Bin so traurig, mein Baby lebte noch

    Hallo an Alle


    Da bin aber froh, hier so ein Forum gefunden zu haben, wo ihr alle ebenso fühlt wie ich.


    Ich hatte vor drei Wochen einen Schwangerschaftsabbruch in der 14 Woche. Es war so schlimm für mich weil mein Knöpfchen noch lebte und fröhlich seine Purzelbäume schlug.


    ich fühle mich so schuldig, als ob ich, mein Körper dieses Baby nicht wachsen lassen konnte.


    ich hatte von Anfang an sehr starke Blutungen, da wußte ich noch nicht mal das ich schwanger bin. Ich dachte ich hätte einen frühen Abgang und bin zum Arzt. Und siehe da, schwanger mit der Theorie ein Zwilling wäre abgegangen.


    Viel Ruhe und Liegen. Nach zwei Wochen wieder das gleiche. Sturzartige Blutung, es floß mir die Beine runter und ich dachte das wars. Wieder zum Arzt, Baby lebt, keiner weiß woher das Blut kommt, Bettruhe. Dann nach drei Wochen endlich eine Verbesserung. Ich war so glücklich und konnte mich zum ersten mal so richtig freuen. Sechs Jahre haben wir auf dieses Baby gewartet.


    Dann vor drei Wochen wache ich auf, alles voller Blut, es spritze nur so. Ab zum Gyn, und siehe da baby lebt. Aber ab ins Krankenhaus wegen dem starken Blutverlußt. leider dort eine neue Assi Ärztin vor lauter Blut voll in Panik und meinte das Baby wäre weg ich müßte sofort operiert werden. Innerhalb von 10 Minuten lag ich auf dem op und keiner glaubte mir, das mein Baby noch da ist. Ich hätte doch gemerkt wenn ich es verloren hätte, oder. Ich habe so lange gebettelt bis der Oberarzt noch mal ein Ultraschall gemacht hat und siehe mein Baby lebte. mein Gott ich war so glücklich. Beinahe hätten die unser Kind getötet.


    Am Tag danach war die Blutung fast vorbei und ich wollte am nächsten Tag nach Hause. Morgens fingen die Blutungen wieder an. Ich war so verzweifelt, weil mir keiner sagen konnte, was denn nun eigentlich los ist.


    Fünf Stunden Später wurden die Blutungen so stark ( habe ca.3 Liter Blut verloren) das der Artz die Entscheidung traf: NOT OP! Mein Kind lebte immer noch. Das war alles zu viel für mich, das ich zum Glück ohnmächtig wurde.


    Nachher habe ich erfahren, das die Ärtze nicht glaubten, das ich es überlebte. Ich hatte eine placenta Ablösung.


    Ich bin wirklich erleichtert das ich noch lebe und auch irgendwie das nun das ewige Hin und Her ein Ende hat, aber im Vordergrund steht die Trauer und die Last versagt zu haben.


    Ich weiß nicht, ob ich mich noch mal traue schwanger zu werden. Ich habe schon einen Sohn(7) und wenn ich das nächste mal nicht so viel Glück habe?


    Wie würdet ihr entscheiden?


    So jetzt habe ich zum ersten Mal so richtig alles erzählt und viele Tränen dabei gelassen.


    ich danke allen die mir Antworten und umarme alle die ebenso trauern wie ich.


    Jana

  • 14 Antworten

    Vor einiger Zeit fand ich untenstehende Zeilen, die eine Mutter, die auch ihr Baby verloren hatte, ins Forum gestellt hat. Vielleicht trösten sie Dich. Und ich hoffe, keine Fauxpas begangen zu haben, wenn ich sie einstelle. Meine Schwiegertochter, die auch ihr Baby verloren hat, trösteten auch diese Zeilen.


    Vom Verlust der kleinen Knospe


    Als die Rose bemerkte, das in ihr eine Knospe zu wachsen begann,


    war sie vor Freude außer sich.


    Sie reckte sich der Sonne entgegen, damit die noch winzige Knospe gut gedeihen konnte,


    und führte Zwiegespräche mit dem neuen leben, das sich in ihr regte.


    Als die Rose spürte,


    wie die werdende Blüte sich kitzelnd bemerkbar machte, flüsterte sie:


    " bald wirst du da sein" und schaukelte die kleine Knospe sanft hin und her.


    Doch es kam anders. Keiner wusste warum die Rose ihre Knospe eines Tages verlor.


    Niemand fand eine Erklärung dafür, weshalb das was so zart begonnen hatte,


    jetzt schon wieder vorbei sein sollte.


    Traurig ließ die Rose ihre Blätter hängen.


    Sie weinte, weil sie die Entfaltung ihrer Blüte nicht erleben durfte,


    und bedauerte, dass sie die kleine Blüte niemals in den Schlaf würde wiegen können.


    So manche Träne vergoss sie um das winzige, namenlose Wesen,


    das sie so sehr geliebt und viel zu früh verloren hatte.


    Die Blumen, die rings um die Rose herum wuchsen, suchten nach tröstenden Worten.


    Doch außer: " Du bist jung und kannst noch andere Blüten bekommen" fiel ihnen nichts ein


    Der Wind strich sanft über die Blumen hinweg und flüsterte:


    " sag jetzt besser nichts! Es ist nicht die richtige Zeit dafür.


    Gebt der Rose die Möglichkeit, sich in aller Ruhe von ihrer Knospe zu verabschieden."


    Da hielt die Blumenwiese den Atem an. Alle dachten an die Knospe,


    welche die Rose so früh verloren hatte.


    Und leise begannen die Blumen ein Lied zu summen,


    um sich damit von der kleinen Knospe zu verabschieden.


    Ich drücke Dich

    Liebe Jasipa,

    mir stockt der Atem, was du in diesen letzten Wochen alles durchgemacht hast.


    Erstmal kannst du froh sein, dass es dir wieder besser geht und du noch für deinen Sohn und deinen Mann da sein kannst.


    Was haben die Ärzte denn zu einer erneuten Schwangerschaft gesagt??? Hätte man das denn nicht eher bemerken können, dass sich die Placenta löst???


    Ich wünsche dir jedenfalls alles erdenkliche gute für die Zukunft. Das du schnell wieder auf die Beine kommst und der Schmerz dich schnell verlässt.


    Lass dich ganz lieb drücken:°_

    Jasipa

    :°_ Das tut mir sehr sehr leid für Dich und Euer Knöpfchen. Das ist sehr schwer zu verkraften. Bestimmt ist Euer Knöpfchen jetzt an einem schönen Ort - wo immer der auch ist.


    Wenn das eine Placentaablösung war, hättet Ihr BEIDE über kurz oder lang keine Chance gehabt. Weisst Du, ob es eine Placenta Prävia war - also dass die Placenta über dem Muttermund gelegen hat? Das wäre eine "Laune" der Natur und muss sich überhaupt nicht wiederholen!


    Ich wünsche Dir sehr viel Kraft. :)*:)*:)*:)*:)*

    Süße, das war kein SS-Abbruch. Du hast das Baby durch eine Plazentalösung verloren. Und gegen sowas kann man leider nix machen. Gut, wenn die Babys größer sind Not-KS und intensivmedizinische Versorgung. Aber Du hast alles getan was man für das Baby tun konnte. Mach Dir keine Vorwürfe liebes! :°_

    Hallo!


    ich danke euch allen für diese lieben und anteilnehmenden Worte. Alle die in dieses Forum schauen haben ihre geschichte und wenn jemand von euch eine tröstende Umarmung braucht- bitte melden.:)_:°_


    Habe gestern ca. eine halbe Stunde mit meinem Gyn. telefoniert. Das ist echt der tollste Arzt der Welt. Hat mir noch mal alles erklärt und sich echt Zeit genommen. Er besorgt mir jetzt noch mal alle Ergebnisse aus dem Krankenhaus-natürlich auch die Untersuchungen über unser Knöpfchen...hart, aber ich hoffe ich schaffe es.


    Liebe Grüße an euch alle...und schreibt mir eure Geschichte, wenn ihr mögt.


    Jana

    Hallo Ihr Lieben*:)@:)


    Tja so langsam kommt der Alltg wieder und soll ich dir was sagen-Ich bin echt auch froh darüber. Habe eine scheiß dritte Woche gehabt, nur geweint und mir die vielen W-Fragen gestellt. Heute Abschlußuntersuchung beim Arzt. Noch mal hart aber auch gut. Mein Baby war gesund , aber der Mutterkuchen unterversorgt und die Placenta hat sich gelöst. Er meinte das es null an mir liegt....und das ist mein Problem. ich bekomme das letzte 3DBild nicht aus dem Kopf und denke immer- das Baby wollte doch leben....


    Am wochenende fahre ich zu meinem Bruder nach Berlin. Haben gerade ihr Baby bekommen. Mist- das wird bestimmt noch mal hart.:°_


    Aber ab heute darf wieder geübt werden und das ist doch mal echt auch was positives|-o|-o


    Liebe Grüße


    Jasipa

    :°_


    Ich habe zwar selbst kein Kind verloren, aber meine Mutter. Ich stelle mir manchmal vor, wie es wäre ein 10jähriges Geschwisterchen zu haben. Sie verlor es in der 6. Woche, das Kleine hatte null Chancen zu überleben, ich glaube es war von Anfang an nicht fährig zu überleben.


    Dieses kleine Sternchen ist auch ewig in meinen Herzen. Wir haben das Ultraschallbild noch und meine Mama hütet es auch nach 11 Jahren wie einen Schatz. :°_


    Ich wünsche dir viel Kraft, und hoffe, dass deine nächste Schwangerschaft klappt und dein Sohn einen Spielgefährten bekommt :)_:)*:)-

    Jasipa - Das wird immer ein Teil Deines Lebens bleiben. Aber das kann auch sein Gutes haben. Dein Kleiner ist immer irgendwo bei Dir. Ich bin sicher, seine Seele lebt.:)*

    Das Leben kann so ungerecht sein...


    Jasipa, den Schmerz, den man empfindet wenn das geliebte leibliche Kind einem genommen wird, man machtlos ist und glaubt daran zu zerbrechen ist nicht in Worte zu fassen. Ich verstehe dich vollkommen.


    Ich hatte selber am 8.01.09 eine Ausschabung über mich ergehen lassen müssen und ich ging durch die Hölle.


    Ich erfuhr eine Woche vor Weihnachten das ich schwanger war und als ich Heiligabend meinem Freund davon erzählte schien das Glück uns vollkommen zu überwältigen. Wir schworen uns alles in unserer Macht stehende zu tun damit es unsem Kind stets gutgehen sollte. Wir erzählten es überglücklich unseren Familien, die allesamt in Tränen der Freude ausbrachen und wurden mit Glückwünschen überhäuft.


    Wir hatten genau vier Tage um das Glück in vollen Zügen zu genießen.


    Dann begann der Alptraum.


    Am 28.12.08 saß ich neben meinem Freund und laß ein Buch über die richtige Ernährung in der Schwangerschaft (ich wollte alles richtig machen) als ich, wie seit ein paar Wochen, alle viertel Stunde auf Toilette musste. Ich war vollkommen ausgeruht und mit mir und der Welt zufrieden, küsste meinen Freund, streichelte meinen flachen Bauch und begab mich zur Toilette wo ich unsanft ins Feuer geworfen wurde. Ohne etwas zu bemerken hatte ich Blutungen bekommen. Ich traute meinen Augen nicht und spürte wie mein Herz einige Schläge aussetzte. Ich hielt an mich nicht durchzudrehen und versuchte ruhig zu atmen. Wie in Trance ging ich zurück zu meinem Freund und sagte mit Tränenerstickter Stimme er solle mich ins Krankenhaus fahren. Er wurde kreidebleich, wir fuhren los. Ich hatte keine Schmerzen und redete mir ein das das ein gutes Zeichen wäre. Es war bereits abends halb acht und ich wurde sofort untersucht. Die Blutung hatte wieder aufgehört und lies ein wenig Hoffnung in mir aufsteigen. Der Arzt konnte bloß eine Fruchtblase sehen, leider noch kein Herz des Kindes da ich gerade erst in der 6. SSW war. Ich wurde stationär aufgenommen und sollte liegen. Man gab mir ein Mittel das weiteren Blutungen vorbeugen sollte und nahm mir Blut ab um zu sehen wie hoch das Schwangerschaftshormon war. Bis zum nächsten Tag war alles gut bis ich abends wieder Blutungen bekam. Ich sprach mit dem Arzt und wollte mich nicht damit abfinden als er sagte man könne nichts tun ausser abwarten. Das konnte doch nicht sein, da dachte ich ich wäre in guten Händen und niemand konnte mir helfen! Ich bekam nichts, kein Magnesium, kein Eisen überhaupt nichts. Für das Krankenhauspersonal war es eine Frühschwangerschaft die es anscheinend nicht wert war zu unterstützen. Mein Freund brachte mir aus der Apotheke Magnesium Tabletten mit. Folsäure nahm ich seit ich von der Schwangerschaft wusste und jetzt brachte es mir einen leichten Hauch von einer beruhigenden Wirkung. So lag ich wenigstens nicht ganz untätig da. Meine Blutwerte waren in Ordnung und der Wert des Schwangerschaftshormons entsprach genau einer gut entwickelten 6. SSW. Nach drei Tagen beschloss ich nach Hause zu gehen auf eigene Gefahr. Jedoch waren die Blutungen über Nacht stärker geworden und zusätzlich spürte ich ein ganz leichtes stechen im Unterleib. Bevor ich entlassen wurde untersuchte mich der Arzt nocheinmal und als ich das Ultraschallbild sah brach für mich eine Welt zusammen. Die kleine Fruchtblase war weiter nach unten gewandert und hatte nicht mehr ihre runde Form sondern war abgeflacht. Der Muttermund war dennoch fest verschlossen. Der Arzt riet mir auf eine sofortige Ausschabung doch ich bestand auf einen weiteren Bluttest um zu sehen ob der Hormonwert angestiegen war. Ich konnte mir doch mein Baby nicht einfach nehmen lassen ohne 100%ige Gewissheit zu haben ob es wirklich keine Lebenszeichen mehr gab! Als er mir dann noch sagte das ich spätestens am nächsten Tag starke Schmerzen und schlimmere Blutungen bekommen würde, war ich vollkommen am Ende. Die Diagnose lautete: Kollabierter Fruchtsack in der 6.SSW. Ich verließ das Krankenhaus mit der schlimmsten Vorraussicht und kaum noch Hoffnung. Doch wir wollten die Blutwerte abwarten und ich dachte mir; wenn unser Baby nicht bleiben will, wird es auch von alleine gehen. Solange würde für mich keine Ausschabung in Frage kommen.


    Das war das traurigste Sylvester in meinem ganzen Leben.


    Am 02.01.09 ging ich zu meiner Frauenärztin. Sie laß sich das schreiben des Arztes durch und untersuchte mich und siehe da: die Fruchtblase war rund und schön wie eh und je. Sie rief im Krankenhaus an und teilte mir mit das der Hormonwert angestiegen war. Ich traute meinen Ohren nicht. Der Arzt hätte mir mein lebendes Baby genommen wenn ich ihm geglaubt und nicht abgewartet hätte!


    Sie verschrieb mir Utrogestan und die Hoffnung entflammte wieder. Die Blutungen hörten jedoch leider nicht mehr auf. Zwar waren sie nur leicht aber sie waren immerhin da und versetzten mir bei jedem Gang zu Toilette einen Stich ins Herz.


    Am 05.01.09 ging ich wieder zu meiner Ärztin zur Blutabnahme um den Hormonwert zu kontrollieren. Zwei Tage später, am 07.01.08 war ich wieder bei ihr um das Ergebnis zu erfahren. Ich hatte große Angst davor. Laut dem anderen Arzt hätte ich mein Kind schon vor einer Woche verloren. Meine Blutungen waren sogut wie weg. Dann saß ich meiner Ärztin gegenüber und hätte mir am liebsten die Ohren zugehalten als sie mir traurig sagte das der Wert stark abgesunken wäre und nur noch einer 3. SSW entsprechen würde. Auch der Ultraschall zeigte mir nur eine verkümmerte Fruchtblase die meine angerissene Seele endgültig zum zerreißen brachte. Ich weinte und weinte, wollte schreien und in den Himmel schreien WARUM

    Warum ich Was habe ich getan
    Warum darf mein Baby nicht leben Warum wird es uns weggenommen


    Es war zwecklos. Der Muttermund war nach wie vor verschlossen, es würde nicht von alleine abgehen, eher würde es mich vergiften und anrichten das ich vielleicht keine Kinder mehr bekommen könnte. Also musste alles ganz schnell gehen. Noch am selben Tag sollte ich ins Krankenhaus um mich vorzustellen. Zuhause fiel ich meinem Freund weinend und eine Zusammenbruch nahe in die Arme. Jegliche Kraft verlies mich und alles war einfach zu viel. Als ich ihm nach endlosem weinen ins Gesicht sah, sah ich das auch er weinte. Still und leise. Wir begriffen das unser Kind tot war.


    Er fuhr mich ins Krankenhaus, in ein anderes jedoch. Ich wollte nie wieder in das wo ich bis Sylveste lag. Noch einmal wurde ich untersucht und wieder wurde mir gesagt das nichts mehr darauf hindeutete das mein Baby noch leben würde. Ich war ende der 7.SSW und da hätte man zumindest das Herz schlagen sehen müssen, stattdessen war es nur noch viel viel kleiner geworden.


    Der Termin wurde auf den nächsten Tag gelegt, wofür ich dankbar war, denn so hatten wir noch ein paar Stunden Zeit um Abschied zu nehmen und uns damit abzufinden das wir kein Baby bekommen würden.


    Am 08.01.09 musste ich um 6:00 Uhr morgens wieder im Krankenhaus sein, bekam um 7:00 Uhr ein Zäpfchen und eine K.O. Tablette die mich ersteinmal schlafen lies. Ich träumte von Bunten Rädern auf dem Krankenhausflur und am Ende des Flures saß mein Freund mit einem Baby im Arm. Ich wollte ihm fragen wem das Baby war doch an der Art und Weise wie er mich anlächelte wusste ich das es unser Kind sein musste. Dann wachte ich auf und musste noch anderhalb Stunden auf die OP warten.


    Es war einfach grausam. Ich habe die Hölle durchlebt. Ich habe geliebt und unendlich gelitten. Beides ist noch nicht abgeschlossen, ich liebe mein ungeborenes Baby mehr als alles auf der Welt und leide immernoch still und leise vor mich hin. Die meiste Zeit glaube ich ganz gut mit dem Schmerz zurecht zu kommen, doch Momente in denen ich andere Mütter sehe mit ihren wunderschönen Babys, zerreißen mich immerwieder ein kleines bisschen. Ich gönne nach wie vor jeder Frau ihr Kind und wünsche jeder Schwangeren gesunde Kinder. Das einzige womit ich massive Probleme habe ist, wenn ich Schwangere sehen, die rauchen, trinken und keinerlei Rücksicht auf ihr wehrloses Wunder in sich geben. Denn jede Schwangerschaft ist ein Wunder und nichts sollte diesem Wunder seinen Glanz nehmen.


    In dieses schweren Zeit habe ich einen Satz gelesen der mir neue Kraft gegeben hat.


    Man kann nur wissen war Freude ist, wenn man getrauert hat.


    Was passiert ist ist passiert. Wir werden nie erfahren warum und wieso es ausgerechnet uns trifft, wo wir uns doch nichts sehnlicher wünschen als ein gesundes Baby dem wir all die Liebe geben können die in uns steckt. Aber wir können versuchen es abzuschließen. Damit meine ich nicht zu vergessen was passiert ist denn das wäre nicht fair. Es wir deinen Grund geben für das Geschehene und den Hinterbliebenen bleibt einfach nur nach vorn zu schauen und nicht aufzugeben, nach dem hellsten Stern am Himmel zu suchen und zu wissen das er für unser hergegebenes Wunder steht, und uns dem Lauf des Lebens hinzugeben. :)*

    Hallo Sweethoney,


    ich habe deinen letzten Beitrag sehr aufmerksam durchgelesen und muss sagen, dass er mich zu tränen gerührt hat. Ich wünsch dir wirklich alle Kraft der Welt um deine Erlebnisse zu verarbeiten. :)_


    Ich bin gerade selber schwanger (19 SSW) und hatte bis vor kurzem genau diese Ängste die du beschreibst. Anscheinend habe ich Glück, denn bisher gab es bei mir keine Komplikationen. Ich bin darüber sehr glücklich und schätze das sehr.


    Ich wünsche dir, dass bei der nächsten möglichen Schwangerschaft alles gut geht und ihr ein gesundes Kind bekommt.


    Ganz liebe Grüße *:)


    Kirinya

    Mein Baby war gesund , aber der Mutterkuchen unterversorgt und die Placenta hat sich gelöst.


    Liebe Jasipa,


    ich kann Deinen Schmerz verstehen... leider habe ich auch mein Sohn in der 27 SSW hergeben müssen. Leider bleibt uns nichts anderes übrig, als mit dem Schmerz zu leben… aber ich bin zuversichtlich, dass er nicht unser Leben verdunkeln wird…


    Vielleicht solltest du mal deine Blutgerinnung untersuchen lassen, denn wenn die Plazenta unterversorgt war, deutet das schon darauf hin. Auch ich hatte eine minderwüchsige Plazenta... bei mir wurde eine Blutgerinnungsstörung festgestellt. Ich soll nun in der nächsten SS mit Heparin beginnen, zur Blutverdünnung, damit die Plazenta und somit das Kind gut versorgt wird.


    Denn mir sagte mir der 1. Arzt auch, dass es mit mir nichts zu tun hat und es sich sicherlich nicht wiederholen wird. Allerdings habe ich mich nicht zufrieden gegeben und mich gründlich untersuchen lassen, mit dem Ergebnis Faktor V und Faktor II. Hätte ich dem Arzt geglaubt, würde ich in die 2. SS blind reingehen. Der Arzt war sogar ein bekannter Chefarzt, der mir weiß machen wollte, dass es ein Zufall war… natürlich wäre es besser, wenn es ein Zufall wäre, aber den wirklichen Grund zu kennen ist immer noch am besten.


    Ich würde dir echt raten die Blutgerinnung untersuchen zu lassen, dafür benötigst du eine Überweisung vom FA oder HA zum Hämatologen. Mehr ist das nicht.


    Wünsche dir alles Gute,


    Pure77

    @ jasipa

    Hi,bei mir wurde auch eine Bluterkrankung festgestellt habe heute zwei gesunde Kinder.Mußte damals in den Schwangerschaften Heparin spritzen und Thrombosestrümpfe tragen war nicht angenehm aber wenn ich meine zwei süßen sehe weiß ich warum ich das alles getan habe.


    bevor meine zwei Kinder geboren wurden habe ich allerdings zwei Babys verloren weil es in den Schwangerschaften noch nicht bemerkt wurde.:-(


    lg

    Liebe Kirinya2008,


    ich danke dir für den Zuspruch und das Mitgefühl. Es ist jetzt über einen Monat her das wir unser Kind hergeben mussten und langsam fühlen wir uns wieder in der Lage eine Schwangerschaft in Angriff zu nehmen. Wir wissen das es sehr früh ist aber ich höre auf meine innere Stimme und sie wird mich nicht täuschen. Wir werden es langsam angehen. :-)


    Ich wünsche dir und deinem Baby alles gute und liebe. Genieße deine Schwangerschaft, du weißt, nicht jedem ist das gegönnt. Ich würde mich freuen von dir auf dem Laufenden gehalten zu werden, um zu erfahren wie das neue Wunder heranwächst und sich entwickelt. :)*:)*


    Lg