Diabetes-Freunde

    Hallo allerseits! @:)


    Ich habe mir gedacht, einen Faden zu eröffnen, indem sich Diabetiker/innen eintragen bzw. vorstellen können.


    Es ist doch bestimmt schön zu wissen, dass man nicht "allein" da steht. In diesem Faden erhoffe ich Diskussionen um und über Diabtes-Probleme, ob ihr damit gut zurecht kommt oder große Probleme im Alltag habt. Was für Nachteile/Vorteile euch dadurch entstanden sind und vielleicht sogar Erfahrungsberichte.


    Vielleicht kann man dabei sogar interessante Frendschaften knüpfen? :-D


    Ich bin zB. eine, die trotz 12 Jahren Diabetes mellitus Typ 1 (ich bin 23) immernoch große Schwierigkeiten hat, ihren Zucker zu akzeptieren. :°(


    Würde mich sehr freuen, wenn meine "Idee" Interessenten findet und wir "Süßen" uns gemeinsam aufmuntern und bestärken können, die Krankheit zu akzeptieren/damit leben lernen. (Ich denke mal, dass ich nicht die einzigste bin) :-/


    Viele liebe Grüße


    die Ghoschty @:) :)*

  • 229 Antworten

    clanilu @:)


    Heisse dich hier mal herzlich Willkommen! *:) :)_


    Darf ich dich fragen, wie lange du schon damit lebst und wwie du damit zurecht kommst? :-)

    Seit rund einem Monat im Typ-1-Club.


    Warum hast du denn Probleme, die Krankheit zu akzeptieren? Klar, ohne wär vieles einfacher. Aber ich habs mir immer viel schlimmer vorgestellt als es für mich jetzt ist. Und verglichen mit den paar Wochen vor der Diagnose gehts mir jetzt blendend.

    Hallo !


    Ich setz mich mal dazu, aber zu deiner "Zielgruppe" gehöre ich sicher nicht, da Typ 2.


    Vielleicht "hilft" es dir, dass DIR keiner vorwerfen kann, du seist "selber schuld"


    (zuviel gegessen, zuwenig Bewegung).


    Hast du oft Unterzuckerungen; einen zu hohen HBA1C, "stinkt" dir einfach die dauernde Rechnerei, wieviel du essen darfst / spritzen mußt ? Machst du "ICT", spritzt du individuell ? Oder "nach Plan" ?


    LG Silbermondauge

    Ich beantworte obige Fragen mal für mich, dann weiss man auch etwas mehr voneinander ;-)


    Ich hatte bis Anfang dieser Woche fast regelmässig Hypos, weil mein Spritzschema etwas zu stark war. Heisst, am Morgen musste ich mir ziemlich viel Insulin spritzen, weshalb ich gegen Mittag gern mal eher unterzuckert war. Ich hab nie gross gefrühstückt, hab mir das erst jetzt angewöhnt. Aber zwischendurch möcht ich dann nichts mehr essen, weil ich dann bei der Zuckermessung gegen Mittag wieder einen sehr hohen Wert hab, logischerweise. Jetzt wurde die Menge reduziert und meine Werte sind toll. Sensationell, hat meine Diabetesberaterin gemeint ;-)


    Ich dachte immer, Diabetiker seien "arme Schweine", weil die Lust am Essen genommen wird. Ich merk aber, dass ich seit ich wieder aus dem Spital raus bin, besser und gesünder ("unfreiwillig zwar, aber darüber kann ich mich wahrlich nicht beschweren) ess als vorher. Und sicher auch bewusster. Früher holte ich mir oft mal noch was auf dem Heimweg, wenn ich grad Hunger hatte. Jetzt geh ich heim und koch noch was mit meiner Freundin. Oder nur sie oder nur ich. Jedenfalls freu ich mich jetzt aufs Essen, es hat eine zentralere Bedeutung gewonnen. Und gross verzichten muss ich auf nichts. Ich ess mehr Vollkornprodukte, klar. Aber da ich nie gross Süsses gegessen hab, fällt mir auch der "Verzicht" darauf (so etwas pro Tag ist ja erlaubt) nicht wirklich schwer.


    Im Moment lebe ich mit einer Basis-Bolus-Therapie und auch wenn das fünf Spritzen am Tag sind, gehts an sich gut. Es ist halt so, ändern kann ich nichts.


    Rasch zur Diagnose.


    Es hat mit grossem Durst angefangen, jedoch hab ich die "Schuld" daran auf ein ausgedehntes Feierabendbier geschoben. Und dann viel Wasser lassen. Danach Verschlechterung der Augen (hab zwei Dioptrien "verloren" in kürzester Zeit. Dann diverse Beschwerden, die ich nie im grossen Kontext angeschaut hab. Ich war ja immer gesund und zum Arzt ging ich auch nur alle Schaltjahre. So nach 2, 3 Wochen wars dann soweit. Ich hatte öfters Atemnot, war kraftlos, lag nur noch rum. An einem Sonntag wars dann soweit und ich konnte kaum noch in der Wohnung rumlaufen, ohne nach Luft zu hecheln. Sehr unangenehm. Und im Nachhinein auch sehr dumm, nicht früher reagiert zu haben. Jedenfalls gings dann per Notfallpraxis ins Spital und mit einer schweren Ketoazidose und einem Blutzucker-Wert von 56 mmol/l hatte ich dann zwei Wochen Vollpension im Stadtspital vor mir.


    Ich bin noch am Anfang meiner Krankheit, dennoch hab ichs eigentlich recht gut verkraftet ... vielleicht auch deshalb, weils mir wirklich gut geht. Besser als vorher.

    @ mrk82 und Silbermondauge

    Herzlich Willkommen :)*


    Ich habe doch wirklich vergessen, zu erwähnen, dass jede/r "Süße/r" hier gern gesehen wird - egal ob Typ1 oder Typ2.


    Erstmal an merk82:


    Dann bist du ja noch so zu sagen ein "Frischling" ohne, dass ich das jetzt böse meine. Ja, nach einem Monat nach der Diagnose, war ich noch genauso zuversichtlich, wie du und mir widerstrebt es fast, meine Meinung zu schreiben, da ich ganz und gar nicht möchte, dass du die Hoffnung verlierst. :-/


    Aber nach 12 Jahren Diabetes ist es schon, meiner Minung nach, kaum verwunderlich, dass einem aber auch alles über den Kopf wächst. Viele meinen und denken, dass man nach solanger Zeit, die man schon mit der Krankheit lebt - sie endlich in den Griff bekommen muss und normalerweise haben diejenigen auch recht. ich weiss es ehrliich gesagt auch selber nicht, wieso ich damit Probleme habe. :-(


    Ich kann mich einfach nicht dazu aufraffen, meinen BZ zu messen und dann auch noch zu spritzen.


    An Silbermondauge :


    Auf der einen Seite magst du ja recht haben auf der anderen Seite, finde ich solche Anschuldigungenn unter aller Würde (wobei mir in der Schue damals auch oft von Unwissenden gesagt wurde: "Hättste mal nicht so viel Süßes gegessen!" %-|


    Und mal ganz ehrlich, wenn jemand (bitte nicht böse sein) querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt, wagt sich auch keiner zu sagen: "Wärste nicht über die Strasse gegangen!" geschweige denn, dass jemand sogar den Gedanken haben könnte.


    Ich will damit sagen/zeigen, dass es den einen treffen kann und die anderen doch bitte glücklich sein sollen, dass sie es nicht erwischt hat, oder sehe ich das etwas falsch? Mach dir also bitte, bitte nichts aus solchen Anschuldigungen, du weisst am besten, wie es dazu kam und nur DU allein musst am Ende dafür gerade stehen, was du damit machst und wie du damit lebst. Ich habe nach langer Zeit endlich gelernt, nicht auf die "dummen" Reden anderer zu hören, ausser natürlich, es sind Tipps, Anregungen oder berechtigte Kritik. ;-)


    Ich habe eher das Gegenteil - also Überzuckerungen und damit einen katastrophalen HbA1c-Wert :°( Mich stört das Messen, Spritzen und das alles nicht, sondern in mir weigert sich nur alles, dass ich mich so strikt daran halten muss. Es ist schwer zu erklären. Ich komme mir dann vor, wie ein kleines braves Mädchen, was alles macht, was einem gesagt wird :-/ Und das Komische ist - viele sagen zu mir, ich bin eine ganz Liebe und rebellisch, aggressiv oder sowas, bin ich gar nicht...


    Ich kann im Prinzip alles essen, worauf ich Appetit habe - ich muss mir dann "nur" die entsprechenden Einheiten Insulin spritzen. Und meiner Figur schadet es ja nun auch nicht, ob ich den ganzen Tag Salat oder Schokolade und Würstchen esse.


    Ja, ich habe eine ICT, also spritze individuell und das ist es ja gerade, was viele nicht verstehen, warum ich gegen meine Krankheit kämpfe und nicht "mit" ihr.


    Nach Plan nur in soweit, dass ich gesagt bekommen habe, was ich an Insulin-Einheiten pro BE/KE zb. zum Frühstück, Mittag oder Abendbrot brauche. Ansonsten habe ich freie Hand.


    Ich hoffe, ich konnte soweit alle Fragen beantworten, wenn ich doch etwas vergessen habe, dann lasst es mich bitte wissen! :)* Danke, dass ihr euch gemeldet habt und ich bin froh, dass es nicht nur mich interessiert, wie andere Menschen mit Diabetes damit umgehen.


    Wünsche euch noch einen wundervollen Abend, alles Gute und einen schönen Start in die neue Woche *:) @:) :)*

    Zitat

    und rebellisch, aggressiv oder sowas, bin ich gar nicht...

    Nicht nach außen hin...aber irgendwo muß es raus...


    Ich kann dich verstehen; nach "Plan" leben ödet an, dann hast du gerade die Pubertät hinter dir ]:D da möchte man einen drauf machen und nicht nach Einheiten leben...


    Gehst du in die Disco ? Falls nein: Möchtest du nicht (das wäre ja ok) oder heißt es, du darfst nicht ? Die BE für die Cola oder den Wodka-Red-Bull kannst du ja auch vorher berechnen ?


    Wie kommst du mit deinem Diabetologen klar ? Ist es einer der nur mahnend den Zeigefinger hebt oder kannst du vielleicht auch mal mit ihm reden ?


    Spritzt du ? Würde ggf. eine Pumpe helfen ? (ich rede jetzt theoretisch daher)


    Könnte vorübergehend jemand anders deinen BZ messen ?


    Wechselst du die Stellen, an denen du mißt bzw spritzt öfter ?


    (ich messe ja selten - als nicht-insulinpflichtiger Typ 2 zahlen die Kassen keine Teststreifen - aber wenn ich mal messe dann ein Tagesprofil und dann sind die Finger bald "zerstochen" , wenn ich mir überlege, 4-5x am Tag messen zu müssen...)


    [ich erwarte nicht auf jede Frage eine Antworte, sollen eher "Denkanstöße" sein]


    LG Silbermondauge


    PS: Wir hatten mal Nachbarn, die damals 6jährige Tochter erkrankte an Diabetes, erstens hieß es da von allen Seiten "aber das Kind ist doch ganz dünn, Diabetes bekommt man doch eher wenn man dick ist !" *kreisch*


    und zweitens durfte das Kind NIX Süßes essen...gespritzt wurde 2x am Tag, gegessen "nach Plan", HBA1C gabs glaube ich noch nicht (80er Jahre)


    Bestimmt kriegst du zu hören, heutzutage ist das doch nicht mehr so, wieso beschwerst du dich ? Stimmt's ?

    Ich beantworte deine Fragen auch mal einfach der Reihe nach und habe auch kein Problem, dir jede Frage zu beantworten. Warum auch? ;-)


    Also, Disco gehe ich ja eigentlich schon gerne, nur dass ich knapp seit 4 Jahren nicht mehr war, weil mein Freund nicht gerne in Discos geht und ich sonst niemanden habe. >:(


    Getränke oder Essen brauche ich nicht vorher berechnen, da es mir mein Insulin gestattet, unmittelbar nach dem Essen/Trinken zu spritzen. Und ausserdem meide ich Alkohol so gut es geht, da ich davon total müde werde und schon von einem kleinen Cocktail angetütelt bin. :=o


    Hatte seit Jänner letzten Jahres, eine neue Diabetologin - super nett die Frau, dann bin ich von August bis Dezember in Österreich auf Arbeitssuche gewesen. (Leider ohne Erfolg :°( ) und bin seit mitte Dezember wieder in meiner geliebten Heimat hier - dadurch bin ich aus einem Diabetikerprogramm geflogen - muss mich mal erkundigen. Vertrauen zu Ärzten kann ich kaum noch fassen, durch schlechte Erfahrungen, da können die noch so nett sein.


    Werde mich bei ihr aber eh wieder melden, da ich mit ihr über alles reden konnte und sie hat mich immer ernst genommen und das Wichtigste; Sie hat nicht gemeckert und gemäkelt - kennt also meine "Faulheit" (die erste unter 6 verschiedenen!).


    Pumpe hatte ich schonmal überdacht dazu muss aber der HbA1c erst etwas weiter fallen. Bin im Moment aber sehr mit meinen Pen zufrieden.


    Mein Freund misst im Moment den BZ bei mir (am Ohrläppchen) tut überhaupt nicht weh und die Finger sind mal eine zeitlang verschont. Nachdem, was ich esse (und das sehr viel) müsste ich mindestens ungelogen etwa 10 mal am Tag BZ messen bzw. spritzen. Stellen werden natürlich immer wieder gewechselt, soweit das mit dem Insulinspritzen möglich ist (kann nur am Bauch spritzen) Ich benötige zugegebener Maßen auch ziemlich viel Insulin für mein Gewicht. :=o


    Auch, dass es früher schwieriger war, als heut zu tage, ist mir wohl bewusst. (Spritzen auskochen etc. - kenne mich da ein wenig aus, da es mich immer sehr interessiert hat) Aber, ich versteh mich da selber nicht ??? wieso ich es, trotz vieler Erleichterungen im Alltag, nicht hinbekomme. Ich denke mal, dass da einige Vorgeschichten mit Schuld daran tragen :-/


    Nun meine Frage an dich: Regulierst du deinen Diabetes mit Tabletten, Bewegung und gesunder Ernährung? Wenn ja, in wie weit belastet dich das?


    Liebe, liebe Grüße und alles, alles Gute


    Gute nacht @:):)*

    Ich glaub gern, dass man nach Jahren tagtäglichen Stechens und Messens mal die Schnauze voll hat. Das wollt ich dir nicht absprechen ;-) Wir können dann in 12 Jahren nochmal schauen, wies bei mir ist. Obwohl, mein Grundoptimismus sagt ja, dass man bis dann was dagegen entwickelt hat ;-) Naja. Oder auch nicht.


    Bin am Samstag das erste Mal seit Langem wieder mal weg. Also in nen Club. Aber s war mir fast zuviel. Ich bin im moment am Abend rasch mal sehr müde und dann bis morgens irgendwann da rumlümmeln ... Aber an sich gings gut. Hatte zwei Bier und viel Wasser. Eigentlich sollt ich ja Essen, wenn ich Alkohol trink. Aber das geht halt nicht immer, drum schau ich nach Alkoholkonsum, dass mein Blutzucker nicht zu tief ist, wenn ich ins Bett geh. Bis jetzt ists immer gut gegangen. Trink natürlich auch kaum noch was ... so am Anfang. Mal ein, zwei Gläser Wein oder so. Bin noch krampfhaft auf der Suche nach einem Longdrink, den ich mag. Die meisten Füllstoffe sind ja Zuckerbomben ... und Cola light mag ich nicht. Wie die meisten Lightgetränke. Drum gibts halt Bier und Wein.


    Das Stechen am Finger ist schon mühsam. Ich hätt ja theoretisch 20 mögliche Stichstellen ... aber Daumen und Zeigefinger lass ich mal weg, da will ich nichts riskieren. Und so perforier ich mir halt die anderen 8 Finger. Ich will und muss selbst stechen. Wenn ich seh, wie sich die anderen Leute davor fürchten (war natürlich der Renner im Büro, als ich wieder auftauchte mit dem Messgerät ... alle wollten auch mal messen) ;-), möcht ich das niemandem zumuten. Zumal ja nicht immer wer da ist, wenn ich messen muss. Dasselbe beim Spritzen. Bauch und Oberschenkel sind auch schon recht gelocht. Aber geht.


    Mich würd einfach interessieren, warum ich Diabetes hab. Vorausgesetzt ich hab Typ 1 (der Test wird in einer Woche gemacht, die Anzeichen sind aber recht eindeutig). In meiner Familie hats niemand. Und man weiss ja so wenig darüber ... bin einfach froh, hab ichs heute und nicht vor 20 Jahren gekriegt. Meine Mutter hat im Altersheim gearbeitet und da auch spritzen müssen. Das war ja Horror.

    Zitat

    Nun meine Frage an dich: Regulierst du deinen Diabetes mit Tabletten, Bewegung und gesunder Ernährung? Wenn ja, in wie weit belastet dich das?

    Du meinst mich ? Am meisten belastet mich, dass ich immer noch "Freßattacken" habe, oft nach dem Motto "nu grade nu isses eh egal !" und hinterher ärgere ich mich, weil die ganzen Kilos wieder drauf sind :-(


    Mein letzter HBA1C war 5,7% das war meiner Ärztin schon zu niedrig. Mir war's recht (wenn ein niedriger HBA1C mit dauernden Unterzuckerungen "erkauft" wird, sieht es anders aus !)


    Bei mir wurde ein "ogtt" gemacht weil ich eine Hormonstörung habe (PCO-Syndrom) die oft mit Diabetes einhergeht. Sonst würde ich erst in Jahren Bescheid wissen, denn auch ohne Tabletten ist mein Nüchternzucker fast immer unter 110 (aber der 2-Std-Wert ist halt oft bei 200)


    LG Silbermondauge

    Habe grad einen Flug gebucht. Freu mich schon auf den Security-Check am Flughafen. Hab zwar so nen Zettel, den ich vom Hausarzt noch unterschreiben lass, aber ich trau denen da durchaus zu, dass sie in ihrem Elsasser Dialekt was zu nörgeln haben. ;-)

    @ mrk82

    Viel Spaß ! Den Opa Adi aus der "Lindenstraße" hams net mitfliegen lassen wegen der Insulinspritzen...

    Ja mrk82, wie recht du doch hast. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ich kann mich noch an meine kleinen "Selbstversuche" in meiner Kindheit erinnern. Ich wollte, kurz nach meiner Diagnose, einfach nicht wahrhaben, dass ich Diabetes habe und mein ganzes Leben damit leben muss. Ich habe kleine Süßstofftabletten mit Insulin beträufelt und diese dann geschluckt - in der Hoffnung es könnte ja vielleicht doch was bringen. ;-D


    Kinder halt näch?


    Ich würde, wie gesagt, auch gerne mal wieder weggehen, aber ~Schulter zuck~...


    Bin auch meist abends (gegen 21°° Uhr) müde, so dass ich mich eine Stunde hinlege und dann bin ich wieder putzmunter. Kann aber irgendwie doch nicht nur durch den Zucker kommen, da ich die "Müdigkeitsanfälle" auch habe, wenn ich im Normbereich bin. :-/


    Den Cocktail, den ich als erstes mal probiert habe und somit auch mein Lieblingsgetränk geworden ist, nennt sich "Grüne Wiese". Meiner Meinung nach (und meine körperl. Reaktion darauf) ist dieser Cocktail etwa wie Cola zu berechnen. Er ist auch einfach zu machen: Blue Curasao, Orangensaft und dann mit Sekt auffüllen. :-q :-q


    Was normale Getränke angeht, habe ich nicht sehr viel Auswahl :-( Ich trinke meist nur Cola Light, selten Selterwasser und Leitungswasser vertrag ich nicht, wenn ich es so trinke (Bauchkrämpfe) Bin eigentlich auch nicht für Light-Getränke, aber wenn ich jedesmal spritzen müsste, nur weil ich normale Cola trinke - könnte ich einen Tankwagen an Insulin hinter mir herziehen ;-D Was trikt ihr eigentlich den Tag über, wenn ihr Durst habt? Light-Getränke, Wasser, Tee oder dann doch lieber ein paar Einheiten spritzen für ein Glas Saft? Übrigens, Tee trinke ich auch ab und zu mal, aber dann meist auch nur im Winter.


    Mein Freund misst nicht immer bei mir den BZ - bin ja schon groß ;-D Aber, wenn er zu Hause ist, dann nutze ih doch lieber immer mal wieder das Ohrläppchen, da meine Finger wie Käse aussehen^^ Daumen und Zeigefinger würde ich NIE NIE NIE zum Messen nehmen, da dort die meisten Nerven entlanglaufen. Am besten so, wie du es, mrk82, schon gesagt hast, die anderen 8 Finger und dann natürlich seitlich. Ich habe auch eine Srtechhilfe, mit der ich an Bauch und Unterarm mir Blut entnehmen kann. Nutze sie eigentlih nie.


    Das ging bei mir nicht anders, als ich - egal ob bei Freunden, Familie, Schule, Ausbildung etc. mein "Zuckerzeug" auspackte. Warum auch nicht?


    Mein Bauch sah einige Zeit richtig katastrophal aus - geht jetzt aber wieder. Kann nur in den Bauch spritzen, da ich für andere Spritzstellen zu schlank bin (164 cm und 50kg)


    mrk82, darf ich fragen, wie jung du bist? Wie kommt es, dass man bei dir noch nicht sicher ist, welche Art Diabetes du hast? ??? Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmunkrankheit, d.h., dass sich deine eignen Antikörper gegen deinen Körper richten und deine Bauchspeicheldrüse (Insulinzellen) angreifen und diese tötet. Deshalb musst du dir Insulin spritzen, weil diese Zellen ja nun nichts mehr herstellen, aber wenn du noch Fragen dazu hast, dann komm ruhig auf mich zu - ich tu es gerne. Denn auch, wenn ich mit mir so radikal umgehe, interessiert mich alles, was mit dieser Krankheit zu tun hat - viele sagen ja: "Mensch Mädel, du hast das Wissen und nutzt es nicht?!" %-| Naja....


    Ich würde mich sehr freuen, wenn du uns das Ergebnis mitteilen würdest :-)


    Liebe Grüße und danke für das rege Interesse, dass du für unseren Faden zeigst!

    @ :)@:)@:)