• Hemmtherapie bei AGS

    Hallo zusammen! Ich hoffe, dass es hier Leute gibt, die sich mit der Hemmtherapie bei AGS auskennen, und mir möglichst schnell antworten können. Bei mir wurde das "Late-Onset-AGS" (nicht die klassische Form) festgestellt, so dass mir mein Endo "Hydrocortison 10 mg" verschrieben hat. Ich habe es früher schon mal mit "Dexamethason" probiert, musste es…
  • 45 Antworten
    Zitat

    Hängt davon ab, ob Kinderwunsch besteht oder vielleicht nur die verstärkte Behaarung ein Problem ist.

    Beides. Aber dann kann man wohl nichts mehr machen.


    Danke, dass wir das hier so in aller Öffentlichkeit besprochen haben.


    VG

    Zitat

    Danke, dass wir das hier so in aller Öffentlichkeit besprochen haben.

    ???


    Wenn dies so für dich nicht passt, hättest du mir auch PN schreiben können, kein Problem.


    Wenn Kinderwunsch, wäre eventuell ein weiterer Versuch mit nochlangsameren Einschleichen des Hydrokortisons denkbar, ein Wechsel auf ein anderes Kortison oder eben eine anti-androgene Pille, um nach Absetzen den nicht seltenen Spontaneisprung auszunutzen.


    Eine Insulinresistenz sollte ausgeschlossen werden.

    Das heißt, dass ich nochmal zum Endo gehen müsste, um eine Insulinresistenz auszuschließen?


    Ja, und das mit der Vierteltablette Hydrocortison (2,5 mg) war auch von Anfang an meine Idee, aber mir wurde davon abgeraten. Mit dem Thyroxin musste ich auch so anfangen, weil ich damit auch erst größte Probleme hatte.

    Was gibt es denn noch für Kortison? Entweder das, oder eine anti-androgene Pille, wobei Östrogene ja so in Verruf geraten sind, wegen der erhöhten Krebsgefahr.


    Übrigens hat das Hydrocortison auch einen heftigen Hashi-Schub bei mir ausgelöst, wie auch vor einem Jahr das Pantoprazol, kurz bevor das Hashi bei mir diagnostiziert wurde. ":/ Ich verstehe nur die Zusammenhänge nicht ??? Es ist aber offensichtlich, dass ich jedes Mal, wenn ich bestimmte Medikamente nehme, eine heftige Schilddrüsenentzündung kriege!

    Es gibt enge Verzahnungen der verschiedenen Hormonachsen, so auch der Nebennierenrindenhormone mit denen der Schilddrüse. Hydrocortison kann daher den Bedarf an Schilddrüsenhormonen ändern. Vielleicht hast du da auch etwas schnell aufgegeben?


    Am besten diskutierst du dies mit deinem Endokrinologen, ob unter den Randbedingungen doch ein langsameres Eindosieren des Hydrocortisons denkbar wäre.


    Dexamethason hattest du getestet und auch nicht vertragen.

    Zitat

    wobei Östrogene ja so in Verruf geraten sind, wegen der erhöhten Krebsgefahr.

    Eher bei der Hormonersatztherapie in/nach den Wechseljahren.

    Zitat

    Am besten diskutierst du dies mit deinem Endokrinologen, ob unter den Randbedingungen doch ein langsameres Eindosieren des Hydrocortisons denkbar wäre.

    Ich werde mit dem erstmal nichts mehr diskutieren, weil ich keine Lust habe, deswegen nochmal hin zu gehen. Er sagt auch nie was! Wenn man eine Frage stellt, kriegt man grundsätzlich keine Antwort, oder er gibt falsche Auskünfte. Außerdem würde ich dort so kurzfristig keinen Termin bekommen.


    Wenn schon – dann kann ich ja selber mit der niedrigeren Dosis anfangen.

    Zitat

    Ich werde mit dem erstmal nichts mehr diskutieren, weil ich keine Lust habe, deswegen nochmal hin zu gehen. Er sagt auch nie was! Wenn man eine Frage stellt, kriegt man grundsätzlich keine Antwort, oder er gibt falsche Auskünfte.

    ?


    Oben schreibst du, er hätte von Einschleichen mit 2,5 mg Hydrocortison abgeraten...was denn nun?


    Grundsätzlich sollten solche Medikationen aber schon ärztlich irgendwie begleitet werden, du brauchst ja auch Blutwertkontrollen, u.a. der Schilddrüsenhormone.

    Zitat

    Oben schreibst du, er hätte von Einschleichen mit 2,5 mg Hydrocortison abgeraten...was denn nun?

    Nicht er. Hier im Faden hat mir irgendjemand davon abgeraten. Aber als der Endo mir das Rezept ausgestellt hat, war seine Antwort auf meinen Einwand, dass ich damals schon das Dexamethason nicht vertragen hätte, dass Patienten diese Medikamente "grundsätzlich gut vertragen würden"! :-) Na dann...


    Und er meinte auch, dass 5 mg schon eine Kinderdosis wären. Deshalb brauche ich dann ja nicht noch zu fragen, ob ich auch mit 2,5 mg anfangen kann. Er würde mir "den Vogel zeigen".

    Zitat

    Grundsätzlich sollten solche Medikationen aber schon ärztlich irgendwie begleitet werden, du brauchst ja auch Blutwertkontrollen, u.a. der Schilddrüsenhormone.

    Ich kriege ja sowieso kein neues Rezept, wenn ich nicht zur Kontrolle gehe. Aber jetzt will ich wegen dieser Dosisreduzierung nicht extra hingehen. Was soll er dazu sagen? Entweder er würde mir zustimmen – dann könnte ich mir den Weg sowieso sparen. Oder er würde mir abraten, aber dann würde ich trotzdem nicht mit der jetzigen Dosis weitermachen. ]:D


    Und wenn er meine Fragen sowieso nicht beantwortet, dann kann von ärztlicher Begleitung auch keine Rede sein!


    Und wie gesagt – ich will auch erstmal abwarten, ob mir überhaupt die Kosten zurückerstattet werden, (Diskussion im anderen Faden) bevor ich mit irgendeiner Behandlung fortfahre. Wenn nicht, würde ich auch das Thyroxin langsam absetzen, und dann hätte sich das ganze Thema sowieso für mich erledigt. Die gesundheitlichen Konsequenzen sind mir bewusst, aber das wäre ja dann meine Entscheidung!

    P.s.: Der Endo ist ein gründlicher Diagnostiker, aber in Bezug auf die Therapien.... und im Umgang mit den Patienten... naja.

    Zitat

    Oben schreibst du, er hätte von Einschleichen mit 2,5 mg Hydrocortison abgeraten...was denn nun?

    Zitat

    Nicht er. Hier im Faden hat mir irgendjemand davon abgeraten.

    Nein, hier im Faden nicht.

    Zitat

    Aber als der Endo mir das Rezept ausgestellt hat, war seine Antwort auf meinen Einwand, dass ich damals schon das Dexamethason nicht vertragen hätte, dass Patienten diese Medikamente "grundsätzlich gut vertragen würden"!

    Dies ist in der Regel auch so. Wenn du dem Endo aber deine Probleme nicht mitteilst, kann er keine Alternativen anbieten.

    Zitat

    Und wenn er meine Fragen sowieso nicht beantwortet, dann kann von ärztlicher Begleitung auch keine Rede sein!

    Dann bleibt der Arztwechsel oder ggf. das Besprechen des Befundes mit dem Hausarzt.

    Zitat

    ich will auch erstmal abwarten, ob mir überhaupt die Kosten zurückerstattet werden, (Diskussion im anderen Faden) bevor ich mit irgendeiner Behandlung fortfahre.

    Sowohl Thyroxin als auch Hydrocortison bekommst du bei ärztlicher Verordnung auf Kassenkosten, ich kann dir da also nicht wirklich folgen.

    Zitat

    Sowohl Thyroxin als auch Hydrocortison bekommst du bei ärztlicher Verordnung auf Kassenkosten, ich kann dir da also nicht wirklich folgen.

    Es geht um die Zuzahlungen... Die Diskussion ist unter Gesundheitswegen bei "chronisch krank" :-)

    Zitat

    Es geht um die Zuzahlungen... Die Diskussion ist unter Gesundheitswegen bei "chronisch krank"

    Ah, danke. @:)

    @ Birkenblatt

    Letzlich musst du natürlich wissen, wieviel dir dein Wohlbefinden wert ist.


    Eine unbehandelte Hashimoto-Thyreoiditis macht uU deutlich Beschwerden.

    Zitat

    Nein, hier im Faden nicht.

    Dann war es per PN

    Zitat

    Wenn du dem Endo aber deine Probleme nicht mitteilst, kann er keine Alternativen anbieten.

    Ich habe ihm doch gesagt, dass ich damals schon das Dexamethason nicht vertragen habe, und dass mir davon schwindelig geworden ist. Er ist wie immer gar nicht darauf eingegangen, es kam nur die Antwort, dass es normalerweise gut verträglich ist. So nach dem Motto – ich bin nicht normal, wenn ich es nicht vertrage.

    Zitat

    Dann bleibt der Arztwechsel oder ggf. das Besprechen des Befundes mit dem Hausarzt.

    Es gibt hier nur einen Endokrinologen in der Gegend, und ich müsste mir erst einen wirklich guten Hausarzt suchen, den man hier nicht so leicht findet. Es gibt viele durchschnittliche Allgemeinmediziner, aber einen, der sich wirklich gut mit meiner Problematik auskennt, habe ich hier noch nicht gefunden.

    Zitat

    Letzlich musst du natürlich wissen, wieviel dir dein Wohlbefinden wert ist. Eine unbehandelte Hashimoto-Thyreoiditis macht uU deutlich Beschwerden.

    Ich werde ja wohl noch selber entscheiden dürfen, was ich meinem Körper zufüge, und was nicht. Ich bin nicht entmündigt, und lasse mich nicht bevormunden!

    Und in diesem Jahr gehe ich sowieso nicht mehr zum Arzt! Muss mich erstmal von den ganzen Arztbesuchen der letzten Wochen erholen.


    VG

    Zitat

    Letzlich musst du natürlich wissen, wieviel dir dein Wohlbefinden wert ist. Eine unbehandelte Hashimoto-Thyreoiditis macht uU deutlich Beschwerden.

    Zitat

    Ich werde ja wohl noch selber entscheiden dürfen, was ich meinem Körper zufüge, und was nicht. Ich bin nicht entmündigt, und lasse mich nicht bevormunden!

    Nichts anderes habe ich geschrieben.


    Auch meine Geduld hat Grenzen, dein recht aggressiver Ton passt mir nicht. Ich habe lediglich versucht, dir bei deinem Problem zu helfen.


    Dies war nun wirklich mein letzter Beitrag in diesem Faden.