Rollen der Kniescheibe nach VKB OP

    Hallo Leute,


    bin neu hier und weiß auch nicht recht ob ich hier richtig bin!


    Bin am 30.05.2007 in Potsdam am VKB am rechten Knie mit Patellasehne operiert worden. Das ganze in Press Fit Technik nach Hertel, Knochen – Sehne – Knochen ohne Schrauben oder ähnliche Fremdkörper. Habe 20 Einheiten Reha hinter mir, bin bei 0 Grad Streckung und ca. 120 Grad Beugung.


    Soweit so gut, aber seit einiger Zeit (2 Wochen) hat sich ein Rollen am rechten Knie Rand eingestellt, direkt in der Nähe des Kamera Zugangs an der Seite der Kniescheibe. Beim Radfahren auf dem Ergometer habe ich keine Probleme, nur bei der Laufbelastung (Beugen, Strecken) merke ich ein schnappen, entweder ist es die Kniescheibe die über noch taubes, verletztes Gewebe drüber springt, oder es ist die Oberschenkel Rolle die beim Beugen und Strecken irgendetwas Einklemmt. Am Anfang war es einfach nur nervig, doch mittlerweile blockiert das knie und es schmerzt beim gehen.


    Wäre supie wenn jemand sich da zu äußern könnte.

    @heidi

    hast Du meinen eintrag auf seite 74 noch gelesen? Wir haben scheinbar zeitgleich geschrieben :-)


    und 100 km rentieren sich immer (!!!!!), um eine gute OP zu bekommen!!!!!! Das sollte wirklich gar kein Thema sein! Da unterschätzt Du die Komplikationen, die auftreten können. Eine gute Adresse, nach guten Ärzten zu fragen, sind die Ärzte in der Reha. Ruf da doch einfach mal einige in Eurer Nähe an. Und auf http://www.kreuzbandriss.info ist eine extra Rubrik für Ärzte deutschlandweit. Vielleicht wirst Du da fündig.


    LG


    R.

    @babs

    moin, moin,


    für nächsten Donnerstag hab ich ein Probetraining bei Kieser ausgemacht. Hab erst so spät einen Termin, weil ich die beste Trainerin haben wollte - man gönnt sich ja sonst nichts... :-)

    @wiesel

    mein Operateur meinte heute, ich sollte möglichst viel ins Schwimmbad gehen und gegen einen Ströhmungskanal anlaufen. Das wäre ideal für den sanften Aufbau der Beinmuskulatur. Den Sommer werd ich dann also wohl abwechselnd im Wasser und bei Kieser verbringen. Völlig neue Bewegungsabläufe für mich, wo ich doch so wahnsinnig gerne Tennis spiele, jogge, klettere und tanze. Deine Einstellung ist diesbezüglich ja auch klasse, auch wenn ich natürlich nicht nachvollziehen kann, wie man Fußball hinterhertrauern kann... ;-)

    @hannah

    um Missverständnissen vorzubeugen: mein Operateur hat die Kompetenz der Straubinger nicht in Frage gestellt, aber er hält die Praxis, in jedes Knie reinzuschauen, einfach für unhaltbar. Und da scheinen die Straubinger fix dabei zu sein.


    Liebe Grüße und schönes wochenende an alle


    R.

    @ Raxiene

    na dann gehts ja richtig vorwärts bei dir.:)^


    Ich drücke dir die Daumen!!!!!!!


    Ach, "Wasser" - Bewegungsbad - ist super. Kaum Belastung dafür Widerstand. Lässt sich die Muskulatur super und vor allem sanft aufbauen. Jeder Profi geht ins Wasser sobald die Fäden ex sind. Dann hoffen wir jetzt auf schönes Wetter, dann kannst du deine Übungen im Freibad machen;-D


    Ebenfalls ein schönes WE*:)

    @Dj Lui

    Hi,


    so ein "Springen und Blockieren" kann viele Ursachen (Plica, Gelenkmaus) haben und sollte auf jeden Fall von einem Doc gecheckt werden.


    LG Babs

    @raxiene

    deinen beitrag hab ich eben erst gelesen:-) kernspin wurde bei mir gar net gemacht,5 tage nach dem unfall die arthroskopie. inwieweit man da erkennen kann, ob die konservative methode besser ist.........ka???


    aber -wie du schon sagst- im moment kann ich wohl eh nur abwarten, was wird. die endgültige entscheidung wird sowieso dann erst getroffen, auch vom doc.


    allerdings hab ich heut auch gelesen, dass bei 80% der nicht-operierten nach 4 jahren verschleisserscheinungen, stürze und unsicherheit da sind.......auch nicht grad die besten aussichten:-(


    wann bist du operiert worden?


    lg u schönes we


    heidi

    @heidi

    erste OP (VKB-Plastik nach Hamstrings) am 31.10.06, Jan. 07 schwere Thrombose, 13.06.07 zweite OP (Teilentfernung des neuen VKB, erheblicher Knorpelschaden, Verwucherungen und Verwachsungen).


    Tja, ich kann leider gar nichts zu angerissenen Kreuzbändern sagen. Es ist wohl auch alles so unglaublich individuell zu sehen, dass man als Laie nie wirklich fachlich entscheiden kann. Aber wenn Du vom Bauch her ein gutes Gefühl bei Deinem ARzt hat und der die Mindestanforderungen (wie von wiesel benannt) erfüllt, wird er schon das Richtige tun. Hilft ja nix, irgendjemandem muss man sein Knie letztlich anvertrauen.


    LG


    R.

    @babs

    ich konnte ja nach der letzten OP nicht ins Wasser, wg der Thrombose. Das war über Monate hinweg eine Pattsituation. Aber diesmal! Bin gespannt, wie schnell ich "zusammenbreche", so ruiniert ist mein Körper mittlerweile... gut, dass man dem einen starken Willen entgegensetzen kann :-)


    LG


    R.

    @ Raxiene,

    das Gespräch mit Deinem Doc schein ja recht interessant gewesen zu sein. So ne Unterhaltung würd ich auch gern mal führen. Die Ansichten sind wirklich überdenkenswert.


    Ein anderer sehr bekannter Kniespezialist (der Name fällt mir jetzt pardou nicht ein) ist auch der Auffassung, dass viel zu oft und viel zu schnell operiert wird (Naja, wir leben halt in der Marktwirschaft).


    Ach übrigens, dem Fussball trauer ich eigentlich nicht hinterher. Klar hab ich das gern gemacht, das Spiel an sich, aber das Drumherum hat nicht mehr gepasst...


    Erzähl dann mal von Deinen Eindrücken zu Kieser. (Muss mich darüber bei Gelegenheit mal etwas mehr informieren, man möcht sich ja halbwegs ein Bild machen können...)

    @heidi,

    ich muss Raxiene Recht geben - für eine KB-OP lohnen sich 100km Fahrstrecke auf jeden Fall. Je besser die OP läuft, umso besser kann man hinterher "arbeiten" und das Risiko eventueller Kompliktionen senken.


    Meine erste KB-OP war im Nov.2004, (2.Riss im Juni 2005, Knochenauffüllung im Sept. 2005), die 2.KB-OP im März 2006. Ist jetzt also 15 Monate her. Sportlich läuft's prima. Meine Laufleistung is sogar besser als zuvor...


    Hab ich das bei Dir richtig verstanden ? Die haben gleich arthroskopiert ohne vorher ein MRT gemacht zu haben ? Is doch auch nicht gerade der anzustrebende Weg.


    Nun ja, schau mal, was Du über empfehlenswerte Ärzte in Deiner Region rausbekommen kannst. Und warum soll man einen Arzt nicht einfach mal so fragen, wie oft er im Jahr Kreuzbänder operiert. Im Gespräch kann man das doch mit anbringen.


    Ciao


    Wiesel *:)

    @raxiene

    hast ja auch schon einiges durch. wodurch war der zeitige knorpelschaden ect bedingt so früh nach der ersten op?


    ja klar, werd wohl fürs erste bei dem jetzigen arzt bleiben. der ist zwar auch nicht grad um die ecke u ich brauch z zt noch jedes mal nen choffeur, aber er nimmt sich eben auch zeit, um meine fragen zu beantworten u meine "innere stimme" sagt mir eben, dass ich bei dem gut aufgehoben bin. obwohl ich in richtung knie noch keine weiteren erfahrungen mit andren ärzten habe. falls ich mit dem gesprochenen letzen wort anfang oder mitte august nicht zufrieden bin oder sich irgendwelche komplikationen einstellen sollten, kann ich mir immer noch ne zweite meinung einholen.......denk ich :-/ ist natürlich immer der gedanke im hintergrund, dass man so schnell wie möglich und das dann auch so gut wie möglich wieder intakt sein will. aber wem sag ich das, bei deinem langen "leidensweg".


    darum noch mal ein GUTE BESSERUNG!!! (kann man ja nie genug von haben:-)


    *:)heidi

    @wiesel

    also wenn ich eure berichte hier so lese, denk ich fast, dass bei jedem schon dagewesenen kb-riss auf jeden fall mindestens ein zweites mal oder andre unschöne dinge folgen:-( warum bist du erst so lange zeit später nach dem 2. riss operiert worden? und hast du nach all dem nicht irgendwie bisschen "schiss" wenn du jetzt laufen gehst o ä? ich hab das nämlich im mom noch und ein wahnsinnig wackeliges gefühl (würde mir einer die krücken klauen, wär ich aufgeschmissen%-|) aber ich soll ja auch noch nicht voll belasten.


    hast richtig verstanden, ich war nie zum mrt wg dem knie. der unfall war am 16.6., danach bin ich noch auto gefahren usw, weil ich dachte, naja bisschen kühlen u wird wieder. war nicht der fall u am nächsten tag (sonntag) notaufnahme kh. der arzt meinte gleich, so wie das aussieht wohl was kaputt, er tippte aber eher auf meniskus u machte mich schon mit dem gedanken vertraut, wenn 2 tage später nicht besser halt arthroskopie. dann halt noch mal vorstellung im kh, einen tag später narkosegespräch u noch einen drauf op. da wurde ein teilshaving des kaputten kb gemacht, hatte sich irgendwie verklemmt u darum bekam ich schon im vorfeld das bein nicht mehr durchgedrückt. den rest kennst du ja. hab jetzt 6 x kg hinter mir u noch eine woche die orthese auf 60°. nächsten freitag arzttermin und montag drauf soll die schiene auf 90° umgestellt werden. ohne bin ich jetzt bei 15° streckung und 60° beugung. die physiotherapeutin meinte, dies sei ok so.


    machst du noch irgendwelchen anderen sport u musstest du dich nach den ganzen knie-op's sehr einschränken?


    schönen sonntag schon mal und


    gruss heidi

    @heidi

    knorpelschaden kam als Folge der etwas zu schiefen Schraube, die das VKB unten fixiert hat. Dadurch ist ein Ödem entstanden und hat zusammen mit der Schraube am Knorpel gerieben. Und ich hab mich ja gut bewegt (6-7 std am Tag, war ja krankgeschrieben und liebe es, mich zu bewegen - schmeiß das zusammen und Du bist plötzlich auf dem Ergometer, im Wald, bei der KG, später dann im Wasser, Pilates, Reha, Dehnübungen,... :-) Der Crosstrainer hat mir im März dann den Rest gegeben. 90 min. am Stück haben den Knorpel fertig gemacht. Im Nachhinein würd ich sagen: Gut, dass es gleich zu Tage gekommen ist. Damit hätte ich sonst noch lange rumgemacht.


    Dass Du gleich unters Messer gekommen bist, find ich sehr erstaunlich. Gibt es hier nicht. Hab ich hier zumindest von noch niemandem gehört und in der Reha (3 Wochen vollzeit, Monate alle 3 Tage den Vormittag) lernt man viel KBs kennen...


    liebe Grüße


    R.


    (p.s. meine Tochter ist heute beim Rudern Stadtmeisterin geworden. Ich war so neidisch! Das ist auch noch eine Sportart, für die ich mich erwärmen könnte. Soll einer der härtesten Sportarten der Welt sein. Aber für das Knie doch recht kontrolliert und nicht wirklich belastet)

    @ heidi,

    dass du immer noch auf Krücken unterwegs bist und auch die Orthese noch nicht freigestellt ist, wundert mich. Nun gut, Du fühlst dich selbst noch sehr unsicher, aber 3 Wochen nach einer Arthroskopie, wo (nach meinem Eindruck) nicht sooo viel gemacht wurde, könnte man vielleicht schon etwas "mutiger" rangehen. Wenn Dein Arzt meint, das sei gut so und auch der Physio das für normal hält, wird's schon passen (hoffentlich).


    Nach dem 2.KB-Riss war das bei mir so, dass ich erst zu meinem sogenannten Hausarzt bin (der hatte aber gerade 2 Wochen Urlaub), dann zum Facharzt (wieder Warten wegen Urlaub), dann zum MRT (leider nix zu sehen, wegen der vorhergehenden OP; Doc hat wegen der manuellen Tests aber vermutet, dass es entweder wieder gerissen oder zumindest sehr stark überdehnt sei), zusätzlich CT, um zu sehen, ob die alten Knochenkanäle schon zu sind. Waren sie leider nicht. Daher stand nur die Reihenfolge "erst Spongiasaplastik (Knochenkanalauffüllung) und 6 Monate später KB-Plastik".


    Hab dann die Termine so gelegt, dass ich erst noch die Laufsaison so ziemlich mitnehme (daher die OP im Sept.) und halbes Jahr später (nach Ende der Skisaison) KB-Plastik. Auch ein günstiger Zeitpunkt in Hinblick auf die Nachbehandlung (Radfahren usw.).


    Ich hab nach dem 2.Riss relativ "normal" weiter meinen Sport gemacht, hatte auch keine besonderen Probleme, nur ein unsicheres Gefühl. Dass das Band wieder hin war, war mir eigentlich gleich klar.


    Bei meinem jetzigen Sport hab ich überhaupt keinen "Schiss", höchstens "Respekt", d.h. ich achte etwas mehr darauf, wie ich meinen Fuss wo hin setze. Da ich aber auch schon mal einfach so querfeldein durch den Wald renne, hab ich mittlerweile genügend Vertrauen. (Selbst Fussball würd ich meinem Knie wieder zutrauen, da sagt aber mein Verstand "nitschewo njet" u und ich glaube "er" hat Recht ;-))


    Zur Zeit steht bei mir das Laufen im Vordergrund, aber nach der OP bin ich erstmal sehr viel Rad gefahren (besser für's Knie am Anfang, zugleich kräftigend und Ausdauer kriegt man dabei sowieso). Mit Skilanglauf war dieses Jahr ja nicht viel (leider), denn ansonsten ist das meine Hauptsportart im Winter. Naja, und hin und wieder mach ich etwas für die Kraft. (Kann man immer brauchen...) Nach der OP hab ich daran viel gearbeitet, is halt die Basis für ne gute Stabilität.


    Ciao


    Wiesel

    @wiesel

    hat die Knochenauffüllung keine Krückenzeit nach sich gezogen? Da muss doch dann theoretisch die VKB-Plastik entfernt worden sein und der Bohrkanal mit eigenem Knochen (aus dem Beckenkamm?) aufgefüllt worden sein, oder? Wie aufwändig war das? Hört sich so an, als ob Du gleich anschließend wieder Ski gefahren bist...


    Bei mir stand das ja auch zur Option. Falls das neue KB wirklich total falsch drin gesessen hätte, hätte mein Operateur es auch entfernt und den Bohrkanal aufgefüllt. Erst war ich froh, dass ich drum rum gekommen bin. Aber jetzt denk ich mir schon manchmal, dass das restliche VKB nicht wirklich optimal sitzt. Unter Narkose soll es ok gewesen sein, aber ich trau dem nicht. Mein Knie ist total traumatisiert, wie es ausschaut. Nach 4.5 wochen bin ich immer noch auf Krücken und es ist kein Ende abzusehen. Dabei möchte ich so gerne! ABer die Koordination im Knie ist komplett hin. Das Zusammenspiel der einzelnen Muskeln/Sehnen/Bänder etc. neu zu erlernen ist viel viel mühsamer, als ich mir das vorstellen konnte. Da kann ich Dich wirklich nur bewundern!


    LG


    R.

    @raxiene

    6 - 7 std am tag bewegen? wie lange nach der op war das denn? ich würd ja auch gern mehr machen, aber ich bin schon nach einmal im ganzen haus blumen giessen total ko%-|


    und wasser....... will ich auch rein..... hält man ja kaum aus heute*schwitz. war schon am überlegen ob ich das irgendwie hinkriege, einbeinig rad zu fahren um an den badesee zu kommen:-/


    glückwunsch an deine tochter! hab ich auch mal gemacht, aber nur zu trainingszwecken. war mal beim seesport, da sind wir auch ab und zu gerudert. allerdings in nem kutter (10 mann plus steuermann). gibt ganz schön muckis:-) probiers doch einfach mal aus, wenn dir danach ist..... viel spass schon mal.


    dass gleich ne arthroskopie gemacht wurde, lag wohl daran, dass sich der erste doc im kh ziemlich sicher war, dass der meniskus kaputt wäre, was ja dann gleich gelickt worden wäre........oder lieg ich da falsch? werd beim nächsten arzttermin mal nachfragen.


    lg heidi

    @wiesel

    der arzt meinte, ich krieg dieselbe behandlung wie nach ner kb-op??? also 6 wochen orthese ect. war das bei dir/euch anders? man geht ja immer davon aus, dass es richtig ist, was der doc sagt. aber wie schon gesagt, ich glaub, ich könnte noch nicht ohne die orthese. hab echt das gefühl, mein bein würde wegknicken und auch die physio meinte, das sei absolut tabu. wenn ich allerdings dran denke, dass ich noch drei wochen vor mir hab davon........:°(


    versteh ich das richtig? du bist mit kaputtem kb erst noch ski gefahren? ist wohl doch bei jedem unterschiedlich, ob und was er noch machen kann.


    ich denke mal der schiss vergeht auch, sobald alles wieder io ist u man keine probleme mehr hat. sicher vergisst man das - zum glück - dann wieder ziemlich schnell u macht dann auch mehr sportliche sachen. was den fussball betrifft...... wir (die fussball-mamas) waren grad vor meinem unfall dabei, eine mannschaft aufzubauen. ging mit 6 mann (frau) los u jetzt sinds ganze 16 !!! ist auch verlockend ;-D mein grosser ist übrigens mit seiner mannschaft heut beim turnier erster geworden. bloss gut, dass wenigstens zugucken erlaubt ist:-)


    *:)heidi

    @heidi

    die op war am 31.10.06, die viele Bewegung dann im Feb. und März 07, wo ich in der Reha und IRENA war. Also 3 bzw 4 Monate nach OP. Und alles sehr kontrolliert. Aber eben doch viel. Alleine im Wald bin ich täglich 1-3 Std. über Stock und Stein gewandert. Himmlisch! Da waren meine sämtlichen Propriozeptoren wieder intakt.


    Im Vergleich zu jetzt ging es mir da richtig gut! Derzeit kämpfe ich dermaßen mit dem blöden Knie! Bin gestern und heute je 1 std auf dem Ergometer gewesen (kleiner Widerstand) und jetzt bringt es mich um. Zum Verzweifeln. Wo doch doc und KG sagen, ich darf das!


    Aber Dir scheint es ja nicht besser zu gehen. Und wenn man bedenkt, dass Du noch nicht mal ne VKB-Plastik hast, sondern das vielleicht auch noch auf Dich zu kommt, sind die Aussichten ja auch nicht gerade erhebend. Aber schau Wiesel an - das wird wieder! (Ich muss mir momentan richtig selbst Mut machen, so was blödes...)


    Lg


    R.

    hallo,


    ich werde am Montag in einer Woche an meinem Knie operiert (Kreuzbandriss). Den Riss hab ich mir bereits ein halbes Jahr zuvor zugezogen und hab die OP in die Semesterferien gelegt.


    Weiß hier eigentlich jemand bescheid, wie lange man mit dem Krafttraining des Oberkörpers (Beine ist klar, das geht viel länger nicht) aussetzen muss nach dieser OP in der Regel?


    Bin ich mit 3-4 Wochen unrealistisch, oder liegt das so in der Norm (sofern es die gibt) ?


    Mal 3 Monate komplett auf Ausdauersport verzichen ist für mich in Ordnung, wenn ich wenigstens meinen Oberkörper trainieren könnte nach ein paar Wochen wieder im Studio. (Es heißt ja nach Behandlungsplan, man könnte nach 12 Wochen LEICHT joggen gehen).


    Habt ihr Erfahrung, Kenntnisse?


    gruss

    Hey,


    wollt mich mal wieder melden und mal was richtig Positives schreiben:-D.


    Ich hab heute nach sieben Monaten zum ersten Mal wieder im Trikot auf dem Platz gestanden!!! ;-D


    Ein megatolles Gefühl!


    Hab insgesamt nur 10 Minuten gespielt ;-). Meine Trainerin wollte mir einfach noch nicht mehr zumuten (anfangs, Freitag nach dem Training, mich noch gar nicht spielen lassen %-|, bis ich dann zumindest die 10 Minuten rausschlagen konnte ;-D). Die haben da alle noch ein wenig mehr Sorgen als ich selbst glaub ich^^.


    Ich hab sogar Applaus bekommen als ich aufgelaufen bin ;-D. Ich war ganz hibbelig und nervös als meine Trainerin meinte dann mach dich mal fertig.


    Meinem Knie gehts soweit gut, hat auch die paar Minuten Spiel gut überstanden. Die Innenseite schmerzt ganz leicht, das wird aber kaum an dem Spiel heute liegen.


    Das Spiel heute warnämlich wohl wesentlich weniger Belastung als zum Beispiel einige Trainingseinheiten die ich zuvor auch schon wieder mitgemacht habe ;-). Der Unterschied im Spiel ist halt, dass der Gegner wohl kaum Rücksicht auf mein Knie nimmt und reingeht wie bei jedem anderen auch. Obwohl auch da meine Trainerin und meine Mitspieler sich scheinbar mehr Sorgen machen als ich...Ich mein wenn der Gegner einen unglücklich trifft oder ich in einer Situation unglücklich aufkomme, ist egal, ob das Kreuzband schonmal gerissen war oder nicht, dann kann das halt passieren. Wenn ich Angst davor hätte dürfte ich ja nie wieder einen Platz betreten ;-).


    Das Knie selbst fühlt sich stabil an, auch wenn es ab und an nochmal hier und da zwickt oder leicht schmerzt, vertrau ich ihm doch endlich wieder viel mehr.


    Nach meinem sensationellen 10 minütigen Comeback heute kann ich meinen nächsten Einsatz kaum erwarten (der dann hoffentlich schon etwas länger sein wird ;-) )!!! ;-D;-D;-D


    Allen noch gute Besserung und ich drück die Daumen, dass ihr eure Ziele auch bald möglichst erreicht :)^ :-) :)*


    Gruß,


    myri

    @ Raxiene,

    nach der Knochenauffüllung hatte ich 5 Tage Krücken (halt während der Zeit im KH).


    Danach durfte ich voll belasten und voll bewegen. Hab mich gleich nach der Entlassung


    aus dem KH wieder in den Kraftraum begeben und war eine Woche später auch schon


    wieder etwas Radfahren (alles mit Erlaubnis vom Doc). Obwohl ich nach 3 Wochen hätte


    Joggen dürfen, hab ich’s beim Radfahren belassen (war Gefühlssache). Da die OP Ende


    September war, hat’s bis zum Skifahren natürlich noch etwas gedauert (erst Mitte November).


    Für das Knie war das dann aber eine günstige Belastung (hauptsächlich klassische Technik,


    kein Skating) und auch ohne VKB machbar. Zur Sicherheit aber immer bandagiert (man weiß


    ja nie...) Im Prinzip ging das nicht schlecht, aber irgendwie blieb immer ein Restgefühl von


    Unzufriedenheit, so dass für mich die OP nie außer Frage stand (mein Operateur meinte noch


    einen Tag davor "Na, mal sehen, ob wir da wirklich was machen müssen." Ich wollte das aber


    unbedingt, und natürlich war das im Nachhinein richtig so.)


    Ich würde Dich momentan gern etwas aufmuntern, weiß aber nicht so recht wie. Ich war (zum Glück)


    nie in einer solch schwierigen Situation. Daher find ich’s schon beachtlich, mit welcher Fassung Du das


    alles trägst. Ich bin überzeugt, dass es bald wieder richtig aufwärts geht. Du weißt doch, was einen nicht


    umhaut....

    @Heidi,

    ich hatte nach meinem ersten KB-Riss auch gleich ne Arthroskopie, aber da lag das MRT schon


    vor. Die Nachbehandlung lief schon etwas anders als bei einer KB-OP (Krücken nur 2 Tage,


    Orthese 4 Wochen, aber nach 2 Wochen freigestellt).


    Dass man bei Verdacht auf Meniskusschaden für ne OP erst mal vorgesehen wird, war bei mir


    auch so. Es wurde aber erst auf die Ergebnisse vom MRT gewartet.


    Natürlich muss nach einem Eingriff dem Knie erst mal etwas Ruhe gegönnt werden, aber vom


    Zeitlichen her unterscheidet sich eine KB-OP hinsichtlich "Können, Dürfen, Sollen" schon von


    einer "einfachen" Arthroskopie, wo nicht viel "ein- oder umbegaut" wurde.


    Günstig wäre, wenn Du Deinen Doc am Freitag schon mal wegen der KB-OP einiges fragen würdest


    (Methode, Nachbehandlung, Reha usw. und natürlich wie viele KB-Ops im Jahr). Dann bist Du


    wenigstens gleich etwas vorinformiert und kannst vergleichen mit den Leuten hier im Forum.


    Und im Zweifelsfall bliebe Dir mehr Zeit, Dich vielleicht doch anderweitig umzuhören.


    Gruss


    Wiesel

    @raxiene

    glaub ich dir gern, dass einen das ganz schön zu schaffen macht das nichtstun können. würde auch gern einfach mal losziehen in den wald und mit nem vollen pilzkorb wiederkommen.... aber manche sachen gehen halt im mom nicht u da müssen wir uns wohl noch ganz schön in geduld üben.


    was die sache bei mir angeht komme ich so ziemlich ins grübeln was die evtl noch anstehende op angeht, wenn ich eure berichte hier immer lese. bisher dachte ich, vllt ist das die bessere lösung, um das knie wieder mehr belasten zu können. mir wird aber auch ganz anders, wenn ich weiter drüber nachdenke, was im anschluss noch alle sein könnte:-o wahrscheinlich sollte man gar nicht so weit denken und nur das JETZT sehen u abwarten, wie die letzte entscheidung vom doc ist u ob man damit klarkommt. ob das so richtig ist, bin ich mir selber nicht ganz im klaren. wie gesagt, bin auch ziemlich durcheinander grad. ich hoffe, das liegt nur daran, dass ich grad die hälfte der "auszeit" um hab. aber wie es oft so ist, kommt grad wieder einiges auf einmal...... der beste kumpel aus der klasse des grossen musste ins kh, einer aus der fussballmannschaft ist schwerkrank und auch im klinikum...... alles dinge, wo man sich gedanken macht (obwohl man selber schon zu kämpfen hat).


    aber wie heisst es so schön........was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker


    in dem sinne.........lg und toi, toi, toi@:)


    heidi

    @myri

    na glückwunsch zu deinen erfolgen:)^ was spielst du denn? fussball? könnte sicher deine ganzen berichte verfolgen, aber so ists einfacher;-)


    mit sicherheit hast du recht, was die angst betrifft, has du mit sicherheit recht. wenn die immer da wäre, dass was passiert, dürfte man wahrscheinlich gar nicht erst aus dem haus gehen bzw nach nem kb-riss sich wieder irgendwelchen sportlichen aktivitäten oder belastungen aussetzen. und genau das wollen wir ja wohl alle hier mehr oder weniger!


    tut aber gut, auch mal so was positives hier lesen zu können.


    weiter natürlich alles gute und beim nächsten einsatz maximale erfolge


    *:)heidi