Tilly

    stimmt, ohne VKB wärs auch nicht (mit einem eigenen halbwegs vernarbten geht es aber ganz gut). Am Besten wärs, man könnte den Moment, wo es passiert ist zurückdrehen. Geht leider nicht.


    Ich ärgere mich insofern, als das es bei mir innerhalb von 2 Wo. in 2 "Portionen" gerissen ist, ein Bekannter sagte, macht nichts....wenns wieder abgeschwollen ist könne ich alles machen und es bedarf keiner weiteren Diagnostik. Wenn das nicht gewesen wäre....ja wenn das kleine Wörtchen wenn...hadern kann man da ewig, nur nützt es leider nichts.


    Momentan ärgert mich aber auch meine Hand dtl. mehr und ob da wohl die bevorstehende OP den Durchbruch bringt...das ist noch viel existentieller, da es langfristig die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und man nach solch einer OP wirklich AU ist...da kann man auch nicht schummeln. Mit dem knie ging das ganz gut, da habe ich 24h nach dem Unfall gleich mal Nachtdienst geschoben.


    Dir Tillatupf wünsche ich alles Gute, hört sich nicht schlecht an, was wurde genau gemacht????

    @wrist

    kann mich tillys meinung nur anschliessen. auch ich weiss, dass es auch nach kb-op nicht wieder so wird wie vorher. es heisst wohl nicht umsonst "knie wird nie", auch wenns ein blöder spruch ist wohl wahr. ausserdem wird sich wohl keiner von uns einfach mal so operieren, nur weil es hier und da mal zwickt. man geht ja schliesslich davon aus, dass es nach dem eingriff besser wird u entscheidet das nicht so von heute auf morgen.


    eine 100%ige garantie gibt es sicher nicht u dennoch denke ich, dass die op dazu dient, die "wehwechen" einzuschränken u das knie annähernd wieder in einen halbwegs normalen zustand zu bringen.


    dass du gut getan hast mit deiner einseitig konservativen entscheidung ist super (sagte ich ja schon mal), aber du kannst sicher auch nachvollziehen dass, jedes mal wenn man von leuten hört, die sich dann später doch operieren lassen man eher dazu tendiert....


    ich für meinen teil bin jetzt wg dem knie schon so lange au u hoffe z bsp auch, dass ich dann nach ner evtl op so bald wie möglich wieder auf arbeit kann. so wie mein knie sich jetzt benimmt, traue ich mich das nicht u mir kann auch keiner sagen, wie lange sich das noch hinziehen würde. aber was erzähl ich dir das, hast das selber durch u ich denke, du hast dieses gedanken machen was das richtige ist, selber noch im hinterkopf.


    für deine hand natürlich auch toi toi, was ist da überhaupt los?


    gruss heidi

    @wiesel

    na ich hoffe mal, dass du recht hast u ich das dann in 1,5 jahren genauso sehe, wie du. was die alltagstauglichkeit meines knies betrifft, gibt es so grosse veränderungen nicht. heute bei der physio hatte ich ein stück mehr beugung. mit hilfe des therapeuten u dabei schweissnasse hände :-/ immer noch höllische schmerzen dabei. streckung fehlten heute noch ca 5°. KLEINE fortschritte also schon zu vermerken :)^ der doc, wo ich zuerst war, konnte mir auch nicht sagen, warum das sooo lange dauert, der doc in bautzen meinte, wenn es nicht so recht weitergeht, könnte man das unter narkose paarmal durchbewegen. bin ich aber ehrlich gesagt nicht so scharf drauf.


    morgen geht die neu verordnete physio los, mehr auf streckung bedacht vom bautzener doc. am freitag der arzttermin bei doc nr. 1 wird vllt der letzte dort sein, mal sehen wie er reagiert, wenn ich ihm von der 2. meinung berichte. am 28. dann mrt wo ich die unterlagen dann hoffentlich gleich mitnehmen kann u montag drauf bei dr. weiler. mein physio meinte heute, vllt krieg ich da noch ne andre meinung ......... na viel bleibt nicht mehr übrig ;-D


    die neue physio ab morgen beinhaltet keine geräte-kg mehr. sollte da wohl aber besser auch dranbleiben wg muskelaufbau und so ??? was meint ihr?

    @tillatupf

    na das ist doch mal was mega positives. schön, dass du dich so gut fühlst u den ersten "ausgang" hast du hoffentlich auch gut gemeistert.


    ich hab auch schon überlegt, ob es nicht besser ist, man verkrümelt sich hier aus dem forum um sich nicht allzu verrückt zu machen. wiederum sind doch einige leute hier, die antworten auf fragen wissen u es tut auch manchmal gut, sich einfach alles von der seele zu schreiben. geht zumindest mir so.


    und was den bauch betrifft............vllt sollte man viel öfter einfach auf den hören u den kopf einfach rauslassen :-/ ist nur halt oft nicht so einfach.

    Heidi

    genau so ist mein Hintergedanke auch, nur ist bei mir am Ende herausgekommen, das das VKB "doch" nicht operiert wurde...nur das wollte ich Dir auf diesem Umweg mit auf den Weg geben. Versteife Dich nicht zu sehr darauf, das die OP immer das Beste ist, auch wenn Dich hier sehr viele in dem Gedanken bestärken. Jeder kann immer nur von seiner Warte aus Ratschläge erteilen. Ich habe Dir damals die Probleme der Zweitmeinung prophezeit, da ich es selbst durch habe, habe Dir auch gesagt, das Du Dir auch nach der 4. nicht sicher sein wirst. Ich habe nur zwischendrin jeweils ein halbes Jahr abgewartet, um dem Selbstlauf auch noch eine Chance zu geben. Du bist insofern ein etwas unruhigerer Geist :-)


    Meine Hand hat ein Ulna impaction Syndrom, also eine Verlängerung der Ulna unter Faustschluss...ein angeborenes Problem, welches jetzt über die Zeit den Diskus kaputt gemacht hat und zu einer Mondbeinzyste geführt hat. Daraus resultieren heftige Schmerzen speziell nach Belastung im Bereich des ellenseitigen Handgelenkes, besonders bei Umwendbewegungen, man kann auch nichts mehr anheben. Das Problem begleitet mich jetzt seit 1 3/4 Jahren, habe 4x Cortison hineingespritzt, jeweils mit kurzer Besserung.

    kurze Informationen

    Hallo,


    unser Computer war jetzt ein paar Tage kaputt. Nachdem ich


    jetzt alles nachgelesen habe, was Ihr so alles geschrieben habt,


    informiere ich Euch über meinen aktuellen Stand. (3.postop.Wo.)


    Seit letzter Woche gehe ich im Haus und im Garten ohne Krücken.


    Streckung ist bei fast 0° und Beugung bei ca. 100°-110°.


    In der KG war ich heute auf dem Fahrrad und Crosstrainer.


    Crosstrainer hab ich aber zu Hause schon ein wenig geübt.


    An meinem geliebten Schlingentisch bin ich heute auch schon


    gehängt. Ab Freitag gehe ich ins Bewegungsbad.


    Ich bin froh, wenn die Schiene nächste Woche freigestellt wird.

    @basti

    Zuhause mache ich folgende Übung, die ich aber vor der OP


    ganz viel trainiert habe. Ich setzte mich auf den Boden und


    hebe und senke das fast ausgestreckte Bein 2x20mal auf und


    ab. Vor der OP habe ich das mit Gewichtsmanschetten gemacht,


    das versuche ich jetzt ganz langsam auch wieder.


    Zweite Übung: Vor eine Treppenstufe oder dickes Buch oder


    Kiste (ca. 10-15cm)auf dem Rücken legen. Fersen auf die Treppe und Becken anheben. Halten so lange nichts weh tut,wiederholen.

    @tillatupf

    toll, daß Du Deine OP gut überstanden hast.


    Ich hoffe, wir hören lauter positive Sachen von Dir.

    tillatupf jetzt wieder auf'm sofa...

    also ihr,


    zurück vom arzt, war ganz schön aufregend und jetzt bin ich total platt...


    was genau gemacht wurde kann ich wohl erst sagen, wenn ich den OP-bericht hab (hab vergessen vor der entlassung danach zu fragen und der endgültige war auch noch nicht fertig, hätte also eh nur den zwischenbericht bekommen). mit sicherheit weiß ich aber, daß sie die semitendinosus- und gracilissehne verwendet haben und mit biodegradierbaren interferenzschrauben fixiert haben - sorry, mehr weiß ich nicht.


    ach ja - und als sie schon dabei waren haben sie mir noch arthrose hinter der kniescheibe entfernt *uuups*


    ich frag mich ja, wie man das ohne vollnarkose und/oder ambulant überstehen kann - die müssen da ganz schön an dem knie rumgerissen haben, zumindest fühlt sich das ganze bein an, als ob ich 'nen schlimmen krampf oder gaaaaaanz schlimmen muskelkater hätte und ich hab voll die quetschungen von der blutsperre (das war auch das erst, was ich ich auf der aufwachstation gedacht habe - scheiße, ich hab 'nen krampf im bein). ein paar stunden nach der OP wußte ich überhaupt nicht, wie ich aufstehen bzw auch nur einen schritt machen soll - war doch sehr froh, daß das stationär war und ich 'ne schwester ranklingeln konnte *g*


    im krankenhaus selbst war das bein erst mal für 2 tage dick bandagiert und somit ganz unbeweglich und als dann verband und schläuche draußen waren hatte ich einfach nur angst das bein aufzusetzen. am montag dann (OP war am freitag) kam die KG und hat da so'n bisschen dran rumgemacht, mich dann auf den gang und die treppen rauf und runter gejagt (naja, nicht gejagt aber sie wollte eben sehen, ob ich denn überhaupt mit den krücken klarkomme) und es dann gab's noch 20 minuten motorschiene auf 30°... tja, und gestern bin ich dann ja wieder raus (zum glück, der kaffee da war echt gruselig)


    aber soweit alles super, als ich vom arzt zum taxi gelaufen bin hab ich das bein auch schon mehr aufgesetzt. ab morgen hab ich dann wieder KG und lymphdrainage und hoffe, daß es jeden tag ein wenig besser wird.


    soooo... und jetzt les ich mal, was während meiner abwesenheit so passiert ist.


    lieben gruß an euch!

    Hallo.


    Gibt ja interessante Sachen hier im Forum.


    Ich selbst hatte will euch mal kurz meinen Fall erzählen:


    Ich hatte vor ca. 4,5 Wochen nen ziemlich dummen Unfall, und hab die Diagnose Innenbandriss und VKB Riss. Bei letzterem waren sich die Ärzte auch nach dem MRT nicht sicher, da auf den Bildern wegen der Schwellung nicht viel zu sehen war. Jetzt hab ich nen OP Termin im November, wo erst mal ne Kniespiegelung gemacht werden soll und danach dann wahrscheinlich die Kreuzbandtransplantation. Meine Frage ist jetzt erst mal, wie wahrscheinlich es ist, dassdas Kreuzband tatsächlich betroffen ist.


    Bekomm jetzt auch KG, aber meine Beugung ist noch ziemlich schlecht, streckung geht auch noch nicht ganz.Hab ne Orthese und traue mich auch nicht ohne rumzulaufen, da ich dann nen ziemlich unsicheres Gefühl hab.Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich nach hinten wegknicke.


    Würd mich freuen, wenn mir irgenjemand weiterhelfen könnte!

    @wrist

    schon klar dass ich auch nach noch mehr meinungen nicht sicher bin. auch klar >>> ICH muss letztendlich entscheiden u dann mit klarkommen. schade, dass es keinen gibt, der sagt... soundso sieht es in 5 jahren aus, mach dasunddas u dann kommst du am besten mit dem knie klar (oder womit auch immer). hach wär das schön, wenns so einfach wäre ..... allerdings hoffe ich auch, dass es doch noch ärzte gibt, die einem das empfehlen, was am besten wäre u dann auch so gut wie nur möglich "reparieren". sicherlich ist mein vertrauen diesbezüglich etwas geschrumpft, wen wunderts.


    könnte mich ja auch mit der meinung des dr. gebhardt so einfach abfinden u den nächsten termin u die auswertung der mrt bilder abwarten. allerdings stand SEIN entschluss ja schon so ziemlich fest :-/ der mann scheint übrigens doch auch recht kompetent zu sein, er leitet wohl öfter das bautzener gelenksymposiums. insofern........was grübel ich eigentlich überhaupt noch ???

    @tillatupf

    nochmal na klasse @:)


    ich glaub, ausser mir beneidet dich auch tilly ein wenig ;-)


    aber wie schon gesagt, schön, hier auch von geglückten op's zu lesen u vor allem von zufriedenen patienten. hoffen wir, dass die zufriedenheit recht laaaaange anhält u alles weiterhin bestens verläuft

    @heidi

    naja, beneiden nicht unbedingt, ich hab jetzt nicht so primär angst vor der op, sondern eigentlich viel mehr vor dem, was da am ende bei rauskommt und das weiß ich doch erst ein jahr nach der op oder noch später, nämlich dann, wenn ich alles wieder machen darf und merke, wie es funktioniert, wie wrist schon geschrieben hat - wir brauchen noch jede menge nerven fürs knie und nach der op fällst du mindestens nochmal 6 wochen aus oder auch 12, je nachdem wie sich das teil benimmt.


    das mit dem sagen - machen sie das mal so und so hatte ich ja auch schonmal geäußert. leider sind auch die docs keine hellseher, mich bestärkt nur eigentlich das wissen, das leistungssportler eigentlich immer operiert werden in dem gedanken pro op.

    Tillatupf

    das mit hamstring und Schrauben hört sich gut an, aber eine Arthrose hinter der Kniescheibe kann man nicht entfernen. Ein Knorpeldefekt heisst, da ist schon ein Substanzdefekt...man kann ihn minimal glätten, das bedeutet aber, dass man noch mehr Knorpel entfernt und der baut sich im Erwachsenenalter leider nicht mehr auf :-(

    @wrist

    du nimmst aber auch nicht unbedindt rücksicht auf deinen geschundenen körper, was?


    vielleicht solltest du doch mal etwas kürzer treten, denn wenn man hinterher probleme hat, dann hat man ja doch nicht so viel freude an der sache, aber mußt du selbst wissen.


    das du auch noch handgehandicapt bist, ist natürlich doppelt ärgerlich - wie stehen denn da die chancen das wieder auf die reihe zu kriegen?