• Eine Beziehung mit einer Drogensüchtigen

    Ich kannte sie von meiner alten Arbeitsstelle her, verlor sie aus den Augen, da sie ihre Arbeit in der Firma verloren hatte, damals hatten wir schon gegenseitig ein Auge auf uns geworfen. Wir sahen uns dann nach ein paar Jahre wieder aber sie sah abgemagert und schlecht aus, sie sagte sie wäre wegen einer Kleinigkeit hinter schwedische Gardinen gewesen :-o
  • 152 Antworten

    Du hast getan was du konntest.

    Aus Selbstschutz und für dein EIGENES Leben, ist es das beste, wenn du nie wieder Kontakt zu ihr aufnimmst.


    Lösch weiterhin alle SMS und antworte nicht darauf.

    Das ist das beste, was du machen kannst.


    Wenn du weiter Kontakt zur Ex hältst, wird es deine neue Liebe belasten und zerstören.

    Genau so ist es...

    Was soll ich noch schreiben was ich verkehrt und oder richtig gemacht habe, alle Möglichkeiten sind durch und haben nur meine Kostbare Zeit und Nerven gekostet.

    Also Du hattest ja ein Leben, eine Wohnung mit Terasse, zwei MRD/-Teile/ Garage, und Werkstatt und bist danach zu deinem Bekannten und danach "zu deinen Eltern gezogen" mitsamt Fotoalben, Schmuck und Küchengeräten deiner Exfreundin, die ja anfangs heroinsüchtig und bettelnd auf der Strasse saß aber ohne deine eigenen "lange genug aufbewahrten" ganzen Sachen?


    Deine Freundin bekommt von Halbtoten Heroin geschenkt, sobald sie sich sehen lässt, findet Telefonnummern heraus, betreibt sehr fleissig Telekommunikation und begibt sich auch zur Polizeiwache, nachdem sie rausfliegt und diese Polizei erteilt dir aufgrund ihrer Angaben Annäherungsverbot für deine Wohnung- will dir aucheinen Brief schicken, nachdem irgendwer bei ihrem Betreuer eine Scheibe eingeworfen hat?


    Nach(!) dem ganzen Verlauf teilst du dich mehrfach mit über deine besonderen Vorlieben, wie außergewöhnlich gut der besondere Sex war, nennst konkret einen Städtenamen. Anfangs war ja alles ein Helfersyndrom auf Zufallsbasis, das nach zweieinhalb Wochen zur Liebe wurde und in 8 Wochen unter Tramal und später Methadon und Brieffreundschaft aussergewöhnlich guten Sex beinhaltete oder war das alles in dem Monat zwischen nach ihrem Therapieende und dem endgültigen Rückfall?


    Frage ja nur.


    Ich kenne nämlich keine Junkies, die Zeug verschenken oder ausgesprochene Hackerenergien zum Aufspüren von Personen oder auch nur facebook-Profile besitzen, keine gern besuchte Polizei, die diesen irgendwas glaubt und auch keine Betreuer, die schwammige Geschichten ihrer Klientel irgendwie verfolgen.


    Ich kannte aber mal einen, der in Psychologieforen mit ausufernden Geschichten unterwegs war und nachher gutgläubige Frauen versucht hat, aufutun und nach Aufbau eines persönlichen Kontaktes richtig zu quälen. Das war ein gefährlicher

    Mensch.

    Zitat

    Also Du hattest ja ein Leben, eine Wohnung mit Terasse, zwei MRD/-Teile/ Garage, und Werkstatt und bist danach zu deinem Bekannten und danach "zu deinen Eltern gezogen" mitsamt Fotoalben, Schmuck und Küchengeräten deiner Exfreundin, die ja anfangs heroinsüchtig und bettelnd auf der Strasse saß aber ohne deine eigenen "lange genug aufbewahrten" ganzen Sachen?

    Ja habe ich


    Zitat


    Deine Freundin bekommt von Halbtoten Heroin geschenkt, sobald sie sich sehen lässt, findet Telefonnummern heraus, betreibt sehr fleissig Telekommunikation und begibt sich auch zur Polizeiwache, nachdem sie rausfliegt und diese Polizei erteilt dir aufgrund ihrer Angaben Annäherungsverbot für deine Wohnung- will dir aucheinen Brief schicken, nachdem irgendwer bei ihrem Betreuer eine Scheibe eingeworfen hat?


    Ja die sind ihr ja immer über den Weg gelaufen und ein Dealer (auch süchtig) alle daran gesetzt sie süchtig zu machen, am Anfang mit geschenkten Drogen und nachdem sie wieder drauf war hörte das auf und sie kaufte bei ihm, auch auf Vorrat.

    Das war die Zeit wo es zwischen uns kriselte, deswegen wollten wir auch gemeinsam wegziehen, hat aber nichts gebracht, sie fuhr immer wieder hin.


    Zitat


    Nach(!) dem ganzen Verlauf teilst du dich mehrfach mit über deine besonderen Vorlieben, wie außergewöhnlich gut der besondere Sex war, nennst konkret einen Städtenamen. Anfangs war ja alles ein Helfersyndrom auf Zufallsbasis, das nach zweieinhalb Wochen zur Liebe wurde und in 8 Wochen unter Tramal und später Methadon und Brieffreundschaft aussergewöhnlich guten Sex beinhaltete oder war das alles in dem Monat zwischen nach ihrem Therapieende und dem endgültigen Rückfall?

    In der Suchtphase danach in der Therapiephase und als sie "clean" war.


    Meine Emotionen kochen wieder hoch :°(


    Ich habe eine neue Partnerin in meinem Alter die auch die Vorlieben in punkto Sex hat, da bin ich sehr glücklich mit auch wenn sie 500 Kilometer von mir weg wohnt. Wir haben über alles gesprochen was gewesen ist und reden nicht mehr da drüber. Trotzdem wird dieses Erlebnis immer in meinem Kopf bleiben, ein Leben lang, leider...

    Auch wenn ich es mittlerweile fast alles verarbeitet habe dank Therapeuten und Psychologen, geht mir sehr gut. Und die Beziehung die ich jetzt habe hilft mir sehr, ich wurde von ihr so genommen wie ich bin und was ich durchgemacht habe, wir sprechen nicht mehr da drüber.


    Ich bin für alle Ratschläge hier sehr dankbar.

    Aber eines muss ich loswerden, keiner der so etwas mitgemacht hat kann so richtig nachvollziehen was das für eine Tortur sein kann, das ist so.

    Ich kann allen Leuten nur empfehlen, die mit einer Drogensüchtigen (von BTM) etwas anfangen wollen schnell die Finger davon zu lassen (schöne Augen machen von der Seite der Süchtigen). Man wird nur ausgenutzt und geht (mit) unter ggf. auch finanziell vom psychischen Terror durch den Entzug mal ganz abzusehen.

    Die würden sogar ihre Verwandschaft verkaufen nur um Geld zu bekommen oder einen dummen Sponsoren.

    Ich mache ja den Entzug aber bis dahin muss du mir helfen "du liebst mich doch oder?"

    Das ist reine Verarsche und Abzocke, ein Spiel mit den Gefühlen.


    Das alles habe ich ja hinter mir..

    robbe66 schrieb:

    Anfangs war ja alles ein Helfersyndrom auf Zufallsbasis, das nach zweieinhalb Wochen zur Liebe wurde und in 8 Wochen [...] aussergewöhnlich guten Sex beinhaltete oder war das alles in dem Monat zwischen nach ihrem Therapieende und dem endgültigen Rückfall?


    Frage ja nur.

    Ich habe mich auch schon darüber gewundert, wie schnell hier alles geht bzw. in welcher kurzen Zeitspanne sich immer neue Wendungen ergeben ":/


    Zitat vom 23. März 2019:

    arminius anonymius schrieb:

    Wenn ich das könnte, viele Bilder sind mit meinen Eltern drauf, bei meinen Vater im Heim sogar, (er fragt immer wie es ihr geht) was soll der denn denken, der hat nicht mehr lange zu leben. Er weiß ja das ich verlobt mit ihr war.

    Vieles hängt da dran auch der Sohn von ihr der bei den Pflegeeltern wohnt und immer nach mir fragt, wie die vom Jugendamt sagt, die mir andauernd über den Weg läuft, [...].

    Alles erinnert mich daran, es reißt nie ab.


    Aber Recht hast du ja aber wie soll ich das bloß hinbekommen...


    Nur 11 Tage später, nämlich am 3. April 2019:


    arminius anonymius schrieb:

    Lebensabschnitt beendet, neue Freundin neues Glück, zwar weiter weg aber wo die neue Liebe hinfällt ;-D



    Und mittlerweile (Zitat von heute):


    arminius anonymius schrieb:

    Auch wenn ich es mittlerweile fast alles verarbeitet habe dank Therapeuten und Psychologen, geht mir sehr gut.


    Die Beziehung hielt augenscheinlich nur wenige Wochen/Monate. In dieser Zeitspanne haben sich die beiden nicht nur verlobt, sondern auch so viele gemeinsame Erinnerungen geschaffen, dass ein Loslassen für Arminius anonymius, seine Familie und den Sohn der damaligen Lebensgefährtin kaum möglich scheint.


    Arminius anonymius bekommt innerhalb kürzester Zeit einen Therapieplatz, obwohl die Wartezeit bei den meisten Psychotherapeuten mehrere Wochen oder sogar Monate beträgt. Oder hattest du den Therapieplatz schon, bevor die Sache mit dieser Dame anfing? Und obwohl diese Dame so viel in seinem Leben durcheinander gebracht und umgeworfen hat, gelingt es Arminius anonymius innerhalb weniger Wochen, emotional (fast) alles hinter sich zu lassen, eine neue Frau kennen zu lernen, eine Beziehung mit ihr einzugehen und mehrere Hundert Kilometer weit wegzuziehen.


    Es steht außer Frage, dass die Beziehung zu einem suchtkranken Menschen sehr kräftezehrend und anstrengend ist. So langsam kommen mir jedoch Zweifel, ob wir es hier tatsächlich "nur" mit einem sehr ausgeprägten Helfersyndrom zu tun haben ???":/

    MetteMarie

    Der Beitrag mit den vielen Bildern von ihr und dem Vater, der nach ihr fragt, stammt von März 2018, nicht 19!

    Aber ansonsten gebe ich Dir recht, einige Dinge, wie z.B. Das Verhalten des Betreuers und die Typen die der Frau immer wieder Stoff für lau anbieten wollten, kommen mir auch nicht ganz koscher vor. Wenn jemand wirklich clean ist und bleiben will, da gibt es ein ganz einfaches Mittel um lästige Dealer und Junkies abzuschrecken:

    Man droht ihnen mit der Polizei, wenn sie einen noch einmal ansprechen!

    Alles andere sind m.E. Ausreden für Rückfälle...

    Zu früh auf Antwort gedrückt!

    Was ich noch sagen wollte:

    Dealer, die selbst süchtig sind, verschenken normalerweise keinen Stoff, können sie sich nämlich gar nicht leisten. Die sind schon froh, wenn sie ihr Zeug gut verkaufen können, um selber ihre Sucht halbwegs zu finanzieren....

    @ MetteMarie

    Von einem Therapieplatz auswärts habe ich nicht geschrieben, war eine freie Psychologin wo man max. 12 Sitzungen bezahlt bekommt von der KK.

    Weil es akut war bekam ich in einer "Klappse" eine ambulante Therapie kurzfristig.


    Die Daten die ich von mir angegeben habe (Therapieplatz Wartezeiten) sind nicht 100 %ig.


    Therapieplatz für sie zu bekommen war auch nicht einfach, erst nach der Entgiftung (ohne geht keine Aufnahme, (Vorraussetztung) war eine Aufnahme in kurzer Zeit möglich aber eine ziemliche telefoniererei.


    Es war aber ein Dealer der ihr das geschenkt hat, ich habe ihn ja selber mehrmals kiffen gesehen.


    Ist ja kein Märchen was ich hier schreibe...

    Zitat

    MetteMarie

    Der Beitrag mit den vielen Bildern von ihr und dem Vater, der nach ihr fragt, stammt von März 2018, nicht 19!

    Oh, sorry, da habe ich mich vertan!

    Was im Frühjahr 2018 passiert ist, das war der seltsame Ausraster wegen der neuen Wohnung, dann der Therapieabbruch und das Ende der Beziehung!

    Einiges hier im Faden ist tatsächlich etwas verworren, da kann man sich schon mal irren....

    @TE

    Daß ein Dealer kifft, bedeutet noch lange nicht, daß er selber den ganzen Mist, den er da verkauft, auch konsumiert. Und ich kenne das von ein paar Süchtigen als Ausrede für Rückfälle:

    „Der hat mir das unter die Nase gehalten, was sollte ich denn machen?“

    Komischerweise passiert das Ex-Junkies, die wirklich clean bleiben wollen, fast nie.:=o

    @Aedgiva

    Ich konnte und wollte nicht immer schreiben, mal ging es mir gut und mal schlecht.

    Es war immer ein auf und ab, wenn die psychische Belastung so extrem hoch ist, dann ist das so.

    Teilweise war sie tagelang nicht da, es lief alles gut keine Auseinandersetztungen, nichts..

    Dann habe ich sie gesucht und gefunden aus Sorge und Verzweifelung, dann bekam ich dann zu hören, ich habe was genommen und nicht getraut zurück zu kommen. Nie hatte ich deswegen geschimpft, nur gesagt das ich enttäuscht bin über ihr denken und verhalten.

    Als ich dann mal krank wurde reagierte sie völlig hysterisch, nicht mehr die nötige Unterstützung zu bekommen und alleine zur Vergabe gehen zu müssen, wo das ganze "gesocks" nur darauf wartete ihr wieder wenn sie dann labil war eine "rosa Brille" anzudrehen wo sie oft genug zugegriffen hat, weil es umsonst war. Ich wurde dann von denen auch noch schlecht gemacht, das kam ja dann auch noch dazu, wer weiß was die ihr noch so alles erzählt haben.

    Das ist oft genug passiert in verschiedenen varianten..


    Jetzt könnte ich ein Buch über so ein Verhältnis schreiben, eine Dreiecksbeziehung,

    Sie, ich und der gute Freund die Drogen.

    Das würde sich bestimmt gut verkaufen ;-D

    Abgeschlossen habe ich davon schon, wollte ich und musste, das Leben geht ja weiter :)z

    Ein Buch von Anfang bis zum bitteren Ende, ich habe schon angefangen damit aber ich schreibe sehr langsam und auch ausführlich, es lässt mich emotional nicht kalt, wohl der Anfang. Das Ende der Geschichte wird schwer werden, das weiß ich schon, vielleicht eine gute Vorlage für einen Film.

    • Neu

    Puh, schwer zu schreiben, das chonologische tut schwer, ich schreibe ja erstmal nur vor.

    Die Satzstellung ändern bzw. verwerfen und oder neu und und und

    Ich habe 13 Seiten geschrieben, vier davon werde ich so lassen, also fertig.

    Aber so habe ich einen Zeitvertreib und das dauerhaft, ich schreibe nicht immer, das ist auch gut so.

    Datum zum veröffentlichen, warscheinlich in ein paar Jahre, wenn überhaupt einer sowas will...

    Egal schreiben und gut ist.