• Cannabis-Sucht: Für alle, die einen Entzug durchmachen

    Meine lieben Leidensgenossen, nachdem ich mir viele Threads hier durchgelesen habe, habe ich mich entschlossen auch mal etwas zu schreiben. Ich glaube das ist mein erster Forenbeitrag überhaupt in meinem Leben- was wahrscheinlich auch eine Folge des Gras-Konsums ist. Dafür muss man sich ja erst Anmelden, per e-mail bestätigen lassen und bla bla- war…
  • 49 Antworten

    Herzlichen Glückwunsch, freut mich für Dich. Die Müdigkeit ist normal, war bei mir auch so. Das ps. Verlangen ist bei mir nach jetzt 7 Monaten Kifffrei auch mehr oder weniger weg. Hätte ich NIEEE gedacht vor ein paar Monaten.


    Am besten ist das Gefühl, frei zu sein von Sucht und vor allem Dealer etc. Und nicht mehr dieses Scheissgefühl in der Lunge jeden tag... Mach weiter...


    Gehts dir auch so, dass du dich im Nachhinein fragst, wieso du all die Jahre gekifft hast? Ich kaiers bei mir überhaupt nicht . Bin eig. gar nicht der Suchttyp..

    Hey Junge, echt cool das du das so toll durchgezogen hast.


    Noch nen kleiner Tipp: Als ich aufgehöhrt habe zu smoken hat mich am meisten gestört dass ich so verwirrt war. Ich hatte nämlich immer wenn ich geraucht hatte so ein klares Gefühl, als wüsste ich immer was als nächstes zu tun war... (Ja mein damaliger Lehrer hatte recht.. Kiffen führt zu wahrnehmungsstörungen). Nein auf jeden Fall habe ich wenn ich geraucht habe immer so eine Vogelperspektieve eingenommen, und mir taused Sachen vorgenommen die ich machen werde, wenn ich nicht mehr so stoned bin. Diese Art Durchblick hat mir am anfang total gefehlt. Dann habe ich etwas anderes tolles entdeckt: die Meditation. Ich weiss du findest das wahrscheinlich lächerlich, aber Meditation könnte dir vieleicht helfen deine Langweile zu füllen und zu sehen was du wirklich willst...geh doch mal zum Yoga als Einstieg...!? (Ja ich bin eine Frau, geht aber auch für Männer)


    Ach ja und noch was... ich drehe meine Zigaretten selber, seit dem rauche ich nur noch zehn Zigaretten am Tag... probiers mal. Naja sind nur kleine Vorschläge aber ich bin jetz zwanzig Jahre alt. Seit zwei Jahren habe ich nun praktisch aufgehört. Und ich muss sagen ich habe nichts verpasst seit ich nicht mehr jeden Tag von morgens bis Abends stoned bin.


    Viel glück noch an euch alle. Passt auf euch auf...:)^

    Hallo!


    Mal wieder ein kleiner Zwischenstand:


    Bin nun in der 12.!!! Woche! Ich denke mal, dass ich nun mal langsam behaupten kann: Ich bin über den Berg! Es hat sich nichts verändert- ich denke absolut gar nicht mehr an die Kifferei! Meine Befürchtungen sind nicht wahr geworden, es gab keine Gelüste auf einen Joint. Ich fühle mich sehr gut, kann super Schlafen, habe wieder Lust auf Unternehmungen, gehe ab und zu mit Freunden raus. Alles bestens.


    Nur waren meine Erwartungen an eine "cleane" Zeit wohl etwas zu hoch. Ich kann nicht sagen, dass sich mein Leben um 180grad gedreht hat. Ich habe nicht weniger Probleme, kann mich diesen aber nun zu 100% stellen. Das ist nicht sehr angenehm, ich habe aber nie den Gedanken "Warum tu ich mir das an, es geht doch auch anders".


    Ich bemerke auf jeden Fall, dass ich nicht ganz ungeschoren davon gekommen bin. Meine Persönlichkeit hat durch das Jahrzehnt Kifferei auf jeden Fall was abbekommen. Ich bemerke oft, dass ich ohne Grund unruhig bin oder mir unbegründete Sorgen mache. Ich kann nur hoffen, dass sich das nach einiger Zeit legen wird. Auch habe ich Konzentrationsprobleme. Ich habe zwar schon oft gehört, dass das einige Mitstudenten auch ohne Kiffen haben. Aber ich denke mal, dass das bei mir schon extremer ist als bei denen. Hat hier vielleicht jemand ähnliches durchgemacht nach dem aufhören? Würde gerne Erfahrungsberichte zu dem Thema hören!


    Naja, mal sehen wie sich das weiter entwickelt. Aber das Aufhören war wirklich nicht schwer!


    bis denne

    Gratuliere !!!


    Ich denke, wo ich nach 25 Jahren kiffen, nun fast 7 Jahre clean bin, das sich die Persönlichkeit schon verändert.


    Konzentrationsprobleme hatte ich auch noch lange danach. Inzwischen hat sich dieses jedoch verbessert.


    Früher habe ich während eines Gespräches mit Leuten öfter mal einfach abgeschaltet und war wie geistesabwesend. Bemerkt hatte ich das aber selber nicht sondern eher meine jetzige Frau oder aufmerksame Gesprächspartner.


    Mit Problemen gehe ich inzwischen auch besser um. Wo ich mich früher schlecht oder überhaupt nicht entscheiden konnte, gehe ich jetzt anders mit den Dingen um. Entscheidungen fallen mir heute leichter, Entschlüsse umzusetzen ist auch einfacher geworden.


    Das "Kopfkino" welches ganz oft extrem behinderte ist nicht mehr vorhanden. Überflüssige Gedanken wie Paul Watzlawick diese hervorragend beschrieb, gibt es nicht mehr.


    Das ist für mich auch ein Stück Freiheit.


    Ich war mir damals oft selbst im Wege und kokettierte auch noch damit. Dieses typische Kiffergebaren eben.....


    Es gibt vieles was sich seitdem verändert hat aber so ganz werde ich diese Zeit nie abschütteln können.


    Zu vieles hatte ich mir damit verbaut.


    Aber Gott sei Dank ist es nie zu spät mit dem Kiffen aufzuhören......


    Klasse das Dir dieses gelungen ist !


    Ich hoffe, dass sich noch sehr viele andere diese Threads durchlesen und anfangen aufzuhören.

    @ old indian

    Glückwunsch ;-D:)^:)^:)^;-D


    Ich lese in deinem Thread leise mit, weil ich auch vor ca. 6 Monaten aufgehört habe zu kiffen. Einer deiner Sätze trifft mittenrein und steht ein bisschen dafür, wie es mir inzwischen geht:

    Zitat

    Ich kann nicht sagen, dass sich mein Leben um 180grad gedreht hat. Ich habe nicht weniger Probleme, kann mich diesen aber nun zu 100% stellen.

    Glücklicherweise bin ich in meinem Faden gut darauf vorbereitet worden (von Zaccy *:)), dass diese Erkenntnis irgendwann kommt, es hat mich also nicht ganz so getroffen oder die Euphorie über das Nichtkiffen schmälern können.


    Ich hab einige positive Effekte bemerken können: Ich bin leistungsfähiger (mehr Durchhaltevermögen), ich bin konzentrierter und ich stelle mich mir und meinen Ängsten viel mehr.


    Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin immer noch dabei, alles zu sortieren: Was genau gehört zu meiner eigentlichen Persönlichkeit, was war klar durch das Kiffen verursacht und wo überschneidet sich beides?


    Ich hab mir z.B. während des Kiffens angewöhnt, in Gesellschaft ziemlich schüchtern und zurückhaltend zu sein, hab oft lieber auf den Boden als den Leuten in die Augen geguckt, fand es anstrengend, so bekifft einen Raum voller Leute zu betreten. Als Kind dagegen war ich eher das Gegenteil, also eher fröhlich und aufgeschlossen, manchmal ziemlich frech und vorlaut, gern auch mal der Mittelpunkt |-o


    Ich hab mit 14 angefangen zu kiffen, deshalb fällt es mir schwer, das zu trennen: Einerseits hab ich oft das Gefühl, ich war "schon immer" schüchtern, andererseits fange ich gerade an, in bestimmten Bereichen viel offener und gelassener zu wirken und auch mal zu sagen, was ich denke.


    Ich glaube, ich bin immer noch unterwegs: Wahrscheinlich wird es sich irgendwo dazwischen einpendeln. Die letzten 13 Jahre haben Spuren hinterlassen und es gibt Situationen, in denen ich eher still beobachtend daneben stehe, es gibt andere (an der Arbeit z.B.), da kann ich mich ganz gut durchsetzen ;-D


    Nur ein Beispiel, es gibt viele andere, aber insgesamt hab ich das Gefühl, ich komme mir, meiner Persönlichkeit, ganz langsam wieder immer näher.


    Was die Konzentration anbelangt: Im Vergleich zu anderen Leuten in meiner Umgebung bin ich immer noch schneller müde und unkonzentriert. Im Vergleich zu mir vor 7 Monaten dagegen hat sich echt so einiges getan und ich habe inzwischen wieder Spaß daran, mich länger mit einer Sache auseinander zu setzen oder (gedankliche) Probleme zu lösen.


    Als Kiffer hatte ich vor allem im Studium ziemlich zu kämpfen, Referate vor vielen Leuten halten, war eine richtige Angstsituation und ich glaube, ich bin damals in unregelmäßigen Abständen vor Referaten "krank" geworden. Inzwischen macht es mir nichts mehr aus, vor Leuten zu sprechen, aber auch da ist ein bisschen was zurückgeblieben: Vor neuen Herausforderungen hab ich Angst- oft unbegründet. Der Unterschied ist, und damit schließt sich der Kreis, dass ich mich der Angst stelle ]:D


    Genieß dein "neues" "altes" "neues" Leben, klingt ziemlich gut, was du schreibst und ich bin mir sicher, es wird (z.B. was Konzentration anbelangt) noch viel besser :)^


    Alles Gute und liebe Grüße

    Hallo Allerseits,


    merke schon das die Diskussion hier stagniert, aber ich würde trotzdem gerne noch einige Dinge loswerden


    und hoffe auf die ein oder andere Antwort.(!!!!)


    Erspar mir an dieser Stelle mal die ausführlich Schilderung meiner Drogenkarriere, denke jeder hier hat Ähnliches hinter sich.


    Bin jetzt im mittlerweile 7.Tag meines Entzugs und die Kopfachterbahn dreht zwar noch ihre Runden, aber wenigstens nicht mehr Kopfüber ;-)


    Hab viel Sport getrieben, das hilft auf alle Fälle ungemein.


    Hab anfänglich den Fehler begannen und versucht etlich Giftstoffe mit einer Flutwelle aus grünen Tee aus


    meinen Körper zu spülen. Fehler! Den das grüner Tee beim Entzug hilft scheint ehr eine Laienweissheit zu sein.


    Das Gegenteil war der Fall, denn wie ich feststellen musste enthält grüner Tee genauso Koffein wie z.B. schwarzer Tee und das ist bei den oftbeschriebenen Einschlafproblemen alles andere als zweckdienlich.


    Viel besser in seiner Wirkung und auch für den Entzug geeignet ist Brennnesseltee. Wer nicht unbedingt selber


    mit der Sichel durch den Wald stapfen will, kann sich diesen auch in der Apotheke besorgen.


    Naja ansonsten muss man da wohl durch, Tag für Tag, Schritt für Schritt.


    Das einzige was ich ansonsten bemerken musste ist ein merkwürdiger unterschwelliger Schmerz oder Druck, aus der Lungen bzw. Zwergfellgegend. War das bei Einigen von euch ähnlich, gehört das zum Entzug und wenn ja wann vergeht das wieder weg????


    Soweit erstmal,


    Hang Loose,


    Hängen bleiben erst recht,


    SamsonWhite

    ich hoffe du weißt, dass vieles (wie zB die Konzentrationsstörungen usw) einbildung sind? Man beginnt sich vieles einzureden, dass das ja alles vom kiffen kommt. Ist einfacher die Probleme aufs Kiffen zu wälzen als sich dem Problem zu stellen.


    Hast du ja letztlich bemerkt, dass deine Probleme nicht alle aufeinmal verschwunden sind. Ich wünsche dir trotzdem eine "nüchterne" Zukunft.


    Ich werde Sie nicht haben :=o]:D

    ich hoffe du weißt, dass vieles (wie zB die Konzentrationsstörungen usw) einbildung sind? Man beginnt sich vieles einzureden, dass das ja alles vom kiffen kommt. Ist einfacher die Probleme aufs Kiffen zu wälzen als sich dem Problem zu stellen.


    Hast du ja letztlich bemerkt, dass deine Probleme nicht alle aufeinmal verschwunden sind. Ich wünsche dir trotzdem eine "nüchterne" Zukunft. Gesünder ist es auf jeden Fall!


    Ich werde Sie nicht haben :=o]:D

    Hallo zusammen!


    Nach langer Zeit mal wieder ein kleiner Zwischenbericht von mir.


    Im grossen und ganzen hat sich bei mir nicht viel getan.


    Ich bin mittlerweile nun fast sieben Monate "Kiff-Frei und verschwende keine Gedanken mehr an das Kiffen. Nur selten kommt mir der Gedanke, wie es doch wäre nochmal einen zu rauchen. Aber das streiche ich dann ganz schnell wieder aus meinem Kopf. Ich habe keinen Bock, dass das alles wieder von vorne anfängt.


    Ich bin sehr überrascht, dass das so gut geklappt hat und muss auch dazu sagen, dass mir die Beiträge in diesem Forum sehr geholfen haben.


    Trotz des grossen Erfolgs in den letzten sieben Monaten- ich sehe mich nicht als "geheilt" an.


    Ich denke, ich wäre nicht der erste (auch nach einem halben Jahr Abstinenz) der wieder rückfällig würde. Auch wenn er am Anfang nur hin und wieder mal einen Rauchen würde.


    Und das ist der Punkt: Ich könnte nicht schwören nie wieder in meinem Leben einen Joint zu rauchen. Ich kann nur sagen, dass ich es in absehbarer Zeit (also sagen wir mal zwei Jahre) nicht mehr machen WILL.


    Ich glaube das ist gefährlich. Auch wenn ich der Meinung bin, dass sich mein Leben derart geändert hat dass ich gar keine Zeit mehr für einen so exessiven Konsum wie früher haben würde. Und vorallem läuft mein Leben jetzt viel besser, also weiss ich ja was ich mit erneuter Dauerkifferei anrichten würde. Aber irgendwie hat es ja damals auch angefangen.


    Jedenfalls war das Aufhören im Nachhinein ein Kinderspiel und ich kann dazu nur jeden ermutigen.

    Also ich bin jetzt auf den Tag genau 1Monat "Clean"


    Zur Vorgeschichte:


    Also ich weiss nicht wie ich anfangen soll also fang ich mal von vorne an...


    Ich habe das erste mal gekifft, da war ich ca. 15 oda so... Naja damals konnte ich dem Zeug nicht viel abgewinnen weil ich auch damals eine Freundin hatte und ich es eig. auch nicht brauchte... Naja als mit der Schluss war habe ich auch recht schnell (1Woche später) eine neue gehabt mit der ich auch 4Monate mehr oder wenig glücklich war... Naja aber sie hatte ne Freundin deren Freund ein Kiffer war. Als mit meiner Freundin dann von einem Tag auf den anderen schluss war, war ich echt fertig und der oben genannte Freund wollte mich aufheitern also fuhr ich zu ihm um mit ihm einen zu rauchen...Das war war im Sommer 2007. Seit diesem Tag gab es keinen Tag mehr an den ich nicht gekifft hatte. Es gab auch Zeiten wo ich zwischen durch Koks und XTC nahm aber davon hab ich schnell wieder abgelassen weil mir das einfach zu krass war.


    Und(ich nenn es mal Glück) dann vor ca. 4anhalb wochen wurde ich von der Polizei angehalten weil ich unter einfluss roller gefahren bin... Glück deshalb weil ich sonst immer weiter gekifft hätte.Ich hatte schon länger vor aufzuhören, hatte aber nie einen Grund gefunden warum ich das tun sollte.Das Verfahren läuft noch aber das war für mich ein Grund aufzuhören weiol mein Führerschein in Gefahr ist und ich den täglich brauche ummit dem Auto zur Arbeit und Schule zu fahren...An dem Tag erzählte ich meinen Eltern auch das regelmäßig am Kiffen war und ich glaube das hat mir auch geholfen.Ich kann jetzt mit meinen Eltern offen darüber sprechen und dadurch fällt es mir auch leichter "clean" zu bleiben... Es ist zwar schwer mit den ganz Selbstzweifeln klar zu kommen aber ich bin guter Dinge das ich es schaffen werde... Und seit einer woche habe ich auch mit dem Zigaretten rauchen aufgehört was mir erlich 100mal schwerer fällt als es mit dem dem Kiffen sein zu lassen.:-D


    An alle anderen: Viel Glück und ihr schafft das schon und ihr seit stolz auf euch wenn ihr es geschafft habt;-)

    hallo,


    also bei mir ist es wahrscheinlich genauso schlimm wie bei allem anderen auch, ich kiffe jetzt seit 13 jahren täglich hatte auch schon ein Amphetamin/kokain abhängigkeit die 1000mal einfacher zu besiegen ist als das kiffen.


    Mein zusätzliches problem ist das ich aufgrund meiner krankengeschichte viele Medikamente Bekommen hab(benzodiazepine, Morphine) da hab ich natürlich auch meine abhängigkeiten die ich wie ich vermute alle mit dem kiffen besiegt habe haha welch trugschluss!


    Ich stufe meine THC abhängigkeit mittlerweile eine stufe über Crystal/ kokain abhängigkeit ein, weil wenn ich nicht rauche ess ich über wochen fast nichts, muss ständig brechen habe durchfall schüttelfrost angst/panikattacken. mein körper funktioniert auch garnicht mehr ohne kiffen z.b lesen, bewegung, dinge des alltäglichen lebens sind für mich nicht schaffbar ohne das tolle gras!


    ich zieh das jetzt trotzdem durch obwohl es die härteste zeit meines lebens wird aber ich freu mich darauf endlich drogenfrei zusein und kann nur jedem raten lasst die finger von drogen! der Staat hat vollkommen recht mit seiner anti drogen politik weil ich habe gesehen wo es hinführen kann!


    allen viel glück und fangt es garnicht erst an!

    Guter Vorsatz, Katertony.:)^


    Ich wünsch dir alles Gute bei deinem Vorhaben, sei stark! Wenn du was loswerden musst, dann poaste es hier. Hier gibts ne ganze Menge offener Ohren.:)*


    Einfach isses auf keinen Fall, aber für dich lohnt sichs.


    Liebe Grüße.:)*

    Hallo Alerich! Deine Ausführungen sind sehr interessant und haben mich auch sehr bewegt. "Was ich mir alles verbaut habe"...sehe ich für mich als Langzeitkiffer im mittleren Alter natürlich auch. Aber der Blick muss nach vorne gehen und am Besten nicht nach hinten. Ersteres birgt enormes Trauerpotential und schürt die Selbstzweifel. Die mit dem Kiffen gelebte Selbstunsicherheit im Kern hat mich oft ängstlich und entscheidungsunfähig sein lassen ! Hat mich den Weg des geringsten Widerstandes gehen lassen, und mir jede Menge Chancen und Möglichkeiten verbaut.


    Aber was nützt es jetzt, in der 5. Entzugswoche , in dieser schwierigen Phase, mit sich derart zu hadern.


    "Sich stark machen"sieht anders aus ! Aber ein klarer Blick zurück schützt auch vor möglichen Rückfällen. Die Verharmlosung als "Entspannungsmittel" (war ja lange mein Alibiargument vor mir selber) darf zukünftig nicht mehr greifen. In schwachen Momenten blitzt es auch heute wieder auf. Könnte ich doch jetzt..., einfach mal wieder abtauchen. Aber der Preis ist zu hoch ! Sauber bleiben ist der Weg !!


    Gruss vom Sandmann

    Hey Leute,


    ich wollt nochmal einen kleinen Zwischenbericht abgeben.


    Ich bin nunmehr mehr als ein Jahr "clean". Ich muss sagen, dass es insgesamt sehr einfach war.


    Ich kann sagen, dass ich absolut über den Berg bin.


    Wie in diesem Thread nachzulesen ist, gehörte ich zu dem Stamm der Hardcore-Kiffer.


    Ich hoffe, dass meine Geschichte für andere ein Ansporn ist.


    Wünsche auf jeden Fall allen mit einem solchen Vorhaben viel Durchhaltevermögen.


    Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Hallöchen naja wie soll ich es sagen ich kiffe auch bin bis jetzt außer ans rauchen und kiffen(gras) an keine andere droge rangekommen was auch gut so ist.


    Dessweiteren kiffe ich noch nicht so lange erst seid ca. zwei jahren aber selbst in den zwei jahren is es mittlerweile so schlimm geworden das ich wenigstens jeden abend so meine ein bis zwei bönger schädel rauche nur um gut schlafen zu könne und am nächsten tag wider gut zu essen...ach ja das essen mein hauptproblem...ich esse gerne und auch viel(sieht man mir nicht an, was wahrscheinlich am rauchen liegt) aber ein tag ohne kiffen und ich bekomm nichts mehr runter ich kann machen was ich will es klappt einfach nicht hab zwar hunger aber keinen appetiet...schlafstörungen habe ich auch so häufiger und schwitzen tu ich so schon recht viel aber das essen is echt ne herrausforderung...so jetzt meine frage an euch: wie habt ihr das den so hinbekommen so die ersten zwei bis drei wochen mit dem essen...ich habe echt angst das ich aus dem entzug völlig unterernährt austrete und dan womöglich ne chronische essstörung hab wie bullemie oder sowas


    jaja das essen is im augenblick das einzige was mich noch vom aufhören abhält:(


    danke schonmal im vorraus