• Blutbild: EBV/ Schilddrüsenunterfunktion?

    Also ich bin jetzt 17 Jahre alt und war eigentlich schon immer total oft krank und hab auch schlimmen Heuschnupfen. Meinem Arzt war das bis jetzt immer egal, ich war neulich bei einem anderem Arzt und der hat ein Blutbild angeordnet, nachdem er die Ergebnisse hatte musste ich nochmal ein anderes machen und jetzt hab ich die Ergebnisse bekommen. Ich hab nur…
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    Es tut mir leid dass du eine so schlimme Zeit hinter dir hattest, aber das was du da geschrieben hast stimmt nicht und das wollte ich korrigieren.


    Gut mit dem Vitaminmangel. Der wurde bei dir durch AB (ich kann mir auch vorstellen wieso. Ich denke mal, wenn du sie längere Zeit eingenommen hast, die Resorption im Darm gestört war. Wenn ich damit falsch liege korrigier mich bitte), Pille usw. ausgelöst.


    Ich bin auch nicht begeistert von der Pille habe sie vor nem halben Jahr abgesetzt da sie mir einfach zu sehr in den eigenen Hormonhaushalt eingreift und meiner Meinung nach mehr kaputtmachen kann (nicht muss) als sie hilft, verhüten kann man auch anders. Ich nehme nie wieder AB's bevor ich nicht die gesicherte Diagnose ausm Labor habe dass es nötig ist. Viele Ärzte sind da leider einfach zu bequem.


    Trotzdem denke ich dass in den meisten Fällen ein Vitaminmangel (ein richtiger Mangel und nicht nur einfach wenig) selten ist. Als Neben-/Wechselwirkung ist das wieder was anderes.


    Magnesium würde primär (berichtige mich bitte auch hier) nicht zu einer SD-UF führen.


    Mhhh zum Jodmangel. Ich persönlich finde es falsch dass in Deutschland alles Jodiert wird. Denn es gibt wirklich Leute die Probleme damit haben wenn sie Jod zu sich nehmen (ja, Hashi's) und sich Jodfrei zu ernähren ist nahezu unmöglich. Klar muss man da auch die andre Seite anschauen, ich übernehm auch nicht unreflektier die Meinung "Jod ist doof"! Aber hast du dir mal eine Packungsbeilage von Jodtabletten aus der APo durchgelesen was für auswirkungen eine zu hohe Dosis hat? Jod ist ein Medikament, und sollte nicht (zumindest nicht ohne dass gekennzeichnet ist wieviel Jod im Produkt ist) einfach so in allen Lebensmitteln enthalten sein.


    Natürlich kann eine UF auch durch Jodmangel entstehen, sie ist in Deutschland auch nicht unmöglich, aber selten.


    Und nachdem Hashi meist die Ursache ist für eine SD-UF sollte ein guter Arzt dies erstmal ausschließen bevor er einfach so mal Jodtabletten verordnet! Denn bei Hashi ist eine Jodgabe nicht nur unnütz sondern teilweise auch schädlich! Wenn Hashi ausgeschlossen ist (also wirklich keine! Antikörper, nicht nur unter der Grenze vorhanden sind) dann ist es eine UF aufgrund von Jodmangel. Aus Jodmangel resultiert ein Jodmangelkropf. Bei Hashimoto gibt es auch eine hypertrophe Form wo die SD vergrößert ist. Sie ist seltener als die atrophe Form wo die SD kleiner wird.


    Natürlich gibt es auch eine Vergrößerung der SD. Diese entsteht entweder durch die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow oder eine SD-ÜF durch zuviel Jod. Das ist ja eben der Jodmangelkropf.


    Ich wollte damit auch nur deutlich machen dass das was du geschrieben hast eben nicht die häufigsten Gründe für eine SD-UF sind!! ich habe nicht gesagt dass das nicht vorkommt. Und ich denke immernoch nicht das ein Vitaminmangel primär zu einer SD-UF führen kann. Falls ich da falsch liege klär mich doch bitte auf.


    AUßerdem mach ich hier niemandem Angst! Hashimoto ist schließlich nur dann lebensgefährlich wenn man es über lange Jahre oder gar Jahrzehnte unbehandelt lässt. Es ist zwar nicht heilbar, aber behandelbar. Unangenehm, aber es lässt sich meist doch gut damit leben.


    Ich wollte dich auch nicht angreifen sondern dich nur berichtigen. Denn im Gegensatz zu dir bin ich dafür offen wenn ich falsch liege und dass Hashi meistens der Grund für eine SD-UF ist ist einfach eine Tatsache und das was du angeführt hast (wohlbemerkt als häufigste Ursachen, ich bezweifle nicht dass es das nicht auch gibt) war einfach so nicht richtig!


    %-|

    Zitat

    Und ich denke immernoch nicht das ein Vitaminmangel primär zu einer SD-UF führen kann. Falls ich da falsch liege klär mich doch bitte auf.

    http://www.deam.de/krank/00421.htm

    Zitat

    Denn im Gegensatz zu dir bin ich dafür offen wenn ich falsch liege

    Na, Du scheinst mich ja richtig gut zu kennen, nur woher eigentlich?


    Du hast immer noch nicht verstanden, worum es mir in meinem post ging. Ich wollte nur einfach klar machen, dass es nicht unbedingt bei jeder SD-UF gleiche eine Hashimoto sein muss (so war es bei Dir zu lesen!! Du hattest ja sogar gleich eine Empfehlung für die korrekte Medikation parat, supergefährlich als Außenstehender solche Kommentare zu schreiben!!), weil ich das eben für nicht richtig und sogar gefährlich halte, jemandem so etwas ohne gesicherte Diagnose vor die Füße zu werfen. Es ging nicht darum ob ICH Recht habe oder DU, vielleicht VERSUCHST Du das ja wenigstens mal zu verstehen......???


    Weißt Du, lebensgefährlich oder nicht, Hashimoto ist kein Spaß und kein "Spaziergang" (musste mich leider auch ziemlich lange damit auseinandersetzen, da ich lange nicht wusste, was wirklich mit mir los ist und ein Verdacht nach dem anderen geäußert wurde). Deshalb finde ich es nach wie vor nicht richtig, jemandem quasi zu suggerieren, dass bei einer SD-UF in den allermeisten Fällen eine Hashimoto-Thyreoiditis vorliegt!


    Ich habe z. B. mal 2 Monate mit einem Verdacht auf Multiple Sklerose leben müssen, weil eine Hausärztin genauso drauf war wie Du, diesen Verdacht einfach äußerte ohne jegliche gesicherte Diagnose!!! Einfach nur auf "gut Glück", weil ein paar Dinge vielleicht so aussahen!!


    Mit Multipler Sklerose kann man heute auch "ganz gut leben", wie Du Dich bezüglich der Hashi ausdrückst und trotzdem waren diese 2 Monate, bis endlich durch einen ordentlichen Neurologen das Gegenteil bewiesen war, die Hölle für mich und ich war nervlich nahezu am Ende vor lauter Angst, weil eine solche chronische Krankheit nichts desto trotz einen sehr großen Einschnitt ins Leben und viele Einschränkungen bedeutet.


    Die Pille hab ich übrigens die letzten 5 Jahre sowieso nur noch auf "Anraten meines Frauenarztes "genommen, weil ich angeblich zuviele männliche Hormone hätte (der Nachfolger dieses Frauenarztes behauptet heute z. B., das wäre damals laut Blutwerten gar nicht so schlimm gewesen und hätte nicht unbedingt behandelt werden müssen... blablabla... Er wollte mir halt damals wohl einfach nur sein provisionsstärkstes Mittel aufdrücken, noch dazu eines, das gerade erst auf den Markt gekommen war...). Dass daraus dann die schlimmsten Jahre meines bisherigen Lebens resultieren würden, hatte ich damals leider noch nicht geahnt, sonst hätte ich diesen Mist niemals mehr angerührt.


    Der Vitaminmangel wird bei der AB nicht nur durch eine gestörte Resorption im Darm (u. a. arbeitet als Nebenwirkung der Yasmin auch bei manchen die Galle nicht mehr richtig...) ausgelöst, sondern auch durch ein jetzt speziell in der "Yasmin" (das war meine damalige Pille) enthaltenes Diuretikum, das den Körper praktisch dauerentwässert und somit auch ständig Vitamine und Mineralstoffe ausschwemmt.


    Nur erwarte bloß nicht, dass das auch nur irgendein (Frauen-)Arzt zugibt oder einem vielleicht sogar (wie es eigentlich sein müsste!!) dazu rät, ein paar Nahrungsergänzungsmittel zur Pille einzunehmen!! Ich hatte nur Glück, dass ich auf eine sehr aufgeschlossene und kundige Endokrinologin und einen ebenso gearteten Hausarzt gestoßen bin, die diese Zusammenhänge dann endlich erkannt hatten! Ich weiß nicht, wo ich ansonsten heute wäre... Jedenfalls nicht mehr hier am PC... :-(


    Hab diese Pille jetzt vor fast einem Jahr abgesetzt und bin heute noch nicht wieder 100% gesund. Laut Ärzten kann das wohl auch noch eine Weile dauern, bis sich das alles nach so einem Stoffwechselchaos alles wieder einrenkt (hab heute z. B. noch ständig Muskelschwäche, Müdigkeitsanfälle, Schwindelanfälle, etc. und das ist nur ein kleiner Rest der Beschwerden, die mich fast ein dreiviertel Jahr bis zur Verzweiflung quälten...).


    In diesem Sinne, denke ich, sollten wir diese seltsame und unnötige Diskussion jetzt beenden, da wir vermutlich alle selbst genug andere Probleme haben und uns deshalb hier jetzt nicht auch noch gegenseitig das Leben schwer machen müssen.


    Alles Gute für Dich und alle anderen da draußen!!

    Falls das so rübergekommen ist tut es mir leid. Natürlich ist nicht jede SD-UF Hashimoto, deswegen habe ich auch geschrieben dass diese Diagnose unbedingt durch Antikörperbestimmung bestätigt oder ausgeschloßen werden muss.


    Dann werde ich das sicherheitshalber das nächste Mal anders formulieren, nicht dass das noch jemand falsch versteht.


    Ehrlichgesagt bin ich bei der Seite die du angegeben hast etwas skeptisch...

    Zitat

    Verantwortlich für den Inhalt:


    Peter Grunert


    Freier Journalist...

    Da halte ich die Seite von Prof. Hotze doch für etwas fundierter.


    Dass die Pille schlimmes anrichten kann, weiß ich, aber von dem was dir passiert ist habe ich noch nie was gehört. :-o Da bin ich ja erst recht froh dass ich sie abgesetzt habe, hatte zum Schluß auch die yasmin.


    Ich glaube auch dich als Beispiel für eine Sd-UF wg Vitaminmangel zu nehmen wäre gänzlich falsch, denn es ist sehr schwer auseinanderzuhalten was woher kommt. Ich denke der Körper ist fähig bis zu einem gewissen Punkt Vitaminmängel zu kompensieren, auch Hormonmängel. Dieser Punkt liegt mit Sicherheit bei jedem woanders.


    Üer manche Ärzte könnte ich mich wirklich aufregen! Wozu haben die denn studiert???


    Meine Hausärztin hat mir auch die Diagnose Hashimoto so mal eben zwischen Tür und angel gestellt und nichts erklärt. Nur dass ich nun eben mein Leben lang Hormone nehmen muss und die SD von den AK's zerstört wird....


    Super mit sowas im Kopf nach Hause zu gehen. Ich hab erstmal voll den Schock bekommen. In sofern kann ich ein bißchen nachvollziehen wie du dich gefühlt haben musst.


    Ich finde es verantwortungslos den Patienten mit sowas allein zu lassen. >:(


    Extra deswegen habe ich ja in meinem Beitrag auf der letzten Seite so ausführlich über Hashi geschrieben. Damit derjenige weiß dass es behandelt werden muss man aber damit leben kann. Gut, beim nächsten mal formulier ich meine "Ferndiagnose" anders, da hast du recht. Danke für den Tipp @:)


    Ich wünsche dir alles Gute und dass dein Körper dieses Hormonchaos schnell wieder in den Griff bekommt. Hör auf deinen Körper und lass dir von keinem Arzt einreden "die Werte stimmen also ist alles ok" wenn du dich schlecht fühlst! Das tun manche nämlich gerne... :)*

    Zitat

    Hör auf deinen Körper und lass dir von keinem Arzt einreden "die Werte stimmen also ist alles ok" wenn du dich schlecht fühlst! Das tun manche nämlich gerne...

    Das ist leider nur zu wahr!! Ich denke, davon kannst Du mit Deinen SD-Problemen bestimmt auch ein Lied singen! Alles im Normbereich (hmmm, ist der TSH nun bei 3,5 noch normal oder schon ab 2,5 und aufwärts zu hoch... Nur mal ein Beispiel!), also KANN auch nichts sein!! :-( Ätzend sowas!! Wäre schon von Vorteil, wenn die "Götter in weiß" endlich mal akzeptieren würden, dass diese Normwerte auch nur Richtwerte sein können und die Norm für jeden Körper (es gibt halt nunmal Dicke, Dünne, Große, Kleine, Schlanke, Robuste und Empfindliche Menschen...) durchaus weiter oben oder weiter unten liegen kann... Naja.


    Ich bin deshalb sehr froh, diesen Hausarzt und die Endokrinologin gefunden zu haben, die diese Werte nicht so starr nehmen und die hinter all den Zahlen auch noch den Menschen sehen! Ohne die hätte ich vermutlich irgendwann wirklich vor Verzweiflung aufgegeben...


    Und immerhin: Seit Absetzen der Pille (wenn's auch schon ein Jahr her ist) wird's zumindest Monat für Monat besser. Als ich die Pille noch weiter genommen hatte (hab leider erst sehr spät bemerkt, dass diese die Ursache für diesen ganzen Alptraum war) wurde es eigentlich nur zusehends schlimmer und schlimmer. Ich denke wenigstens das müsste die sogenannten "Normwerte-Ärzte" doch überzeugen, wenn schon die "Statistik" dagegen spricht, dass die Pille so etwas auslösen kann. Naja, ok, es spricht nicht nur die Statistik dagegen, dass die Pille so schädlich sein kann, sondern natürlich auch noch die vielen schönen Provisionen und Vergünstigungen der Pharma-Unternehmen an die verordnenden Ärzte, die dieses (ich nenn's mal) "Gift" dann an die Frau bringen sollen.


    Dass Du auch die Yasmin zuletzt genommen hattest, wundert mich ehrlich gesagt auch nicht. Die wird ja derzeit überall als DAS Wundermittel schlechthin angepriesen, die beste Pille aller Zeiten..... :-o Meine Güte!! Wenn man mal bedenkt dass dieses Ding erst seit Ende 2000 auf dem Markt ist (5 Jahre sind für ein Medikament überhaupt kein Zeitraum!!)..... Die wissen doch noch gar nicht, welche Langzeitwirkungen diese supertollen neuen Hormone haben und insbesondere diese Dauerentwässerung eines Körpers... Aber man kann wohl wirklich leider überhaupt nix dagegen tun, dass das Zeug einfach weiter verkauft wird und den Frauen nicht mal gesagt wird, das sie eben vorsichtig sein sollen gerade wegen dieser Entwässerung....


    Ich bin überhaupt erst durch ein Forum in Amerika (http://www.medications.com) auf diese Problematik mit der Yasmin aufmerksam geworden. Dort schreiben täglich Frauen, denen es genauso erging wie mir und: Bingo! Alle nahmen auch die Yasmin... Seltsamer Zufall würde ich sagen... Die meisten Stories klingen sogar fast, als hätte ich sie selbst geschrieben, so exakt passen die zu meiner Krankheitsgeschichte. Und auch die waren alle kurz vorm Verzweifeln, weil kein Arzt helfen konnte und sie nicht mehr wussten wohin mit all ihren Beschwerden. Ich gehe mittlerweile mit vielen gemeinsam durch diese "Nach-Yasmin-Zeit" und allen geht es ähnlich. Es dauert ewig lange aber es geht aufwärts!


    Ich denke gerade deshalb sind solche Foren gerade in der heutigen von Pharmaunternehmen kontrollieren und gesponsorten Zeit (ich versuch jetzt mal das Wort "Mafia" zu vermeiden...) verdammt wichtig. Denn von ehrlichen Frauen, die das Gleiche durchgemacht haben wie Du kannst Du doch noch am ehesten erfahren, was Du tun kannst, damit's Dir wieder besser geht. Manchmal hilft auch einfach schon nur der pure Austausch mit Gleichgesinnten, damit man sich eben nicht ganz so alleine gelassen fühlt mit all diesen Problemen. :°_


    In diesem Sinne, schreib weiter in diesen Foren hier, ich denke es können noch viele Hilfe gebrauchen (nur eben vielleicht ein bisschen vorsichtiger als bisher... ;-)) :)^


    Wir packen das schon alle irgendwie, nur müssen wir kritisch bleiben und weiterhin auch unserem Körper glauben und nicht nur den in irgendwelchen Büchern festgelegten "Normwerten".


    LG


    Silke

    @ :)

    wow mein Thread hat sich ja zu nem richtigen Streit entwickelt...naja ich war jetzt bei nem Nuklearmediziner und der meinte ich sollte das mit dem Jod-thyroxin weitermachen, allerdings in geringerer Dosis (halbe Tablette Henning 100) und nach 3 Wochen einen neuen Bluttest holen und dann wiederkommen... das werd ich jetzt auch einfach mal machen. Danke für all bemühungen.

    Hat der Nuk denn Hashi ausgeschlossen? Also hat er die Antikörper überprüft?


    Wie sind denn deine Werte, würde mich mal interessieren.


    Magst sie hier reinstellen mit den Grenzbereichen?


    *:)