Untersuchungen nach MA u geringer Befruchtungsrate ICSI

    Hallo miteinander,

    ich melde mich, weil ich mir hier Rat und Antwort auf einige meiner Fragen erhoffe. Kurz zu mir bzw. uns:

    Wir (beide 38) hatten im Sommer unsere 1. ICSI, weil es bei uns aufgrund meines Freundes auf natürlichem Weg nicht klappen wird. Wir hatten genügend Eier (glaube 9 waren es), aber nur 4 ließen sich befruchten und 2 hatten es bis Tag 5 geschafft (Morula und frühe Blasto). Wurden beide eingesetzt, negativ.


    Im Oktober die 2. ICSI, 6 Eizellen reif, 3 ließen sich befruchten, 2 blieben übrig (zwei Morulas, davon eine in guter Qualität). Beide eingesetzt, wurde schwanger. Bei 6+6 Ultraschall, Herzschlag erkennbar, aber Embryo wurde ein paar Tage zurückgestuft. Letzte Woche (also 9. ssw) dann Ultraschall bei der Frauenärztin, kein Herzschlag mehr feststellbar und sie meinte, der Embryo sei von der Größe her ca. 1 Woche zurück. Kontrolle ist dann nochmal kommenden Dienstag, aber wir haben ehrlich gesagt keine Hoffnung mehr. [IMG:https://www.wunschkinder.net/forum/mods/smileys/images/105.gif]

    Generell finde ich unsere schlechte Befruchtungsrate auffällig und beim Bluttest bei der 2. ICSI war schon nach zwei normalen Anstiegen eine Auffälligkeit zu erkennen (HCG erst 76, dann 2 Tage später 186, aber in der darauffolgenden Woche nur 1666, Biologe meinte, der Wert hätte 3 Tage vorher schon so sein müssen. Progesteron war aber super) Dieser auffällige HCG -Wert, der sich da im Kleinen gezeigt hat (d.h. Embryo etwas zurück, mein Körper aber ansonsten im Schwangerschaftsmodus) zeigt sich ja nun im Größeren durch die Missed Abortion. D.h. kein Herzschlag, Embryo zu klein, aber ansonsten keine Blutungen, ich mit Verstopfung (d.h. hoher Progesteronwert immer noch).

    Da wir Selbstzahler sind bei der ICSI, würden wir gerne einige Untersuchungen vornehmen lassen, bevor es wieder losgeht. Ich weiß, dass man normalerweise erst nach 3 Fehlgeburten anfängt Ursachenforschung zu betreiben, aber finanziell und nervlich stehen wir das nicht durch. Da wollen wir lieber vorher schauen, woran es liegt.

    Meine Fragen daher:

    1. Welche Untersuchung ließen sich in Bezug auf schlechte Befruchtungsrate/ verzögerte Entwicklung des Embryos unternehmen und bei welchem Arzt?

    2. Was erwartet mich bei der Missed abortion? -habe derzeit leider, dem Gefühl nach, total vergrößerte Eierstöcke aufgrund der ICSI, die aber seit letzter Woche sich nochmal vergrößert zu haben scheinen. Ist das normal?

    3. Wie lange hat es bei euch gedauert, bis die Blutung einsetzte und habt ihr das rechtzeitig bemerkt? Habe Angst bei der Arbeit zu sein und plötzlich geht es unerwartet los.. möchte keine Ausschabung vornehmen lassen (Angst vor Vollnarkose - wäre die dritte dieses Jahr, Angst vor Folgeproblemen, z.B. Unfruchtbarkeit).

    Wäre lieb, wenn ihr helfen könntet!

    Liebe Grüße


    Mira

  • 3 Antworten

    hallo,


    Ich hatte 2 Tage Schmierblutungen, am 3. wurde festgestellt dass das Herzchen ( 9. Woche) nicht mehr schlägt. Termin für Op wäre 2 Tage später gewesen. Ich hatte so Angst davor weil ich mein Baby nicht im Kh lassen wollte.

    Mein kleines kam dann aber von selbst, ( also am 4. Tag ) ging alles ganz schnell.

    Leider kam ich dennoch nicht um die Curettage drumherum. Denn 5 Tage nach der FG bekam ich Komplikationen.


    Zu den anderen Fragen kann ich dir leider keine Antwort geben .


    Ich wünsche dir alles Gute @:)

    Zu deiner ersten Frage: Uns wurde geraten Killerzellen und die Gerinnung untersuchen zu lassen, außerdem nach der Befruchtung das Embryoskop dazu zu buchen.


    Eine Gebärmutter- und Bauchspiegelung wurde schon vorab gemacht. Weiß nicht, ob das bei dir schon der Fall war? Wäre auch eine Überlegung vor einem dritten Versuch.


    Drück euch die Daumen, dass ihr beim nächsten Mal mehr Glück habt :)*

    Theoretisch reicht eine gute Eizelle aus :)_

    Zitat

    Killerzellen und die Gerinnung untersuchen zu lassen, außerdem nach der Befruchtung das Embryoskop dazu zu buchen.


    Eine Gebärmutter- und Bauchspiegelung wurde schon vorab gemacht. Weiß nicht, ob das bei dir schon der Fall war?

    Danke für eure Antworten bislang:-)

    Gebärmutter- und Bauchspiegelung wurden nicht gemacht, aber kenne das auch nur, wenn Verdacht auf Endometriose vorliegt. Das ist bei mir nicht der Fall. Oder wird das auch in anderen Fällen gemacht?


    Uns geht es v.a. um Untersuchungen, die die schlechte Embryoentwicklung erklärt, also noch außerhalb des Körpers in der Petrischale. Habt ihr da Ideen, was da gemacht werden kann?


    Embryoscope macht bei uns auch wenig Sinn, da wir ja eh beide Male alles zurücksetzen ließen, was da war. Gab keine Auswahl.


    Wie werden Killerzellen und Gerinnung untersucht?


    LG


    Mira