@wiesel23 & caro

    hallo und guten tag,


    meine op (vk-plastik und nähen des innenmeniskus) war am donnerstag, den 20.10. und ist soweit sehr gut gelaufen. ich habe wenig schmerzen, geringe schwellung und das drainagen ziehen war glücklicherweise kaum zu spüren (für die, die es noch vor sich haben), es ist aber bei jedem unterschiedlich. jetzt bin ich schon wieder draußen und bekomme morgen meine erste krankengymnastik. leider bin ich etwas verunsichert, da jegliche beteiligten (ärzte im krankenhaus & orthopäde) unterschiedliche meinungen zur posttherapie haben. der eine sagt, eine flexible schiene wird heutzutage nicht mehr eingesetzt, nur noch die starre, die ich momentan trage und noch weitere 6 wochen tragen soll. der andere kennt nur den ablauf mit starrer (3 wochen) und dann flexschiene. der eine sagt 20 kg belasten, der andere 15. der eine sagt wenig gehen, viel hochlegen, viel kühlen, der andere hat die entgegengesetzte meinung. ich will natürlich die beste therapie, nur welche ist das. habt ihr vielleicht einige tipps oder erfahrungen, die ich beachten sollte? lieber gruß an euch

    ma ne frage zu diesen drainagen

    so wie is das eigentlich ... wann bekommt man drainagen?


    soviel ich wieß bekommt ja ned jeder welche ... also wann und warum bekommt man die dinger?


    stell mir das ned unbedingt angenehm vor ... aber was nimmt man nicht alles auf sich um wieder fussball spielen zu können. ;-)

    @ Hennes,

    So 'nen Drainageschlauch bekommt denk ich jeder. Wird nach während der OP "gelegt" und am nächsten Tag entfernt. Das Knie wird während der OP "gespült" und die restliche Flüssigkeit (und was sonst noch so anfällt wird über diese Drainage abgeleitet. Den Rest (das Knie is ja meist noch dick genug :-() erledigt das Lymphsystem.

    @ Jeres,

    erstmal vorweg - welche Sehne wurde bei Dir genommen ?


    Also, was ich so kenne, ist: starre Schiene ca. 1 Woche, danach flexible (bis 4 Wochen post-OP auf 90° beschränkt, danach frei für weitere 4 Wochen). Teilbelastung 2 Wochen 10kg, danach 2 Wochen Steigerung auf halbes Körpergewicht. Nach 4 Wochen volle Belastung. Das wär der Fall Semi-sehne. Bei Patella sind die Zeiträume teilweise noch kürzer. Aber 6 Wochen starre Schiene hab ich noch nie gehört. Die Teilbelastung hängt ab von der verwendeten Sehne, von der OP-Methode und der Auffassung des Arztes. Frag lieber nochmal nach und laß Dir die Entscheidung des Arztes begründen. Soviel erstmal auf die Schnelle. Wenn Du weitere Fragen hast - nur zu. Irgendjemand weiß da immer was Alles Gute. Hab Geduld, des wird schon...*:)

    @wiesel23

    hi, bei mir haben sie die semi genommen und noch den innenmeniskus angenäht. die operation war lt. operateur zufriedenstellend und ohne probleme verlaufen. ich kann mir auch nur schwerlich vorstellen, 6 wochen eine starre schiene zu tragen, immerhin soll das bein doch schnellstmöglichst bewegt werden, wegen vermeidung von narben, verklebung usw. den stationsarzt hatte ich schon angerufen und er sagte mir diese dubiosen zeiträume. ich gehe heute zur kg, vielleicht hat sie genügend erfahrung mit dem verlauf. des weiteren werde ich noch mal direkt meinen operateur anrufen und ihn fragen. ich melde mich wieder - bis dann und alles gute auch für alle anderen verletzten

    @ Jeres,

    die Sache mit dem Innenmeniskus hatte ich etwas ignoriert. Meine Angaben bezogen sich auf 'ne isolierte Kreuzbandruptur. Die postoperativen Maßnahmen bei Meniskusnaht kenn ich nicht so genau. Ich kann zwar vorstellen, daß der Meniskus am Anfang geschont werden muß und somit eine Beugung zu vermeiden ist. Allerdings dürften das nicht 6 Wochen sein. Die andere Sache ist nämlich die, normalerweise sollen operierte Kreuzbänder so früh wie möglich bewegt werden (natürlich immer im Limit !), weil das für eine gute Regeneration notwendig ist (Nährstoffversorgung der operierten Strukturen usw.). Daher werden solche "Alles-auf-einmal-Operationen" (KB+Meniskus+Seitenbänder o.ä) auch nicht unbedingt empfohlen. Andererseits ist jeder Eingriff für's Knie ein gewisses Risiko (Infektionen...) Daher muß halt gut abgewägt werden. Bei der Physio kannst Du interessehalber ruhig mal nachfragen, was die so für Erfahrungen haben. Besser isses Deinen Operateur anzurufen, weil der natürlich das entsprechende Fachwissen dazu hat, und Dir seine Ansicht erklären kann.


    Mal blöd gefragt - wenn Du 6 Wochen eine starre Schiene tragen mußt, was ist da bei der Physio außer Anspannungs- und ein paar isometrischen Übungen (solche mit getrecktem Bein) überhaupt möglich ?


    Hoff mal, das klärt sich alles...ich wünsch Dir was...


    Ciao *:)

    @wiesel23

    ich denke auch, dass 6 wochen überdimensioniert ist. ein freund hat einen meniskus entfernt bekommen und ist bereits nach 1 woche wieder nahezu ohne krücken gelaufen. ich werde morgen mal den physiotherapeuten fragen, was der dazu meint, insbesondere bezogen auf die starre schiene, also das weglassen der flexiblen. ich habe jedenfalls wenig schmerzen im knie und es ist auch nur leicht geschwollen. jeder sportler will halt so schnell wie möglich auf die beine kommen, gerade unter dem aspekt verklebungen und muskelabbau...ich werde dich auf dem laufenden halten - und vielen dank für das "gespräch"

    Bakterielle infektion nach knie op

    Mein Sohn hat sich voe einem Jahr einen Kreuzbandsiss im knie zugezogen welcher aber erst jetzt enddeckt wurde. letzen montag wurde er operiert wobwi auch noch ein knorpel und miniskus schaden entdeckt wurden außerdem wurden das vordere kreuzband durch eine sehne aus seinem bein ersetzt. Samstag konnte er nach hause und am dienstag habe ich ihn wieder zur klinik gebracht da er fieber bekam und sein knie so dick wie sein oberschenkel wurde darauf hin wurde ihm blut abgenommmern und eingeschickt und seit dem liegt er nun da und wartet auf das ergebnis. hat jemand ähnliches erlebt habe angst um sein knie

    Bakterielle infektion nach knie op

    @ micele:Ich bin am 12. Juli am Kreuzband und Meniskus operiert worden. Bin nach 4 Tagen entlassen worden und da ging es mir echt gut. Nach ca. 1 Woche ist mein Knie auch immer dicker geworden. Bin Sonntag abends dann auch noch ins Krankenhaus, die haben mir dann auch Blut genommen und ich hatte auch Fieber. Was ich nicht verstehe, warum Ihr so lange auf die Blutwerte warten müsst. Mein Ergebniss war nach 1 Stunde (und das am Sonntag) da. Hatte auch eine Infektion, musste dann gleich da bleiben und hab sofort Antibiotika-Infusionen bekommen. Montags ist mein Knie dann unter Vollnarkose mit 12 l Flüssigkeit gespühlt worden.


    Wünsche Deinem Sohn gute Besserung


    Grüße

    @ woodworm

    Das Blut meines 22. jährigen Sohnes wurde nach Nordhorn geschickt und dort wird eine Kultur von den Bakterien angelegt wodurch man dann gezielt das richtige antibiotikum einsetzten kann solange bekommt er endzündungshemmende Medikamente,und muß bis ca dienstag warten. Mach mir auch sorgen wollten sein Knie auch erst spülen, haben es sich aber anders überlegt wollen es wenns geht vermeiden haben aber heute flüssigkeit aus dem Knie gezogen aber es kam so gut wie gar nichts. micele

    @ micele

    Bei mir kam beim punktieren auch keine Flüssigkeit. Nur waren meine Blutwerte so schlecht das ich ums spühlen nicht rum gekommen bin. Das Blut wurde bei mir auch eingeschickt um Kulturen anzulegen. So lange hab ich aber Infusionen mit Breitband-Antibotika bekommen und Kochsalz.


    Ich wünsch ihm viel Glück das er drum rum kommt :-) !!


    Grüße

    Bakterielle Infektion nach Kreuzband OP

    @ Woodworm

    Danke für deine auskunft, die blutwerte meines sohnes sind da aber sie konnten kein medikament finden welches auf die bakterien anspricht Sie geben ihn nun irgendein Antibiotikum in tablettenform und warten ab heut haben sich seine blutwerte weiter verschlechtert ich weiß auch nicht wie es weiter gehen soll mein sohn hat dermaßen die nase voll mal sehen was die visite heut sagt meld mich wieder bis dann micele

    Kreuzbandriß Reha

    Hallo,


    ich habe mir am ersten Juni beim Fussball spielen das Kreuzband gerissen. DIe OP war am 29.06. Ist angeblich gut verlaufen. Es wurde zusätzlich zur Kreuzbandplastik (Semi) noch eine Verwachsung am oberen Rezesus (oder so ähnlich) entfernt.


    Einige Tage nach der OP musste nochmal eine Punktion durchgeführt werden, da nach Entfernung der Drainage das Knie wieder angeschwollen ist. Ca. 14 Tage nach der OP und einigen malen KG begann dann die Reha (täglich 3 Stunden über 4 Wochen) Danach noch ein Anschlußrezept für MMT und MT (10 mal). Seit Ende September hab ich nun keine Reha-Maßnahmen mehr. Leider klappt nun 4 Monate nach der OP die vollständige Beugung immer noch nicht. Bis zum Anfersen fehlen noch 15 - 20 cm. Dann treten Schmerzen im Knie auf. Im normalen Alltag kann ich das Knie ohne Einschränkungen voll belasten. Aber wenn ich z.B. versuche zu joggen, geht das schmerzfrei nur ca. 30-40 m.


    Ist die restliche fehlende Beugung vielleicht auf Muskelverkürzung zurückzuführen? Oder benötigt das Knie einfach noch mehr Zeit um wieder mit Sport belastet zu werden. Ich hatte eigentlich geplant ab Januar wieder mit Lauf und Schußtraining zu beginnen um Ende März wieder aktiv Fussball spieln zu können.


    Hat jemand Erfahrung mit der Wiederaufnahme vom Sport 4-7 Monate nach KBR oder hat ähnliche Beschwerden nach dieser Zeit nach der OP?

    Kreuzbandriss

    Ich bin 19 Jahre alt und spiele Fußball in der Frauen-Bezirksliga.


    Ende März, sprich Ostermontag, (damals noch 18Jahre) bin ich im 11.Jahr Fußballspielen ohne Fremdeinwirkung mit dem rechten Knie umgeknickt. Mein Orthopäde schickte mich zur Kernspintomographie. Der Kernspin-Arzt sagte laut Bilder hab ich ne Kreuzband- und Innenbanddehnung. Ich denke wunderbar, es gibt Schlimmeres und feiere in Gedanken eine Party. Auch mein Orthopäde sieht die Bilder. Mein Knie wurde innerhalb von 2 Wochen ca. 3mal punktiert, weil es elefantenmäßig anschwellte.


    Ende April, einen Monat später, ist alles einigermaßen OK. Ich habe eine Bandage bekommen und kann ohne Schmerzen joggen gehen. Mitte Mai spiele ich auch wieder Fußball. Alles noch bisschen wackelig. Aber ich denke OK, ist halt auch Kopfsache dass man nicht voll reinhaut. Alles läuft wunderbar bis Anfang August.


    Ich knicke zum zweiten Mal einfach so um. Hatte ausnahmsweise keine Bandage um. Denke gut, selber Schuld. Das ganze war lange nicht so heftig wie beim letzten Mal, aber halt wieder dick und ich humpelte sichtlich. Gehe zum 2.Orthopäden, weil meiner Urlaub hat. Verdacht auf Meniskus-Riss sagt der 2.Orthopäde. Der schickt mich auch wieder zur Kernspintomographie. Diagnose des Kernspin-Arztes (es war ein anderer als beim letzten Mal): Innenbanddehnung. Jippi! Kein Meniskus-Riss! Was ich auch nie wirklich glaubte, weil es nicht so heftig wehtat wie beim letzten Mal. Mit den Bildern latsch ich dann wieder zu meinem 2.Orthopäden. Inzwischen sind fast zwei Wochen vergangen, das Knie tut nicht mehr weh, kann es nur noch nicht ganz anwinkeln. Der 2.Orthopäde sagt, ich solle trotzdem 4Wochen keinen Sport machen.


    Da mir nichts wehtat, hab ich das nicht eingesehen und hab 5Tage später wieder trainiert. Hatte mein erstes Spiel, alles bestens.


    Hatte mein zweites Spiel: Ich knicke zum dritten Mal um... Ich hatte so dermaßen die Schnauze voll von meinem Knie und den bis dato 4 Ärzten (2 Orthopäden +2 Kernspin-Ärzte). Inzwischen war es Anfang September. Mehr als 5Monate durfte ich nun ständig zum Arzt rennen. Alles was ich wusste war, dass es nicht normal war andauernd umzuknicken.


    Schließlich ließ ich mir einen Termin bei Dr. Körner geben, der mir zwar auch schon nach dem ersten Vorfall empfohlen wurde, aber ich halt immer dachte Arzt ist gleich Arzt. Auf den Termin musste ich 2 Wochen warten. In der Zeit ging ich noch zu einem 3.Orthopäden, der sich mein Knie anschaute, etwas drehte und streckte und mir auch nicht weiter helfen konnte. Dann ging ich noch mal zu meinem 1.Orthopäden, der mich beim ersten Vorfall behandelte. Dort schaute sich ein anderer Orthopäde mein Knie an, da es eine Gemeinschaftspraxis war. "Das ist nun mal so. Sie haben nun mal ziemlich lockere Bänder. Das ist Veranlagung" bekam ich dort von Orthopäde Nr.4 (insgesamt Arzt Nr.6) zu hören. Das war, was ich nicht hören wollte. Nach Arzt Nr.6 (!) zweifelte ich dann doch an so manchen Ärzten, Diagnosen und vor allem daran, dass man mich Ernst nimmt. Soviel dazu...


    Schließlich stand der Termin bei Dr. Körner an. Nach 6 Monaten und genau so vielen Ärzten. Dr. Körner guckt sich mein Knie an, guckt sich die Bilder der 2 Kernspintomographien an und sagt ich hätte mit großer Wahrscheinlichkeit einen Kreuzbandriss. Ich sage: "Quaaatsch. So was tut doch weh." Dann erklärt er mir erst mal mein ganzes Knie ohne großen "Hokuspokus" und viel "Ufta Ufta Ufta Tätäräää". "...dein vorderes Kreuzband ist gerissen. Bei ruckartigen Bewegungen rutscht dein Unterschenkel deshalb unter dem Knie weg und du knickst um." Das hörte sich ja einigermaßen glaubwürdig an. Doch nach (ich muss es noch mal sagen) 6(!) unfähigen Ärzten sollte ich jetzt alles glauben?


    Schließlich machte er den sogenannten "Schubladen-Test". Das heißt er zeigte mir, wie er den Unterschenkel meines rechten kaputten Knies, im Gegensatz zum linken, wie eine Schublade nach vorn schieben konnte. Da ich nach 6(!) Ärzten nur noch glaubte was ich sah, war ich damit also überzeugt. Ich hätte 2 Möglichkeiten: Wenn ich wieder Fußball spielen will ist eine OP fällig, und das wäre keine kleine. Lasse ich mich nicht operieren, heißt das kein Fußball mehr. "OP natürlich", sage ich. Außerdem hätte ich noch verdammtes Glück gehabt, dass noch nicht mehr kaputt gegangen ist, weil auch Knorpel- oder Meniskusschäden hätten entstehen können. Auch sei es falsch, dass ein Kreuzbandriss wehtun muss, was erklärt, dass ich zurzeit keine Schmerzen habe.


    Kurz bevor ich dann gehe um mir bei der Anmeldung einen Termin geben zu lassen, fiel mir dann geschockt wie ich war noch ein: "Seit wann habe ich den Kreuzbandriss?" Hätte ich ihn mir erst beim letzten Vorfall zugezogen, könnte ich schließlich nicht alle Ärzte als unfähig bezeichnen. Dr. Körner guckt sich die noch mal die ersten Kernspin-Bilder an. "Seit Ostern."


    Montag, 14. November werde ich operiert. 7,5 Monate nach meinem Kreuzbandriss. Nach 6(!) +1 Ärzten später. Nach der OP wird es ca. plus/minus 6Monate dauern bis ich wieder Fußball spielen kann. Das wäre ja schon alles Geschichte, wenn 6(!) Ärzte... Naja, lassen wir das...


    Ich bin jung. Ich kann warten...


    Ich melde mich nach dem 14.November noch mal. Hoffe das läuft besser als die ganze Vorgeschichte...

    @die-acht

    ist ja schon irgendwie "lustig"...

    Zitat

    Der Kernspin-Arzt sagte laut Bilder hab ich ne Kreuzband- und Innenbanddehnung. Ich denke wunderbar, es gibt Schlimmeres und feiere in Gedanken eine Party.

    was gibt es denn noch schlimmeres als ein vk-riss??:-o


    das ist schon ne ziemlich heftige geschichte und die ärzte, da erspar ich mir jeden weiteren kommi...ist glaub ich besser so;-D


    gerade kreuzband ist doch eindeutig...du bist noch jung und auch noch sportlich aktiv, da hätte der erste doc schon sagen müssen: hey, OP!!!


    und ich denke, so viel verstand müsstest du auch haben, und wissen, was es bedeutet, kein intaktes kreuzband zu haben (bzw. hättest dich informieren sollen/müssen) und damit sport zu treiben, nicht, dass da ein knorpbelschaden raus resultieren kann, viel mehr, dass du durch den sport alles andere im knie kaputt machst, wenn die funktion des kreuzbandes gebraucht wird...%-| und wenn du dann probleme in dem knie nach ein paar wochen/monaten hast, so schnell schalten, dass es doch damit zusammenhängen könnte...


    irgendwie kann ich da gerade kein veständnis aufbringen, sorry..


    da kannste dich jetzt nur glücklich schätzen, dass du hoffentlich ein guten operateur an der hand hast der die OP jetzt vernünftig macht und das du nach 6-12 monaten wieder am ball bist.

    @Caro

    (z) so viel verstand müsstest du auch haben, und wissen, was es bedeutet, kein intaktes kreuzband zu haben (bzw. hättest dich informieren sollen/müssen) und damit sport zu treiben (/z)


    Hätt ich die ganze Zeit gewusst, dass ich nen Kreuzbandriss habe, hätte ich natürlich nicht wieder gespielt. Wenn mir mein Arzt sagt, ich habe nur ne Dehnung und mir auch nichts weh tut, komme nicht von allein auf die Idee nen Riss zu haben. Wenn ich nun bei nur einem Arzt gewesen wäre, wär ich vielleicht selbst schuld, aber wenn ich von 6 ärzten dasselbe höre ist das doch was anderes. Ich hatte doch keine Ahnung von irgendwelchen Bändern in meinem Knie, die ich gerade mal buchstabieren kann. Wer ist denn der Experte? Ich oder die Ärzte? Dann könnte ich ja glatt ne Praxis eröffnen, wenn ich die Meinung von 6Ärzten in Frage stellen würde...

    @ die-acht,

    auf die Orthopäden solltest Du nicht unbedingt schimpfen, weil sie den Kreuzbandriss nicht erkannt haben. Da ist schon eher den (Fach)Leuten vom MRT ein Vorwurf zu machen, da die die Bilder auswerten. Ein Orthopäde sollte zwar auffällig Sachen erkennen können, aber die vom MRT sind in der Auswertung und Interpretation der Bilder besser ausgebildet. Was stand denn in den Berichten drin ? Konnte ein KB-Riss ausgeschlossen werden, oder waren manche Strukturen nicht erkennbar ?


    Jedenfalls isses gut, daß Du jetzt erstmal Klarheit hast. Die OP is auch richtig, so oder so. Welche Sehne wird denn bei Dir genommen ?


    Wenn nach der ganzen "Umknickerei" "nur" das KB kaputt ist, kannste noch halbwegs froh sein, obwohl das so schon eine der schlimmsten Verletzungen ist (zumindest für mich als Sportler).


    Viel Erfolg für die OP (und trotzdem net das Vertrauen in die Ärzte verlieren...)


    Ciao *:)

    @wiesel23

    Hallo mal wieder! Mir geht es soweit ganz gut, wenig Schmerzen, leider schwillt das Knie immer mal wieder an (hab jetzt ne flexible Schiene anstatt der starren) und es blockiert ab und zu ganz leicht. Ansonsten belaste ich jetzt mit 45 Kg. Das nervigste an der ganzne OP-Sache war/ist eigentlich, dass man um jeden Pups (Rezepte, Schienen, Medikamente, Reha) kämpfen muss und Jeder (Ärzte, Operateur, Therapeut) andere Nachsorgeschemata vertritt. Es ist einem dann selbst überlassen, welches man dann ausführt. Gegen die Schwellung (für die, die das hier noch lesen) nehme ich Wobenzym, mache mir Quarkwickel (auch Kohlwickel sollen gut sein, stinken aber), mache leichte Spannungsübungen, lege das Bein oft hoch, kühle aber nur noch selten (habe das Gefühl, das bringt nicht wirklich was). In drei Wochen soll die Reha beginnen, dann bin ich auf Vollbelastung und hoffe weit über die momentan 90 Grad Beugung hinaus, Streckung ist glücklicherweise schon bei 0 Grad.


    Ich melde mich wieder...


    Gruß Jeres