Cannabis-Entzug: Körperlich völlig erschöpft

    Hallo Leute


    Hat jemand von euch Erfahrungen mit Cannabis entzug...


    Ich hab 8 Jahre lang ziemlich hart gekifft und bin nun seid 6 Wochen "clean". Nun bin ich aber seit ca 3 Wochen körperlich völlig KO und mach mir sorgen, dass das nicht einfach so am Entzug liegt. Es heisst ja, Cannabis mache nicht körperlich abhängig.


    Bin dauernd todmüde, Muskeln und Gelenke Schmerzen etwas und auch meine Augen sehen plötzlich nicht mehr ganz so toll...


    Wäre sehr dankbar, um ein paar Erfahrungsberichte von Ex-Cannabis Konsumenten....


    Vielen Dank...


    Greez


    Samwise

  • 322 Antworten

    Das sind keine körperlichen Entzugserscheinungen,


    sondern psychosomatische.


    Alles geht von deiner Psyche aus, zu spüren bekommst du es am "eigenen Leib".


    ----> besorg dir Baldrian Tabs (Euvegal 500) die du bei bedarf (z.b zum schlafen) einnehmen kannst.


    ansonsten: gesunde ernährung, vll. etwas sport (wenn du nicht so faul bist wie ich).


    keine Sorge, das wird auch wieder vorübergehen.


    durchhalten, es lohnt sich ;-)


    mfg


    stew

    es dauert 3 monate bis alles aus dem körper ist! dann wirst du dich auch besser fühlen! ich kenne leute die fangen an zu schwitzen, wenn sie nix haben! das ist alles kopf sache!


    viel glück beim durchhalten! :-)

    Also ich würde das trotzdem mal von einem Doc abklären lassen...


    sicher kann das von der Psyche kommen, aber es könnte auch andere Gründe haben .


    gez. Cambiamento

    Hallo Zusammen...


    danke für die Tips und Ratschläge...


    Ich bin beim Hausarzt. Wirklich was körperliches gefunden, was nicht Ok ist, hat er nicht. War auch beim Augenarzt. Die hat mir ziemlich Angst gemacht (war auch sehr unsensibel), meinte, könne fast nur Diabetes oder sonst ne Stoffwechselstörung haben, wenn ich jetzt plötzlich schlechter sehe, aber wie gesagt, gefunden wurde bis jetzt nichts (weder Diabetes nocht sonst was). Mache mir aber schon noch ziemlich sorgen... Gebe mir einfach Mühe, etwas zur Ruhe zu kommen, obwohl mir das schwer fällt, ohne die Kifferei...


    drückt mir die Daumen...


    Grüsse


    Samwise

    hey das schaffst du!

    samwise mir geht es ähnlich


    habe zwar jetzt erst seid zwei tagen aufgehört aber habe vor zwei Jahren mal ein halbes jahr gar nicht gekifft als ich in einer kleinen waldklinik im schwarzwald mein berufspraktikum als masseurin gemacht habe


    da habe ich auch merkwürdige schmerzen gehabt beinkrämpfe


    migräne ... auch augenprobleme und schwindelanfälle


    das lustige ist nur: als ich gekifft habe habe ich auch oft körperliche probleme gehabt aber da hab ich es gar nicht so als problem empfunden...und wenn man dan bei vollem bewußtsein ist fühlt sich das mit einmal so echt an und man beschäftigt sich mehr damit und das ist meiner meinung nach wirklich pszchosomatisch natürlich hat der körper auch was mitzureden...will nicht wissen wie unsere lungen und unser immunsystem aussehen aber:


    MACH DIR KEINE SORGEN


    Der Kleine Prinz hat Recht, es hat nichts mit Glück zu tun, man versucht so lange es von der eigenen Verantwortlichkeit wegzuschieben, aber das bringt nur das Gegenteil von dem, was man eigentlich sucht.


    SUCHT UND SUCHT DIE SPRACHE IST SCHLAU


    Nothing left to blame, I'm faced with the truth


    I am responsible now and I will find a way


    Aber vor allem:


    NICHT ZU VIEL LABERN UND DENKEN SONST VERWECHSELT MAN PHANTASIE MIT HANDLUNG


    Cooler Spruch zum Schluss:


    ES KOMMT NICHT DARAUF, AN ANDERS ZU SEIN, SONDERN DARAUF, ETWAS ZU VERÄNDERN


    AMEN

    bei mir ist´s ganz anders

    komisch, bei mir sieht der entzug vollkommen anders aus. habe jetzt seit einer woche nicht gekifft, vorher 5 jahre, das letzte bestimmt 2-3 gramm am tag.


    ich bin super krass euphorisch, fühle mich als hätte ich 1000de moleküle adrenalin im blut. außer schwitzen und herzrasen keinerlei entzugserscheinungen. kann aber auch daran liegen, dass ich die letzte zeit wirklich übertrieben hab mit der schmöckerei, lag nur noch betäubt im bett, hab mir selbstvorwürfe gemacht, kaum freunde gesehen... hab alles was ein gefühl von erfolg und selbstbewußtsein bringen kann, von mir geschoben. jetzt erlebt ich genau das gegenteil. ich wußte schon gar nicht mehr, dass mein leben auch ohne dieses dumpfe gefühl, diesen druck auf den augen, diese trägheit und motivationslosigkeit sein kann.


    wie schön das leben sein kann.

    Ich habe nie länger als ein paar Monate durchgängig gekifft! Bei mir ist es momentan nur so, dass wenn ich kiffe, das rumhängen und abkacken nicht haben kann, wenn ich dann aufhöre, dann geht es mir ein paar Tage blendend und danach bin ich dann wieder ohne einen Grund schlecht drauf und depressiv!


    Weiß auch net was ich so recht machen soll, habe mir aber vorgenommen, dass kiffen für immer zu lassen, weil ich das Gefühl habe, dass es mich seelisch fertig macht!

    Hallo!!

    Ich kenn das, habe jetzt seid ca 2-3 Wochen keinen Joint mehr angerührt und war täglich total müde. Dachte schon, das wäre die Frühjahrsmüdigkeit...(Ha Ha) Aber ne, is nicht. Innerlich teilweise unruhig und so, aber körperlich total erschöpft. Also, daran konnt ich feststellen, das das Kiffen wirklich in erster Linie "nur" psychisch abhängig macht. Woher sonst die Unruhe. Du mußt einfach versuchen, neue Dinge zu finden, die dich "runterbringen"...innerlich mein ich . Ich mach Sport. Und hab mich auch extra in ein Fitness Center angemeldet, was 24 Std geöffnet hat, so das, wenn der "suchtdruck" kommt, ich jederzeit dahin kann. Bin da auch hin, wenn ich totmüde war (bzw bin), denn innerlich fühlte (oder fühle) ich mich ja dennoch aufgewühlt, bzw unruhig.


    Viel Glück und Gute Besserung!!!!!


    Mfg

    Meine Tipps für den Cannabis-Entzug

    Hallo an alle "Leidensgenossen" und vielen Dank erst einmal für Eure Offenheit.


    Kurz zu mir: Ich kiffe seit sechs Jahren - davon vier Jahre täglich. Neben Joints habe ich auch phasenweise Bong geraucht.


    Menge: variierte zwischen 8 und 12 Gramm pro Woche


    Qualität: stets hochgezüchtetes Indoor-Gras aus Holland oder Schweiz - kein Haschisch, kein Outdoor-Gras


    Mischkonsum: unregelmäßig (Alkohol, Pilze, Pillen, Kokain)


    .. und natürlich Tabak.


    Entzug:


    Am Freitag habe ich meinen letzten Joint geraucht und den Stummel rituell an meine Zimmer-Wand genagelt. Der Beginn meines nunmehr vierten Entzuges. Die letzten "Pausen" variierten zwischen vier und sechs Wochen - deswegen kann ich nicht behaupten, meinen Körper jemals vollständig wieder entgiftet zu haben, das kann bis zu drei Monaten dauern.


    Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es mehrere Phasen gibt - die zumindest ich immer wieder erlebt habe. Gerne möchte ich Euch meine Strategien erläutern, mit diesen Phasen umzugehen. Anmerkung: Die Zeiten sind ungefähre Richtwerte, die individuell sehr verschieden sein können.


    Phase 1 (Tag 1 bis 3)


    Euphorie: Man fühlt ungeahnte Kräfte, plötzlich hat man wieder unglaublich viel Zeit. Fernsehen ist langweilig und nervt spätestens nach einer Stunde. Einschlafen ist erst sehr spät möglich. Erste Entzugs-Erscheinungen (Schüttelfrost, kalter Schweiß, Nervosität) stellen sich spätestens am zweiten Tag ein.


    Meine Empfehlung:


    Viel Sport treiben (bis zur Erschöpfung), Vitamine essen, saunieren, Belohnungen festlegen: stellt Euch mal vor, was Ihr mit dem Geld, das Ihr spart, alles kaufen könntet und macht Euch einen Plan (Meilensteine z.B. alle zwei Wochen), wann Ihr Euch was gönnt. Ich plane zum Beispiel im Sommer eine Rad-Tour durch Norwegen und möchte mir auf diese Weise Stück für Stück meine Utensilien kaufen.


    Auch Alkohol hilft über die erste Phase hinweg - aber bitte in Maßen! Die erste Phase sollte bewusst erlebt werden: Schließlich ist die Einsicht ein Suchtproblem zu haben unabdingbar für den Entzug.


    Phase 2 (Tage 3 bis 10)


    Immer noch plötzliche Schweißausbrüche - vor allem Nachts. Ich hätte nie gedacht, dass der Körper so viel Schweiß absondern kann. Gereizte bis aggressive Stimmung. Gefühle der Einsamkeit und innerer Leere trotz funktionierender Beziehung oder enger Freundschaften.


    Meine Empfehlung:


    Natürlich Sport, ansonsten 'rausgehen und alle möglichen Freunde und Bekannte treffen. Selbst wenn Ihr nur Freunde habt, die selber kiffen: Alle werden Euch erstmal zu Eurer Entscheidung beglückwünschen - das motiviert zumindest in der ersten Zeit.


    Phase 3 (Tage 10 bis 40)


    Willkommen in der schwierigsten Phase - willkommen im Traumland! Ich bin jeden Tag um 0:00 Uhr ins Bett und um ziemlich genau 4:00 Uhr durch meine Träume wieder aufgewacht. Nicht nur ein Traum hat mich in der Nacht heimgesucht: manchmal waren es sogar drei bis vier. Jeder Traum extrem realistisch. Wer das noch nie erlebt hat, dem kann man das nicht beschreiben. Es ist wirklich beängstigend. Das Schlimmste daran ist, dass die Phase 3 so lange dauert - es zehrt wirklich an den Nerven, keine Nacht vernünftig und erholsam durchschlafen zu können.


    Waren die ersten Phasen noch motiviert, wird es jetzt immer zäher. Ich war ständig müde und irgendwie niedergeschlagen. Meine Freunde haben meinen Kampf in dieser Phase nie nachvollziehen können. Für sie hatte ich es bereits geschafft.


    Mit der Zeit nimmt die Intensität der Träume aber ab und ich konnte wieder ohne Hilfsmittel durchschlafen. Nur morgens hatte ich noch Träume, die aber immer flüchtiger wurden.


    Meine Empfehlung:


    Baldrian-Tabletten haben bei mir nicht geholfen, dafür hat mir aber eine Apothekerin ein anderes brauchbares Mittel gegeben:


    "Kytta-Sedativum" (40 Dragees gibt's rezeptfrei für 7,95 Euro)


    Das half bei mir zumindest gegen die Einschlafschwierigkeiten und das frühe Aufwachen - nicht aber gegen die Träume.


    Außerdem hilft Johannis-Kraut gegen die depressions-ähnlichen Zustände. Ich kenne Leute, die das auch mit Tabak vermengt geraucht haben. Der Effekt ist umstritten, ich bevorzuge den Tee.


    Ein geregelter Tagesablauf mit verantwortungsvollen Aufgaben ist ebenfalls wichtig - sucht Euch vor allem irgendeine sinnvolle Beschäftigung für den Abend (schreibt Eure Erfahrungen in ein Forum.. ;-) )


    Extra-Tipp:


    Träume sind die Sprache Eures Unterbewußtseins. Nützt also die Chance, etwas über Euch selbst zu erfahren. Am besten legt Ihr ein kleines Notizbuch neben Euer Bett und schreibt die Träume nach dem Erwachen sofort auf. Es gibt zahlreiche Literatur, die Euch dabei hilft, die Traum-Symbole zu deuten.


    Auch wenn die Träume meistens sehr beängstigend sind: Macht nie den Fehler, sie zu ernst zu nehmen.


    Phase 4 (Tage 40 bis .....):


    Keine akkuten Beschwerden - trotzdem ist das Verlangen immer noch da: Unterschätzt das nicht! Im Idealfall nimmt Eure Herzfrequenz nicht zu - selbst wenn sich ein guter Freund neben Euch ein "Tütchen" ansteckt.


    Schluß:


    Wahrscheinlich werdet Ihr Euch jetzt fragen: "Wenn er schon so viel im Entzug durchgemacht hat: warum hat der Idiot denn immer wieder angefangen???"


    Tja, eine Antwort darauf kann ich Euch nicht geben - zumindest nicht heute. Aber eines möchte ich am Schluß noch anmerken: Jedesmal wenn ich wieder den ersten Joint geraucht habe, war ich nach spätestens drei Tagen wieder "dabei".


    Zumindest für mich gibt es also keinen kontrollierten Konsum - nehmt es also nicht auf die leichte Schulter. Das Verlangen "mal einen zu kiffen" verlässt mich wahrscheinlich nie. Insofern ist es ein ständiger Kampf - der mich aber auch jedesmal stärker und souveräner gemacht hat:


    ES LOHNT SICH ALSO IN JEDEM FALL!

    mal zum arzt gehen

    ich hab auch knappe 6 jahre geraucht, hatte aber mit dem aufhören null probleme. anfangs war ich zwar etwas nervös. und die ersten 3 monate stand ich ziemlich neben mir. is ja klar der körper muss sich erst wieder ans normalsein gewöhnen.


    vielleicht hast du auch irgendeine mangelerscheinung. kann auch sein das du wirklich eine krankheit hast, denn kiffen is ja wie ein schmerzmittel. und solange man kifft merkt man das dann überhaupt nicht. aber glaub ich jetzt weniger. du brauchst halt einfach zeit bist wieder normal bist, und das kann schon zwischen 3 monaten und einem jahr dauern.


    geh sicherheitshalber einfach mal zum arzt und lass dich durchchecken

    Re: mal zum arzt gehen

    Hallo luke-skywalker,


    ja, vielleicht hast Du recht und ich sollte tatsächlich mal zum Psychologen oder zum Psychiater gehen.


    Ich habe meinen "Entzug" ja auch in anderen Foren zur Diskussion gestellt. Es gibt nur wenige, die das genau so erlebt haben. Gestern nacht habe ich mir mögliche Ursachen dafür überlegt..


    Du musst wissen, dass ich ein recht bewegtes Leben hatte, in dem Cannabis so ziemlich die einzige feste Größe war. Ich habe mich von jedem Menschen unabhängig gemacht - der Preis dafür war die Abhängigkeit von der Droge.


    Jetzt stehe ich erst einmal ziemlich haltlos da: fühle mich schwerelos zu schweben. Es gibt nichts, das mich bindet. Zusätzlich habe ich im Laufe der Jahre jede Form von Werten - moralische / materielle - über Bord geworfen habe: ich habe kein Ziel in meinem Leben..


    Ich hoffe, dass sich das durch meinen Entzug ändert. Diesmal möchte ich's echt durchziehen!!!!!


    Drückt mir die Daumen.. Danke für Eure Unterstützung.

    Hey Leuz,


    habe seit ca. 1 Monaten nix mehr geraucht. Habe vorher ca. 2 Jjahre dauerkonsumiert (mit 12 schon angefangen ab und zu). mir gehts so lalala.... immer als ich geraucht habe hat es mich voll krass in den sessel gepresst. hatte angst, aber wusste nicht vor was. hatte schweiß ausbrüche und "frierte" obwohl es warm war. wenn ich nichts kiffte hatte ich riesen verlangen nach weed/brauen usw. aber wenn ich dann was geraucht hatte, kam nach ca. 15 min. das scheiss gefühl wieder. ich verfluchte es. ich hasste es. wie die pesst. wollte doch nur ein richtig dicken topf ziehen (oh wie geil). na ja, nach mehreren versuchen aufzuhören habe ich es vor ca. 1 month geschafft. hatte die möglichkeit mit einer guten freundin zusammen zu ziehen (nicht raucher wohnung) und es mit ihrer hillfe zu schaffen. weil da waren ja noch die scheiss deprisionen.... schizo... kein plan. voll anspackn tue ich manchmal. hab kein bock auf tabletten und sowas. zur zeit wird es immer besser. hoffe das bleibt so.


    mein anderes problem... der alk. ich trinke täglich mind. 1 liter bier am abend. wenn nicht 2 liter. ich glaub wenn ich so weiter mach, dann werd ich vom kiff-junky zum alkoholiger. pffffffffff! na ja....


    ach ja, auch ein guter tipp. versucht es mal mit glauben. glauben an gott. vergesst die zweifel und redet mit ihm. letztens als ich so mit an IHN dachte, hat mein jesus kreuz angefangen zu wackeln (hängt am schrank, so richtig dran gehaun). viel zu krass sag ich euch. aber den gibts echt. der hat mit viel geholfen als ich die depris gehabt hab. wollt mich umbringen und alles.... na ja. vorbei is.


    PS: Lassts die finger vom kiff, egal wie schwer es euch fällt. :-o


    viel glück euch... dies versuchen... oder versuchen werdet!!! toi, toi.


    peace


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