Schilddrüse und Verbeamtung

    Hallo!


    Nachdem ich mich zeitweise immer etwas müde gefühlt habe die letzten beide Jahre war ich beim Arzt und der hat mir angeraten, meine Schilddrüse untersuchen zu lassen. Hierzu wurde mir Blut abgenommen, der TSH-Wert hat 3,80 betragen. Heute war ich dann bei einem weiteren Arzt, der ein Ultraschallbild gemacht hat und gemeint hat, es wären keine Auffälligkeiten an meiner Schilddrüse zu erkennen, ich solle mir zur Sicherheit aber vierteljährlich Blut abnehmen lassen um den TSH-Wert zu beobachten.


    Nun meine Frage: Ich möchte Lehrerin werden und natürlich wie so viele verbeamtet werden. Weiß hier evtl. irgendwie welches Blutbild beim Amtsarzt gemacht wird? Werden hierbei auch die Schilddrüsenwerte angesehen? Hat dieser TSH-Wert eine Auswirkung auf meine Verbeamtung, wenn ich wie jetzt keinerlei Beschwerden habe und mir bestätigt wird, dass meine Schilddrüse ganz normal aussieht?


    Wäre echt toll, wenn mir jemand helfen könnte, bin ziemlich verzweifelt deswegen :-(


    Vielen Dank!!

  • 8 Antworten

    Hallo!

    Also, ich bin auch Lehrerin und habe die Verbeamtung bereits hinter mir. Allerdings liegt die Untersuchung (Amtsarzt) nun doch schon einige Jahre zurück.


    Ich glaube nicht, dass heute ein Blutbild abgegeben werden muss, kann ich mir nicht vorstellen. Jedoch habe ich ein paar jüngere Kolleginnen, die ich fragen kann, dann haben wir vielleicht neueste Infos für dich.


    Die amtsärtzliche Untersuchung ist harmlos. Standardfragen.


    Also, keine Panik.


    Alles Gute!


    :-)

    Ich bin zwar keine Lehrerin, aber auch Beamte. Meine amtsärztliche Untersuchung zur Einstellung war vor ca. 9 Jahren. Blut wurde damals nicht abgenommen, nur so allgemeine Tests wie Gewicht, Gehör, Sehkraft usw. Außerdem musste ich noch einen Fragebogen ausfüllen, auf dem alle möglichen Krankheiten und auch meine medizinische Vorgeschichte abgefragt wurden (ähnlich wie die Gesundheitsprüfung für die priv. KV oder ne Lebensversicherung). Diese Fragen solltest du schon wahrheitsgetreu beantworten, da es sonst später u. U. Ärger geben kann. Allerdings denke ich nicht, dass ein Schilddrüsenleiden - sofern bei dir überhaupt eines vorliegt, zumal du keinerlei Beschwerden hast und auch dein Arzt keine med. Behandlung erwägt - eine Verbeamtung verhindert.


    LG

    Erstmal vielen Dank fürs Antworten! Und dann sorry, dass ich solange mit meiner Antwort brauche, aber bin ziemlich fertig, Familiengeschichte :-(


    Muss ich denn meinen Arzt von seiner Schweigepflicht entbinden? Es ist so, dass meine Mutter Migräne hat und ich hatte vor Jahren des Öfteren Kopfschmerzen und 2-3mal Sehstörungen, habe ich allerdings jetzt nicht mehr. Ein Arzt war damals wie wild darauf, mir Migräne zu bescheinigen, nur weil meine Mutter das hat, allerdings habe ich nur ab und an Kopfschmerzen, die aber nicht im Geringsten mit Migräne verglichen werden können.. Muss ich das dann als chronische Krankheit angeben, nur weils in den Akten vom Hausarzt steht, ich aber keine Migräne habe?


    Viele liebe Grüße und vielen Dank, bin zur Zeit ziemlich am Ende :-(

    Ich musste ich den Arzt nicht von seiner Schweigepflicht entbinden. Du solltest halt nur bei den Fragen ehrlich sein. Falls das Thema auf die Schilddrüse kommt, kannst du ja erzählen, dass eine Behahndlung nicht vorgenommen wird und du keine Beschwerden hast. Wurde überhaupt ein Schilddrüsenleiden bei dir diagnostiziert?


    Zur Sache mit der "Migrände" kann ich dir leider keine Auskunft geben. Aber der Amtsarzt will ja auc nicht jede Krankheit wissen, die du mal hattest. Ich glaube bei mir waren es damals die "Leiden" der letzten 5 Jahre, wegen denen ich in ärztlicher Behandlung war. Bei mir gehörte auch eine Essstörung dazu, die Therapie war erst kurz zuvor beendet - aber der Verbeamtung stand das nicht im Wege.


    Außerdem wird man ja nicht sofort auf Lebenszeit verbeamtet. Wenn du nach dem Studium in den Staatsdienst eintrittst, läuft ja erst mal eine Probezeit. In manchen Bundesländern erfolgt vor der Verbeamtung auf Lebenszeit (frühestens mit 27) noch eine amtsärztliche Untersuchung.

    Hallo!


    Zur Schilddrüse: Der Arzt hat - als er den TSH-Wert gesehen hat - gemeint, dass wohl Hashimoto vorläge und mir die Nebenwirkungen etc. erklärt, allerdings sah die Schilddrüse ganz normal aus und ich bin wie schon gesagt beschwerdefrei. Man wird den TSH-Wert einfach vierteljährlich bestimmen, sollte er steigen, folgen weitere Untersuchungen. Für mich hat das soviel geheißen, als dass ich diese Erkrankung wohl im Anfangsstadium habe, hoffe natürlich immer noch darauf, dass der erhöhte Wert auch andere Ursachen wie z.B. die Pille haben könnte, aber wir werden sehen :-)


    Zum Rest: Gut, wenn es sich um die letzten paar Jahre handelt und ich keine Beschwerden habe hinsichtlich der Migräne, werde ich das so auch nicht angeben, ansonsten werde ich das natürlich wahrheitsgemäß beantworten, ist eh klar. Größere Sachen kann man meist eh nicht verschweigen :-)


    Dann sage ich nochmal vielen lieben Dank für deine Antworten, hat mich sehr beruhigt :-)

    Na ja, er hat sich den Bluttest vom Arzt angesehen, der enthielt nur den TSH-Wert und dann ist er halt gleich auf diese Krankheit eingegangen. Ich kenn mich da nicht wirklich aus damit :-( Das Ultraschall hat halt gezeigt, dass die Schilddrüse normal groß ist, die rechte Seite ist komplett in Ordnung, die linke arbeitet wohl nen Tick langsamer oder unregelmäßiger.

    Jetzt hätte ich noch eine ganz andere Frage: Beeinflusst die mögliche Krankheit irgendwie die Wirkung der Pille? Habe noch nichts davon gehört, aber nur so zur Sicherheit ;-)