Hüftschmerzen, aber woher?

    Liebes Forum...


    ich bin neu hier und hoffe bei euch Hilfe zu finden, bei einem Problem, das mich inzwischen seit Monaten an einem normalen Leben hindert.


    Ich muss ein bisschen ausholen, damit ihr auch alle Hintergrundinformationen habt...


    Ich bin 45 Jahre alt und stehe mit Kindern und Hunden aktiv im Leben. Letztes Jahr im Oktober habe ich mir bei einem Waldspaziergang den linken Fuss verstaucht. Wirklich schlimm verstaucht. Der Fuss war ganz blau und um überhaupt laufen zu können, habe ich den Fuss so gut es ging entlastet. Als es dem Fuss anfing besser zu gehen (sollte vielleicht dazu sagen, das ich mit dem verstauchten Fuss nicht beim Arzt war), fing meine rechte Hüfte an zu schmerzen. Der Schmerz besteht bis heute. Und bis heute weiss ich auch nicht wirklich was da eigentlich weh tut. Inzwischen hatte ich ein Röntgen, ein MRT und ein Ultraschall der Hüfte. Beim MRT wurde eine Zyste am rechten Eierstock festgestellt, diese wurde dann als Ursache für den Schmerz in der Hüfte angesehen. Was zum Teil stimmte, die "typischen" Zystenschmerzen sind seit der OP tatsächlich weg, aber der "andere Schmerz", der Hüft-Schmerz, ist noch immer da. Und wird nicht besser. Onkologische Erkrankungen wurden ausgeschlossen und eine Entzündung auch. Ich bekam über einen langen Zeitraum Declofenac, aber es wurde nicht besser. Ich schreibe euch einfach mal, was es alles nicht...Rheuma, Athrose, Athritis, Osteoporose. Meine Knochen sehen gut aus..


    Nun bin ich bei einer Physio-Therapheutin in Behandlung, die mir sagte, das mein Oberschenkel nicht richtig in der Gelenkpfanne sitzt, aber sie sagte, mit bestimmten Übungen, die sie mit mir machen wird, werden wir das Problem lösen. Aber warum das passiert ist, oder warum ich noch immer nicht schmerzfrei bin, das konnte sie mir auch nicht sagen.


    Liebes Forum, habt ihr eine Idee? Hat es was mit dem verstauchten Fuss zu tun, und müsste ein "falsch liegender Oberschenkel" nicht in den bildgebenden Untersuchungen zu sehen sein?


    Ich habe da so eine Theorie entwickelt und würde gerne auch dazu eure Meinung lesen..


    Meine Gebärmutter ist stark vergrößert durch Myome, so dass die Eierstockzyste sozusagen direkt an der rechten Hüften lag..kann es sein, dass die Hüfte deshalb "gereizt" ist und einfach noch Zeit brauch? Kennt jemand so etwas?


    Ich habe Schmerzen beim Auftreten und kann mein rechtes Bein nicht mehr nach außen drehen, das Laufen von Treppen oder langen Strecken bereitet mir starke Schmerzen.


    Unterstützend nehme ich jetzt, zu den Schmerzmitteln, Schüssler Salz Nr. 1. Ich hoffe das es hilft.


    Ich weiss, das war ein langer Beitrag aber ich habe auch einen großen Leidensdruck, eine wahre Odysee an Arzt-Terminen hinter mir und hoffe nun, das ihr ein paar Tipps oder gar den Satz "Das kenne ich" für mich habt...


    Liebe Grüße


    Annika B.

  • 2 Antworten

    Hallo Annika!


    Wo tut dir die Hüfte denn weh? Innen, außen, vorne oder hinten? Strahlt der Schmerz aus???


    Ich hab eine ähnliche Story hinter mir, der Arzt hat sich sehr schwer mit der Diagnose getan. Ich hab eine Arthrose in der Hüfte, die Ursache der Schmerzen war aber eine Bursitis trochanterika, nachdem der Schleimbeutel entfernt wurde, wurde es endlich besser!

    Hallo AnnikaLilie,


    dein Beitrag ist ja schon eine Weile her, aber bei mir wurde heute auch diese Diagnose gestellt. Auch ich habe seit gut einem Jahr nicht wirklich erklärbare Schmerzen in der Hüfte, besonders bei Rotationsbewegungen.


    Beim MRT der Hüfte wurde eine Eierstockzyste mit Wasseransammlung gesehen.


    Daher würde mich dein weiterer Verlauf sehr interessieren. Sind die Schmerzen in der Zwischenzeit weg, oder hast du immer noch Beschwerden?


    Viele Güße


    Smiley 63 ???