Wir haben aktuell Probleme mit unsern Servern.
In ein paar Minuten wird ein neues Update eingespielt, welches die Probleme lösen wird.
Wir bitten um Entschuldigung!

    @matze

    quatsch steinigen! Herzlichen Glückwunsch! Ist doch toll! Ich würde jederzeit mit Dir tauschen! Sofort! Und ja, Du hast recht, bei den meisten geht es gut. Bei denen, wo es komplizierter wird, braucht es einfach mehr gegenseitigen Austausch. Du hast Deine VKB bald vergessen und brauchst kein Forum mehr. Alle, die gezwungenermaßen länger damit zu tun haben, brauchen Rat und Beistand und einfach Leute, die einem Mut machen. Wir sind länger dabei. Und ich werde nicht jedem meiner Einträge hinterherschicken "Achtung, das ist unnormal - Euch trifft das nicht!!!"


    Ich wünsch Dir, dass es weiterhin so super bei Dir läuft


    LG


    R.

    Guten Tag allerseits,


    ich habe mir am 26/07/ beim American Football Training das vordere Kreuzband gerissen. Inzwischen habe ich mich entschieden, mich in der ATOS Klinik in Heidelberg operieren zu lassen. Am 21. August werde ich dort zum Beratungsgespräch hinfahren.


    Von meinem heimischen Sportorthopäden fühlte ich mich nur unzureichend beraten. Er wies mich an, das Kreuzband möglichst schnell (also innerhalb der ersten 2 Wochen nach der Ruptur) operieren zu lassen. Dies steht im Gegensatz zu der Philosophie der ATOS Klinik und auch von dem was ich hier gelesen hatte im Forum.


    Desweiteren drückte er mir lediglich noch Krücken in die Hand, viel mehr wurde mir nicht gegeben an Informationen.


    Meine Frage eigentlich, muss das Knie vor der Operation auch schon komplett entlastet werden? Ich habe bisher einfach normal weitergearbeitet (arbeite in einem Call Center). Nach einigen Stunden beschwert sich das Knie schon, mir ist jetzt halt nicht bewusst, ob das schlimm ist. Also, worauf ist vor der OP zu achten?


    Schliesslich, gehe ich richtig in der Annahme, dass es nach der OP absolut kontraproduktiv ist zur Arbeit & Uni zu gehen? Gibt es dort einen Richtwert, wie lange man zu Hause bleiben muss?


    Ich danke erneut für eure Hilfe und Antworten!


    Regards,


    Ben

    Nachdem ich einige Zeit nun durch Foren versucht habe, mich über den Verlauf nach einer VKB OP zu informieren, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass hier mehr gegenseitige Panikmache betrieben wird (ala "ich kann 3 Tage nach der OP noch nicht 120 Grad beugen, HILFE") und Halbwahrheiten verbreitet werden, als wirklich nützlicher Erfahrungsaustausch stattfindet. Dies mag für hartnäckige Fälle anscheinend wohl nicht so sein, jedoch bei gutem Heilungsverlauf sollten sich mögliche Hypochonder möglichst vom Bildschirm entfernt halten. Orientiert euch nicht an anderen, was den Heilungsverlauf betrifft, sämtliche derartige Versuche gehen nach hinten los.


    Und ja, Raxiene, das Wort "Schwachsinn" leitet sich von einem schwachen Sinn ab, was verblühmter auch als "Nonsense" zu bezeichnen ist, falls dies deiner Auffassung von Etikette eher gerecht wird. Man sollte in Wortwahlen in Bezug auf die Auswirkungen solch einer OP in punkto Lebensqualität schon eher bedacht sein, zumindest was den abzusehenden Verlauf betrifft (und damit ist nicht der Patient gemeint, der z.B. nicht aus der Vollnarkose erwacht, eine Infektion im Knie sich einfängt etc.).


    gruß

    Uh, hier wird aber scharf geschossen %-|.


    Also ich find nicht, das hier "Panikmache" stattfindet. Leute, bei denen alles optimal verläuft, werden wohl nur weniger den Drang haben sich auszutauschen...


    Wenn man allgmeine Fragen vor der Op hat, sollte man vielleicht auch einfach nachfragen. Also ich hab nie gedacht, dass das hier der Normalverlauf nach so einer Plastik ist und wenn ich Fragen hatte, habe ich sie gestellt und stets nette Antworten bekommen. Außerdem dient es ja auch einfach dem Erfahrungsaustausch und man unterhält sich mit anderen. Dass die, bei denen alles optimal verläuft, hier nicht mitschreiben...was soll man machen ;-). Wenn jemand neu war hab ich noch nie erlebt (selbst von denen, bei denen die Op alles andere als gut gelaufen ist), dass jemand Panik verbreitet hat und meinte "mach das bloß nicht, danach ist dein Leben nicht mehr wie es vorher war" sondern dass IMMER Mut zugesprochen wurde und darauf hingewiesen, dass der Großteil der Op's ganz harmlos und erfolgreich verläuft, diejenigen hier halt nur nicht allzu oft anzutreffen sind (wie gesagt, wenn alles super ist, hab ich ja auch keine Fragen...-.-).


    Auch haben wir schon öfters gesagt, dass es nicht allzu viel bringt Heilungsverläufe zu vergleichen. Wenn sich jemand aber allgemein informieren will oder austauschen, ist er jederzeit willkommen etwas beizutragen.


    Wer auschließlich in diesem Forum liest und danach Panik vor der Op hat...na der hat sich ja auch nicht wirklich allzu viel informiert, oder?


    Vielleicht ist das Forum hier ja wirklich nicht für allgemeine Informationen über Kreuzbandrisse geeignet. Zumindest nicht, wenn man auschschließlich mitliest. Aber dann muss man halt entweder nachfragen oder anderswo nach Informationen suchen.


    So, dann will ich mal allen, die es sich wünschen, noch etwas Mut machen ;-): Ich werde nächste Woche zur Saisoneröffnung im Trikot auf dem Fußballplatz stehen (vorausgesetzt mein Fuß macht mit, aber das ist eine gaaaanz andere Geschichte ;-) ). Dann sind auf den Tag genau 8 Monate rum und meinem Knie geht es super. Auch wenn es im Heilungsverlauf Höhen und Tiefen gab und ich manchmal wirklich daran zweifelte, dass alles wieder gut wird, letztendlich bin ich froh mich operiert haben zu lassen, weil ich nun meinem geliebten Sport nach dieser Zeit wieder ausführen kann. Das Knie ist nicht wieder zu 100% genauso wie vorher (allein daran zu erkennen, dass ich die volle Beugung nicht mehr erreicht habe ;-) ), aber ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und kann wieder Sport jeglicher Art machen und das Knie hält!


    In diesem Sinne!


    Gruß,


    myri*:)

    hallo alle, hallo muckele,

    also ich finde nicht, dass ier Panikmache betrieben wird, auch sind hier viele Leute im forum, bei denen die OP bestens gelaufen ist und diese Leute sind auch super zufrieden mit dem Knie - ich zähle da dasKnie meiner Tochter (OP 18.12.06) auch dazu.


    Für mich dient diesen Forum wirklich nur zum Erfahrungsaustausch - man kann sich irgendwie einschätzen, man liest sich in die "Materie" Kreuzbandriss ein und wenn manche zur einer bestimmten Zeit an der gleichen Stelle das gleiche Zipperlein haben, ist man beruhigt und denkt sich, ach das ist bei dem oder der auch so bzw. so gewesen nach so und so vielen Wochen und das beruhigt. Ich finde auch nicht, das hier Panik gemacht wird.


    Für mich ist das Schreiben im forum irgendwie auch Traumabewältigung, wenn ich es so nennen darf.


    z.B. nachfolgende Frage an Muckele dient dem Erfahrungsaustausch:


    halle Muckele,


    du schreibst, ihr arbeitet an der Übertreckung, das würde mich persönlich interessieren. Meine Tochter hat von Natur aus eine sehr große Überstreckung in den Knien. Im operierten Knie hat sie mind. eine 0-Streckung und vielleicht sogar eine leichte Überstreckung aber nicht passiv. Uns sagt man immer bei der Physiotherapie, man solle diese Überstreckung nicht mehr anstreben, das sei nicht gut fürs Knie und auch nicht fürs Kreuzband. Du schreibst, ihr arbeitet an der Überstreckung, was sagen da deine Physiotherapeuten bzw. Ärzte - das würde mich sehr interessieren.


    an alle,


    für solche Fragen wie jetzt gestellt finde ich, ist das forum doch super oder und wir sind bestimmt kein Problemfall -


    und entschuldige Christoffer,


    der Ton macht die Musik und ich habe den Satz ..."von welchen Ärzten wurden die denn behandelt .." oder so ähnlich hast du doch oben geschrieben (weiß nicht mehr genau den Wortlaut - da müsste ich nachschauen) auch zunächst als sehr provokativ und etwas arrogant empfunden - auch ich war bei Dr. Eichhorn und auch bei anderen Spezialisten bevor wir die OP machen ließen und wir haben uns sehr wohl gut überlegt, wer die OP machen soll und uns weiß Gott viele Gedanken darüber gemacht, wem wir das Vertrauen schenken.

    erst mal was vorweg....

    verfolge das hick-hack seit christoffer seine meinung hier kundgetan hat schon von anfang an u wollte mich eigentlich nicht auch noch dazu äussern. muss aber nun doch mal was loswerden....


    bin hier eigentlich auch nur zum info sammeln oder erfahrungsaustausch gelandet, habe keine kb-op hinter mir u trotzdem bisher auf jede frage eine nette antwort erhalten. sicher kam es durch das lesen hier ab und an dazu, dass ich mir gedanken mach(t)e, aber nicht mal das muss ja unbedingt auch neg sein!?


    und wie hanna sagt, es tut einfach gut hier mal alles loswerden zu können u sich mit "gleichgesinnten" zu unterhalten, auch wenn nicht jeder krankheitsverlauf gleich ist.


    und klar ist es schöner, hier die positiven erfahrungen zu lesen (die auch vorhanden sind) aber auch verständlich, dass die leute, bei denen alles supi verläuft hier nicht mehr allzu oft anzutreffen sind. ich vermisse ja auch etwas die konservativen obwohl ich vom "rest" hier (verzeiht mir den ausdruck:-D) wie gesagt schon viele tipps bekommen hab:)^

    @wrist & raxiene

    erste mega physio hinter mir. im mom weiss ich zwar nicht, wo mein bein am meisten weh tut, aber ich bin jetzt schon froh, dass ich dort hingegangen bin. weiss jetzt, was ordentliche physio ist :)^ nach meinem bericht erst mal diagnostik, dann manuelle bearbeitung wobei ich fast von der liege gesprungen bin (wie raxiene aber sagt... zähne zus-beissen). anschliessend et im stehen (ausruhen kann man zu hause <<< physio aussage) und an die geräte. ergomether mit super kurzem pedalarm (muss noch ne weile warten, bis ich richtig fahren kann :-() und dynamometer. anschliessend war ich breit :=o


    lag dann nachmittag nur faul in der sonne und bin zweimal nen kleines (!!!) stück geschwommen. jetzt tut mir dermassen der quadrizeps weh, weil physio den so bearbeitet hat. aber da muss ich jetzt durch.


    hoffe mal nicht, dass die bewegungseinschränkung an ner arthrofibrose liegt :-/ hat bisher keiner was dazu gesagt, nur dass es halt nicht ok ist. werd beim nächsten mal nachfragen. kann ich mir aber auch nicht vorstellen, da ja nix weiter gemacht wurde, kann ja also auch nicht viel vernarben ???


    der (ja......hab endlich mal nen männlichen therapeuten ;-D) meinte nur, dass er auch noch nie was vom selber zusammenwachsen gehört hat u mir gleich gesagt, falls ich unsicher bin, sollte ich mich doch an den dr..... wenden, der ist heir in unsrer ecke der knie-guru. hab das schon von mindestens 5 leuten gehört u heute nen termin für anfang september ausgemacht.


    und.......bin heute 2 m mit meinem auto gefahren........ rein aus der garage und rückwärts wieder rein ;-D sogar alles noch


    heil ;-)


    *:) heidi

    Hallo @ alle

    Na, das sind aber viele Fragen, also der Reihe nach:

    @wrist

    Die Vorgehensweise mit zwei Operationen ist nicht althergebracht und überholt, sondern inzw der, wie es bei uns in Medizinerkreisen heißt, sog. "Gold-Standard", will heißen, daß aufgrund jahrelanger Studien und med. Erkenntnissen diese Art sich als die geeignetere OP dargestellt hat. Ich selbst komme aus der Pädiatrie und arbeite in einer Uniklinik, in der ich mich aber nicht(!) operieren ließ. Mit der Thematik VKB-OP habe ich mich erst vertraut machen müssen. Einen frischen KB-Riss operiert man entweder sofort (wenn bsp-weise Menisken oder anderes beteiligt ist), oder man wartet MINDESTENS 4-6 Wo, da man ein frisch traumatisiertes Gelenk nicht operiert (Erguß, Schwellung, Hämatome...). Der Grund dafür ist die mögl Komplikation einer Arthrofibrose, eine irreparable Gelenkversteifung. Beim ersten Eingriff wird das alte, gerissene KB entfernt, die Stümpfe geglättet, Gelenklavage(Spülung), evtl freie Gelenkkörper beseitigt, mögl Meniskusschäden, Knorpeldefekte etc erkannt und behoben. Der Zeitfaktor während der OP spielt eine große Rolle, da eine Blutsperre am O-Schenkel angelegt wird und diese logischerweise nicht ewig gehalten werden kann, um gleich eine VKB-Plastik mit Transplantatentn. mitzumachen. Bei mir wurde eine "Notchplastik" gemacht, das heißt eine Art Dach oder größerer Kanal im knöchernen Bereich, in die später das obere Ende des Transplantates kam. Hier kann sofort wieder vollbelastet werden, d.h. man ist arbeitsfähig.


    Die 2.te Op sollte ebenfalls MIND. 4 besser 6 Wo, oder Monate später erfolgen (Plastik), wenn das Knie reizfrei, abgeschwollen, Beugung und Streckung o.B. sind.

    @matze359

    Es sind übrigens nicht tgl viele KB-OP's, sondern bundesweit jährlich ca. 6000 Op's. Also kann man sich ausrechnen, wie viele Spezialisten tgl(?), wohl doch eher alle paar Monate eine VKB-Plastik operieren. Ergo genau sich informieren, wen ich ans Knie lasse!

    @ Hanna-neu

    Auch Sie (dich?), ich störe mich manchmal etwas an dem Geduze, denn ich gehe davon aus, daß Sie etwa mein Alter haben. Bin 45 und habe 3 Kinder, 27, 21, 17 Jahre alt. Zur Frage wegen der Physio: Es gibt in den meisten größeren, gutgeführten Studios angestellte Therapeuten, die entweder über KK (Rezept) oder privat (hier ans Studio) bezahlt werden. Mein Studio hat ab Nov KK-Zulassung und dann geht's über Rezept. Dieser wirklich phantastische junge (Anf.30) Mann hat früher auch "herkömmlich" therapiert, wie mein KG'ler auf Rezept, d.h. wirkl. schmerzhafte Dehnungsübungen in Bauchlage, sitzt teilw auf meinem Po,da ich immer versuche, auszuweichen, und drückt das Bein immer weiter Richtung Becken, weit über die Schmerzgrenze hinaus und hält das ewig. Ich schwitze wie sonst was, kralle die Hände ins Kissen,die Schminke ist total verlaufen, Augen tränen, es zieht wie verrückt, aber auf dem Ohr ist er taub! Die sanfte Methode ist eine Weiterbildung des Physio und nennt sich "Strain and Counterstrain", hat teilw. manuelle Therapien mit drin, und ist super angenehm. Bsp.: 1.Rückenlage, Rolle unterm distalen U-Schenkel, Fuß wird innenrotiert, prox. des Kniegel. Druck von anterior nach posterior auf Femur, ca 10KG.


    So bearbeitet er mit versch. Meth. VKB, HKB, medialen Meniscus, Musc. quadriceps, Patellasehne...


    Er richtet sich nicht nach den übl 20 Min, sondern danach, wann das Ziel erreicht ist , sprich ein zunehmender Beugungswinkel (prüft er zw-durch nach, sichtbare Besserung!!) Er vermerkt das im Terminplaner als Massage, für die ich nichts zahlen brauche. Ungef. jedes 3.mal schreibt er Behandlung auf, die ich dann mit 20 Euro zahle, wobei er wie gesagt bis zu 1 Std am Bein arbeitet. Ich soll dabei in Rückenl die li Hand unters Steißbein legen und die re Hand in den Nacken. Das seien so best. Punkte, die Erklärung habe ich veressen. Also das ist doch was, oder??

    @ Centa 39

    Ich weiß nicht, ob das weiterhilft, mir wurde von meinem Operateur noch in der Klinik angeboten, amb. Reha zu beantragen. Da ich aber weiß, z. Tl. aus eigener berufl. Erfahrung, daß das dauern kann, und ich meine Familie nicht so lange alleine lassen wollte, habe ich mich für die o.g. Vorgehensweise entschieden.

    @Myri

    Hallihallo, wir sind uns schon im Kreuzb-rissforum begegnet, chatte dort unter Brückisfit.


    So, das reicht jetzt, mir tun schon die Finger weh vom ewigen Tippen, Lb Gr @ alle,

    Noch ein kleiner Nachtrag

    Die Antwort auf die Frage "herkömmliche" KG vs sanfter"Strain and Counterstrain"-Methode: man ging früher immer davon aus, daß man die verhärteten, verspannten Muskelfasern in ihrer Struktur aufbrechen müsse durch Dehnungsübungen weit über die Schmerzgrenze hinaus, um somit in die Beugung zu kommen. Dabei werden Muskelfasern zerrissen, somit ein Muskeltrauma gesetzt und dadurch Entzündungsparameter gesetzt. Das merkt man ja auch daran, daß das Knie danach heiß und dick wird. Ich weiß, ich weiß, auch mein KG'ler wollte mir etwas von der Biocheme der Muskelfasern usw erzählen. Darauf erwiderte ich, daß ich das schon während des Studiums ausreichend genossen habe und keine Nachhilfe bräuchte. Die sanfte Methode macht eben genau das nicht, sondern setzt auf Muskelentspannung, neuronale Punkte usw, und hat den gleichen Effekt. Vor allem ist man nicht dauernd drüber, heftigst gegenzuspannen, was sichleider nicht vermeiden läßt.


    Ich stehe alternativen Heilmethoden usw sehr kritisch gegenüber, bin eigentlich ein Mensch, der mehr auf die Schulmedizin gibt. Aber diese phantastischen Ergebnisse haben mich überzeugt und es ist kein Hokuspokus, Woodoo oder sonstiger Quatsch. Diese Methode steht noch in der 5-jährigen Studienphase, bevor sie wissenschaftliche Anerkennung erhält.


    Lb Gruß

    Besagter Therapeut studiert übrigens Physiologie, macht demn. seinen Bachelor-Abschluß, behandelt auch Fußballer om örtl Verein, und gibt WB-Seminare zu besagten Technik, also kein "Spinner"


    Gut's Nächtle

    Hmm klingt nicht schlecht,


    ich mach mein Stretchingprogramm selbst, brauch es auch dringend regelmässig...hat den Vorteil, dass ich selbst gut dosieren kann, wieviel ich möchte, vertrage und brauche. Drangsaliert hat mich bei der Physio aber auch nie jemand, die ersten Beugungsübungen waren immer nur aktiv, d.h. ich musste versuchen mit eigener muskelkraft mehr Beugung zu schaffen, als ich hatte. Der Physio gab nur die Grenze vor...so gelangten wir schnell bei 110 Grad an. Dann hat er auf dem Ergometer mein Knie geführt mit Translationsbewegungen bis ich die Umdrehung schaffte...das war soweit ich mich erinnere am 10. postop. Tag. Seitdem habe ich keine Übungen zur Beugung mehr gemacht...das hat das Radeln zum Glück automatisch miterledigt...mittlerweile fehlen mir noch 3 cm zwischen Ferse und gesäss...ist mir manchmal schon unheimlich viel und ich habe Angst, es könnte bei der nächsten Kontrolle heissen: Tja tut mir leid, aber das Transplantat hat sich leider verabschiedet....


    Hoffentlich nicht.

    @ christopher/matze,

    nachdem endlich wieder zum eigentlichen Thema zurückgekehrt wurde, wollte ich zwar nich nochmal ablenken, aber irgendwie stört es mich schon, dass hier einige Betroffene mitunter ziemlich "angegriffen" werden von Panikmache usw. geschrieben wird.


    Wenn Ihr das so empfindet, okay.


    Aber mal ehrlich, wer sich nur über das Forum, wo zugegebener Maßen der Anteil von nicht ganz so ideal verlaufenden Fällenscheinbar überwiegt, is doch sehr naiv.


    Für den "Durchschnitt" und den "theoretischen Ablauf" gibt es andere Seiten.


    Einigen vorzuwerfen, dass sie eine KB-OP nicht so einfach abtun, is auch etwas intolerant.


    Is doch ein erheblicher Unterschied, ob man mit nicht mal 20, mit vielleicht 10 Jahren Fussball hinter sich, eventuell noch Schüler und ansonsten gut um/versorgt so ne Sache angehen muss oder schon etwas älter, voll berufstätig, Familie und Kinder zu versorgen hat und durch so eine Verletzung zumindest für einen gewissen Zeitraum jede Menge zu organisieren und umzustellen hat.


    Wenn die eigene Nachbehandlung "nach Plan" läuft, super.


    Erfahrungsaustausch hilft immer und aufbauende Worte kommen recht oft.


    So und jetzt wieder zum eigentlichen Thema...*:)

    @centa

    zur Reha: Das wird bundesweit sehr unterschiedlich gehandhabt. Die einen sagen, dass nach VKB keinerlei Reha notwendig ist, die anderen Operateure beantragen das fast routinemäßig für ihre Patienten. Im Passauer Klinikum wird es fast immer beantragt, wenn der Patient daran Interesse hat. Den Antrag können entweder der Operateur stellen, Du selbst oder eine Rehainstitution, die das in Deinem Namen machen muss. Bei mir war die Deutsche Rentenkasse zuständig für die Genehmigung und die Kosten. Die haben den Antrag erstmal abgelehnt und erst auf meinen Widerspruch hin genehmigt (mit neuem Gutachten vom Operateur, das ich mit dem Widerspruch gleichzeitig eingeschickt habe). Den ersten Antrag hab ich Ende Nov. 06 gestellt, Ablehnung kam kurz vor Weihnachten, Widerspruch noch vor Weihnachten, Feiertage..., Genehmigung dann Mitte Januar. Wann ich die Reha dann antrete, lag bei mir. Innerhalb der nächsten 3 Monate musste ich die antreten. Da ist man dann also flexibel. Ich hab mich für eine ambulante Reha hier vor Ort entschieden und war da jeweils Mo-Fr. von ca. 8.00 bis 12.00 Uhr, manchmal 13.00 Uhr. Das war dann genau die Zeit, in der meine Kinder in der Schule waren. Die normale Reha ist bei mir nach 3 Wochen auf 5 Wochen verlängert worden (wie gesagt, bei mir hat es durch die Thrombose ja weit gefehlt) und anschließend habe ich noch eine IRENA angehängt, also 2 Monate lang 3x pro Woche vormittags ins Rehacenter. Wenn die VKB-Plastik nicht "falsch" gesessen hätte, wäre ich jetzt wohl megafit. Gezahlt hat das Ganze die Deutsche Rentenkasse (Behandlungen/Reha), das Krankengeld die Krankenkasse. Der Aufwand vorab, bis ich die Reha hatte, war immens, hat sich aber gelohnt, weil man in 3-5 Wochen plus evtl. IRENA (Intensive REhabilations NAchbehandlung) eben doch viel weiter kommt, als mit 2-3x pro Woche KG. Ist eh klar.


    Tja, und jetzt bin ich halt wieder bei fast Null wg der zweiten OP. Hannah, das wird Dich interessieren: Meine Krankenkasse hat mich gebeten, grünes Licht zu geben, damit sie prüfen können, ob bei mir ein ärztlicher Fehler vorlag/vorliegt. Ich hab denen erlaubt, sämtliche Berichte/Befunde etc. einzuholen und ihrem medizinischen Dienst zur Prüfung zu geben. Mich interessiert es mittlerweile auch, ob es ein Fehler vom Operateur war, oder nicht.


    Jetzt überlege ich, ob ich erneut Reha beantrage, weil ich durch dieses blöde Thrombosemedikament (Marcumar) schon wieder komplett ausgehebelt bin und nicht an das Bein komme. Diese Woche war schon wieder der Horror, weil meine Blutwerte nicht richtig eingestellt sind und ich darauf immer recht stark reagiere (Megaschmerzen). Heut hab ich einen Internisten-Termin, um endlich Marcumar abzusetzen. Hoffentlich gestattet er es mir!!!! Von mehreren Seiten ist mir mittlerweile gesagt worden, dass ein Zweitantrag auf Reha wohl recht gute Chancen hat, genehmigt zu werden, da in der Regel ja wirklich medizinische Gründe dafür vorliegen. Mal schauen, was mein neuer Operateur dazu sagt, er ist derzeit im Urlaub.

    @muckele

    möchtest Du lieber gesitzt werden? Ich bin 42, zwei Kinder. Hier sind wir bisher alle per Du gewesen, daher hab ich mir jetzt keine Gedanken darüber gemacht, Dich zu dutzen. Wenn Du das nicht magst, dann sitze ich Dich natürlich auch gerne. Eh klar.


    Dein Bericht über die Physio im Fitnesscenter ist interessant. Die Konstellation hab ich hier am Ort so noch nicht gefunden, erscheint mir aber genial. Ich werde mich jetzt im weiteren Umkreis hier umhören, weil ich mittlerweile die riesigen Unterschiede zw KG und KG auch kennengelernt habe und keine Zeit mehr verschenken möchte. Dafür fahre ich dann auch etwas weiter.

    @heidi

    hört sich gut an!!! Hoffentlich geht es weiter so!!!


    LG


    R.

    Raxiene,


    ob es ein ärztl. Fehler bei Dir war?? das würde mich allerdings auch brennend interessieren, hatte es Dir ja damals bereits mal geschrieben und hinterfragt.


    Ansonsten Hut ab, wie Du das organisiert bekommst.


    Bin übrigens auch 42 :-)

    @Raxienne

    Hallo Raxienne,


    danke für die Antwort. Ich bin nicht unbedingt scharf darauf, gesiezt zu werden, aber manchmal setzt das duzen gewisse Hemmschwellen herab, und wenn ich lese, wie scharf im Forum der Ton, gottseidank nur selten, ist, denke ich schon, daß es mit einer gewissen Anonymität zusammenhängt und der vermeintlich vertraulicheren Du-Athmosphäre. Wenn ich einem Menschen direkt gegenüberstehe, kann ich auch nicht immer alles sagen, was ich denke.


    Ich erlebe dieses Phänomen auch täglich auf unseren Stationen. Da kommen junge Studenten, AIP'ler und Schüler und duzen alle mit einer Selbstverständlichkeit, vom Oberarzt biz zur Putzfrau (beim Chefarzt trauen sie sich das nicht). Da wird nicht's angeboten, abgewartet oder sonst was. Ich weiß nicht, aber ist das ein Generationenproblem? Wir haben darüber schon im "Alte Hasen"-Kreis geredet und andere empfinden es genauso. Wir haben uns das früher nicht getraut, Vorgesetzte und Kollegen gleich am ersten Tag zu duzen. Unsere eigenen Kinder haben wir auch nicht so erzogen, die Eltern ihrer Freunde zu duzen oder mit dem Vornamen anzusprechen, es sei denn, es wurde Ihnen ausdrücklich angeboten.


    Also, nachdem du etwa mein Alter hast, verstehst du vielleicht was ich meine. Selbstverständlich bleibt's beim "DU" im Chat.


    Ic wußte nur nicht, ob sich Hanna daran stört, weil sie die direkte Anrede in ihren bisherigen Beiträgen immer vermieden hat und mehr allgemein gesprochen hat. Außerdem spricht sie über ihre Tochter, deshalb ist davon auszugehen, daß sie kein junges "Hascherl" mehr ist.;-)


    Gruß + nicht alles so bierernst nehmen!

    @wrist

    Na jetzt aber hallo, ist das der Ü-40-Club? Finde ich super, daß "Ältere";-) sich hier befinden. Sonst ist dieses Medium doch eher was für Jüngere. Aber das zeigt, daß eure Volkshochschulkurse "Fit am PC für Senioren ab 40" erfolgreich war. Und hier wird ja nicht gesprochen, sodaß evtl. die Zahnprothesen verrutschen, sondern mit des Gicht-und Rheumafingern in die Tastatur gehämmert!:-)*:)


    Na denn her mit den Grufties!

    hallo alle muckele,

    :-D


    der letzte Beitrag vom "Dutzen" hat mich amysiert.


    Das ich die direkte Anrede vermieden habe, ist mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen und war nicht Absicht.


    Ja, ich bin kein "junges Hascher" mehr - *lach* bins fast 44 Jahre alt.


    Ich bin eigentlich mit dem "Du" auch zurückhaltender und bei uns im Büro duzen sich nicht alle, nur diejenigen, die sich auch privat verstehen. Bin auch ein Typ, der zunächst immer mit dem "Sie" beginnt und warte ab, bis mir das "Du" angeboten wird oder biete es selber an.


    Aber hier im forum zieht sich halt das "Du" so durch die Beiträge und habs einfach so übernommen. Da wir uns alle nicht kennen und alles irgendwie anonym abläuft, habe ich auch kein Problem damit und ich finde mit dem "Du" schreibst's sichs leichter!@:)*:):-);-);-D

    an alle,

    merke, dass ich immer viele Rechtschreibfehler habe - liegt auch etwas daran, weil ich 1. die Beiträge vor dem Abschicken nicht mehr durchlese und 2. weil ich einen Virus am PC habe der bewirkt, dass die Buchstaben etwas verzögert anschlagen und so weiß ich nicht immer gleich, was ich getippt habe. Aber "amüsiert" habe ich schon falsch geschrieben und auch das erste "das".


    Entschuldigt :=o

    @ M.

    Ja siehst Du...so kommt es heraus :-)


    Aber wie Wiesel schon gesagt hat, hat man in vielerlei Hinsicht wohl doch eine andere Herangehensweise an solche Wehwehchen und somit natürlich auch an deren Bewältigung...und...die Baustellen häufen sich in unseren Alter ja bereits (musste mir gestern wirklich einen zahn ziehen lassen, aber kann Dich beruhigen, die Prothese klappert noch nicht), dazu gerade ein akutes HWS syndrom, eine kaputte Hand (so bin ich ja eigentlich in das Forum gerutscht- aber leider da ohne Erfolg)...und eigentlich gehts ja meinem Knie sehr gut...zumindest derzeit- will den Tag nicht vor dem Abend loben.


    Du bist aus dem medizinbereich??? Ich auch.


    Herzlichen Gruss