• Alkohol – willenlos verloren?

    Ich fragte mich in letzter Zeit mehrfach, anhand von Beiträgen hier im Forum, eigenen Erfahrungen und auch Leuten aus dem Bekanntenkreis, ob es sein kann, dass jemand, der Alkoholiker ist, gar keine Chance hat, irgendwas gegen die Sucht zu tun.. ob es das vorbestimmte Schicksal ist, bis zum bitteren Ende weiterzutrinken (und eventuell auf dem absoluten…
  • 174 Antworten
    Zitat

    und auch, dass es im Rahmen des Stoffwechsels in der Leber zu Opiaten umgebaut wird

    könntest du das bitte belegen?

    Übrigens ist wohl auch das Vorhandensein des Enzyms, welches genau das bewirkt, ein wichtiger Auslöser für die Anfälligkeit...


    Wenn ich trinke (und Gucky, und Hagen..), fühlt es sich (anfangs) in der Tat so an, wie ich mir auch Heroin vorstelle. Alles wird gut. Entspannt, leicht euphorisch. Bei anderen Leuten, die ich kenne, kommt nur eine Benommenheit, aber keinerlei euphorisches Gefühl. Dürfte simple Stoffwechsel-Zusammenhänge haben.

    Ich habs einem Freund mal beschrieben "wie sanfter, goldener Honig, der sich von aussen um die gestressten Nerenbahnen schmiegt".

    Puh – Nachtrag 3 – und andernorts wiederum habe ich gelesen, dass Hopfen diesen Prozess noch verstärkt. Was die physiologische Erklärung für den "seligen Bierrausch" (der in der Tat noch euphorischer als der Weinrauch ist) sein dürfte.

    also in dem Link steht das nicht, den hab ich sorgfältig gelesen.


    DAs würde mich nteressieren, denn vorstellen kann ich es mir so gar nicht.

    Da steht

    Zitat

    Eines der beschriebenen Alkaloide, das Norlaudanosolin, ist in der Mohnpflanze (Mohn) Vorstufe für die Biosynthese von Morphin. Die symptomatische Ähnlichkeit des Alkoholismus mit der Morphiumabhängigkeit legt es nahe, an die Entstehung derartiger Alkaloide auch beim Alkoholismus zu denken.

    Wieso interessiert Dich ausgerechnet das so, und wieso kannst Du es Dir nicht vorstellen? Ich kann es mir sehr gut vorstellen. Irgendwo muss die "goldene Euphorie" doch herkommen.

    es interessiert mich beruflich, ich habe das noch nie gehört.


    Ich bin ja keine Chemikerin, aber ich bin nicht sicher, dass du den zitierten Saz richtig interpretierst.


    Der Schluss den du aus dem Satz ziehst:

    Zitat

    dass es im Rahmen des Stoffwechsels in der Leber zu Opiaten umgebaut wird

    gibt das Ziat doch gar nicht her?

    Ja, das stimmt, der Satz gibt nur eine "Tendenz in diese Richtung" her. Aber ich hab das wie gesagt auch schonmal irgendwo anders so direkt gelesen. Ob es wirklich stimmt weiss ich natürlich auch nicht, aber ich finde es plausibel (es fühlt sich halt auch genauso an. Oder Gucky? Der sanfte, goldene Bierrausch? :D).

    @ Eleonora

    Ja, der Bericht ist interessant :)^


    Das mit Alk. und Depri. habe ich auch erst vor kurzem gelesen, weiß aber auch nicht mehr wo ??Tja. Alk. schadet dem Gedächnis?? ]:D

    @ Jan

    Zitat

    Der sanfte, goldene Bierrausch

    Hm, schwer zu sagen. Rauch eher nicht, aber tatsächlich ein paar Glückshormone die vorbei schwirren.


    In Deinem. wirklich sehr wissenschaftlichen Bericht, steht ja auch, das das erst bei 80g anfängt. ??Muß ich gleich mal in Bier umrechenen?? ]:D


    Bei 5% Alk. in einem Liter wären das 5g, demnach könnte ich 16 Liter Bier trinken ":/

    Ne, leider nicht.. bei 5% enthält ein Liter 50 ml (nicht gramm!) Alkohol. 1 ml wiegt 0,8g, also 40 Gramm. Also 2 Liter Bier notwendig für 80 g.


    Pauschal haben 4 große Bier in etwa 100 ml Alk (=80 g), und eine Flasche Wein (0,75l) auch.

    Ich denk das kommt ganz auf den Kosumenten (und den Zeitraum in dem konsumiert wird) an. Es gibt Menschen die eine Kiste am Tag platt machen und noch eine Flasche Korn hinterherschütten. Das ist aber ein ganz anderes Kaliber. ;-)