• überbeweglichkeit probleme

    hallo, weiss nicht, ob ich am verzweifeln sein soll, oder nicht. meine tochter macht seit etwa 4 jahren sportgymnastik. besonders in letzter zeit ist mir aufgefallen, dass sie pausenlos ihre finger knacken lässt. meinen mann scheint das nicht zu stören, aber miir läuft es bei dem geräusch eiskalt den rücken hinunter. das ist aber noch nicht alles.…
  • 31 Antworten

    Muss ja nicht gleich EDS sein. Vielleicht ist sie auch einfach "nur" hypermobil. Das wird ihr auch so noch früh genug Probleme machen.

    Zitat

    Gendefekt

    ...auch ich bin betroffen, fand das als Kind/Jugendliche auch ganz toll, sich dermassen verrenken zu können und hatte die Bewunderung der Mitschüler. Im Ballettunterricht musste ich mir die Weichheit vom Körper nicht erarbeiten; Spagat und Co. konnte ich stets auf Anhieb. Ich bin bald 70 Jahre alt und kann - wenn ich will - immer noch den Spagat!


    Auf Anraten der Ärzte hörte ich mit 18 mit dem Ballett auf und testete meine Überbeweglichkeit nicht mehr.


    Ich bin nicht so schlimm dran wie der Vorschreiber Heizkörper, aber ich bin sehr gehbehindert, weil ich nach 3 riesigen Fuss-Operationen zwar stabile Bänder/Knochen in den Füssen habe, diese jedoch nicht mehr beweglich sind. Auch eine Hüftprothese habe ich, weil die eine Hüfte immer von selber ausrenkte. Eine Schulteroperation habe ich hinter mir - Luxationen aufgrund der Überbeweglichkeit. Im Kiefergelenk macht mir eine ganz schmerzhafte Arthrose zu schaffe - Abnützung wegen der Überbeweglichkeit.


    Die Liste wäre fortzusetzen.

    Zitat

    meine liebe ist einfach nur wie aus gummi

    Ich wünsche, dass es das wirklich gibt, was Karina schreibt, und dass ihre Tochter keine Schäden bekommen wird.

    Ja..sich selbst ausrenkende Gelenke kenne ich. Meine Knie tun das ständig. Das Ergebnis? Beginnende Arthrose in den Knien. Als die Diagnose kam war ich 28...


    Meine Hüfte und sowieso alle andern Gelenke kann ich willentlich ausrenken. Mir ist mal die Schulter ausgekugelt (nicht nur 1 Mal!), weil ich mit der Fliegenklatsche nach einem Insekt geschlagen habe.

    hallo ihr lieben,


    also, der arzt, bei dem wir waren hatte gemeint, dass meine liebe sehr gesunde gelenke hat. das hat mich erstmal beruhigt. weiss jetzt auh niht genau, was ich machen soll.


    ihre gymnastik-trainerin hat gemeint, dass sie direkt als schlangefrau auftreten kann. sie macht halt immer rückbeugen, also brücke, greift ihre beine und zieht ihren kopf zwischen die beine. dann drückt sie sich mit den händen nach oben, bis ihr po ihre schultern berührt. weiss nicht, wie ich das besser beschreiben soll.


    spagat hat meine liebe schon immer gekonnt.


    diese rückbeugen scheinen meine kleine irgendwie zu faszinieren, weil sie sie immer wieder macht.


    bin mir total unsicher was ich machen soll. verbieten wird kaum gehen. oder aber fördern?


    wisst ihr vielleicht rat?


    liebste grüße,


    karina3

    Du hast viele Antworten bekommen, auch von Betroffenen. Wenn ich an meine eigene "Geschichte" denke, wüsste ich, was ich meinem Kind raten würde.

    Ich bin mit 46 Jahren noch überbeweglich und habe manchmal Knieprobleme (wenn die sich wie von selbst überstrecken, tut es danach weh) und Handgelenksprobleme.


    Was man raten kann? Es nicht zu übertreiben und möglichst die Muskulatur zu stärken.


    Ich habe es nie übertrieben und habe Bandagen (Orthesen) für Knie- und Handgelenke hier liegen, wenn es mal wieder wehtut.


    Und die Sportlehrer beiseite nehmen und bitten, darauf zu achten!


    Es gab zu meiner Zeit Übungen, da habe ich mir den Kopf zwischen den gegrätschten Beinen am Boden gestossen und niemanden hat es interessiert, wenn überhaupt jemand darauf geachtet hat. Schon damals waren Zeichen von Überbeweglichkeit vorhanden, die ich aber nicht kannte in meinem jugendlichen Alter.

    interessanter Beitrag


    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/schlangenfrau-mit-tigerpython-verbiegen-fuer-den-job-a-1058585.html


    anscheinend kann man da gut verdienen, mit einem guten Programm :-)

    Zitat

    Was man raten kann? Es nicht zu übertreiben und möglichst die Muskulatur zu stärken

    ist sicher ein guter Tipp.


    Ein Orthopäde hat es mir mal empfohlen, ich soll regelmässig die Rückenmuskeln trainieren, als ich ihn mal gezeigt habe, dass ich mir die Schulter ausrenken kann, die Schulterblätter rausstehen lassen kann und noch solche Sachen.


    bin aber nur partiell überbeweglich, an der Wirbelsäule habe ich ein paar Blockwirbel und auch sonst ist sie nicht ganz lt. Röntgen in Ordnung.


    In der Schule, als alle Probleme hatten, mit den Fingerspitzen zu den Zehen zu kommen, habe ich immer mit den Handflächen den Boden berührt und gemeint "na und", das geht jetzt auch noch problemlos.


    Spagat geht nicht ganz, aber ich hatte früher keine Probleme, in Überkopfhöhe zu treten (hab ein bisschen hobbymässig Kampfsport gemacht).


    Andererseits gibts noch viele Leute, die noch viel beweglicher sind, als ich es bin, das sehe ich in gelegentlichen Yogastunden.


    Sind aber alle jünger.


    Wen, der älter ist, habe ich in einer Haltung- und Rückengymnastikstunde (Ismakogie) kennengelernt.


    Also sollte ich vielleicht auch dabei bleiben........... :-)

    • Neu

    hallo ihr alle: habt ihr mal eine diagnose von eurem hausarzt bekommen? war diese woche dort. sie hat nur drumrum geredet und wollte irgendwie dass ich so schnell wie möglich wieder gehe. ich meine, so selten ist eds und hyoermobilitätssyndrom auch wieder nicht. baba sonja

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    Hallo Sonja,


    wenn der Verdacht auf Hypermobilität bzw. Ehlers-Danlos-Syndrom besteht, reicht ein HA nicht aus für die Diagnostik. Dazu muss man in ein Zentrum für Humangenetik, in dem sich die Ärzte mit dieser Bindegewebserkrankung (und auch mit Marfan) gut genug auskennen. Dort wird eine Anamnese gemacht, verschiedene Tests, um den Beighton Score zu bestimmen und eine Blutentnahme zur Genanalyse gemacht. Die Genanalyse kann manches Mal negativ sein, weil die Krankheit noch nicht vollumfassend erforscht ist. Man kann es aber trotzdem haben. Manchmal, aber auch nicht immer, findet man es in der Hautbiopsie. Wird auch da nichts gefunden, kann bei entsprechender daraufhin deutender Diagnosen und Symptomatik sowie dem positiven Beighton Score die Diagnose auch klinisch gestellt werden. Dafür braucht es aber einen guten Humangenetiker.