• Bin ich dazu verurteilt, immer weiter zuzunehmen?

    War soeben bei meinem gyn.Endokrinologen wegen meinen Hitzewallungen und starker Gewichtszunahme von 45 auf 60 kg inzwischen. Habe zwar keine Werte jetzt zur Hand, aber der Endokrinologe meinte, mein Leptin sei so hoch, über doppelt so hoch als die Norm, da könne man nichts machen, man weiss nicht woher es kommt u warum es jetzt ausgebrochen ist. Ich…
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    Hallo @Frauunter40


    Sorry das ich mich erst jetzt melde.


    Zu meiner Person..auch ich Frau unter 40 :)^ Habe früher bei 1,53 cm ca. zwischen 42 – 45 kg gewogen..Allerdings musste ich schon damals viel Sport machen und auf meine Ernährung achten.


    2003 kam unser Sohn zur Welt. Während der SS nahm ich fast 20 kg zu....allerd. ging es recht gut wieder runter. Er kam im Okt. zur Welt und im Sommer drauf hatte ich bis auf 3-4 kg mein altes Gewicht...


    Es war in Ordnung und ich war zufrieden.


    Ich bin Migräne-Patientin seit ich Kind bin. Die Pille war keine gute Lösung für mich, schon vor der SS, da ich immer im einnahmefreien Zeitraum ganz schlimme Migräneanfälle bekam. Ich war regelmäßig 2-3 Tage im Monat weggeschossen.


    Nach der SS schlug mir mein FA vor eine Pille zu nehmen die auch stillende Mütter nehmen können (obwohl ich nicht stillte). Diese Pille nimmt man jeden Tag also ohne einnahmefreie Zeit und dadruch wird der Hormonspiegel im Körper auf einem Level gehalten bzw. fällt nicht ab.


    Mit dieser Pille hab ich mich supergut gefühlt. Ich hatte kaum noch Kopfschmerzen geschwiege denn einen Mirgräneanfall. Einzigster negativer Nebeneffekt war ein unnatürliches Verlangen nach Süssem dem ich nicht in der Lage war zu widerstehen.


    Peux a peux nahm ich dann in einem Jahr zwischen 10-12 kg zu. Anfangs dachte ich noch..das grieg ich wieder in den Griff, das Gefühl Migränefrei zu sein, nach all den Jahren war es mir Wert. Aber nach 10 kg musste auch ich mir eingestehen, dass es so nicht mehr weiter gehen konnte.


    Ich hörte auf mit dieser Pille und nehme seitdem (ist ca. 2 Jahre her) nichts mehr. Aber von meinem Gewicht komm ich nicht runter.


    Genau das gleiche was du beschrieben hast. Ich machte über einen langen Zeitraum mind. 3-4 die Woche Sport (ich arbeite nebenher in einem Fitnessstudio). Mom. nicht da mein Mann ziemlich schwer erkrankt ist und ich dafür keine Zeit habe – LEIDER.


    Aber was ich damit sagen möchte, ist ob ich gehe oder nicht, ändert eigtl. nichts an der Situation kein Gramm (viell. mal ein kg) an Gewicht zu verlieren.


    Ich ernähre mich gesund, ausgewogen, trinke nur Wasser ohne Kohlensäure, Tee ohne Zucker oder Kaffee in Maßen. DENN würde ich das nicht tun, gar nicht auszudenken wie ich sonst rumrennen würde.


    Eigenversuche wie eine auf mein Gewicht zugeschneiderte LOW-CARB-Diät bei der ich noch zu Anfang meiner Beschwerden gut abgenommen habe (allerd. auch schnell wieder zu) ergeben nichts. Wenn auch ungesund aber zum Austesten: Essen extrem einzustellen (wie gesagt wenn auch nicht gesund, aber jeder verliert doch bei extrem gedrosselter Essensweise anfangs 1-3 kg..auch wenns dann stagniert) – FEHLANZEIGE..


    Es ist so ermüdend und frustrierend das ich langsam damit ein RICHTIGES phsysisches Problem entwickel. Zumal wenn man wie du sagst weiss wie man früher ausgesehen und sich gefühlt hat.


    Beim Endogrinologen (ehrlich gesagt war ich von ihm aber auch nicht begeistert) kam nichts raus. Bei der SD-Untersuchung anhand eines Provokationstests wird eine angehende SD-Unterfunktion vermutet..nehme jetzt schon seit 2-3 Monaten Eutyrox 50 mg aber ich kann überhaupt keine Änderung verspüren. Im Gegenteil wage fast zu behaupten, dass es mir seit Tabletteneinahme-Anfang schlechter geht als vorher...(kann aber auch Einbildung sein).


    Ich habe Mitte Nov. wieder einen Termin beim SD-Arzt – Kontrolle – meine Frageliste ist lang. Außerdem will ich nochmal zu einem anderen Endogrinologen gehen.


    Zudem leide ich extrem (auch ohne hormonelle Verhütung) an PMS. In dieser Zeit hab ich extremst Verlangen nach Süßem (bin sowieso eher süss als herzhaft). Die restlichen 2,5 – 3 Wochen kann ich ganz gut drauf verzichten. Manchmal ist das so extrem, dass ich 3 Wochen eisern irgendwas durchhalte und auch evtl. ein kg. oder 1,5 abnehme und dann aber wieder in der Woche vor meiner Menztr. so Gelüste bekomme der wie blöd einen Schalter im Hirn umknipst und mich meine ganzen (3 Wochen gehegten) guten Vorsätze über den Haufen schmeissen lässt.


    Dann hab ich die 1 – 1,5 kg wenn nicht mehr wieder drauf und fang von vorne an.


    Es muss etwas dagegen geben, das dieser extreme Süsshunger wegfällt und auch danach werd ich die SD-Ärzte fragen, wie gesagt, meine Liste ist lang.


    Sorry das das jetzt so lange geworden ist zzz , aber wenn ich einmal von diesem Thema anfange....Lg

    Hallo Frau unter 40 ,wie geht es dir inzwischen ? Ich war lange nicht hier bei dir im Thread ,würde aber gerne wissen ,ob du noch immer so unkontrolliert zunimmst ,ob du schon nahe der vohergesagten 100kg -Grenze angelangt bist und vor allem woran es nun liegt ?Hast du eine Erklärung dafür (Gewichtszunahme) und gehst du noch immer zu diesem Arzt ,der diese 100kg -Prognose prophezeit hat ?Viele Grüße :-)

    Hallo JenDoe:


    Somit ähnelt unsere Situation ja sehr, ausser dass ich halt noch nie die Pille oder sonstige Hormone genommen habe und keine Kinder habe.


    Habe zwar jetzt nicht mehr zugenommen, aber auch nicht ab. War jetzt 10 Tage auf Teneriffa u habe mehr gegessen, aber nicht zugenommen. Will ja abnehmen.


    Du bist ja auch eher kleiner wie ich, aber jeder regt sich auf, wenn er hört/liest, dass man unter 50 kg wiegt, sprich Du damals bei 153 cm 42-45 kg, ich bei 157cm 45 kg.


    Aber dass wir so klein sind, beachtet niemand.


    Wieviele Kalorien isst Du am Tag ohne dass Du aufs Essen achtest?


    Heißhunger habe ich komischerweise nie. Esse fast nie Süßes, da ich eher auf Obst und Salat steht, gibt mir mehr als Schoko, Kekse usw.


    Viell. ist der Grund einfach nur, dass wir nicht abnhemen können, ein paar zu niedrige Hormone oder andere Werte, was kein Arzt beachtet oder Bedeutung beimisst....


    Viell. muss man erst Adipositas haben, bevor ein doc mal ansatzweise reagiert....


    Oder ist es einfach die Natur, die nicht jeden schlank bleiben lässt.... ":/

    @ Lenz:

    Esse am Tag ca. 1300 kcal und keine Süßigkeiten. Ist dann keine Diät. Nur eine Feststellung am Abend, dass es 1300 kcal waren? Steht ja überall dran, was es Kcal hat.


    Oder magst jetzt genau wissen, was für Sachen ich esse?

    @ beetlejuice21:

    Ja ich verstehe was Du meinst. Stimmt schon, es wabbelt nichts bei mir, ist aber alles so breit u bollig geworden. Umfang der Schenkel mehr, Hüfte mehr/breiter, Bauch weicher.


    Es ist eben nicht superschlank und alle Hosen passen ja von damals nicht mehr. Musste alles neu kaufen, als ich diese 13 kg in paar Monaten zunahm.


    Leichte Cellulite bekam ich erst letztes Jahr komischerweise. Hatte ich die 2 Jahre davor auch nicht, obwohl ich da die 13 kg schon zugenommen habe.


    Weiß natürl. auch nicht, warum diese jetzt plötzlich von letztem auf dieses Jahr kam.


    Hat auch nichts mit dem Gewicht zu tun. Es gibt dünne 14-Jährige, die Cellulite haben und auch jene, die viel Sport machen....


    Hat wohl eher mit dem Bindehautgewebe u Alter zu tun. Denn an so Cremes u Massagen glaube ich nicht....


    Es kommt u man kann rein gar nichts machen, weder mit Sport noch sonstwas...

    FrauUnter40

    Hallo, mal wieder reinwink *:) *:) *:) *:)


    Du siehst also, es geht noch mehr Frauen so wie Dir (und mir :°( ). Das Alter, die Natur .... wie auch immer Du es nennen magst. Früher hast Du doch bestimmt auch immer gedacht, alle dickeren Menschen sind selbst schuld, undiszipliniert und essen zuviel und das Falsche – oder ?? Sind ganz heilsam, die eigenen Erfahrungen, nicht wahr !!!


    Mitunter kommen der Hormonhaushalt, die Steuerungsfunktionen des Gehirns und was auch immer durch bestimmte Ereignisse aus dem Gleichgewicht (Hormonumstellungen, Krankheiten, traumatische Erlebnisse .... . Wer weiß das. Das findet nie jemand raus.


    Mehr als Du tust, geht ja schon bald nicht mehr (gesunde, reduzierte Ernährung plus Sport). Wenn letztendlich dauerhaft nichts runtergeht muss man sich damit abfinden. Ich persönlich glaube ja auch, wenn man sich zu sehr auf das Gewicht fokussiert und immerzu diese negativen Gedanken im Kopf hat "Ich bin zu dick", "Ich finde mich hässlich" – wird man erstrecht dick !!!


    Tu was für Deine Seele, mach Sachen, die Dir guttun.


    Ich gehe morgen zur Auswertung meines letzten Blutbildes. Dieses Mal lasse ich mir das ausdrucken und gebe mich nicht mit der Auskunft "Alles in der Norm" zufrieden.

    Hallöchen Marie-Jana *:)


    Ja, da hast Du recht, es müssen mehrere Faktoren sein, wenn man Gewichtsprobleme hat, die nichts mit dem zu vielen Essen zu tun haben.


    Denke, umso jünger man ist und sich damit nicht beschäftigt hat, weil man ja da evtl. noch keine Gewichtsprobleme hatte, umso eher denken sehr junge Leute, dass es "nur" mit dem Essen zu tun hat.


    Ich selbst dachte früher, entweder man isst zu viel oder es ist Vererbung, wenn man dicker ist.


    Erst mit der Erfahrung, Alter und wenn man sich damit beschäftigt, was alles damit zusammenhängt.


    Hab jetzt in den 10 Tagen auf Teneriffa-Urlaub viel mehr gegessen ohne Sport, trotzdem gesund, aber zum Glück kein Gramm zugenommen. :-)


    Komisch, mehr essen kann ich, da passiert nichts. Nur bei weniger essen passiert auch nichts nach unten. ]:D


    Wie erwähnt, es war nur dieser eine Ruckler mit den 13 kg in paar Monaten, dann Stillstand.


    Genau, und mehr machen wie reduziert gesund essen und Sport geht ja nicht. :)z


    Und leben will man ja auch noch. :-D


    Dafür gönne ich mir im Urlaub zu machen, was ich will ohne Sport und mehr gesund essen. ;-) bzw. dennoch laufe ich viel im Urlaub und schwimme ich. Ist ja nicht so, dass ich mich nicht bewege.

    Ich meine noch andere Sachen außer Sport: Singen, tanzen, häkeln, stricken, Theater, Kino, Fotografieren ... ;-) ]:D


    So Sachen für die Seele halt und das positive Selbstwertgefühl. Damit Du Dich nicht nur ausschließlich übers Gewicht definierst. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass immerzu auf die Waage zu steigen eher negativ ist. Das zieht einen nur runter. 1 x die Woche reicht voll aus.

    Ich stelle mich auch nur alle 1-2 Wochen auf die Waage. Selbst wenn es sich so angehört hat, als stelle ich mich täglich 10 Mal drauf. ]:D


    Als ich noch keine Gewichtsprobleme hatte, stellte ich mich zum Spaß im Jahr 2 Mal auf die Waage. :-D


    Habe mir erst nach den 13 kg ne Waage angeschafft. ;-D


    Wer weiß, vielleicht wären wir schlanker, wenn wir täglich 5-8 h Sport machen würden,


    was realistisch gesehen nicht möglich ist, weil wir die Zeit nicht haben und auch eher


    ein Bürojob o ähnliches haben.


    Selbst als Sportlehrerin (was ich ja mal studieren wollte, aber durch meinen Bandscheibenvorfall mit 15 nicht mehr mögl. war) hat man nicht 5-8 h Sport, da man


    da ja nur den Schülern gewisse Sachen zeigt u vormacht aber nicht stundenlang aktiv am Sport beteiligt ist.


    Oder, wer weiß, viell. wären wir auch als Leistungssportlerinnen nicht superschlank oder eher desh. dies nicht geworden wären. (Ganz nebenbei, ich betrieb Leistungssport von


    5-15 Jahren). :p>