• Bin ich dazu verurteilt, immer weiter zuzunehmen?

    War soeben bei meinem gyn.Endokrinologen wegen meinen Hitzewallungen und starker Gewichtszunahme von 45 auf 60 kg inzwischen. Habe zwar keine Werte jetzt zur Hand, aber der Endokrinologe meinte, mein Leptin sei so hoch, über doppelt so hoch als die Norm, da könne man nichts machen, man weiss nicht woher es kommt u warum es jetzt ausgebrochen ist. Ich…
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    @ Frauunter40

    Ich habe Etliches gelesen über den Zusammenhang zwischen Leptin und Adipositas. Leptin ansich hemmt eher das Hungergefühl, während übergewichtige Menschen häufig eine Leptinresistenz haben, d.h. der Abbau von Fettzellen steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Leptinspiegel. An Deiner Stelle würde ich 2 Dinge tun: Wende Dich an einen Endokrinologen, der auf Stoffwechselerkrankungen (auch Diabetes) spezialisiert ist. Durch weniger Essen wirst Du eher den Stoffwechsel noch weiter in den Keller fahren, zumal Du sportlich sehr aktiv bist. Hier ist der 2. Ansatzpunkt: Suche Dir eine spezielle Ernährungsberatung (dabei hilft Dir auch der Endokrinologe) und ernähre Dich dann nach Plan. Wichtig ist, dass Du nicht zu wenig isst, aber auch nicht unkontrolliert. Halte Dich an Vollkornprodukte, meide Weißmehl und Zucker und versuche, ein Gleichgewicht zwischen Kohlenhydraten und Fett zu erreichen.


    So sehr ich Deine Panik verstehen kann, so sehr möchte ich Dir dennoch sagen, dass niemand von jetzt auf gleich 120kg wiegt und Du bist dem auch nicht so ausgeliefert, wie Du es jetzt fühlst. Ein gyn. Endokrinologe mag der erhöhten Leptinspiegel feststellen können, therapieren sollte das aber ein Stoffwechselspezialist :)_

    @ Ronja

    Wow. Na dann wünsche ich dir, dass du stirbst, bevor du (in relevantem Maße) zunimmst. Vielleicht könntest du mir im Gegenzug dafür wünschen, dass ich - auch wenn ich fett werden sollte - lange lebe und viele Gelegenheiten habe, mein Leben zu genießen.


    Sorry fürs Off-Topic, aber vielleicht bringt diese etwas drastische Ausdrucksweise noch mal jemanden zum Nachdenken. FrauUnter40, noch mal alles Gute und viel Erfolg für die Therapie.

    Danke für die Tipps, werde auf jeden Fall zu mehreren Ärzten gehen bzw. Stoffwechselspezialisten und wegen Ernährung beraten lassen. Nehme auch weiterhin die L-Thyroxin seit heute.


    Klar, werde ich alles versuchen. Abspeisen lasse ich mich nicht einfach so.


    Müsste auch noch zur Magen-Darm-Spiegelung, viell. gibt es da auch einen Zusammenhang, da ich ja seit paar Jahren schon Blut im Stuhl habe, seit 1 Jahr Blähbauch, der nicht mehr weg geht, Blähungen und im Wechsel öfters mal Durchfall/Verstopfung.


    Denke, wegen den anderen beiden hier, ob Krebs oder FETT sein. Ich persönlich würde auch lieber sterben als richtig fett zu sein. Ich kann damit auch nicht leben. Da wäre meine LEbensqualität hinüber.


    Bin eben ein aktiver Mensch, der auch sehr aufs Äussere+Gesundheit achtet und viel dafür tut.


    Aber fett leben ist für MICH PERSÖNLICH keine Lebensqualiät.


    Für wen es das ist, ist es auch OK.


    Ist doch alles Ansichstsache.


    Der eine kann dies, der andere jenes.

    Gegen Verdauungsprobleme könntest du Flohsamen nehmen, kennst du das? 3 x täglich einen Esslöffel in ein Glas Wasser "aufquellen" lassen bzw. in Joghurt einrühren ect........ Wichtig ist, anschließend viel viel Wasser zu trinken.


    Das sollte deinen Darm eigentlich beruhigen. @:)

    Zitat

    Müsste auch noch zur Magen-Darm-Spiegelung, viell. gibt es da auch einen Zusammenhang, da ich ja seit paar Jahren schon Blut im Stuhl habe, seit 1 Jahr Blähbauch, der nicht mehr weg geht, Blähungen und im Wechsel öfters mal Durchfall/Verstopfung.

    Wenn ich DAS lese, frage ich mich, wie nah Du Dir eigentlich selbst bist, dass Du so wenig für Dich Sorge trägst und Verantwortung übernimmst :-o Blut im Stuhl ist immer ein Alarmsignal unddie Ursache sollte auf jeden Fall abgeklärt werden!

    Zitat

    Nehme auch weiterhin die L-Thyroxin seit heute.

    Entschuldige, aber ich glaube, Du hast da etwas noch nicht verstanden: Die Unterfunktion der Schilddrüse muss ein Leben lang behandelt werden und Du kannst die Tabletten nicht nach Gutdünken mal nehmen und mal nicht! Zur Behandlung gehören auch regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Endokrinologen, um die Medikamentendosis ggf. zu kontrollieren. Eine nicht behandelte oder schlecht eingestellte Unterfunktion kann für den ganzen Körper fatale Folgen haben.


    Ich wünsche Dir eine große Portion Erkenntnis und die Kraft, liebevoll mit Dir selbst zu sein :)*

    War heute bei einem Arzt, der diese Ernährungsumstellung metabolic balance durchführt. Da wird Blut genommen und die Nahrung dem Stoffwechsel angepasst. Das bedeutet, man nimmt auf jeden Fall ab, der Stoffwechsel wird besser u ernährt sich gesund und nur was der Körper gut verträgt. Das Blutbild verbessert sich.


    Als ich ihm meine Geschichte erzählte mit dem Endokrinologen u dass ich aufgrund Leptin-Wert bald 120 kg wiegen werde, hat er nur den Kopf geschüttelt.


    Er meinte, es stimmt nicht, dass man da nichts tun kann. Die metabolic-balance Ernährungsumstellung hilft gewiss. Egal ob man Schilddrüsenprobl. hat oder schlechten Stoffwechsel.


    Nun, ich habe 3 Kolleginnen u Bekannte, die Erfolg hatten mit mb viel abgenommen haben und etliche Diäten nichts halfen.


    Hab auch noch nie was Gegenteiliges gehört oder gelesen. Da nimmt absolut jeder ab.


    Also könnte dies doch der Weg für einiges sein. Besserer Stoffwechsel, Gewichtsreduktion, Wohlbefinden, viell. gehen auch die Hitzewallungen weg.


    Anscheinend reguliert sich da vieles zum Positiven, auch das Befinden...

    Klar. Aber der Arzt, bei dem du warst, lobt MB natürlich in den Himmel, weil er daran verdient. Man sollte das auch ein wenig kritisch betrachten. Aber dass du bald 120kg wiegst und nichts dagegen tun kannst hält auch er – wie wir alle – für blödsinn. ;-)


    Na dann, viel Erfolg beim Abnehmen. Mit Sport und richtiger Ernährung geht vieles, auch wenn man SD – Probleme hat. Aber dafür gibts ja Medikamente, die den Stoffwechsel wieder auf Normalniveau bringen.

    KLar kostet das ne Menge Geld auch wegen den aufwendigen Blutanalysen. Ist gewiss auch überteuert.


    Würde selbst ja auch nicht daran glauben, wenn ich nicht so viele Kolleginnen u Bekannte hätte, die super Erfolge damit erzielt haben. Und ich noch nie was Gegenteiliges gehört habe.


    Was gibt es für Medikamente, die den Stoffwechsel auf Normalniveau bringen?


    Meinst Du L-Thyroxin?

    Ja. zum Beispiel. Nur kann es eben mehrere Monate dauern, bis sich der Körper darauf eingestellt hat etc..


    Damals hat es wahrscheinlich nichts gebracht, weil du es ja "nur eine Zeitlang" genommen hast und nicht konsequent. Solche Veränderungen brauchen seine Zeit. Ich selbst kenne 2 Leute, die gar keine SD mehr haben und mit den Hormonen gut zurechtkommen und dann kenn ich noch ein paar die ebenfalls eine SD Unterfunktionen hatten und denen hat die Medikation auch geholfen. Gut Ding braucht Weile ;-D

    Ja Du hast recht. Habe L-Thyroxin nur 3 Monate genommen, von ner Freundin. Alle 5 Radiologen sagten, das sei nicht nötig u haben es mir NICHT verschrieben, da meine Werte so in der Norm und in Ordnung seien.... :-/


    Hatte von daher nur 3 Mon.eigenständig L-Thy besorgen können.


    Jetzt endlich nach der RJT krieg ich sie. Aber vorher keine Chance.


    Trotz der Beschwerden, die ich schilderte....

    Zitat

    Hatte von daher nur 3 Mon.eigenständig L-Thy besorgen können.

    Krass... :-o Vor ein paar Jahren hat ein Arzt mal Frauen solche Tabletten verschrieben, weil sie unbedingt abnehmen wollten. Nun sind sie tot und der Arzt im Gefängnis. Ich finds heftig, dass du die einfach so nimmst, ohne Ahnung davon zu haben. ;-D

    Zitat

    Habe L-Thyroxin nur 3 Monate genommen, von ner Freundin

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    Ich finds heftig, dass du die einfach so nimmst, ohne Ahnung davon zu haben.

    Ich kann mich dem nur anschließen: Das ist unverantwortlich, was Du tust! Nimmst Du vielleicht auch das Herzmedikament von Deiner Oma, weil Dir grad mal schwindelig ist? Ehrlich, da fehlt mir jedes Verständnis. Weißt Du eigentlich, dass es jedes Jahr schon durch freiverkäufliche Medikamente mehr Tote gibt, als im Straßenverkehr? Um wieviel schlimmer ist es da, verschreibungspflichtige Medikamente von anderen zu nehmen...


    Von MB mag man halten, was man will - für mich ist das Geldschneiderei - aber Tatsache ist, dass Du Blut im Stuhl hast (und andere Symptome) und das einfach ignorierst. Hoffentlich kommt bei den sauteuren Bluttest wenigstens als Nebenergebnis raus, was mit Dir wirklich nicht stimmt.