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    Woran erkennt man eigentlich, ob das was man da tut gut für eine selber ist?

    Selbst ausprobieren. Die Antwort ist vielleicht unbefriedigend, aber knapp zusammengefasst gibt es einfach keinen ultimativen Trainingsplan/Ernährungsplan/was auch immer.

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    Ich, weiblich, anfang 30, 1,75 m und 95kg würde auch gerne an meinem Körper arbeiten.


    Das letzte Mal sportlich betätigt habe ich mich Anfang 2000.

    Nun, ich würde dann doch meinen Arzt aufsuchen, bei Übergewicht und lange kein Sport, sollte überprüft werden, ob Kontraindikationen für bestimmte Dinge vorliegen. Außerdem, zuerst die Ernährung als wichtigstes, wenn dein Ziel auch abnehmen ist. ;-)

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    nun belese ich mich schon überall, hab selber mit Leuten gesprochen, die selber seit Jahren Krafttraining machen (zb meinem Schatz). und JEDER den ich frage oder lese hat eine andere Meinung zu den Übungen, den Splits usw.

    Das glaube ich – nur nocht jeder hat auch Ahnung. Das merke ich in vielen Bereichen.

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    Woran erkennt man eigentlich, ob das was man da tut gut für eine selber ist?

    In dich hineinhören. Wenn etwas weh tut, bleiben lassen. Wenn es nur ein "boah ist das anstrengend "Schmerz" ist, vorsichtig sein, gerade am Anfang. Lieber am Anfang weniger – damit kann man auch viel Schaden von sich fernhalten. Wenn z.B. Muskelketten nicht trainiert sind und nicht richtig funktionieren, ist es gerade zu Beginn wichtig, weniger Gewicht und mehr Wdh – ohne sich zu sehr verausgaben zu müssen. Also, auch die 20ste Wiederholung sollte noch sauber ausgeführt werden können.

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    Und womit müsste jemand wie ich überhaupt anfangen, umdenken Körper mehr Konturen zu geben bzw die Ausdauer zu verbessern?

    Ernährung, Ausdauer, Muskeltraining

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    Ich verstehe nurnoch Bahnhof und gestehe, dass mich die Fremdwörter und die vielen Meinungen seit ewigen Zeiten davon abhalten, zu trainieren weil ich mir da dermaßen unsicher bin...

    Egal, weghören. Hier ging es ja um Personen, die das Wissen schon haben. ;-) Meinungen gibt es zu allem viele. Was davon stimmt? Sich selbst als Maßstab nehmen und schauen, was einem gut tut, was sich gut anfühlt etc.

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    Außerdem hab ich links das Knie nach 5 Bänderrissen kaputt, Skoliose, zu steile Nackenwirbel, Knick-Senk-Fuss. ..

    Die Füße machen nix – trägst du wenigstens gute (!!) Einlagen?


    Skoliose – hängt davon ab, wie schlimm


    steile HWS und Knie – einen guten Orthopäden oder am besten einen Facharzt für rehabilitative Medizin aufsuchen und fragen, was du darfst, worauf du achten musst, etc. Dafür lohnt es sich auch, ggf. etwas weiter zu fahren. Der kann dir dann auch erstmal "gerätegestützte Krankengymnastik" verschreiben und die Physios dir dann Übungen genau zeigen und erklären.


    Nur TUN (beides – Ernährung und Bewegung) musst du es dann regelmäßig.

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    und JEDER den ich frage oder lese hat eine andere Meinung zu den Übungen, den Splits usw.

    bei dir liegt eine sondersituation vor mit den orthop. vorgeschichten. aber jemand mit einem risikofreiem bewegungsapparat ist es doch erstmal wurscht, ob man das "optimale" training macht. solange man ein bisschen auf seine körpersignale achtet, ist jedes training besser als gar keins. wenn man drin ist im sport, kann man immer noch die versch. ansätze durchprobieren.


    etwas unbefriedigender finde ich die ernährungs"päpste"... ich selber esse, worauf ich hunger habe. die einen sagen, mit den "leeren kohlenhydraten" wird aus dir eh nichts, die anderen prophezeien den low-carb-jüngern dafür einen früheren tod.

    Huhu liebe "Pumper" *:) ;-D


    Ich mach ja schon seit einigen Jahren Fitness im Studio und seit Anfang 2013 so richtig Kraftsport - inzwischen 2-3x pro Woche, hat sich jetzt so eingependelt.


    Bei fast allen Geräten und freien Gewichten kann ich nach ein paar Wochen das Gewicht erhöhen, z.B. hab ich erst kürzlich beim Langhantelrudern von 35kg auf 40kg erhöht und bei der Beinpresse hab ich letzte Woche zum ersten Mal 65kg geschafft (war eher ein Versehen, ich hab mich verschaut und dachte, es wären 55kg).


    Allerdings hänge ich schon seit MONATEN beim Bankdrücken beim gleichen Gewicht fest, nämlich 25kg. Die Stange wiegt 20kg und auf jeder Seite hab ich 2,5kg-Scheiben dran. Das stemme ich in vier Sätzen à 6-8 Wiederholungen. Und es wird einfach nicht mehr! Ok, früher hab ich nur 3 Sätze gemacht und Wiederholungen hab ich maximal 5-6 geschafft, aber trotzdem. Wann kann ich denn endlich mal die 5kg-Scheiben drauf machen?


    Denkt ihr, das ist normal? Ich dümpel da wirklich schon seit einem halben Jahr so rum... obwohl ich an meinen Oberarmen am meisten Ergebnisse sehe, die sind wirklich sehr kräftig inzwischen, auch ohne Anspannung.


    Finde das komisch, dass nur bei dieser Übung kein richtiger Fortschritt kommt :-/


    Tipps?

    Höheres Gewicht drauf und dann 3-5 Wiederholungen, 4 Sätze.


    Ich hatte auch diese Probleme, einerseits lag es an der Technik, andererseits muss man sich einfach mehr fordern.


    3-5 Wiederholungen sind für die Kraftentwicklung optimal.

    lass dich von jemandem sichern und steiger das Gewicht einfach. 1,25er schritte wären natürlich angenehmer, aber wenn solche kleinen Scheiben nicht vorhanden sind, einfach 5er pro Seite raufmachen und einfach mal drücken.


    Ansonsten Übung wechseln. statt Langhantelbank einfach Kurzhantelbankdrücken machen.


    wie du beim Kreuzheben beobachten konntest, ist man meist stärker als gedacht.

    Hallo zusammen


    Ich möchte euch wieder einmal über mein aktuelles Training informieren J


    Letzte Woche hatte ich eine neue Messung – Fettanteil ist immer noch gleich, ich habe allerdings + 1 Kilo neue Muskelmasse.


    Bei der letzten Trainingskontrolle habe ich mit meinem Trainer den 3er Split durch einen 2er Split ersetzt. Dies wurde mir ja hier auch von einigen empfohlen… Die Aufteilung ist: Plan 1: Brust / Schulter / Trizeps / Bauch sowie Plan 2: Rücken / Beine / Bizeps.


    Das Ziel wäre natürlich schon 4x die Woche im Studio zu trainieren, damit ich beide Pläne 2x trainiere. Da ich nebenbei aber auch Jogge, wird dies wahrscheinlich eher schwierig…


    Diese Woche zB war ich montags im Studio (Plan 1), Dienstag war ich 14km laufen, Mittwoch Pause, Donnerstag der zweite Plan und heute wäre wieder der erste an der Reihe. Am Samstag werde ich wieder ausruhen und sonntags müsste ich eigentlich joggen gehen, da bald der nächste Lauf ansteht. Und da kommt auch schon mein Problem. Bei 3 Trainings in der Woche im Studio, trainiere ich einen Plan nur 1x statt 2x.


    Was meint ihr dazu? Wäre es ok, wenn ich in der ersten Woche Montags Plan 1, Mittwoch Plan 2, Freitag Plan 1 trainiere, die Woche später Montags Plan 2, Mittwochs Plan 1 und Freitags wieder Plan 2 (daneben immer 1, 2x joggen) sowie im Anschluss zu Plan 1 30min Cardio mache?)


    Vielen Dank für eure Tipps


    Ach übrigens… die Übungen blieben +/- identisch, ich habe allerdings gekürzt (anstatt 3, 4 Übungen für den gleichen Muskel nur noch 2)

    2er-Split ist an sich eine gute Entscheidung. ich würde den Rücken allerdings mit dem restlichen Oberkörper trainieren. Damit hast du dann auch einen eigenen Bein-Tag und kannst sie so richtig rannehmen ;-) Hab ich selbst zwei Jahre lang so gehandhabt, funktioniert!


    "Was meint ihr dazu? Wäre es ok, wenn ich in der ersten Woche Montags Plan 1, Mittwoch Plan 2, Freitag Plan 1 trainiere, die Woche später Montags Plan 2, Mittwochs Plan 1 und Freitags wieder Plan 2 (daneben immer 1, 2x joggen) sowie im Anschluss zu Plan 1 30min Cardio mache?)"


    -dazu ein einfaches "ja" passt so.


    Übungen kürzen passt ebenfalls. Nur am Beintag dürfens ruhig 5-6 für die Oberschenkel sein.


    zb: Kniebeugen, Beinpresse, Beinbeugemaschine, Beinstrecker-Maschine. und danach noch Adduktoren+Abduktorenmaschine im Supersatz (= ein Satz von ersterer unmittelbar gefolgt mit einem Satz von zweiterer.)