Und IHR müsst am Ende mit den Folgen leben, niemand sonst. Klar kann alles gut gehen, das Kind doch keine wirklichen Einschränkungen haben und alle glücklich und zufrieden weiter leben. Das wäre die Idealmöglichkeit.


    Es kann aber eben auch anders kommen, lange Krankenhausaufenthalte, schwere Einschränkungen, wenig Zeit für Kind 1. Das kann leider von uns niemand voraussagen.

    Liebe Honey,


    ich kann dir nur den Rat geben, keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen! Lass die Diagnose erst einmal sacken und informier dich ganz genau über diese Art der Behinderung und deren Behandlungsmöglichkeiten.


    Egal, wie du dich entscheidest, es wird immer dein Kind bleiben und du kannst das Ganze nicht ungeschehen machen, auch nicht mit einer Abtreibung. Informiere dich auch über den Vorgang der stillen Geburt sehr gut, ich denke du weißt noch nicht, was da auf dich zukommen kann und evtl. ein schweres Trauma auslösen könnte. Du und dein Mann, ihr steht unter Schock. In so einem Zustand sollte man solch einschneidende und lebensverändernde Entscheidungen nicht treffen. Gib dir noch etwas Zeit. Rede soviel wie möglich mit Fachpersonal und lass dich auch von einer Habamme begleiten.


    Eins ist sicher, diesen Weg musst du (ihr) nun gehen, ungeschehen wird es durch nichts auf der Welt. Hol dir dafür soviel Hilfe wie du brauchst!

    Ih habe gerade auch Gänsehaut und wünsche euch einfach nur alles alles Gute. Gerade du, wo du hier im Forum schon zahlreichen Frauen so viele wertvolle Tipps rund um das Thema Babys geben konntest, musst etwas so schlimmes durchleben. Das tut mir unendlich Leid.... :)- :)- :)-

    Puh, das ist wirklich hart. Ich finde aber auch, sowas nach nichtmal 24h zu entscheiden zu früh. In dieser Schocksituation erscheint oft alles ganz anders. Wenigstens mit dem Kinderneurologen würde ich noch sprechen.

    Ich habe gerade darum gebeten, diesen Faden zu verschieben. Eine Abtreibung, die aufgrund einer Behinderung stattfindet, passt nicht in den Bereich Kindermedizin.


    Für mich ist es ein Schlag ins Gesicht. Ich bin Mutter eines behinderten Kindes und würde mein Kind nie abgetrieben haben.


    Ihr habt so lange öffentlich gehibbelt, das Kind hat einen Namen, ihr habt nicht einmal ein Gespräch über die erwartende Stärke der Behinderung geführt.


    Ich wünsche dir, dass du damit leben kannst.

    ms92 .. es besteht ja auch die Möglichkeit, dass das Kind auf Grund des offenen Rückens überhaupt gar nicht lebensfähig ist.. das wissen wir hier nicht... dir steht nicht im Mindesten ein Urteil über Honeys Entscheidung zu !! Ich bin mir sicher, dass Honey sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat !!

    Ich kann das irgendwie aber auch verstehen, wenn man das Kleine die ganze Zeit strampeln spürt und hin und her gerissen ist zwischen Schuldgefühlen, Ablehnen und Liebe. Es wird ja nicht leichter, wenn das Kleine weiter im Bauch ist. Und so schwammig wie bisher die Aussagen der Ärzte waren, wer weiß ob der Neurologe klare Aussagen machen kann. Am Darm und Blasenproblem kann er ja auch nichts ändern. :-(

    Natürlich hatten wir dieses Gespräch ms92.


    Behinderung ist nicht gleich Behinderung und du kannst nicht von dir auf andere schließen!


    Natürlich hat mein Kind einen Namen, immerhin ist es mein Sohn, mein Baby und ich liebe es mehr als mein Leben. Und aus diesem Grund möchte ihn ihn gehen lassen.


    Ich möchte nicht dass er mehrfachen OPs ausgesetzt ist.


    Ich möchte nicht dass er kein ganz normales Leben führen kann.


    Ich möchte ihn gebären und gehen lassen - das ist das beste was ich für ihn tun kann.


    Den anderen danke ich sehr für die Unterstützung.