• Grässlicher Blähbauch mit Metformin Hexal 500mg abends

    Ja, die Überschrift sagt alles. Ich bekomme Metformin wegen einem auffälligen HOMA-Index (2,4), Verdacht auf PCOS (das wird noch geklärt), Schwindel und Heisshunger. Mein OGTT war folgendermaßen: 0h Wert: 107mg/dl 1h Wert: 160 mg/dl 2h Wert: 129 mg/dl (kapillar) Nüchterglucose venös war bei 89, auch ein bisschen hoch. Hba1c: 5,1 % (laut Arzt viel…
  • 29 Antworten

    Guten Morgen !


    Also sorry, aber man kanns auch übertreiben.


    Ein Nüchternwert bis 110 und ein 2-Std-Wert von nicht mal 130 das ist doch super ! Und der 1-Std-Wert ist "eigentlich" auch ok.


    Metformin wegen PCOS, bitte gerne wenns hilft, aber ansonsten...


    Wegen Unterzuckerung:


    Unterzuckerungen - eher "gefühlte" als echte - können durchaus auch bei Metformin vorkommen. Nämlich dann, wenn man Hashimoto hat. Das liegt aber dann nicht so am Medikament sondern eher an der Schilddrüse


    LG Silbermondauge

    Da ich aber Beschwerden hatte, die sich mit Metformin ziemlich zügig verflüchtigt haben, sehe ich da ehrlich gesagt eine Menge Sinn in der Therapie.


    Weil es ist belastend, bei jeder kleinen Anstrengung fast umzukippen und permanent auf Suche nach Zucker durch die Gegend zu tigern.


    Wenn ich keine dementsprechenden Symptome hätte, würde ich auch nicht behandelt. Dass die Beschwerden mit Metformintherapie weg sind bedeutet für mich soviel wie: das Metformin ist eben nicht sinnlos.


    Ansonsten, ich hab sonst keine Nebenwirkungen (vertrage es im großen und ganzen wirklich gut) und meinem verkackten Zyklus scheint es auch auf die Sprünge zu helfen.


    Grundsätzlich: ich bin froh, lieber vorgestern als übermorgen behandelt zu werden. Selbst wenn die Metformintherapie "sinnlos" erscheinen mag, mir geht es damit einfach besser. Ich habe mit einer völlig abgesoffenen Schilddrüse zu lange gewartet und wurde ewig nicht vernünftig behandelt. In Folge dessen musste ich mein 1. Studium abbrechen – weil ich mir gesagt habe "aaach da ist doch nix". Damit hab ich eine Menge versaut.


    Persönlich ist es mir daher lieber vllt einmal zu früh behandelt zu werden (hier scheiden sich die Geister – 3 Ärzte, 3 Meinungen) als solange zu warten, bis alles jenseits von gut und böse ist und ich noch eine chronische Erkrankung in meine Liste aufnehmen kann.

    Zitat

    Metformin wegen PCOS, bitte gerne wenns hilft,

    Ähm?! ":/


    Es wäre sicher kein Therapieansatz, wenns nicht helfen würde.


    Ich habe grässliche Schmerzen in der Eireifungsphase weil meine Eierstöcke derart anschwellen, dass man diese Schwellung durch die Leiste bewundern kann.


    Natürlich könnte ich mir einfach wieder ein antiandrogenes KOK einschmeissen, das hab ich schonmal gemacht und seitdem darf ich Fachärzte abklappern. Die Nebenwirkungen sind einfach nicht tragbar, never. Kopfschmerzen, riesige Ekzeme mit millimetertiefen, blutigen Rissen, absoluter Libidoverlust, Erschöpfung, chron. Gastritis und und und. Das ist doch kein Leben.


    Ich kann mir natürlich auch alles rausschnippeln lassen und meine Schwester fragen ob sie als Leihmutter herhalten will ;-)


    Ne ehrlich, ich seh keine andere Möglichkeit als Metformin für mich und da es augenscheinlich was bringt ist es müßig, da rumzudiskutieren.

    Zitat

    Also sorry, aber man kanns auch übertreiben.


    Ein Nüchternwert bis 110 und ein 2-Std-Wert von nicht mal 130 das ist doch super ! Und der 1-Std-Wert ist "eigentlich" auch ok.

    Ich würde eher sagen "Vorsicht ist die Mutter der Porzellansammlung" und das Metformin schadet nicht.


    Die 10 Euro für das Metformin kann ich mir grade so noch leisten ;-)

    Achso, vergessen

    @ praxa

    vielen Dank für die Lehrstunde, das hat einiges Licht ins Dunkel gebracht. @:)

    @ silbermondauge

    Die Grenzwerte werden momentan beständig nach unten korrigiert. Letztens standen neue im Diabetes Ratgeber, wo Werte (kapillar) zwischen 89 und 110 als Frühdiabetes eingeordnet wurden.


    Ich glaube, an solche Bereich hält sich der Doc auch.

    @ nenya

    ich bin zwar seeeehr messfaul im Moment (ich müsste eigentlich mehr messen, ich weiß :=o ) aber ich glaube, man kann trotzdem was erkennen NFP


    Das Metformin hat die Schleimquali schon maßgeblich verbessert, vielleicht führt es in höherer Dosierung auch zu früheren Eisprüngen. Bevor ich damals mit der Pille angefangen habe hatte ich 25-26 Tage Zyklen, also ehMs so um 11-15 – kein Vergleich mit dem Geeier jetzt.


    Ich bin übr. seit 1,5 Jahren hormonfrei @:)

    @ dimethylglyoxim

    Hast du mich evtl mißverstanden ? Bei PCOS bin ich auch für eine Therapie mit Met - jedenfalls eher als die Pille - aber es hilft eben nicht bei jedem und manche vertragen es nicht. es ist daher immer noch eine Entscheidung jedes (jeder) einzelnen Person. Aber wenn ich lese, bei Blutzuckerwerten von 89 mg/dl MUSS man bereits Metformin nehmen, sorry, da sträuben sich mir die Haare

    Zitat

    Hast du mich evtl mißverstanden

    Glaub schon, tut mir Leid @:)

    Zitat

    Aber wenn ich lese, bei Blutzuckerwerten von 89 mg/dl MUSS man bereits Metformin nehmen, sorry, da sträuben sich mir die Haare

    Na, niemand sagt MUSS ;-)


    Die Option wurde mir angeboten – weil ich Beschwerden einer IR hatte, die dem L-T auch bei super duper Werten den Pupsefinger gezeigt haben. /(und die ich definitiv nicht einer UF zuordnen würde)


    Da ich das Metformin bis auf den Blähbauch gut vertrage und Schwindel, Heisshunger, Übelkeit und Erschöpfung bereits weg sind, nehme ich es weiter.


    Wenn ich keine dementsprechenden Probleme gehabt hätte, hätte der auch nix weiter gemacht, könnt ich wetten.


    Aber da ich Beschwerden hatte und die Werte nicht super toll waren, wurde was gemacht – ich weiß nicht was daran verkehrt sein soll.


    Viel schlimmer wäre doch "ach stellen Sie sich nicht so an, da ist alles in der Norm".


    Dass dem Doc der Nüchternwert zu hoch war ist sicherlich empfindungssache, das sieht jeder Arzt anders – ist wie mit den Schilddrüsenwerten.Der eine kriegt bei freien Werten von 70% noch eine Krise und sagt steigern, der nächste findet ein TSH von 3,2 reicht aus.


    Die Begründung warum er knurrt hab ich weitergegeben, den 2h Wert würde er auch gerne bei 110 oder so sehen. Liegt vllt dran dass er Internist und Sportmediziner ist, weiß ich nicht ;-D


    Mit der Glucose ist es so: ich hatte mit (venös) 56mg/dl überhaupt keine Unterzuckerungssymptome, sondern mich pudelwohl gefühlt, mit 89mg/dl habe ich bereits ordentlich Beschwerden.


    Verstehst du was ich meine? Ich bin zwar sicher in irgendeinem verfickten Normbereich drin, aber es geht mir nicht wie Normbereich. Also werde ich behandelt – und da bin ich verdammt froh drüber.


    Wenn jemand 90 Nüchtern hat und es geht ihm gut ist doch alles in Butter – es soll ja auch Leute mit 130 ohne Beschwerden geben aber ich gehöre offensichtlich nicht dazu.

    Zitat

    Die Grenzwerte werden momentan beständig nach unten korrigiert. Letztens standen neue im Diabetes Ratgeber, wo Werte (kapillar) zwischen 89 und 110 als Frühdiabetes eingeordnet wurden.

    Anhand dieser Werte müssten mindestens 50% der Deutschen Bevölkerung, wegen Diabetes behandelt werden. Wenn man sich mal anschaut, wer solche Werte vorschlägt und wer die Studien diesbezüglich, in Auftrag gibt und finanziert, dann bekommt schon gewisse Zweifel. Die Pharmaindustrie kann ein Segen sein, aber letztendlich sind es Konzerne, denen es um Profit geht und was ist da besser geeignet, als Gesunde "krank" zu machen.

    Zitat

    Mit der Glucose ist es so: ich hatte mit (venös) 56mg/dl überhaupt keine Unterzuckerungssymptome, sondern mich pudelwohl gefühlt, mit 89mg/dl habe ich bereits ordentlich Beschwerden.

    Da läuft doch einiges schief bei dir, dass ergibt doch keinen Sinn. Umgekehrt würde ein Schuh daraus werden. Ich glaube dir schon das es so ist, aber mir fällt kein vernünftiger Grund ein, warum man bei 89 mg/dl mit Schwindel und Heißhunger reagieren sollte und 56 mg/dl total ignoriert.

    Zitat

    es soll ja auch Leute mit 130 ohne Beschwerden geben aber ich gehöre offensichtlich nicht dazu.

    Kein "normaler" Mensch hat bei 130 mg/dl Beschwerden. Beschwerden treten erst um die 180 mg/dl und höher auf, dann wenn der Zucker über die Nieren ausgeschieden wird.


    ...oder halt bei niedrigen Werten um die 50 mg/dl.


    Ich vermute dein Problem, ist primär deine Schilddrüse. Bei welchem Arzt bist du eigentlich deswegen in Behandlung. Bei einem Internisten oder bei einem Endokrinologen?


    Übrigens, Selen kann eventuell dazu führen, dass man einem Diabetes Typ 2 entwickelt:


    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17620655


    Zugeben, die Ergebnisse sind etwas fraglich, aber ganz auszuschließen ist es nicht.

    Zitat

    Viel schlimmer wäre doch "ach stellen Sie sich nicht so an, da ist alles in der Norm".

    Damit hast du sicherlich nicht unrecht, aber es wäre auch schlimm, wenn in die falsche Richtung behandelt wird.


    Metformin kann deine Symptome verschleiern oder verbessern, aber es kann trotzdem der falsche Ansatz sein und der wahre Verursacher bleibt unbehandelt.

    Zitat

    Anhand dieser Werte müssten mindestens 50% der Deutschen Bevölkerung, wegen Diabetes behandelt werden. Wenn man sich mal anschaut, wer solche Werte vorschlägt und wer die Studien diesbezüglich, in Auftrag gibt und finanziert, dann bekommt schon gewisse Zweifel. Die Pharmaindustrie kann ein Segen sein, aber letztendlich sind es Konzerne, denen es um Profit geht und was ist da besser geeignet, als Gesunde "krank" zu machen.

    Ich hab da jetzt nicht weiter nachgeschaut ehrlich gesagt ":/


    Wie das mit den Pharmakonzernen läuft, ist mir durchaus klar. Ich hab fast 4 Semester Pharmazie studiert ]:D

    Zitat

    Da läuft doch einiges schief bei dir, dass ergibt doch keinen Sinn. Umgekehrt würde ein Schuh daraus werden. Ich glaube dir schon das es so ist, aber mir fällt kein vernünftiger Grund ein, warum man bei 89 mg/dl mit Schwindel und Heißhunger reagieren sollte und 56 mg/dl total ignoriert.

    Vielleicht bin ich nicht wie ihr ]:D


    Und jetzt ohne Quatsch: ich denke, jeder hat ungefähre Wertebereiche, in denen es ihm gut geht. Dass die nicht unbedingt mit der Norm übereinstimmen müssen, ist die andere Seite. Schon mal was vom individuellen Wohlfühlbereich von SD-Werten gehört?


    Vielleicht sollte man nicht immer versuchen, jeden in Normbereiche zu pressen ":/


    Ehrlich, ich hab auch keinen Plan warum das so ist – das ist aber meine eigene Beobachtung. Ich hatte aber, so als kleiner Schwank zwischendurch, jahrelang sehr niedrigen Blutdruck (so um die 80-50 rum) und keinerlei Probleme. Im Krankenhaus hatte ich wohl noch niedrigeren und durfte erstmal 4 Tage am Blutdruckmessgerät verbringen. Sozusagen "ignoriert".


    Direkt aufeinander beziehen möchte ich das zwar nicht, aber anbringen. U.u. laufe ich eher auf Sparflamme :-/

    Zitat

    Kein "normaler" Mensch hat bei 130 mg/dl Beschwerden. Beschwerden treten erst um die 180 mg/dl und höher auf, dann wenn der Zucker über die Nieren ausgeschieden wird.

    Ich rede jetzt nicht von dem Superpipi-Symptom, sondern von Kopfschmerzen, latenter Übelkeit, Schwindel. Aber ich doofes Kind habe ja auch mehr an die IR-Kandidaten gedacht.

    Zitat

    ...oder halt bei niedrigen Werten um die 50 mg/dl.

    Was ist da? Man soll Probleme haben, hat man aber nicht. Und nun?

    Zitat

    Ich vermute dein Problem, ist primär deine Schilddrüse.

    ;-D


    Mit welcher Begründung? Meine Dosis ist auf 5µg unter Herzbubbern und Schweissausbrüchen (ja, 5µg können eine ganze Menge ausmachen) und sämtliche SD-Probleme (die ich mittlerweile glaube ich kenne) sind w wie weg und g wie ganz weg.

    Zitat

    Bei einem Internisten oder bei einem Endokrinologen?

    Ich war bei einem Internisten, das WAR wegen Umzug :-(


    Ich genieße Berufsbezeichnungen mittlerweile mit Vorsicht. Nuklearmediziner die mich nach dem TSH einstellen wollten etc. haben ihre Spuren hinterlassen. Endo gibts hier nicht. Aber im Herbst ziehe ich wieder in eine Stadt mit Uniklinik und besuche da mal die Endo-Ambulanz.


    Zum PCOS abklopfen darf ich auch noch, irgendwann in diesem Leben kommts vielleicht sogar mal zu einem Hormonstatus %-|

    Zitat

    Übrigens, Selen kann eventuell dazu führen, dass man einem Diabetes Typ 2 entwickelt:

    Also kann man sich zwischen Pest und Cholera entscheiden, super :)^


    Ohne Selen habe ich zu oft Schübe, die sind nicht fein. :|N

    Zitat

    Metformin kann deine Symptome verschleiern oder verbessern, aber es kann trotzdem der falsche Ansatz sein und der wahre Verursacher bleibt unbehandelt.

    Wen hättest du denn als wahren Verursacher in Verdacht? :-)




    Ich persönlich sehe übr. einen HOMA von 2,4 nicht als so super toll an, dass man da unmöglich Probleme mit haben kann. Zumal der im Februar war. Wie der jetzt ist weiß ich nicht, wurde gestern auch nicht mit genommen.

    Zitat

    Ich hab fast 4 Semester Pharmazie studiert ]:D

    Dann muss ich ja nicht näher darauf eingehen. ;-)

    Zitat

    Also kann man sich zwischen Pest und Cholera entscheiden, super :)^


    Ohne Selen habe ich zu oft Schübe, die sind nicht fein. :|N

    Es ist ja nicht 100% bewiesen.


    Es bringt ja auch alles nichts, wenn man auf ein Medikament angewiesen ist und es gibt keine vernünftige Alternative, ist man halt gezwungen, die (möglichen) Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen oder man lebt mit den Symptomen der Krankheit.


    Wie du halt sagst: Pest oder Cholera.

    Zitat

    Vielleicht sollte man nicht immer versuchen, jeden in Normbereiche zu pressen

    Ich bin sicherlich der letzte der dies macht, aber auch für dich gelten die Gesetze der Natur.


    Daran hält sich dein Körper aber nicht, da es keinen Grund gibt, zumindest keiner der mir einfällt, warum du einen niedrigen Blutzucker tolerierst und bei einem normalen Beschwerden bekommst.

    Zitat

    Was ist da? Man soll Probleme haben, hat man aber nicht. Und nun?

    Bei Werten um die 50-60, spricht man zwar noch nicht von einer akuten Hypoglykämie, aber der Körper reagiert bei diesen Werten schon, meist in Form von Heißhunger. Bei diesen Werten ist der Zuckerspiegel im Blut zwar noch im Normalbereich, aber in der Zelle meist schon zu niedrig.


    Ja und nun.


    Das ist erst mal nicht schlimm, da man es selbst bemerkt und auch der Körper darauf reagiert (Leber stößt "Zucker" aus). Schlimm wird es dann, wenn man keine Symptome spürt, aus welchen Gründen auch immer und die Gegenreaktion des Körpers zu spät oder gar nicht einsetzt. Dann kann es passieren das man eine gefährliche Hypoglykämie bekommt.

    Zitat

    Wen hättest du denn als wahren Verursacher in Verdacht? :-)

    Wie schon gesagt, ich halte es schon für möglich, dass deine Schilddrüse ihren Teil dazu beiträgt. Schilddrüsenerkrankungen sind immer problematisch, da sie weitreichendere Folgen haben können als man denkt, bzw. der Arzt denkt. Deshalb auch mein Rat, mal einen Endokrinologen aufzusuchen.


    Wenn er nichts findet, ist es ja OK. Du bist noch jung und es wäre ärgerlich, wenn du später noch mehr Probleme bekommen solltest, nur weil etwas übersehen wurde und du jahrelang falsch oder unzureichend behandelt wurdest.

    Zitat

    Ich genieße Berufsbezeichnungen mittlerweile mit Vorsicht. Nuklearmediziner die mich nach dem TSH einstellen.....

    Nuklearmediziner sind ja auch nicht wirklich dafür geeignet, sie sind nur Diagnostiker und sollten nicht therapieren, dafür gibt es ja die Spezialisten.

    Zitat

    Dann muss ich ja nicht näher darauf eingehen.

    Neee, sonst reg ich mich nur auf ;-D

    Zitat

    Ich bin sicherlich der letzte der dies macht, aber auch für dich gelten die Gesetze der Natur.


    Daran hält sich dein Körper aber nicht, da es keinen Grund gibt, zumindest keiner der mir einfällt, warum du einen niedrigen Blutzucker tolerierst und bei einem normalen Beschwerden bekommst.

    Ja, leider gelten die auch für mich ":/


    Ich habe mir da keine Gedanken drüber gemacht, sondern das einfach akzeptiert. Aber ich war in der Zeit auch zu beschäftigt um mich ausführlicher damit auseinanderzusetzen.

    Zitat

    Bei Werten um die 50-60, spricht man zwar noch nicht von einer akuten Hypoglykämie, aber der Körper reagiert bei diesen Werten schon, meist in Form von Heißhunger. Bei diesen Werten ist der Zuckerspiegel im Blut zwar noch im Normalbereich, aber in der Zelle meist schon zu niedrig.

    Jep.

    Zitat

    Das ist erst mal nicht schlimm, da man es selbst bemerkt und auch der Körper darauf reagiert (Leber stößt "Zucker" aus). Schlimm wird es dann, wenn man keine Symptome spürt, aus welchen Gründen auch immer und die Gegenreaktion des Körpers zu spät oder gar nicht einsetzt. Dann kann es passieren das man eine gefährliche Hypoglykämie bekommt.

    ":/


    Ich habe durch die Unterfunktion (lange unbehandelt bzw. schlecht eingestellt) 15kg zugenommen (von 57 auf 72 %-| ). Momentan bin ich auf 68 oder so. In der Zeit habe ich auch sehr wenig gegessen und dementsprechend auch kein Hungergefühl gehabt. Mein Stoffwechsel war ja eh auf Winterschlaf.


    Mittlerweile esse ich aber wieder halbwegs vernünftig, regelmäßig auch. Das wichtigste ist aber, dass ich wieder ein Hungergefühl habe, irgendwie war mir das verlustig gegangen.


    Kann das zusammenhängen?

    Zitat

    Wie schon gesagt, ich halte es schon für möglich, dass deine Schilddrüse ihren Teil dazu beiträgt. Schilddrüsenerkrankungen sind immer problematisch, da sie weitreichendere Folgen haben können als man denkt, bzw. der Arzt denkt. Deshalb auch mein Rat, mal einen Endokrinologen aufzusuchen.

    Hoffentlich finde ich jemand, der kein Stümper ist. Das ist immer meine größte Sorge.


    Was mir noch aufgefallen ist- ich habe letzte Woche mal 3 Tage und dann wieder 2 diese Woche mit dem Metformin geschlumpert und schwups werd ich wieder zum Zuckerzombie.

    Zitat

    Wenn er nichts findet, ist es ja OK. Du bist noch jung und es wäre ärgerlich, wenn du später noch mehr Probleme bekommen solltest, nur weil etwas übersehen wurde und du jahrelang falsch oder unzureichend behandelt wurdest.

    Der Verdacht mit der SD liegt bei näherem Nachdenken auch nahe, denn erste Symptome einer Unterfunktion hatte ich schon vor 2,3 Jahren. Richtig schlimm wurde es 2009. Ab August bekam ich Thyroxin, die Einstellung hab ich immer noch nicht im Griff und bezweifel langsam, dass das wieder was wird. Der Internist mit dem Metformin war eben der erste von allen, die ich abgeklappert habe der mich nicht mit L-T 50µg abgespeist hat. Die anderen hat es glaube nicht weiter interessiert, von wegen "ach so ein bisschen Schilddrüse".


    Die Hausärztin, die mir jetzt das Messgerät verknackt hat, hatte im Februar 2010 zu mir gemeint (als ich wegen dem Schwindel, Heisshunger...) bei ihr war, ich soll einfach mehr Zucker essen – ohne sich weiter anzuschauen, wo vllt mein BZ rumfliegt etc.


    Das nervt einfach, wenn man immer abgespeist wird und sich keiner richtig Mühe zu geben scheint, deshalb habe ich auch dankbar nach dem Strohhalm gegriffen, auf dem Metformin steht. :-/


    Am Dienstag bekomme ich jedenfalls aktuelle Werte (BZ, HbA1c, TSH, fT3 und fT4). Mittwoch habe ich einen Erforschungstermin, wie gut sich die Dame mit PCOS und Zyklusstörungen auskennt. Wenn sie mich nicht zum Hormonstatus lädt gehe ich vor lauter Frust eh schnurstracks in die Endokrinologie.

    Zitat

    Nuklearmediziner sind ja auch nicht wirklich dafür geeignet, sie sind nur Diagnostiker und sollten nicht therapieren, dafür gibt es ja die Spezialisten

    Ich wohn in der Provinz :-X

    Zitat

    Kann das zusammenhängen?

    Mit was zusammenhängen?


    Mit deinen Reaktionen auf deine Zuckerwerte?


    Möglich, fehlende oder zu viele Hormone können den Körper schon ganz schön durcheinander bringen. Um da eine genaue Diagnose zu stellen, musst du halt wirklich mal richtig untersucht werden. Es kann ja auch nicht sein, dass du schon solange mit deiner SD rummachst und immer noch keine vernünftige Einstellung gefunden wurde.

    Zitat

    Die Hausärztin, die mir jetzt das Messgerät verknackt hat, hatte im Februar 2010 zu mir gemeint (als ich wegen dem Schwindel, Heisshunger...) bei ihr war, ich soll einfach mehr Zucker essen – ohne sich weiter anzuschauen, wo vllt mein BZ rumfliegt etc.

    ???


    Sprecht ihr beiden auch die selbe Sprache?


    Wenn du ihr es genau so gesagt hast, wie du es hier geschrieben hast, dann verstehe ich es nicht.


    Deine Probleme treten auf, wenn dein Zucker höher, bzw. in einem normalen Bereich ist und nicht wenn er zu niedrig ist.


    Warum sie dann der Meinung ist, dass du mehr Zucker essen sollst, wird ihr Geheimnis bleiben.


    Andererseits, wäre dies mal ein interessanter Ansatz. Esse doch mal 4-5 Täfelchen Traubenzucker und schau mal, ob dann die Symptome eintreten. Den Zucker kannst du, bei der Gelegenheit, dann auch mal nach 30-45 Minuten messen.


    Wenn die Symptome ausbleiben sollten, dann hat es wohl nichts mit deinem Zuckerspiegel zu tun

    Zitat

    Es kann ja auch nicht sein, dass du schon solange mit deiner SD rummachst und immer noch keine vernünftige Einstellung gefunden wurde.

    Ich habe, so wie es im Moment aussieht, eine antikörpernegative Hashimoto-Thyreoiditis. Ich habe so ca. alle 6 Wochen einen Schub oder ich rutsche, ohne es vorher zu merken, wieder in eine Unterfunktion.


    Meine Werte sind schon gut, aber immer nur ein paar Wochen. Dann geht wohl wieder mal ein Stück Drüsengewebe hops und das wars dann erstmal wieder.


    vernünftig ist so einiges, jedenfalls laut den Normwerten. Da ich aber nach meinem eigenen Befinden gehe (und versuche, mich in den Grenzwerten zu bewegen) läuft das ein wenig anders.


    Bei einer nicht auf einer Entzündung beruhenden SD-Unterfunktion wäre so ein Gewckel sicherlich merkwürdig, bei M. Hashimoto aber ein gewohntes Bild. :-/

    Zitat

    Warum sie dann der Meinung ist, dass du mehr Zucker essen sollst, wird ihr Geheimnis bleiben.

    Wahrscheinlich ist sie von einem fetten Unterzucker ausgegangen und das Budget hat eine fixe Blutabnahme nicht mehr hergegeben ]:D

    Zitat

    Andererseits, wäre dies mal ein interessanter Ansatz. Esse doch mal 4-5 Täfelchen Traubenzucker und schau mal, ob dann die Symptome eintreten. Den Zucker kannst du, bei der Gelegenheit, dann auch mal nach 30-45 Minuten messen.

    Vermutlich wird mir kotzübel ;-D


    Also ich messe vorher, hau mir das Zeug rein und mess ne halbe Stunden später noch mal?!

    Muß mich auch mal melden. Hatte auch zu Anfang mit Metformin angefangen. Für mich ein Teufelszeug.Hatte so massive Bauchschmerzen und Durchfälle das der Arzt sagte, sofort absetzen. Es ging mir sau dreckig. Da Oma, Mutter und die Tochter meiner Schwester auch Diabetes haben, weiß ich das er bei mir nicht aufzuhalten war. Bin ganz freiwillig auf Insulin-Spritzen umgestiegen.Mein HbA1c Test war erst 6,1 und inzwischen 5,8 .Mein Arzt ist toll zufrieden. Mein Nüchternwert ist immer zwischen 110-130. Mir gehts super gut und ich fühle mich prima, egal wie der Zuckerwert ist. Nur bei Unterzucker, ab 60 und drunter fühl ich das gleich.Dann gehts mir mies.

    Zitat

    Ich würde eher sagen "Vorsicht ist die Mutter der Porzellansammlung" und das Metformin schadet nicht.

    So würde ich das nicht sehen :-/ .


    Ich drehe mal ein Sprichwort um: Kein Nutzen ohne Schaden !


    Die Biguanide können sehr wohl Organe (Leber/Niere) belasten/schädigen überhaupt bei Langzeiteinnahme.

    Das Metformin kann u.U. mehr als nur Verdauungsbeschwerden auslösen.


    Gerade deswegen finde ich, dass man diese Medikamente nur bei absoluter Notwendigkeit einnehmen sollte.