Zitat

    Sie nimmt schmerzlindernde Medikamente soweit zugelassen ohne das sie davon süchtig werden kann (Tramal usw.)

    Das ist der Witz des Jahres.....genauso wie Tilidin und Codein nicht suchterzeugend sind ,ne ?


    Hol dir mal den Beipackzettel.....

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    Keine Vorwürfe machen, reden bringt da manchmal auch nichts mehr. Vielleicht den Menschen einfach so nehmen wie er ist. Sie macht es sowieso. Wenn sie Dir wirklich wichtig ist, und Du auf sie aufpassen willst, dann solltest Du ihr einfach nur Deine Hilfe anbieten, und ihr sagen das Du für sie da bist.

    NEWS

    Ich fahre jetzt auch mal unter der Woche zu ihr spontan hin ohne Ankündigung aber nur mit dem Zug. Ab und zu fahre aber angemeldet mit dem Motorrad am Wochenende hin.


    Mittlerweile bekommt sie Krankengymnastik sie wurde aber vorher eingerenkt, erstaunt war ich das sie augehört hat zu rauchen von einer Minute auf die andere. Sie röchelte schon länger herum mit Hustenanfälle, die nicht ganz ohne waren, es war eine verschleppte Bronchitis ":/


    Darauf hin bekam sie ein Asthmasprühgerät, was sie morgends und abends benutzen soll und Antibiotika. Das Grundnahrungsmitte Chips ist weiterhin geblieben für tagsüber und ggf. als Nervennahrung kauft sie Schokolade mit Nougat, es ist keine Sorte für mich so komme ich nicht in Versuchung auch zu naschen.


    Einzig der Nebeneffekt ist das sie wieder zunimmt aber es ist leider so, da kann sich kein frisch gewordener "nichtraucher" von freisprechen oder etwa doch.


    Nur wenn sie dann die 100 Kilo Marke knackt werde ich anfangen zu schimpfen.


    Auf jeden Fall ist süßes besser als Zigaretten zur Beruhigung und in Stresssituation, das kommt schonmal vor bei Streit mit anderen Patienten(ich nenne sie jetzt mal so)


    Telefonieren tun wir relativ selten, nur sms schreiben hat unheimlich zugenommen, so zwischen 40 und 60 pro Woche.


    Sie wird viel angebaggert wie sie sagt und auch schreibt und aber sie läßt keinen an sich ran, da werde ich eifersüchtig (vielleicht auch gut so).


    Natürlich lobe ich sie auch aber nicht übermäßig viel, das ist wichtig wie ich erfahren habe von meinem Therapeuten.


    Letztes habe ich ihr per onlinebestellung 10 rote Rosen geschickt, da hat sie wie sie die bekommen hat erst geheult und sich riesig drüber gefreut.


    Nach Hause holen für einen Tag mache ich nicht mehr, das ist mir zu anstrengend mit der Fahrerei.

    Es war mal wieder an der Zeit sie mal wieder abzuholen..


    Ich habe sie dann mit Bus und Bahn abgeholt und sie war 2 Tage bei mir, es ist jetzt alles ganz anders, viel darüber schreiben kann ich nicht. Nur eine Sache stößt mir bitter auf..


    Was absolut scheiße gelaufen ist, da wir ja mit öffentliche Verkehrmittel zurück unterwegs waren ist ihr ein Halbtoter den sie kennt (ich vom sehen her auch)über den Weg gelaufen. Ich war gerade von der Toilette zurück und habe es noch mitbekommen(zum Glück), wie lange sie mit ihm geredet habe ich zum Anfang nicht von ihr erfahren.


    Ich machte mir riesige Vorwürfe sie alleine gelassen zu haben.


    Nur sie sah total fertig aus, später habe ich dann erfahren das um sechs Ecken aus der Familie der auch abhängig gewesen ist an einer Überdosis krepiert ist, der war auch schon mehrere mal in Therapie.


    Später während der Fahrt habe ich dann im Gespräch erfahren nachdem er es ihr gesagt hatte etwas zur beruhigung gegeben und sie es auch angenommen hat.


    Scheiße aber ich kann sie doch nicht immer beschützen...


    Das ist auch der Grund warum wir hier wo wir jetzt wohnen weg wollen


    Ich habe sie gefragt wo sie es denn hat und sie zeigte es mir, es war etwas was man auch rauchen könnte, so wie sie mir erklärte. Ich bin dann am nächsten Bahnhof ausgestiegen und sie heulend hinterher und haben uns dann auch gestritten warum sie es überhaupt annehmen konnte, da sie ja jetzt schon so weit gekommen waren.


    Wie wir dann weiter zurück gefahren sind um sie zur Einrichtung zurück zu bringen habe ich noch einmal mit ihr darüber gesprochen aber es war so als würde ich mit einer Wand geredet haben.


    Angeblich hatte sie das Zeugs weggeworfen aber gesehen habe ich es nicht.


    Als ich sie dann da abgesetzt hatte, da habe ich mit einem aus der Einrichtung gesprochen und ihm das Erlebniss geschildert.


    Jetzt habe ich zehn Tage nichts mehr von ihr gehört, weder telefonisch noch per sms.


    In der Einrichtung selbst bekomme ich weder einen Therapeuten noch einen Arzt an die Strippe, nur gesagt das es ihr soweit gut geht und sie gerade Therapiestunde hat.


    Ich werde ihr einen Brief schreiben mal sehen was passiert ist...


    War das jetzt richtig was ich getan habe oder nicht, ich zermartere mir den Kopf darüber.

    Was für eine Geschichte. Du bist vielleicht auch psychisch erkrankt dadurch?


    Nein, du hast nicht falsch reagiert als du erzählt hast, dass sie im Zug was bekommen hat.


    Aber du hast Angst dass sie dir böse ist. Vor allem quält es dich dass sie sich nicht meldet.


    Scheinst ein ganz lieber Kerl zu sein. Und Du liebst sie. Pass auf dich auf . Am liebsten würde ich schreiben, renn soweit du kannst. Denn auf Dauer macht dich das kaputt

    Danke Peddi für dein schrieb,


    das ich sie liebe stimmt schon aber es ist so das sie mich auch liebt, das hat sie mir schon oft gesagt und auch geschrieben(sagen und schreiben kann man ja viel). Der Knackpunkt ist das die Umgebung wo sie mit mir lebt so schlimm ist(jetzt wo sie im Therapie weit weg ist nicht)außer beim Besuch, wo das Publikum fast ausschließlich aus Halbtote besteht, die neidisch auf dem sind was sie hat. Nur die Eltern bzw. der Vater ist seid längerem in guten Kontakt mit ihr und mir und auch ihre Oma die aber schwer krank ist. Ich und der Vater sowie meine Eltern geben ihr soweit halt, der Vater ist auch sehr stolz auf sie seit langem obwohl sie ihm damals auch beklaut hat(Beschaffungskriminalität). Immer wieder kamen ihr bzw. liefen ihr die Halbtoten über den Weg(alleine und mit mir), sie konnte ihnen wiederstehen weil sie ja weiß das sie etwas besseres ist als sie. Sie hat wie ich immer mitbekommen habe noch mit Leuten kontakt die auch mit ihr in der Entgiftung waren, neu kennengelernt, die auch Leute aus den näheren Umfeld sind was ich sehr verurteile weil sie ja auch ehemalige Halbtote sind.


    Da wo ich mal gelebt habe gab es solche Leute nicht, daher würde ich gerne da hinziehen oder irgendwo auf dem Lande abseits von jeglicher Zivilation um einfach mal zu sich zu finden.


    Ein Account auf Facebook brachte nur wieder Kontakte mit ehemaligen Halbtoten und Knackies und unwahrheiten und Beiträge wie "was willste den blos mit dem" und auch gefakte Bilder, die gegen das Persönlichkeitsrecht verstoßen aber sie dagegen nichts machen konnten. Also löschten wir den Account auch wieder und auch den E-Mail Account, denn Facebook bombardiert einem ja förmlich mit reaktivieren vom Account weswegen sie dann wieder eine neues Mailkonto erstellten.


    Die Vergangenheit holt sie immer wieder ein, das ist das schwierige an allem.


    Sie will ja auch von allem weg aber es sind immer die Sachen aus ihrer Vergangenheit die ihr zusetzten.


    Eine Suchterkrankung ist und das wird sie immer bleiben auch wenn man nicht mehr süchtig ist nie ausheilen wie eine Erkältung oder Grippe, das ist eben so, das haben mir schon sehr viele gesagt.


    Ihre Angst besteht darin, wenn alles geschafft ist, das sie keine Freunde mehr hat außer mich und meine Freunde (ihre und meine Eltern und Verwandschaft) die sie schon fast alle kennt, die aber nicht gerade ihre Alterklasse haben sondern etwas älter.


    Ich werde ihr erst einmal nicht schreiben sondern warten ob sie sich meldet egal ob ein Anruf eine sms oder Brief, dann weiß ich ob ihr etwas an mir liegt. Es kann ja auch sein das sie genauso denkt wie ich geschrieben habe mal sehen, kann ja auch nach hinten losgehen der Schuss...


    Zu tun habe ich ja genug, ich werde den Teufel tun und jetzt tagelang grübeln was jetzt falsch oder richtig ist bzw. war.

    Was ihr benötigt, ist auch ein gutes Soziales Netz.


    Selbst wenn ihr wegzieht, ihr müsstet gute soziale Kontakte knüpfen. Und derzeit habt ihr zumindest Eure Familie. Bedenkt und besprecht das am besten mit Euren Psychotherapeuten.


    Alles Gute

    Rückmeldung:


    Sie hat mir geschrieben...


    Es hat ordentlich Ärger gegeben in der Einrichtung und sie war eine Woche in einer geschlossenen Einrichtung außerhalb. Mehr kann ich so nicht sagen(weil sie nicht mehr geschrieben hat), ich habe sie noch nicht wieder gesehen, das wird noch etwas an Zeit brauchen bis ich sie wieder besuchen darf, zur mir nach Hause gibt es nicht mehr. Das hat sie sich selber eingebrockt und ärgert sich auch darüber, na ja die Einsicht von ihr kommt zu spät..


    Aber ich halte weiterhin zu ihr, das habe ich ihr geschrieben.


    Was ich ihr noch nicht weiß, ich habe das die jetztige Wohnung gekündigt ist und ich eine neue suche schön weit weg, nun ja ca 60 Kilometer, das sollte reichen erstmal aber irgendwo abseits von Großstadt und nicht in Zentrumsnähe in Richtung Dorf aber nicht wo der letzte Hund begraben ist, auf gute Anbindung mit öffentliche Verkehrsmittel achte ich schon.


    Das ist zwar erzwingen das sie keinen mehr über den Weg laufen kann aber vielleicht besser?


    Schreiben werde ich ihr es nicht.....


    (eure Meinung dazu hätte ich gerne dazu ;-) )

    Zitat

    parazellnuss


    10.04.18 12:38

    Zitat

    (eure Meinung dazu hätte ich gerne dazu ;-) )

    Lass es einfach bleiben. Du kannst keinen verrottenden Hund wieder zum Leben erwecken. Das kann keiner. Auch du nicht.

    Danke deiner Meinung aber ich meinte die Meinung zu der geheimen Kündigung und besorgung einer anderen Wohnung in einer anderen Gegend.


    Ansonsten nix...

    Also, ich würde vorher gefragt werden wollen, bevor mein Partner die gemeinsame Wohnung kündigt! Aber ich hab ja zum Glück kein Drogenproblem....


    Du solltest allerdings aufpassen, dass Du deine Freundin nicht zu sehr betüttelst. In meinem Bekanntenkreis kenne ich ein Paar, wo die Frau Alkoholikerin ist. Da hat der Mann nach ihrer Therapie auch den Fehler gemacht, sie dauernd beschützen zu wollen. Dadurch geriet die Beziehung natürlich aus dem Gleichgewicht, und sie fing heimlich wieder an zu trinken.


    Besser wäre es gewesen, sie hätte ihm mal die Meinung gegeigt, und angefangen, auf sich selbst aufzupassen....


    Gerade weil Deine Freundin ja noch ziemlich instabil scheint, ist es wichtig daß Du nicht zu sehr in die Papi-Rolle reinrutscht. Aber ich hoffe, sie lernt einiges in ihrer Therapie, ihr scheint es ja ernst zu sein...


    Alles Gute für Euch! *:)