• Erhöhtes/hochnormales Kalzium trotz Vitamin D-Mangel

    Hallo, weil ich Hashimoto habe, bin ich deswegen immer einmal im Jahr im Endokrinologikum vorstellig, wo u.a. auch ein ausführliches Blutbild gemacht wird. Die SD ist etwa noch halb so groß wie normal und wird auch regelmässig geschallt. Außerdem habe ich einen gut eingestellten Diabetes Typ 2. Ich habe mir die letzten beiden Blutbilder (Dez 15 und…
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    Zitat

    Er wird eine Risiko-Abwägung vorgenommen haben - erhöhte Kalziumwerte vs. Vitamin-D-Mangel. Was ist für den Körper gefährlicher? Manchmal muss man sich eben entscheiden zwischen Pest und Cholera.

    Bitte keine unnötige Dramatisierung. Bei einer Fragestellerin, die zu Krankheitsängsten neigt, ist das erst recht nicht angebracht.


    Fakt ist: Bei der TE wurde zu keinem Zeitpunkt ein auch nur im Ansatz "gefährlicher" Calciumwert festgestellt.


    Der ermittelte Vit.-D-Mangel stellt auch keine unmittelbare Gefahr dar, könnte sich aber mittel- bis langfristig ungünstig auf die Gesundheit auswirken.


    Ein "ordentlicher" Vitamin-D-Spiegel (ca. 30 bis 35 ng/ml) lässt sich, wenn man etwas Geduld hat, oft schon mit sehr moderaten Tagesdosen zwischen ca. 1000 und 2500 IE pro Tag erreichen. Dieser Dosisbereich ist heute von allen Experten als sicher anerkannt, insbesondere in dem Sinne, daß dadurch keine Hypercalcämie verursacht wird.


    Die Packungsbeilage der Vigantoletten ist stellenweise leicht mißzuverstehen und liest sich fast so, als ob es kaum etwas gefährlicheres gäbe als Vitamin D.... Wenn ich Arzt wäre, würde ich Patienten mit Vit.-D-Mangel wahrscheinlich eher andere Präparate verschreiben - die sollen das Zeug ja auch nehmen und nicht vor lauter Angst in den Müll werfen. ]:D