Aufgehört zu Koksen, Depressionen sind wieder da

    Hi,{:(


    Vor einiger Zeit hatte ich mal ein Beitrag drin, das ich einfach vom Koks nicht wegkomm und es mir immer schlecht geht danach (logisch).


    Jetz hab ich aber alles stark reduziert, kein problem ich habe ein sehr lieben Freund gefunden der es nicht ausstehen kann wenn ich drauf bin und also lasse ich es einfach. Ich vermisse nichts. Selten nehm ich nochmal was, so alle paar wochen mal und dann nicht viel.


    Problem an der Sache ist, das ich seitdem wieder voll depressiv bin, so wie ich es früher war. Ich bekam aufgrund dessen Psycho- Medies (paroxetin, 20mg) und die haben sehr gut gewirkt. Ich nehm sie immernoch, nahm sie auch wärend meiner ganzen Drogen- nehmerei (ich hab so ziemlich alles genommen aber am meisten koks, früher Teile wie gummibärchen gefressen, pepp, der ganze Müll halt).Aber jetzt fühlt es sich an als würde ich kein Paroxetin mehr nehmen. Ich habe Panik verlassen zu werden, dieses schnöde Depri- Gefühl breitet sich aus sodass ich es kaum schaffe, einkaufen zu gehen, aufzuräumen, duschen, arbeiten ist auch nicht mehr wirklich, es läuft nurnoch schief im Geschäft.


    Ich dachte also gestern, zieh ich mal wieder was rein, vielleicht muss ich einfach langsam davon weg. Tja das Ende vom Lied war das ich mich halb totgesoffen habe, mir den Arm derbe aufgeritzt (was ich auch schon so 3 Jahre nicht mehr gemacht habe) und mein Freund mir ein Stück weggerückt ist (seine erste Freundin hat sich umgebracht, da kann man verstehen das automatisch die Gefühle abgestellt werden, selbstschutz! Ich wollte mich nur verletzen aber mein Freund glaubt ich wollte mich umbringen. Er glaubt mir nicht.) Also mach ich alles dafür, das mein Leben gleich wirklich den Bach runtergeht und ich nicht "nur" an einer Depression leide. Ich würde es echt nicht überleben wenn mein Freund sich trennt, ich liebe ihn so sehr und sowas findet man nicht an jeder Ecke. Ich will echt altwerden mit ihm (und das sagt eine die sich mit 9 Jahren schon umbringen wollte).


    Aber ich will dieses scheiß- deprigefühl nicht mehr haben, ich halte es nicht aus und betäube es mit alkohol bis ich ein blackout habe. Damit ich es nicht spüren muss.


    Hat meine Depression was damit zu tun, das ich so ziemlich aufgehört habe mit Drogen? Ich sauf nurnoch wie ein Loch (jeden Tag, bin in der Gastronomie). Mein Freund kifft hab ich auch kurzzeitig angefangen aber das is echt nix für mich. Da werde ich extrem Paranoid.


    Ich hab auch so schickungen manchmal denke ich jemand redet mit mir obwohl ers nicht tut und so.


    Meiner Psychotante will ich das nicht sagen, weil ich angst hab das sie aufgrund meiner Drogenerfahrung die Tabletten nicht mehr rausrückt, und die haben mein Leben so gut verändert das ich nicht drauf verzichten will (tja bis jetzt eben). Außerdem is sie in Urlaub.


    Leute, könnt ihr mir was von euren Erfahrungen sagen, was das aufhören betrifft, habt ihr da auch plötzlich Depris bekommen?


    Is nich so das ich jeden Tag gezogen hab, aber eben jedes Wochenende, so 1- 4g. Wenn ich das am WE nicht bekommen hab, war ich Irre unruhig.


    Gebt euren Senf dazu, bitte. Tips, egal was, ich glaube mir kann ich meiner scheiß- situation alles helfen.


    Danke im Voraus.

  • 3 Antworten

    Ich habe wenig Ahnung von dem ganzen Zeug, ich weiß nur, dass die Aminosäure L-Tyrosin gegen leichte Depressionen wirkt - eine stimmungsaufhellende Wirkung soll eintreten...anscheinend hilft es auch, dass man leichter auf Alkohol verzichten kann.


    Aber auch davon kann man irgendwie anhängig werden...

    Depressionen beim/nach dem Drogenkonsum sind nix neues. Du hast die Drogen schätzungsweise auch nicht "ohne Grund" genommen - jemand, der durchweg glücklich ist und sich erfüllt fühlt, sucht nichts in Drogen, konsumiert nicht. Entweder es kommt das wieder hoch, was Du mit dem Weggeballer zugeschüttet hast, oder Du hast Dich einfach so an die regelmäßigen Hochs durch Drogen gewöhnt, dass Du selbst gar nicht mehr weißt, wie man selbst Glücksgefühle erzeugt. Das ständige himmelhochjauchzend fehlt, Du fühlst Dich leer. Ich schätze mal, dass bei Dir mehr Probleme vorliegen, als "nur" Drogen, der Hund liegt woandes begraben und die Symptome hast Du mit Chemie betäubt.


    Such Dir einen Therapeuten, mit dem Du zurecht kommst. Ohne Therapie wird das fürchte ich nix. Du fürchtest, Du bekommst dann keine Medis mehr? Die Medis bekommt man beim Psychiater, Du brauchst halt zusätzlich noch eine(n) Therapeuten/-in zum Reden. Die verschreiben aber nix.


    LG


    Wonderland