marie-jana, ja unter hashi ist es so gut wie unmöglich abzunehmen, trotz thyroxin, aber sie hat ja die unterfunktion alleine, ohne hashi. und da sollte es auch mit dem gewicht anders sein.


    und zu dir - die meisten nehmen im alter zu und besonders so ab 40 sagte mir mal meine ärztin, da kann man machen was man will. die hormone verändern sich einfach, man ist ja keine 20 mehr.


    und zu kleio - ich akzeptiere auch die lebensweise anderer, auch die kinderlose etc. aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand sagt: "ich sterbe lieber, anstatt zuviel zu wiegen". es ist mal leicht so daher gesagt, solange man nicht in der schlimmen lage ist. aber wie dem auch sei, hoffe, dass sie sich nie damit auseinandersetzen muss.


    und frauunter40 - du hast meine frage noch nicht beantwortet, ab wieviel kilos du deinem leben ein ende setzen willst, wenn es denn so käme. muss ja irgendwo eine grenze geben.

    Lenz..

    Wie man Sachen wichtet, also, wo man die Prioritäten setzt in seinem Leben hängt ja auch viel davon ab, was man schon so erlebt hat. Z.B. den bösen Krebstod der Mutter, den Tod eines Kindes, einen schweren Unfall, chronische Schmerzen .... . Da sieht man viele Dinge mit anderen Augen. Ich sehe das Leben als ein Geschenk. Es gibt so viele schöne Dinge, die ich sehen, erleben, selbst machen kann. Oder von denen ich wenigstens träumen kann. Ich will - genau wie Du - so ungefähr 90 werden ;-D . Vieles, was wir so für wichtig halten, ist doch eigentlich nur oberflächlicher Kram. Wenn ich tagtäglich drüber nachdenken würde, dass ich zu viel wiege und wie schrecklich ich das finde ... Nee, das ist vertane Zeit. Die Gesundheit ist im Leben natürlich das Wichtigste. Und wenn die Gewichtszunahme körperliche Ursachen hat muss man natürlich versuchen, die herauszufinden und evtl. behandlen zu lassen.


    Zöliakie und SD-Geschichten hängen ja wohl auch zusammen. Hashi ist eine Autoimmunerkrankung, Rheuma auch. Ich lasse demnächst eine Rheuma-Test machen. Ich will das nicht, aber wenn ich mir meine Familie väterlicherseits so angucke und meine schubweisen Schmerzen ......

    @ Lenz11:

    Ab wievielen Kilos?


    Ab dann, wenn ich mich absolut nicht mehr sehen könnte, es mich ankotzt, was ich an mir sehe und dann daher komme, schnaubend wie ein Roß, meine Hobbies nicht mehr ausführen könnte usw. Das hat nämlich für mich keine Lebensqualität. Und ein Leben ohne Lebensqualität ist für MICH nicht mehr lebenswert. Ganz einfach.


    Hatte ja vorher NUR einen SD-Knoten u keine UF, siehe profil. Viell. halt nicht ganz perfekt in der Norm. Dennoch nahm ich ne zeitlang L-Thyroxin, Werte waren perfekt, aber das Gewicht ging trotzdem nicht runter.


    Verstehe halt nicht, war bei 4 Radiologen, 2 Endokrinologen, X Hausärzte, auch von topdocs Liste, aber trotzdem weiss keiner WOHER die Hitzewallungen kommen und auch nicht warum das Gewichts stets steigt bei dem vielen harten Sport und super Ernährung.


    Es heisst immer, keine Ahnung von den Ärzten!


    Die nehmen das wohl nicht ernst, weil ich noch im BMI Normalgewicht bin und Hitzewallungen wird für sie wohl nicht der Rede wert sein. Trotzdem belastet es mich, wenn ich bei der Arbeit im Winter im Büro bei 16 Grad 2 – 3 Mal die Klamotten wechseln muss, weil alles klitschnass ist, seit ich 28 bin. Dann kommt der Schüttelfrost u das unwohle Hautgefühl bis ne Art Juckgefühl...


    War doch bei X Ärzten....keiner weiß was.....

    Das mit dem Schwitzen hab ich auch ziemlich extrem. Ich war schon immer ein Schwitztyp, es ist zeitweise mehr, mal weniger. Da hilft auch Salbeitee trinken nicht ! Wenn ich auf Arbeit ankomme (ich gehe ca. 10 Minuten) läuft mir egal zu welcher Jahreszeit der Schweiß den Rücken runter und mein Gesicht ist klatschnass. Beim Sport kann ich fast nur schwarze Klamotten anziehen, bei farbigen Sachen sieht man die Schweißflecken immer so krass. Das kann wohl auch mit der Hormonausschüttung der Nebennieren zusammenhängen. Bei mir steht diesbezüglich noch so ein Test an (24-Stunden-Urin). Da ist man auch beim Endokrinologen an der richtigen Adresse. Aber da gibt es ja auch wenige gute.

    Mit Rollstuhl hätte ich kein Problem...


    Ich nehme die Tabletten ja, aber hATTe ich ja schonmal u hat nichts genützt...


    Hab jetzt mit L-Thy 50 begonnen.


    Wäre es nicht besser gewesen viel höher zu beginnen bei den Werten?


    Es wird ja nur alle 2,5 bis 3 Monate BE gemacht, das dauert mir zu lange...

    marie - jana, sicher hat jeder seine eigene vorstellung vom leben, aber ob es dann so läuft ist eine andere sache. ich spreche aus erfahrung. soll sie denken, dass sie lieber sterben würde als dick sein. ich denke mir jetzt einfach meinen teil dazu. wieso und weswegen bin ich so down?


    frau unter 40 - man kann auch andere hobbies ausüben, wenn man die alten nicht mehr ausüben kann. aber ich glaube du regst dich momentan über ungelegte eier auf. du hast 15 kilo zugenommen, ok. aber du bist keine 20 mehr und der körper verändet sich und es heißt ja nicht, dass du jetzt 100 kilo und mehr wiegen wirst, nur weil ein arzt das einfach so behauptet. alle dicken haben eine hohen leptinwert - habe ich gerade gelesen. dann müssten ja alle, die auf einem gewissen gewicht stehen ( übergewichtige ) jedes jahr extrem zunehmen und alle würde verfrüht sterben. die aussage vom arzt ist sehr gewagt.

    @ Marie-Jana:

    Ich war aber noch nie ein Schwitztyp. Erst ab 28 fing das so krass an...ausserdem stinkt das alles nach Schweiß und meinen Kolleginnen in der alten Abtl. ist es auch schon aufgefallen. Obwohl ich täglich dusche morgens u abends und immer oft Deo auftrage...auch schon alles probiert. Dann wurde sich lustig darüber gemacht, bis gelästert, die stinkt, wäscht sich nicht, mobbing usw. Hab dann die Abtl.gewechselt wo ich ein Einzelzimmer habe...


    Fühle mich echt Scheiße mit dem Schwitzen, nassen Klamotten, Schweißgeruch, Schwitzflecken, es belastet mich sehr...


    Klar, beim Sport ziehe ich auch nur Schwarzes an.


    Kann auch nur noch fast schwarz u dunkel anziehen, nichts Farbiges u nichts Graues wegen den Schwitzflecken....


    Damals wog ich noch 45 kg, super sportlich u trotzdem fing das mit dem Schwitzen mit 28 an.... :-(

    Es ist einfach daher gesagt, dann übt man halt bei 100 kg andere Hobbies aus und verlegt sein Weltbild und Wohlfühlfaktor.


    Jeder Mensch ist anders!!! Was der eine kann, muss der andere noch lange nicht können oder so sehen....


    Hormone hin oder her, da nimmt man viell. mal aufgrund des Alters 3-4 kg zu, aber keine 15 Kg in paar Monaten. Oft nimmt man ja auch zu, weil man dann eigentlich weniger essen sollte u mehr Sport treiben, wenn es am Alter+Hormonen liegt. Aber ich gehe ja schon ans Sportlimit u esse nicht viel u gesund.


    Bin 37 und wenn es um die 40 nochmal so ein Stoß nach oben geht....ist ja klar, dass ich Panik hab...fühle mich ja jetzt schon nicht mehr wohl und will wenigstens 10 kg abnehmen. Tue ja allerhand dafür. Das würden die allerwenigsten tun...

    die tabletten sollst du einschleichen und höher als 50 wäre einfach zuviel. es dauert eine zeit, bei manchen ein jahr bis sie richtig eingestellt sind. am besten besuchst du mal ein schilddrüsenfourm....

    vielleicht isst du auch zuwenig und dein körper arbeitet auf sparflamme und alles was du ist, speichert er für "schlechte" zeiten.... ja, man kann 15 kilo in einem jahr zunehmen, wenn die unterfunktion nicht eingestellt ist und wenn du die tabletten unregelmäßig nimmst, wird es auch nie was werden.


    man sollte sich auch nicht immer an den werten orientieren, sondern am wohlfühlen - zumindest bei uns hashis...

    FrauUnter40

    Bist Du denn jetzt Ende 30? Bei mir begannen die Veränderungen im Körper so Mitte 30.Angefangen hat es auch mit unerklärlichen Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfen. Nach etlichen Ärzten und Selbstrecherchen kam raus:Krankhafte Pilzbesiedlung des Darms und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Lactose, Sorbit). Langsame unerklärliche Gewichtszunahme. Nach dem 2. Kind war ich auf 60 kg. Zusätzlich eine Pollenallergie, was man so gemeinhin Heuschnupfen nennt. Im Prinzip hat der Körper da angefangen völlig natürliche Dinge und sich selbst zu bekämpfen. Und mit Sicherheit ist die SD-Erkrankung da auch schon losgegangen. Da hab ich noch einige Jahre die Zähne zusammengebissen. Getreu dem Motto: Stell Dich nicht so an. Bleierne Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Pickel, Schwitzen sowieso, Stimmungsschwankungen, weitere Gewichtszunahme. Ist ja auch von keinem Arzt erkannt worden. Die Diagnose Hashimoto hab ich erst vor ca. 8 Jahren bekommen. L-Thyroxin 50 ist übrigens schon eine hohe Anfangsdosis. Man soll das Medikament einschleichen. Erst einige Tage und Wochen 25, dann 50 usw. Und immer kontrollieren lassen die Werte. Ich nehme 75, meiner Meinung nach zu wenig, aber lt. Ärzten sind die Werte "IM NORMBEREICH". Statistische Normbereiche und persönliche Wohlfühlbereiche sind jedoch 2 verschiedene Paar Schuhe. Ich setze meine Hoffnung dahingehend wirklich auch in die neue Ärztin. 2006 wurde mir die Gebärmutter entfernt, da kamen dann noch andere Beschwerden hinzu. Müdigkeit gepaart mit Schlaflosigkeit ist eine ganz tolle Kombi ! Das in Verbindung mit voller Berufstätigkeit und einem vollen Haus -da kriechst Du irgendwann nur noch auf dem Zahnfleisch. Bluthochdruck (früher immer zu niedrig). Viel zu hohe Blutfettwerte TROTZ bewusster und gesunder Ernährung und viel Bewegung. Liegt bei uns wohl in der Familie.Weitere Gewichtszunahme. Mal zur Info für Dich: Fast 1 Jahr konsequent Weight Watchers hat bei mir ganze 3 Kilo Gewichtsabnahme gebracht !!! Daher hab ich aufgehört zuviel über mein Gewicht nachzudenken. Ich glaube ja auch, negatives Denken macht zusätzlich dick. Mittlerweile bin ich mit Sicherheit voll im Wechsel.


    Ich wollte nur sagen, irgendwas ist bei Dir mit Ende 20 mit Sicherheit auch aus dem Lot gekommen. Die Gewichtszunahme ist das Symptom. Die Ursache liegt woanders.

    Hallo,


    habe jetzt nur die erste Seite gelesen, sorry wenn ich eventuell etwas wiederhole oder so.


    Ich bin 45 und hatte aufgrund von Medikamenten (ein leichtes Antidepressiva wegen meiner Migräne) schlappe 22 Kilo zugelegt. Da ich vor rund 3 Jahren in die Wechseljahre gekommen bin, bin ich ebenfalls zum Endokrinologen gegangen. Die Antidepressiva habe ich davor schon abgesetzt, aber das Gewicht blieb. Meine Hormonwerte wurden also neu eingestellt und der Endokinologe gab mir die Empfehlung meine Ernährung nach Michel Montignac umzustellen. Gesagt - getan. In 1,5 Jahren habe ich die 22 Kilo wieder runter, wiege meine ursprünglichen 56 Kilo (bei 172 Größe) und fühle mich gut. Ich gehe in kein Fitness-Studio, habe allerdings einen Dobermann seit 8 Monaten und bin mit dem jeden Tag mal bis zu 3 Stunden unterwegs. Mein Mann hat 15 Kilo mit der Umstellung auf Montignac verloren und hält nun super sein Gewicht. Einfach mal unter Michel Montignac google'n .


    Viel Erfolg!


    edsel