Belastendes Schwitzen

    Habe zwar ein autonomes Adenom (Kropf/Struma) und tendiere leicht zur UF, nehme aber L-Thyroxin, damit die Werte besser sind. Die Werte sind jetzt exakt, aber meine starken Hitzewallungen/krasses Schwitzen im Ruhestand u bei jeder Kleinigkeit läuft mir das Wasser runter und starke Müdigkeit belasten mich sehr...


    Der Endokrinologe meint, es käme nicht unbedingt von meiner Schilddrüse.


    Von woher dann?


    Ob ich eine Radiojodtherapie mache oder nicht sei auch mir überlassen. War dann bei 3 verschiedenen Endos/Radiologen, der eine meinte ja, der andere nein, der Dritte evtl. später...


    Diese Hitzewallungen habe ich schon seit 7 Jahren und seit diesem Jahr vertrage ich nicht mal mehr wärmeres Wetter und früher machten mir 35 Grad nichts aus. Jetzt sogar schon 23 Grad....


    Woher könnten die Symtome stammen? Habe auch 10 kg zugenommen u krieg es trotz viel Sport/Fitnessstudio fast tägl. 2 h und gesunder Ernährung nicht runter. Hab grad noch Normalgewicht....


    Woher könnten die Symtome noch kommen, wenn nicht von der Schilddrüse

  • 7 Antworten

    Schwitzen ist typisch für SD-Fehlfunktionen, ansonsten nur noch für Wechseljahre.


    Nachdem du aber einen SD-Knoten hast, ist es naheliegend, dass es SD-bedingt ist.


    Un mehr dazu sagen zu können braucht man deine Werte und deine genaue Diagnose. Hast du eine Autoimmunerkrankung, die zu den Knoten geführt hat? Wurde das jemals abgeklärt?


    Wieviel LT nimmst du? Hast du einen kalten oder heißen Knoten (weil die Rede von RJT ist)?


    Wie groß ist der Durchmesser des oder der Knoten?


    Auch Müdigkeit und Gewichtszunahme sprechen für eine UF, würde bedeuten, dass du evtl. hormonmäßig nicht richtig eingestellt bist.

    Hallo Jasione,


    nun zu den Werten und der Geschichte.....


    lch nehme L-Thyroxin auf eigene Verantwortung und probiere selbst die Werte zu verbessern, da alle 3 Endos/Radiologen meinten, die Werte seien in der Norm u OK. und RJT kann man machen, muss aber nicht. 3 verschiedene Antworten....


    Wegen meinen Symtomen meinen die docs auch, es KANN sein, dass es von der Schilddrüse kommt, muss aber nicht....ein Endo meint sogar, es habe andere Ursachen...




    Juni 2009:


    FT3 3,9 (1,9 - 6,1)


    Ft4 1,3 ( 0,7 - 2,0)


    TSH basal (hochsensitiv) 0,01 (0,35 - 4,5)




    April 2009 : Bericht aus Karlsruhe.


    TSH basal 0,77 mIU/1 (0,27-2,5)


    ft3 3,4 pg/ml (2,0-4,4)


    ft4 10,7 pg/ml (9,0-17,0)


    TPO 7,5 kIU/1 (0,0-34,0)


    DPD 6,30 nmol/mmol (3,0-7,4)


    Calzium 2,3 mmol/1 (2,2-2,7)


    Phosphat 1,04 mmol/1 (0,84-1,45)


    PTH 6,4 pmol/1 (1,8-7,7)


    BAP 20,9 U/L (11,6-29,6)


    Vitamin-D3 46,5 nmol/1- (50,0-175,0)


    Calcitonin <2.00 (0,00-34,0)


    Puls 96/min


    RR 127/63


    *Struma uninodosa rechts, kompensiertes autonomes Adenom, Euthyreose. (Struma seit 16 Jahren)


    *Aufgrund der Beschwerden der Patientin, die möglicherweise im Zusammenhang mit der Autonomie stehen, empfehle ich die Durchführung einer Radiojodtherapie zur definitiven Bahandlung der Autonomie.


    Nehme seit 3 Wochen L-Thyroxin 25, aber keine Verbesserung...




    Nun der Bericht aus Ludwigsburg: April 2009 :


    Indik: Morphologische u funktionstopographische Abkl. bei Struma nod.


    Anamn: Struma uninodosa re. mit bisher kompensierter fokaler Autonomie, V. a. Dekompensation bei nunehmender Hyperthyreosesymptomatik. Keine SD-spez. Medikation. Keine lokalen thyreogenen Beschwerden.


    Befund: Re. SD-Lappen vergrößert und induriert tastbar. Sonogr. re. betonte, insges. normal große SD mit 16,5 ml Gesamtvolumen (re. SD-Lappen mit 14 ml vergrößert, li. SD-Lappen mit 2,5 ml sehr klein). Re. zentral große inhomogen echoarme, z. T. zyst. veränderte solide Herdbildung mit 3,6 X 2,1 X 1,7 cm (6,5 ml).


    Im kl. li. SD-Lappen keine Knotenbildungen. Szintigr. großes fokales Speichermaximum re., dem Knoten dort entsprechend, nahezu Suppression des kl. li. SD-Lappens. Tc-TU mit 2,3% im eher oberen Normbereich.


    Stoffwechsellage: Euthyreose.


    Beurteilung/Therapieempfehlung:


    Normal große re. betonte SD mit noch kompensierter fokaler Autonomie re. zental und Euthyreose. Zur definitiven Sanierung der Autonomie mittelfristig Radiojodtherapie empfohlen. Bis zur definitiven Therapieentscheidung ist eine exogene Jodzufuhr strikt zu vermeiden.


    FT3-Ria : 4,9 (3,1-7,0 pmol/l)


    FT4-Ria : 9,6 (8,0-17,0 pg/ml)


    TSH Ria basal: 0,3 (0,20 -2,5 mU/ml)




    Werte STUTTGART: Juli 2008 :


    FT4 0,95 (Normalbereich 0,9 - 2,00)


    TSH basal lia 0,86 (0,27-4,2)


    FT3 wurde nicht bestimmt.


    Meinen Symptome: starke Hitzewallungen, starkes Schwitzen, starke Müdigkeit, Gewichtszunahme u Konzentrationsprobleme...


    Sonstiges


    Fitnessstudio,spazieren gehen,schwimmen,Reisen,Rad fahren,Inline skaten,boarden,Schlittschuhlaufen....

    Das ist fur meine Begriffe ein völlig wirres Krankheitsbild.


    Du hast abgeblich einen autonomen Knoten, d. h. einen SD-Knoten, der unkontrolliert Hormone produziert - dabei liegt dein fT4 um unteren Ende der Norm, der TSH ist nicht supprimiert und du nimmst noch zusätzlich LT????


    Es ist die Rede von Hyerthyreosesymptomatik (also ÜF), dabei hast du die Symptome einer Hypothyreose (also UF).


    Bei Hypothyreose hat man häufig kalte Knoten.


    Tut mir leid, da brauchst du meines Erachtens einen guten SD-Arzt, der vor allem nochmal eine Sono- und Szintigrafie macht. Wurden die Antikörper gemessen? Es hat m. E. keinen Sinn, da selbst Hormone zu nehmen, ohne zu wissen, was da nun eigentlich Sache ist.


    http://www.top-docs.de/include.php?path=login/arzts.php

    Hallo Jasione:


    Ich war ja bei 2 top-docs aus dem von Dir genannten link. In Stuttgart und Karlsruhe.


    Dann noch bei meinem ehem. aus Ludwigsburg.


    Die haben alle Sono und Szinti gemacht.


    Euthyreose nicht Hypothyreose.


    Ich habe Symtome einer Über- und Unterfunktion, da unkontrolliert Hormone ausgeschüttet werden...und der TSH ist supprimiert, seit ich die L-Thyroxin nehme.


    Ich nehme selber diese L-Thyroxin von meiner Freundin, da so die Werte besser werden.


    Sie sind zwar in der Norm, aber zu niedrig.


    Dachte dies behebt dann auch meine Symtome, wenn die Werte besser sind....


    Doch ich war bei 3 guten Ärzten...


    was soll ich sonst noch tun???

    Zitat

    Ich war ja bei 2 top-docs aus dem von Dir genannten link. In Stuttgart und Karlsruhe.

    Der Karlsruher rät zur RJT - ich bin inzwischen ein Gegner der RJT, da immer auch anderes gesundes Gewebe geschädigt wird. Wenn schon Entfernung d. Knotens, dann Operation wäre mein Rat. Hör dich mal um bei den Betroffenen.


    Jetzt im Juli warst du bei einem in Stuttgart, was hat der dir empfohlen?


    Dein TSH steht bei 0,86 ist also nicht supprimiert, trotz der 50µg LT. Das ist eben für eine Autonomie sonderbar, dabei hat man normalerweise hohe freie Werte und niedrigen TSH, bereits ohne Medikamente.

    Zitat

    Dann noch bei meinem ehem. aus Ludwigsburg.

    Der spricht einerseits von Überfunktionssymptomen und andererseits, dass du keine SD-spezifischen lokalen Beschwerden hast.


    Auch er empfiehlt die RJT.

    Zitat

    Die haben alle Sono und Szinti gemacht.

    Wurde nur 1 Antikörpertest gemacht? Es fehlt der Tg-AK und TRAK.

    Zitat

    Euthyreose nicht Hypothyreose.

    Euthyreose bedeutet nur, dass deine Werte in der Norm sind.

    Zitat

    Ich habe Symtome einer Über- und Unterfunktion, da unkontrolliert Hormone ausgeschüttet werden...und der TSH ist supprimiert, seit ich die L-Thyroxin nehme.

    "Unkontrolliert Hormone ausschütten" bedeutet, dass der Knoten ständig produziert und nicht von der Hypophyse kontrolliert, d. h. gebremst werden kann. Dadurch gerät man in eine Überfunktion, was bei dir aber offenbar nicht der Fall ist, im Gegenteil, du nimmst noch Hormone dazu. Dein TSH ist jetzt im Juli nicht supprimiert, war es auch nicht im April, nur mal im Juni.

    Bitte schreibe mir über PN, bei welchen Topdocs du warst - aber über PN!