• Ist eine Zyste eine Zyste und ein Knoten ein Knoten?

    Guten Tag liebes Forum! Ich habe eine Frage: in meiner Schilddrüse wurde nach Sonographie und Szintigraphie eine Zyste gefunden, die ca. 8mm groß ist. Laut Arzt kein Grund zur Sorgen, sondern neuer Termin im Mai. Ist eine Zyste eine Zyste und kein Knoten? Wie sicher ist das? Manche sagen, 8mm ist zu klein, um sicher zu gehen, was es ist. Hat jemand von…
  • 67 Antworten

    hallo zwack...


    also: die sd war 37ml und sollte max 25ml sein


    es wurde eine szintigraphie gemacht... hier war - ausser der zyste (die aber nun auf grund der sd-verkleinerung auch kaum noch sichtbar ist) - nichts gefunden...


    also kein hashi, kein morbus...


    nachdem mein tsh früher immer bei eher 3-4 lag (damals noch referenzbereich), kann man ja eher nicht von morbus basedow (eher ÜF) sprechen?


    auch die jetzigen werte schließen das aus (es wurden ja auch TRAK und dergleichen gemessen... siehe oben)...


    niedriger ft4-wert? ist ein wert, der im referenzbereich liegt, tatsächlich zu niedrig? und: du cshreibst, dass die werte im oberen drittel des referenzbereiches liegen sollten. also wäre dies ein ft3 wert von ca. 3,5 und ein ft4 wert von ca. 1,50?


    erreiche ich das mit einer dosissteigerung der tabs? wie gesagt nehme ich derzeit die 75er... mit den 100ern ging es mir - subjektiv - am besten. kann aber sein, dass ich mich irre...


    liebe grüße :)

    @ buddleia...

    naja... ich versuche nun meinen weg zu gehen, so wenig wie möglich zu ärzten zu gehen, mache alle 2-3 monate ein blutbild und die nächste untersuchung hab ich planmässig im feb 2010.


    je mehr man zu den ärzten läuft, desto kranker fühlt man sich.


    und ja, die werte in klammern sind die werte, die ich heute gekriegt habe... also ft3 und ft4 steigern... auch wenn der tsh wieder gegen null geht ... ^^

    Vielleicht war 100 wirklich etwas zuviel. Leider fehlen dir die Werte, sonst könnte man da mal draufschauen.


    Wie schon geschrieben, wäre z. B. eine 50er und eine halbe 75er einen Versuch wert. Gibt auch Hersteller, die Tabletten mit 88 µg anbieten (z. B. Euthyrox). Aber bei einem Präparatswechsel ist das immer so eine Sache und mit Vorsicht zu genießen. Das Thyroxin ist gleich, aber die Hilfsstoffe sind immer anders. Das heißt, dass z. B. die Aufnahme im Körper bei Hexal schneller und größer sein kann als bei Ratiopharm. Oder umgedreht.


    Selbst die Apotheker weisen inzwischen darauf hin - meiner Mutter wurde in 2 verschiedenen Apotheken gesagt, sie soll schauen, bei SD-Hormonen bei einem Hersteller zu bleiben. Bei einer Kopfschmerztablette ist es noch egal, ob ich Paracetamol von Hexal oder Stada nehme, beim SD-Hormon nicht mehr. Der Arzt kann dafür sorgen, indem er "aut idem" ankreuzt auf dem Rezept. Meiner macht das - muss ihn zwar auch immer daran erinnern, aber er macht es problemlos.

    hi tomi... also die euthyrox nehm ich sowieso schon die ganze zeit. da wäre es cool, auf 87,5 umzusteigen... jedenfalls merke ich schon die ganze zeit, wo ich hier schreibe, dass ich müde bin, abgespannt, nervös, dauert irgendetwas angreife, etc... - also vielleicht sollte ich wirklich steigern. ich kann mich zwar nicht erinnern, wie das gefühl mit den 100 genau war, aber ich weiß noch, dass ich sagte, dass es mir "erstmals seit jahren" wirklich gut geht. denn davor war die sd-sache ja noch kein thema... war ja vor 10 monaten zum ersten mal beim arzt deswegen und auch nur zufällig, weil der hals etwas eng wurde...


    danke jedenfalls und liebe grüße :)

    @ Zwack:

    Darf ich ganz kurz kommentieren?


    Es gab einen Faden in der Vergangenheit, ich "kenne" daher prenzl30bln schon.


    Diagnose war damals eine 30 ml große Struma mit (Winzig-)zyste, Echomuster wohl normal, Antikörper negativ (s.o.).


    [Die Fäden wurden zwischenzeitlich zusammen gelegt]


    Da prenzl aber schon 30 Jahre alt ist, wäre eine reine Jodidtherapie auch einer Jodmangelstruma nicht die Therapie der Wahl, da mit zunehmendem Alter die Anzahl autonomer Bezirke/Zellen in der SD steigt.


    Eine dann nötige höher dosierte Jodgabe bringt daher möglicherweise Probleme.


    Üblich ist entweder die Kombinationstherapie Jodid/T4 oder eben die Monotherapie mit T4 unter Anstreben des erwähnten TSH-Bereiches.


    Schlaumeiernde Grüße, bitte nicht übelnehmen, ;-)

    Hab nun herausgefunden, dass damals das Echo normal war, bei der Zyste echtoarm.. Da glaubte man noch - laut Sono - an ein Knötchen, deshalb wurde eine Szinti gemacht.


    Scheinbar funktioniert die SD aber normal und man wollte mit den Euthyrox lediglich die Schilddrüse entlasten und dadurch kleiner machen - was ja auch gelungen ist.


    Zudem war das Knötchen 7mm und ist nun kaum noch wahrnehmbar.. Der Arzt meinte: nur weil er weiß, wo das Knötchen war, kann er es jetzt noch finden. Ohne dieses Wissen wäre die Zyste jetzt nicht findbar.


    Es kann also sein, dass bei mir kein Hashi, kein M.B. etc... vorliegt, sondern lediglich die SD zu groß war, eine Zyste hatte und diese nun kleiner geworden ist.


    Fertig


    Dennoch glaube ich, dass ich mich nicht gut fühle. Beispielsweise hab ich letzte Nacht 12 Stunden geschlafen. Normalerweise schlafe ich 6-8 Stunden, in hyperaktiven Phasen hatte ich sogar 4 Tage durchgemacht (Urlaub). Fühle mich nervös, aggresssiv/gereizt, schlecht gelaunt, ein wenig depressiv, und beim auge habe ich manchmal ein zittern und einen verschleierten blick. ebenso manchmal starke lichtempfindlichkeit. m.b. schließe ich aber aus, weil ich ja aus einer unterfunktion komme und der tsh ja nur durch die tabs supprimiert war.


    auch von hashi wurde nie gesprochen. in allen befunden steht nur "struma diffusa et nodosa (cystisches knötchen)"


    trotz 3x sono, trotz szinti, trotz 5-6 bluttest...


    ich werd jetzt schauen, dass ich die dosis wieder gegen 100 erhöhe (also auf 87,5) und hoffe, dass es mir dann wieder besser geht.


    oder? :)

    Hast du den Sonobefund denn vorliegen und kannst den Wortlaut abtippen?


    Nach wie vor macht der Verlauf aber eine Hashimoto nicht unbedingt wahrscheinlich, auch eine Jodmangelstruma kann eine (latente) Unterfunktion hervorrufen.


    Dass eine Zyste echoarm ist, ist normal, Flüssigkeit stellt sich immer echoarm dar.


    Eine einzige Zyste von dieser geringen Größe ist aber eher ein Zufallsbefund ohne Aussage.

    @ buddleia :)

    1. jemals gemachter sonobefund der SD sagt (7.1.2009):


    struma diffusa et nodosa


    Diffus vergrößerte SD mit einem Gesamtvolumen von 35ml (links 21ml, rechts 14ml), der Istmus ist grenzwertig betont.


    Links paratracheal cranial lässt sich ein 7mm großes, echoarmes Areal abgrenzen (parenchyminsel im rahmen des regressiv veränderten


    strukturmusters oder kleineres knötchen). sonst homogenes, mässig vergröbertes echomuster sichtbar.


    *************************


    dann kam schon die szinti... am 14.1.2009):


    die sagt:


    szintigramm mit 99m TC: es findet sich eine vergrößete SD mit homogener Speicherung


    zusätzliches Sono: die SD ist echroreich strukturiert und vergrößert. das volumen des linken lappen 20ml, rechts 14ml. links caudal kommt ein cystisches, 7mm großes knötchen zur darstellung.


    und zusätzlich labor: tsh 2,3, ft4 1,2ng/dl


    *******************************************


    im mai wurde ich wieder untersucht und das ergebnis:


    SD echoreich, Gesamtvolumen nur noch 26ml, das vorbeschriebene cystische knötchen ist nur noch andeutungsweise sichtbar


    calcitonin wird nach fertigstellung gesondert übermittelt


    befund: struma diffusa et nodosa parva, supprimiertes tsh unter therapie mit sd-hormen


    tsh: 0,00


    ft4: 1,3ng/dl


    therapieempfehlung: dosisreduktion auf 50mg, kontrolle in 8-10 monaten


    ***********************


    demnach ist mein ft4 von 1,2 auf 1,3 und nun auf 1.09...


    mein tsh von 2,3 auf 0,0 auf nun 0,98


    kann man anhand dieser befunde hashi und morbus ausschließen? ich denke schon, oder?

    Dein fT4 liegt bei 22% und Dein fT3 bei 45%. Auch wenn die Werte in der Norm liegen, muß das ja nicht heißen, dass Du genau Dein maximales Wohlbefinden erreicht hast. Es kann also durchaus sinnvoll sein, innerhalb der Normbereiche etwas zu experimentieren. Du könntest also von 75 auf 100 µg LT steigern und solltest dann nach 4 bis 6 Wochen sehen, wohin Deine freien Werte gewandert sind. Den TSH brauchst Du dann nicht mehr bestimmen lassen; er ist dann sowieso supprimiert.

    die in der klinik waren total nett und ich kann nun kommenden montag kommen (statt 3-4 monate wartezeit)... mal schauen, was der arzt sagt. und schon morgen hab ich einen termin beim augenarzt, weil ich eben verschwommen sehe und manchmal so ein zittergefühl in den augen habe... dazu bin ich manchmal extremst lichtempfindlich...


    bei wie vielen % sollten ft3 und ft4 denn generell liegen? hab das mit den % noch nie gehört.. ^^

    1. jemals gemachter sonobefund der SD sagt (7.1.2009):


    struma diffusa et nodosa


    Diffus vergrößerte SD mit einem Gesamtvolumen von 35ml (links 21ml, rechts 14ml), der Istmus ist grenzwertig betont.


    Links paratracheal cranial lässt sich ein 7mm großes, echoarmes Areal abgrenzen (parenchyminsel im rahmen des regressiv veränderten


    strukturmusters oder kleineres knötchen). sonst homogenes, mässig vergröbertes echomuster sichtbar.


    *************************


    dann kam schon die szinti... am 14.1.2009):


    die sagt:


    szintigramm mit 99m TC: es findet sich eine vergrößete SD mit homogener Speicherung


    zusätzliches Sono: die SD ist echroreich strukturiert und vergrößert. das volumen des linken lappen 20ml, rechts 14ml. links caudal kommt ein cystisches, 7mm großes knötchen zur darstellung.


    und zusätzlich labor: tsh 2,3, ft4 1,2ng/dl


    *******************************************


    im mai wurde ich wieder untersucht und das ergebnis:


    SD echoreich, Gesamtvolumen nur noch 26ml, das vorbeschriebene cystische knötchen ist nur noch andeutungsweise sichtbar


    calcitonin wird nach fertigstellung gesondert übermittelt


    befund: struma diffusa et nodosa parva, supprimiertes tsh unter therapie mit sd-hormen


    tsh: 0,00


    ft4: 1,3ng/dl


    therapieempfehlung: dosisreduktion auf 50mg, kontrolle in 8-10 monaten


    ***********************


    demnach ist mein ft4 von 1,2 auf 1,3 und nun auf 1.09...


    mein tsh von 2,3 auf 0,0 auf nun 0,98


    kann man anhand dieser befunde hashi und morbus ausschließen? ich denke schon, oder?

    ....dann solltest du meine Antworten in diesem Faden bitte lesen.


    http://www.med1.de/Forum/Stoffwechsel.Hormone/469162/


    http://www.med1.de/Forum/Stoffwechsel.Hormone/478091/


    http://www.med1.de/Forum/Stoffwechsel.Hormone/481210/


    Etwas angenervt bin ich jetzt aber schon, im Prinzip haben alle Beteiligten nun viel doppelt geschrieben/durchdacht.


    Warum hast du dies so gemacht? Wie alt bist du jetzt wirklich? Wenn < 20, wäre eventuell Jod/Jodthyrox doch eine Option.


    Die von dir angegebennen Thyroxindosierung differieren ebenfalls, du kannst bei Fehlinformationen keine sinnvolle Beratung erwarten.