beacher

    ..ich danke Dir für Deine Worte. Genau so ist das!


    Ich habs mit 5 präoperativen Meinungen und wirklich nem Strudel im Kopf (das könnt ihr mir glauben) zur Genüge durch. Dabei waren 3 Meinungen für die OP und 2 dagegen.


    Ich hatte dies alles nicht gewollt, nur hatte mich der 1. Arzt einfach weggeschickt...und dann ging dies ganze kontroverse hin und her los.


    Ich wünsche dies keinem, denn bis man dann mal wieder Ruhe in den Kopf bekommt......


    Und der Bekannte, der mich dann nach 2 Jahren doch operierte, sagte auch, es steht noch genug und es wird nach einer VKB Plastik auch nicht stabiler...und dann fehlen noch die Propriozeptoren.


    Ich denke, spätestens dann sollte man sich über das Ergebnis freuen und sich auch selbst beruhigen und nicht zu weiteren Orthopäden rennen.


    Es sei denn man hat eine zwanghafte Affinität zu Operationen, die dann ihrerseits auch wieder Krankheitswert hätte (z.B. Münchhausen Syndrom)

    sannico

    ich weiss schon, dass man auch nach der Zweit-OP noch Sport machen kann (die Fussballer lebens einem ja vor).


    Nur liegt das Arthroserisiko dann schon bei über 50% und man sollte sich dann sicher sehr wohl überlegen, welchen Sport man noch ausübt.


    Das, was ich so mache, könnte ich dann jedenfalls vergessen.


    Nicht zu vergessen ist auch, dass die Fussballer mit dem Sport ja schliessl. ihre Brötchen verdienen. Das ist einfach eine andere Grundlage, trotzdem traurig, dass viele nach Abschluss der Karriere praktisch vor der TEP Indikation stehen.

    wrist

    Ich hatte mich auch erst gefreut,als der Operateur meinte,dass ich ne Chance hab,das so wieder hinzukriegen.Bei meinem letzten Kontroll termin bei ihm persönlich meinte er dann,dass andere Ärzte das KB damals wahrscheinlich schon ersetzt hätten und man wahrscheinlich doch noch mal über ne OP nachdenken sollte.Die anderen beiden Ärzte im gleichen KH meinten auch,dass es mit einer OP wieder stabiler werden würde.Der eine hat dann noch was geredet von wegen,dass das Innenband ja auch ganz durch gewesen war und jetzt auch noch locker/überdehnt sei und dass man dann sowieso meistens operiert.Stimmt das?


    Ich werd mir auf jeden fall zeit lassen mit der Entscheidung und mir von diesem Moraldo aus münster noch ne meinung erfragen,hab gehört der soll ganz gut sein.Aber ich will es eigentlich vor studienbeginn durch haben.


    Vllt muss ich auch wirklich noch mehr Muskelaufbau betreiben,denn so oft wie du schreibst war ich nicht beim Physio,meistens 2mal pro woche, gerätetraining hab ich nicht verschrieben bekommen,übe aber jeden tag zu hause und bin aufm Heimtrainer.Hab mir auch schon gedacht,dass das Fahrrad fahren ohne Schiene besser klappt,aber da mir meine KG ganz davon abgeraten hatte,draußen zu fahren,hab ich es erst mal mit probiert.

    hallo alle zusammen!

    erstmal hoffe ich ihr hattet schöne ostern *:) war ja ganz schön was los hier :-o


    so,na dann will ich erstmal auf manue's beitrag an mich antworten:


    also bei mir is es so dass das schienbein mittlerweile nicht mehr blau/gelb/grün ist,kribbeln ist auch weg. das war bei mir eher im fuß,den hab ich ein paar tage lang gar nicht gespürt. schwellung ist noch ein bisschen da,vor allem über der kniescheibe,da ist die kapsel meint der physio,die ist wohl noch geschwollen. und der rest was noch so bissl hubbelig aussieht soll sich angeblich auch wieder verwachsen.


    von meinem oberschenkel ist nicht mehr viel übrig^^ die wade dürfte noch recht gleich mit der anderen sein,aber am oberschenkel merkt man den muskelabbau schon dolle. der ist bei mir wahrscheinlich deswegen stark,weil ich eben länger nix machen durfte nach der op weil die schwierig war,wurde erst mal fast 3 wochen komplett ruhig gestellt in ner gestreckten schiene,dann ging's erst so los mit selber bewegen. also am oberschenkel fehlt schon noch viel. ich finde allerdings dass mein anderen oberschenkel ruhig auch so aussehen könnte,also dünner,aber wäre natürlich schön wenn die beide MIT muskel so dünn wären ;-)


    treppen laufen geht bei mir raufwärts eig ganz normal,runterwärts hab ich auch noch etwas probleme,das knie zu beugen unter belastung. und meine orthese hab ich noch,das ist ja noch nichtmal soo lang her dass ich die bekommen hab,wie gesagt,hatte ja erstmal für 3 wochen diese streckschiene. dann gab's da probleme mit der krankenkasse,die mir ja die maßangepasste nicht bezahlt haben. so,deswegen musste ich dann erstmal 1 oder 2 wochen ganz ohne schiene auskommen (hatte da aber noch krücken) bis das jetzt endgültig raus war ob ich die bezahlt bekomme.dann hieß es nein und dann hab ich eben so ne normale jetzt gekriegt. die hab ich eig immer dran wenn ich wohin gehe,daheim zugegeben eig gar nicht :=o zum radfahren hab ich im fitnessstudio eh keine dran,und wenn ich außen n paar runden dreh eig acuh nicht,aber neulich bin ich dann abends mit freunden weggegangen,wohin ich auch mit dem fahrrad bin,da hab ich sie dann hingemacht,und es ging auch damit radzufahren. zum sport soll ich wohl auch noch länger ne orthese tragen,zumindest meinte der arzt dass ich so ne maßangefertigte bekommen soll weil ich ja im herbst ne sportprüfung mitmachen wollte,die hätte ich da gebraucht.naja,weiß jetzt noch nicht ob ich da dann eine tragen muss/soll,wenn ich überhaupt mitmachen kann.


    zu yve's problem:


    also ich sehe das ähnlich wie manue. ich denke wenn die instabilität wirklich so groß ist,dann würde ich auch eher zur op tendieren,selbst wenn noch was vom kb da ist. und wie auch andere schon gesagt haben,wirst du so vllt auch nicht mehr rennen und sport machen können,wenn du das aber möchtest...und wie du schon gesagt hast,die angst dass es ganz reißt ist dann ja auch immer im hinterkopf. und das wird es wahrscheinlich auch mal,du hast doch gesagt es war sogar nur noch ein kleiner teil davon ganz oder? wenn es nur ein kleines stück eingerissen wäre,wäre es ja was anderes... also ich denke,wenn jetzt nicht ne vkb-plastik,dann wird es wann anders mal ganz reißen (außer du sitzt nur noch auf der couch^^). von daher denke ich,kannst du vllt schon so weiter machen,aber "aufgeschoben ist nicht aufgehoben" ;-)

    Zitat

    Die Option einer KB-OP solltest dir für später offen halten.

    --> das ist zwar auch wieder richtig,aber wie schon gesagt,ich denke die wahrscheinlichkeit,dass es mal ganz reißt,ist groß,und wenn du sagst du hast jetzt eh mehr zeit und willst dann das studieren anfangen (ist bei mir genauso),würde ich das auch lieber jetzt machen lassen als dass es irgendwann im studium passiert. noch dazu denke ich,je jünger man ist desto besser. wenn dein kb vllt erst in 20 jahren oder so ganz reißt,hast du vllt nicht mehr so gute heilungschancen.das mit dem komplett reißen nach anriss war ja bei wrist auch so,und ich vermute mal stark,dass mein kb vorher auch schon was hatte,sonst wär das nicht so leicht gegangen das zu reißen. es hat immer mal n bissl gezwickt da wo es auch beim riss enorm weh getan hat,war deswegen allerdings nie beim arzt. und jetzt is es durch. bezügl. was beacher schreibt:

    Zitat

    Frage: Wie oft warst zu zwecks Muskelaufbau beim Physio? Wenn weniger als 3x die Woche für je 2 Stunden an den Geräten über einen Zeitraum von 3 Monaten (Übungen zuhause nicht mitgerechnet), dann war es nicht ausreichend

    das ist schon richtig,so viel muskelaufbau zu machen. klar brauchst du nach der op auch muskelaufbau,aber überleg mal dass du so viel wie beacher beschrieben hat,dein ganzes leben lang machen müsstest. auch während dem studium,im beruf...:-/ und selbst dann ist noch nicht gesagt,dass es dir nicht auch so geht wie der älteren frau,von der manue geschrieben hat. und dass nach der op das knie auch nicht stabiler wird,würd ich so nicht sagen. klar wird das vllt bei manchen zutreffen,aber ich persönlich kann bis jetzt sagen,dass ich auch froh bin es gemacht zu haben. bis jetzt ist es stabiler als vorher.


    puh,ganz schön lang geworden jetzt,sorry...war ja acuh lang nicht mehr hier ;-)


    LG

    kreuzbandanriss

    Hallo!


    Also zum Kreuzbandanriss, kann ich auch ne Geschichte los werden. Also ich hab mir das Kreuzband hochgradig bei einem Sportwettkampf angerissen. Laut MRT war es hochgradig teilgerissen mit einigen verbleibenden Fasern verblieben. Da die Diagnose im Ausland gestellt wurde, wurde das MRT nochmal hier in DTL. befundet, der Radiologe hat gesagt das is ab. Daraufhin ich wurd operiert und ich wach aus der Narkose aus und die sagen mir das Kreuzband war doch nich ab, stattdessen haben sie sone Schrumpfung gemacht. Naja nach 5 Wochen wieder kurz verdreht und dann kamm raus Kreuzband im mittleren Drittel leicht reduziert. So jetzt lauf damit rum und mach wieder Sport. Nagut 3 mal bin ich weggeknickt, aber Arzt meint Knie ist stabil. Manchmal glaub ich, es ist besser sich das Kreuzband ganz zu reißen

    @punkmaus und Yve

    Yve muss so oder so Muskelaufbau beim Physio machen. Und damit mein ich nicht aufm Hometrainer fahren oder so ... ich mein einbeinig auf Kreisel stehen mit Kniebeugen, am Seilzug Beuger, Strecker, seitliche Muskulatur gezielt stärken, etc. etc. etc. das ist so oder so Pflicht, ob mit oder ohne OP.


    Wenn dieses Pflichtprogramm vorbei ist, kann Yve entscheiden, ob das Knie hinreichend stabil ist. Vorher ist meiner Ansicht nach alles ins Blaue hinein geschossen (klar, dass die Ärzte mal so und mal anders sagen).


    Wenn die Muskeln wieder aufgebaut sind, müssen diese übrigens nur noch erhalten werden (und nicht ein Leben lang 3x 2 Stunden täglich Muskelaufbau betreiben). Das sind natürlich weniger Übungen, die man zuhause machen kann.


    Zum Thema altersabhängige Heilung: Hab mir mein KB im Alter von 25 Jahren teilgerissen. Im Alter von 39 ist es dann ganz durchgerissen. Jetzt bin ich 6 Wochen nach der OP. Schmerzfrei, Knie fast 100% beweglich (in der Beugung fehlen mir noch ca. 5 cm), trainiere täglich ca. 3 Stunden (Ergometer, Crosstrainer, Kreisel, Seilzug, Beinpresse, .....) und gehe (laufen darf ich noch nicht) ca. 5 km am Tag (Radfahren mag ich noch nicht, zu feucht und zu kalt). Zugegeben, im Leistungssport gelten bisschen andere Regeln, aber die Heilungschancen würde ich nicht am Alter festmachen. Den größten Einfluss auf die Heilung hat der eigene Kopf (glaub an die Heilung des Knies, Leistungswille für das Knie, ...)

    Punkmaus

    Hey - Ostern wurde gefaulenzt und Muskel trainiert :-D ! sonst wärs mir ja langweilig geworden.


    Drei Wochen komplett die komische Schiene oh oh ! Die hab ich gehasst wie sonst was und war froh als die nach zehn Tagen endlich weg war.


    Da muss ich doch tatsächlich mal meinen Arzt fragen wie lange das kribbeln noch andauert, ist voll grausam, kann mich net richtig duschen (einseifen) eincremen, total komisches Gefühl halt. Hoffe es vergeht bald. An meinen Zehn war nur zu beginn und es hat sich gelegt.


    Zu Haus hab ich die SChiene auch nur im Notfall an und das von Anfang an.


    Heute hab ich mal wieder so einbeinige Übungen bei der KG gemacht, oh Mann danach war ich wieder auf den Boden der Tatsachen kann ich sagen. Ruck zuck spürte ich das Knie bei den Belastungsübungen. Sie schaut mal beim nächstenmal wie man die Beugung besser hinbekommt ! Laut ihr werd ich auch irgendwann :=o mal wieder richtig hinknien können. Glaub zwar noch nicht so ganz,aber die Hoffnung stirbt zu letzt.


    Tja die Aussage mit der Schwellung kenn ich auch "Sei ganz normal" Wie immer halt, aber auch bei mir ist es oberhalb leicht dick, wenn ich mehr Bewegung hatte spür ich es recht deutlich und dann ein paar Huppel wie bei dir rechts und links von der Kniescheibe. Vor kurzem hab ich dann noch entdeckt, dass da wo die Sehne rauskam es auch noch leicht dicker ist.


    Mir gehts aber wie dir, ich fühle mich seit der OP stabiler auf dem Knie, hab sogar schon so ein paar Hüpfbewegungen am WE getan und kein komisches instabiles Gefühl gehabt, nur als ich es einbeinig macht kam so ein kurzer Schmerz :-) ! Nein ich hab net viele Hüpfer gemacht ein nur ein ganze wenige. Sowie der beacher schon sagt, der Kopf muss was wollen und ich wollt halt mal schaun wies aussieht. Auf jeden Fall traue ich mir noch kein Training zu mit vielen vielen Drehbewegungen.


    Dafür sieht man nun endlich mal wieder ein wenig den Oberschenkelmuskel, deutlich weniger wie der andere, den ich ja nun auch mit Aufbau. Wie um alles in der Welt sollen die dann gleich werden.

    @ beacher:

    Zitat

    Yve muss so oder so Muskelaufbau beim Physio machen.

    das stimmt,hab ich ja auch geschrieben vorher,klar muss man acuh nach der op muskelaufbau machen,bin ich grad auch dabei. hm,naja ich weiß nicht,vielleicht ist es ja für sie ok nach diesem "pflichtprogramm" wie du es nennst zu entscheiden ob's stabil genug ist. also ich kann nur für mich persönlich sprechen,mir wär das risiko zu groß dass es zu einem unpassenderen zeitpunkt ganz reißt (und der muskelaufbau vorher dann "fast" umsonst war,wenn dann eh die op kommt wo der muskel danach - mehr oder weniger - abbaut). gut,ich mach auch sehr gern und viel sport,von daher wär mir das zu gefährlich wenn ich weiß von meinem kreuzband sind nur noch n paar fasern übrig. dass mit dem sport muss halt wirklich yve selbst entscheiden,in wie weit sie da wieder aktiv sein will. aber was manue geschrieben hat von der älteren frau hat mich auch etwas abgeschreckt,dass sich das später rächen kann :-/ wow,du scheinst ja echt glück gehabt zu haben,bei 6 wochen post op schon wieder so viel beugung :-o naja ich habe ja nicht gemeint dass es auszuschließen ist,dass auch im "etwas fortgeschritteneren alter" eine gute heilung möglich ist,aber generell ist es ja schon so je jünger der körper noch ist desto besser.


    wegen dem gehen wollt ich übrigens auch mal fragen wie das so ist: ist viel gehen/laufen eher gut oder eher schlecht? ??? also ich merk nach ner zeit das knie schon,5 km bin ich gar nicht gelaufen,vllt höchstens 2 am stück,so meine ersten kleinen spaziergänge ;-) dann hab ich lieber aufgehört wenn ich gemerkt hab das knie motzt ein bisschen.

    @ manue:

    war heute auch bei der physio,bzw besser gesagt im studio,KG an geräten. war gut heute vom knie her,vor allem das balancieren hat super geklappt heut nachdem ich mein bett ausgiebig als trampolin missbraucht hab in den letzten tagen :)^ wie schon gesagt,das operierte bein hat trotzdem noch mehr gleichgewichtssinn als das gesunde^^ und jetzt hab ich endlich auch nen hometrainer *yippie* :-D naja gehören tut er net mir,haben den uns ausgeliehen von leuten die bei uns im haus wohnen.

    ps

    Zitat

    Laut ihr werd ich auch irgendwann mal wieder richtig hinknien können. Glaub zwar noch nicht so ganz, aber die Hoffnung stirbt zu letzt.

    meinst du mit hinknien jetzt in die hocke gehn,also auf den füßen? das geht bei mir auch noch nicht. oder den fersensitz vielleicht? ??? weil normales hinknien geht bei mir fast schon wieder,zumindest aufm bett oder wo's weich ist,also kein fersensitz,nur in bissl mehr als 90° position.

    punkmaus

    Du weisst aber nicht, ob das Transplantat stabiler ist, als der VKB Rest...da liegt der Hase im Pfeffer.


    Mal sehen, wie frei Deine Kopf in 6 Monaten betreffs der Kniebelastung ist. Das ist das Problem, welches uns hier reihenweise bewegt und nicht mehr loslässt.

    punkmaus

    Se mit dme hinknien, meinte ich in den Fersensitz ! Im Moment kann ich schmerzfrei einen 110 ° Winkel hinbekommen. Kann mein Knie bereits leicht dreh, so dass ich mir die Fußsohle bestaunen kann :-)


    Der Rest sollt angeblich kommen.


    Ich geb der Wrist total recht, das größte Problem wird der Kopf sein ! Auf den Tag bin ich gespannt wenn ich wieder trainieren geh und was tun sollte. Besonders dann bei der Technik als das Band gerissen ist. Das kostet enorm Überwindung.


    Ich hab mir eigentlich mal geschworen bevor ich keinen richtigen Fersensitz machen kann, kann ich ans trainieren garnicht erst denken. Hoffe ich bleibe dabei.


    Heute abend werd ich mal meine Trainingsgruppe besuchen gehn und nur mal die Luft wieder schuppern ! Danach mich traurig aufs Fahrrad setzen und meine Minuten runterfahren !

    Danke für eure meinungen zum Thema VKB anriss!


    Ich weiss zwar immer noch nicht,wie ich es machen soll,aber ich werde auf jeden fall die Ärzte und KG noch mehr ausfragen,denn so ne Entscheidung ist halt nicht so leicht...


    Meine größte sorge ist es,dass es im Studium oder so ganz reisst und ich dann evtl noch mehr probleme hab,als jetzt. (fängt ja schon damit an,dass ich jetzt noch zu hause wohne,also immer,wenn ich unterstützung brauch die auch bekomme und im moment "nur" das KB kaputt ist und nicht noch der Meniskus usw)


    Kommt das eigentlich vom Innenband,wenn ich besonders beim Schwimmen schmerzen an der innenseite hab?


    Wenn vor der OP alle davon ausgegangen sind,dass das KB ganz durch ist ( Lachmann und Pivotschift waren beide zweifach positiv),ist wahrscheinlich nicht mehr viel vom KB da,oder?Die Ärzte haben nämlich gesagt,man könnte das während einer ASK nicht beurteilen wieviel noch steht.Dabei fänd ich es wichtig zu wissen,denn es ist ja nen Unterschied,ob noch zb.40 oder 90% stehen...

    Noch ne Kniegeschichte

    Hallo, grüß Gott in eurer Runde. Nachdem ich ganz viele Beiträge in diesem Forum gelesen habe und viel Hilfe darin fand, möchte ich jetzt mal auch meine Geschichte erzählen: Mein Kreuzband wurde am 12. Februar durch Semi- Sehne ersetzt. Die OP war unumgänglich, weil ich schon lange Knieprobleme hatte. Wie einige von euch hier, die immer zweifeln, ob sie sich operieren lassen sollen oder nicht, so lange sie ja noch keine massiven Beschwerden haben, habe auch ich jahrelang nichts unternommen, bin Ski gefahren, mit Flossen geschwommen (Taucherin) und war schon einigermaßen aktiv. Der erste große Unfall dann vor 4 Jahren: Am Skilift ist der Stock runtergefallen, ich hab mich verdreht, das Knie ist rausgesprungen und einige Tage später wurde ich an der Schulter operiert. War ziemlich heftig. Das Knie habe ich auch untersuchen lassen: Normale Abnutzungserscheinungen, etwas überdehnt, man muss nichts machen. So weit, so gut. Danach ist mir das mit dem Herausspringen aber immer mal wieder passiert. Hat ca. 5 Minuten danach weh getan, ging dann aber wieder. Na ja, man denkt sich nicht alzu viel. Jetzt am 1. Weihnachtsfeiertag 2007: Ich geh spazieren, blödel ein bisschen herum, der Weg war etwas abschüssig un schneebedeckt. Plötzlich knickt mein Bein weg, ich falle auf die rechte seite. Diesmal geht es der Schulter gut, aber der Ellenbogen tut furchtbar weh, und natürlich das Knie ein bisschen. Abends Röntgen: Radiusköpfchenfraktur. OP am 2. Jan.


    Im Laufe der Nachbehandlung bat ich dann meinen Arzt, auch das Knie nochmal zu untersuchen. Nach dem MRT wunderte sich der Radiologe, dass ich nocschmerzfrei herumlaufen konnte. Im Knie war so gut wie alles kaputt: Innenband, beide Meniskusscheiben und das Kreuzband gerissen, Impressionsfraktur im Tibiakopf.


    Nun hatte ich ein Problem: Aufstützen auf Krücken ging auf der rechten Seite wegen dem Ellenbogen noch nicht so toll. OP also 3 Wochen später. In der Zwischenzeit habe ich auch noch nicht so recht wahrhaben wollen, dass das Knie tatsächlich so kaputt ist. Mir tat ja nichts weh. Der Arzt hatte aber gesagt, es wäre total instabil, ich solle tierisch aufpassen. An Skifahren sollte ich jetzt gar nicht mal denken (wir hatten Südtirol geplant, Araba..... ich bin dann halt spazieren gegangen). Meine Entscheidung wurde dann erleichtert, als ich in die Hocke ging, um etwas aus einem Schrank zu holen. Beim Aufstehen merkte ich dann, wie es im Knie etwas nach vorne drückte. Jetzt war an Auftreten nicht mehr zu denken. Zu guterletzt hat es nämlich die Miniskusscheibe herausgedrückt, so dass sie bei der OP noch zum Teil entfernt werden musste. Ich hatte also mehrer Kollateralschäden, nur weil ich so lange gewartet hette und mit dem instabilen Knie zu sorglos war. Meine Knie- OP war also ziemlich umfangreich, verlief aber erst mal ganz gut. Danach hatte ich aber noch ziemlich lang heftige Nachblutungen, die mich nach meiner Entlassung nach 2 Tagen nochmal für eine Wocheins KH brachten (ausgeprägte Anämie, d.h. viel zu wenig rote Blutkörperchen). Das Blut hat sich auch im Unterschenkel verteilt. Mit dem Abbau dieses Blutergusses bin ich jetzt, 6 Wochen nach OP, immer noch beschäftigt. Das "bitzelt", fühlt sich taub an und ist echt scheußlich. Kniemäßig habe ich eine Orthese, laufe im Haus aber auch schon ohne rum. Der KG- Mensch meint, die Beugung und Streckung wird schon wieder, ist aber jetzt noch bei ca. 110° Beugung und 5° Streckung. Ein Gutes hatte die komplizierte Geschichte allerdings: Ich darf nächste Woche zur Anschlussheilbehandlung in eine Klinik am Tegernsee. Das bringt bestimmt viel, hoffe ich, denn das Rumgehängegeht mir gewaltig aufs Gemüt, aber das kennt ihr ja auch alle.


    So, genug. An alle Zweifler: Lasst euch rechtzeitig operieren! Sonst kommen noch weitere Schäden dazu und das ist erst recht Mist!


    Herzliche Grüße,


    Chris

    @wrist

    Innenband genäht. Gegen die Impressionsfraktur kann man nichts machen, das heilt von allein. Übrigens habe ich geschrieben, nach dem ersten Sturz wurde die Schulter operiert. Das war natürlich, weil die eben beim Knie- verdrehen bei der Landung ausgekugelt ist. Sollte ich wohl genauer schreiben, damit man´s nachvollziehen kann. Das war ja mein Problem: Das Knie war Ursache für ganz andere Verletzungen.


    Gruß, Chris