Beerdigungskosten nach Totgeburt

    hallo, ich weiß nicht ob es hier rein gehört, hört sich vielleicht auch blöd an, aber vielleicht kann mir ja jemdn helfen der erfahrung damit hat? meine freundin hat heute in der 30 ssw ihren sohn tot zur welt gebracht, was uns alle sehr mitnimmt. meine frage ist jetzt: wer übernimmt da die beerdigungskosten, oder muß sie sie selber tragen? ich habe mal gehört, das es normalerweise vater staat bzw. ARGE übernimmt, oder habt ihr vielleicht ne seite für mich, wo ich mich darüber schlau machen kann, weil über google hab ich nichts gefunden, was mir helfen könnte.


    vielen lieben dank

  • 13 Antworten

    am besten ist, das deine freundin sich an einen bestatter wendet.der erklärt alles ganz toll,verständlich und einfühlsam.die leute sind darauf geschult.sonst kann sie auch bei den hebamme anfragen, oftmals wissen die einiges dazu.


    meines wissens, kann auch anders sein, trägt sie die kosten selbst. allerdings kann man dann einiges bei der steuer einreichen. wir haben das nach der beerdigung unseres sohnes auf anraten auch getan und wir haben einiges zurück bekommen.


    der tod des sohnes deiner freundin tut mir sehr leid.


    mein mitgefühl.

    hallo chincha


    wir mussten die kosten selbst tragen. das beinhaltet sarg, kosten für den Bestattungsunternehmer , die miete für das grab und dann noch das drumherum (eventuell kirchliche trauerfeier,...)


    meine schwester und meine eltern haben jedoch die kosten für uns übernommen, da wir gar nicht in der lage gewesen wären.


    ich denke mal, wenn man geld vom amt bekommt, dann müsste man sich an dieses amt wenden und nachfragen. denkbar ist auch ein karitativer verein, der eventuell unterstützt. (wir haben viele informationen dazu im KH bekommen. )

    :°_ es tut mit wirklich für deine freundin.


    Hier vielleicht kann dir das weiterhelfen:


    http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Fehlgeburt-und-Totgeburt-140.html

    vielen dank für eure antworten ich werde es so weiter geben und unbekannter weise euer mitleid das schlimmste ist ja das ich selber schwanger bin in der 23 ssw und jetzt nicht weiß wie ich ihr gegen über tretten soll es tut ihr ja bestimmt weh wenn sie mich mit baby bauch sieht zu mal sie nur noch bis mitte märz hatte und gestern erst denn kinderwagen gekauft hat für ihren sohn ist es schlimm er ist ca 4 jahre alt und denkt jetzt mama kommt mit dem brüderchen nachhause alles ein mist

    frag sie einfach wie es ihr damit geht dich zu sehen... sie wird es dir auch zeigen.du merkst es.lass ihr einfach zeit,biete hilfe an,aber dräng dich nicht auf.du findest den richtigen weg sicher!


    :)-

    Gebe mir einfach bescheid das du für sie da bist. Ob es sie dann macht musst abwarten. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie schlimm das auch alles für ist.

    nach dem verlust eines kindes, reagiert man für andere sicherlich manchmal befremdlich.einige sind abweisend,andere normal,wieder andere ganz anders.


    die menschen rund rum müssen sich dann sicherlich umstellen und sehr feinfühlig an die sache ran gehen. ich will nicht wissen wen ich alles vor den kopf gestoßen habe.aber dankbar bin ich heute noch (und ewig) allen, die sich nicht aufdrängten,aber trotzdem immer da waren und hilfe (in jeder form) anboten.auch wenn ich viel ausgeschlagen habe.


    ich denke zum thema bestattung wird sie im KH auch schon was erfahren.wenn nicht,kannst du das ja einfach mal anmerken,indem du deine hilfe bei den vorbereitungen anbietest.


    es ist sicherlich schwierig jemanden nach dem verlust zu trösten,aber nicht unmöglich.


    alles gute:)*!

    In manchen Orten haben sich inzwischen schon Bestattungunternehmer Bereiterklärt die Kosten zu tragen oder so gering wie möglich zu halten. Wir mussten sie allerdings selbst tragen. Aber es gibt auch einige Selbsthielfegruppen die dabei weiterhelfen.


    Ich finde auch, sag ihr einfach dass du da bist und gib ihr Zeit sich drauf einzustellen. Bei mir war es sogar so, dass eine Freundin am selben Tag einen gesunden Jungen im selben Krankenhaus geboren hat. Für mich war das nicht einfach, aber hallo ich wollte nicht ihr Kind und war auch nicht neidisch oder so. Ich hab nur um meins getrauert. Ich habe mir ihren kleinen auch angeschaut nur auf den Arm nehmen ging erst mal nicht. Also jeder reagiert da anders.

    Hallo,


    das mit deiner Freundin tut mir leid. Als ich meins verloren hatte, hat ne Freundin von mir einen 5 Wochen alten Sohn gehabt. Ich konnte ihn eine zeitlang nicht sehen, bzw. im Arm halten. Ich brauchte einige wochen dazu. Sie verstand es zuerst leider nicht. Die Freundschaft ist mittlerweilen kaputt auch wegen anderen Dingen. gib ihr Zeit, biete ihr aber deine Hilfe und Unterstützung an. Vielleicht per telefon. Da ist es einfacher. Wenn sie reden will und dich sehen kann, wird sie es dir zeigen.


    Versuch sie zu verstehen auch wenn es weh tut weggeschoben zu werden.


    Gruß


    Regina