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    vielleicht jetzt nicht aber evtl in einem jahr?


    du aber ichmuss jetzt fahren wir haben heute hallentraining und da ich krank binm uss ich schnell den schlußel wegfahren


    lass dich noch mal drücken:)_:)_


    und bedenke es geht immer weiter und dein sohn will das du glücklich bist und nicht so traurig bist wegen ihm.


    bis später


    moni*:)


    *:)rosa

    erima, mein schatz, jetzt hör mir mal ganz gut zu:


    niemand wird soviel aufgebürdet, wie er tragen kann. alle menschen haben ihre päckchen zu tragen. es scheint alles zwar im moment ein wenig auswegs- und sinnlos zu scheinen, aber die hintergründe, was wirklich dahinter steckt, können wir nie wissen (a la "Gottes Wege sind unergründlich"). alles braucht seine zeit. will dich auch nicht vollabern aber, denke doch mal auch an die schönen momente und versuch ein wenig positiv zu sein *leichter gesagt als getan*...versuchs aber mal...


    wir menschen können ja nicht immer lachen, freude, glück, trauer, verluste, ängste sind auch für uns gedacht...


    auch die wirklich unschönen gefühle sind menschlich und gehören zum LEBEN dazu. da muss aber jeder selber durch...und du wirst es auch schaffen:)^


    wenn du was anderes vorhast, dann wirst du es mit mir zu tun bekommen, haben wir uns verstanden?>:(>:(>:


    und jetzt kopf hoch:)_;-)

    Ich lese immer alles, komme aber nicht immer dazu etwas zu sagen |-o


    Ich denke mir mal, wenn man einer Organspende zustimmt ist man sich doch über die Sache bewußt, oder nicht? Es tröstet zwar nicht über den Verlust deines Sohnes weg, aber durch ihn können andere weiterleben. Er hat etwas gutes getan. Das klingt ungerecht, aber umgekehrt, wenn deine Tochter krank wäre und durch eine Organspende weiterleben könnte, wärst du auch glücklich wenn sie ein Spenderorgan bekommen würde.


    Dein Sohn ist sicher im Himmel und beschützt euch.


    Als ich meinen Sohn damals verloren habe, hatte ich ein paar Tage danach einen Traum. In meinem Traum erschien die Großmutter meines Mannes, dei den Kleinen im Arm hatte und mir sagte ich bräuchte mir keine Sorgen zu machen, sie würde auf ihn aufpassen. Das beruhigte mich, denn ich machte mir Vorwürfe. Die mach ich mir heute auch noch, aber nicht mehr so intensiv. Ändern kann ich es ja sowieso nicht mehr.


    Ich würde dir auch eine Therapie vorschlagen oder eine Selbsthilfegruppe von Betroffenen. Verwaiste Eltern, gibt es das nicht in Deutschland?

    ich denke nicht daß er eine Dummheit gemacht hat. Sicher sein Schmerz ist im Moment sehr, sehr groß, aber er hat ja auch noch eine Frau und vor allem eine Tochter. Ihm muß nur bewußt werden daß die ihn auch brauchen. Aber das braucht auch seine Zeit.

    Erima, bitte melde dich doch nochmal.


    Du kannst jederzeit alles schreiben was du denkst und fühlst.


    Es muss dir nicht unangenehm sein und wir denken auch nicht das du nur über dich schreibst.


    Im Gegenteil: Es wäre schön wenn du uns weiter von deinem Sohn erzählst und von dem was ihr erlebt habt. Oder halt alles andere was dich erleichtern könnte.


    Ich denke die ganze Zeit daran wie es dir gehen mag und hoffe, du hast etwas Kraft finden können bei deiner Familie.


    Bitte melde dich doch nochmal. Wir sind für dich da, egal wie du dich fühlst :°_.


    LG,