Art zu diskutieren bringt die Sache nicht weiter.


    Du reisst Dinge aus dem Zusammenhang und ignorierst hartnäckig das Offensichtliche, das man überall sieht wenn man sich die Leute anschaut.


    Ist ja noch schlimmer als bei meiner Mutter.


    Deshalb wird mir das jetzt zu blöd und ich steige aus.


    Glaub doch was Du willst.

    vershachtelte Zitate kommen otisch ziemlich besch... raus ... naja wieder was gelernt

    @gerschi:

    Popcorn süß oder salzig ?

    @running woman:

    Nur weil die Mädels günstigere Anlagen für Ausdauer haben heißt ja nicht daß sie auch was daraus machen ...


    Also ich habe jetzt schon in mehreren Fitnesstudios beobachtet, daß die Mädels eher in den Kursen (ausdauernd, weil kaum Pause) und die Jungs eher an den Geräten (Intervallmäßig -> kurze intensive Belastung und dann Pause) trainieren.


    Und bei uns im Wald sieht sind auch über 2/3 aller Jogger weiblich.