Einmal einen Joint rauchen, wie gefährlich ist das?

    Hallo, ich wollte hier kurz einige Fragen stellen. Harte Drogen, also alles ausser Zigaretten und Alkohol obwohl das ja auch relativ ist, interessierten mich eigentlich immer wenig. Auch wo das Thema, besonders mit 14-16 seeehr aktuell war und viele meiner Freunde angeblich mal einen Joint geraucht haben hat mich das Ganze nicht interessiert. Doch jetzt ein paar Jahre danach würde mich doch mal interessieren wie es ist. Die Neugier macht mich ehrlich gesagt langsam fertig. Ich trinke hin und wieder etwas und kenne auch die berauschende Wirkung von Alkohol aber so richtig "gut" fand ich diese nicht. Doch in letzter Zeit, ich weiß nicht warum, drängt sich in mir innerlich irgendwie immer mehr die Neugierde auf einmal einen Joint zu rauchen. Es wäre das Interesse zu wissen was eben passiert. Diese Wirkungen von denen man immer hört, und auch den Bericht den ich letztens gesehen habe veranlagt mich dazu. Nur irgendwie... habe ich extreme Angst. Eine völlig objektive Meinung dazu würde mir einfach helfen wieder mit mir ins Reine zu kommen und entweder einmal zu probieren was passiert oder wirklich versuchen die Neugierde aufzugeben. Also hier die Fragen die mich die letzten Wochen immer quälten.


    1. Wenn ich einmal rauche... bin ich dann abhängig? Ist die Möglichkeit da dass ich dann dieses Gefühl des Rausches so liebe dass ich das immer wieder tun werde?


    2. Ist es gefährlicher als Zigaretten?


    3. Wie schmeckt es, im Vergleich zu normalen Zigaretten?


    Ich rauche teils vielleicht kommt auch daher das Interesse. Vielleicht ist es auch einfach weil ich in letzter Zeit komischerweise, ob bewusst oder unbewusst viel darüber erfahren habe. Ich weiß es nicht. Aber im Moment besetzten mich soviele Zweifel, Ängste und auch die Neugierde das ich unbedingt einmal wissen will wie das eben ist. Ich hatte teilweise auch psychische Probleme mit Zwängen usw. und war auch sonst öfters depressiv weil mein Leben einfach nicht so lief wie es sollte. Kommt es daher? Kann diese psychologische Vorgeschichte dazu beitragen das ich abhängig werde? Inwiefern und wie stark?


    Ich will hier aber eine Bitte los werden und eines klarstellen. Ich würde mir wünschen hier keine Posts wie "DAs Zeug ist scheisse, lass das!" oder "Nimm es es ist geil, du wirst es lieben." sondern eher viel mehr eine objektive Antwort zu meinen Zweifeln. Ein netter Rat der mir helfen könnte selbst wieder objektiv ranzugehen und abzuwiegen und entweder Erfahrungen zu machen oder eben zu wissen warum ich keine machen sollte. Falls es noch wichtig ist, ich kenne heute keinen mehr von den Leuten die früher behauptet haben mal etwas geraucht zu haben aber ein Bekannter kennt jmd der so etwas raucht. Kontakt mit solchen Leuten habe ich immer verwehrt. Daher schocke ich mich vor mir selbst und der Neugierde die hoch kommt. Also bitte :). Helft mir ein bisschen Klarheit in meinem Kopf zu bekommen.


    mfg @:)

  • 95 Antworten

    Also ich glaube einmal einen Joint rauchen ist nicht wirklich gefaehrlich. Ich hab in meinem Leben vll vier mal einen geraucht und fands nie wirklich gut. Ich mag das Gefuehl nicht so, man denkt sehr viel langsamer, tut alles sehr viel langsamer und irgendwie ist alles um einen herum langsamer. Es gibt Leute die finden das entspannend, koennen dabei gut relaxen, fue rmich ist es eher nichts.


    Es ist nicht sooo besonder, dass man darauf so neugierig sein brauch. Ich meine falls sich die Gelegenheit bietet kannst du es ja mal probieren, aber gezielt danach suchen brauchst du meiner Meinng nach nicht.

    Viel kann ich nicht dazu sagen, nur dass du darauf achten musst, dass du dich in dem Moment wirklich gut und happy fühlst, denn ich habe gehört, dass ein Joint nicht einfach glücklich macht, sondern deinen momentanen Gefühls-Stand extrem verstärkt, also wenn du gerade depressiv bist, wirst du dadurch extrem depressiv und nicht glücklich!


    Also aufpassen, denn für einen sehr depressiven Menschen kann ein Joint tödlich enden...!!!

    Man sollte jedem abraten es überhaupt auszuprobieren. Wozu auch

    Toll – dann ist man max. 2 Stunden in "ich bin frei" Laune und dann
    Von daher reagiert wohl jeder anders und Spaß kann man auch ohne so ein Zeug haben. Lass es also lieber und hab nüchtern und ohne Drogen deinen Spaß ist viel gesünder.

    Also das du beim erstenmal abhängig wirst is unwahrscheinlich,aber es sensibiliesiert dich gegenüber der Droge und ich bin mir fast sicher das wenn du es einmal Probierst es nochmal tuen wirst. Die Storys mit Kleben bleiben von einem Joint und Psychose für Jahre, hmm naja die halte ich für quatsch, zumindestens bei einmaligen Konsum.

    Also ich habe ja null Erfahrung mit Drogen...hab da auch nie ein Interesse dran gehabt bzw. habe ich zu viel Respekt/Angst davor und war schon als Jugendliche gefestigt und stabiel in der Psyche.


    Aber auch ich habe mich, als ich so 18 war, mal zu einem Joint hinreissen lassen. Ich habe dann gespannt auf einen Effekt gewartet und auch irgendwas gemerkt und das dann unter "ausprobiert" abgeheftet und nie das Verlangen gehabt es nochmal zu machen was wohl gegen eine Sucht spricht.


    Aber ich bin natuerlich nicht die Norm und es muss nicht immer so sein, wie's bei mir war.

    Zitat

    Die Storys mit Kleben bleiben von einem Joint und Psychose für Jahre,hmm naja die halte ich für quatsch,zumindestens bei einmaligen Konsum.

    Das kann auch nur von einem kommen der diese Veranlagung nicht hat%-|. Man bleibt nicht "hängen" sondern bekommt eine Psychose (die ganze andere "Zustände" als die eigentliche Droge auslöst). Und das ist kein Quatsch sondern ärztlich bestätigt. Ich würde mich mal ein bissel informieren über die Drogen die ich so konsumiere %-|

    hallo,nein du wirst von einem jonin nicht süchtig,aber du riskierst deinen Lappen,fall du einen hast.ein junger sportkamerad hats auch mal probiert und ist gleich in eine kontrolle geraten.Schein weg, MPU mit vollem Programm.war ein teurer joint....

    Rein logisch betrachtet bringt dir das ausprobieren nicht viel. Entweder du spürst garnichts, oder es gefällt dir oder es gefällt dir nicht.


    Wenn du nichts spürst oder es dir nicht gefällt, wirst du es wahrscheinlich nicht nochmal machen. (Es sei denn du willst es eigentlich so lange ausprobieren bis du weißt wie es ist, wenn es sich gut anfühlt.)


    So. Wenn es dir also gefällt, gibt es wieder zwei Möglichkeiten. Du lässt es trotzdem, oder du probierst es wieder und wieder...


    und bleibst irgendwie dabei es öfters zu machen, und ehe du dich versiehst wird es zum festen Bestandteil, deiner Freizeit.


    Also wenn du es probierst kann es sein, dass du weiterlebst wie davor, mit dem einzigen Unterschied, dass dich deine Neugier nicht mehr so bohrt, oder, dass du anfängst regelmäßig zu rauchen und deine Gesundheit und dein Konzentrations- und Leistungsvermögen mitunter stark beeinträchtigst. Außerdem kostet es heutzutage viel Geld.


    Ich selber habe eine Zeit meines Lebens dadurch komplett verkorkst, jedoch bin ich ein relativ suchtanfälliger Mensch und kann somit nicht auf dich schließen. Allerdings habe ich in dieser Zeit viele Leute kennengelernt die auch gekifft haben und es jetzt immernoch tun, oder aufgehört haben. Aber ich kenne keinen, der wirklich konsequent nur einmal im Monat was geraucht hat, obwohl viele soetwas behauptet haben. Und 100% der Leute die ich kenne, die gekifft haben und aufgehört haben meinen, dass es für ihr Leben sinnvoller gewesen wäre wenn sie es nie gemacht hätten.


    Zum Gesundheitsaspekt:


    Ein Joint wirkt laut Studien in etwa so wie 7 Zigaretten.


    Wenn du Graß rauchst setzen sich kleine Kristalle in deiner Lunge ab die nicht mehr abgebaut werden können. Bei hohem Konsum kann es sein dass diese die Pleura beschädigen und ein Lungenflügel zusammenfällt. Ich kenne 2 Leute denen genau dass passiert ist.(von deren Ärzten bestätigt) Aber die haben sehr sehr viel geraucht.


    Eine Psychose wirst du beim ausprobieren ganz sicher nicht davontragen. Aber du wirst nicht vermeiden können, dass du wenn du es tust, verstärkt in dich hineinhorchst. Wenn dann irgendwas nicht normal ist, kann es sein, dass du eine Panikattacke bekommst, weil du denkst du bleibst jetzt hängen, oder bekommst Herzprobleme oder sowas.


    Also objektiv gesehen ist es sinnvoller die Neugier zu schlucken und es zu lassen. Weil du im Endeffekt nur das Risiko eingehst dein Leben zu verschlechtern.


    Ach ja...


    Wer willensstark genug ist, nur ab und zu zu kiffen, dem wird es trotzdem schaden.


    Da du dir wenn du Pech hast mit einer einzigen Kippe Krebs einfangen kannst.


    Der Vergleich mit dem Alkohol passt da nicht, da du nach einem Glas Wein sicher keine Leberzirrhose bekommst.


    Gruß

    Zitat

    Konsumiere sie seit 4Wochen nicht mehr!:-p

    ;-D sehr löblich

    Zitat

    Eine Psychose wirst du beim ausprobieren ganz sicher nicht davontragen.

    aber nur wenn er nicht zu dem 1/3 der Menschen in Europa gehört die einen Hang dazu haben.

    Zitat

    Mindestens jeder dritte Mensch in Europa hat nach wissenschaftlichen Schätzungen grundsätzlich die genetische Disposition für eine Schizophrenie-Erkrankung. Diese kann dann ausbrechen, wenn bestimmte Faktoren wie Trauma, Stress und lebensbelastende Umstände zusammentreffen. Das Risiko für den Ausbruch einer schizophrenen Psychose steigt dabei erheblich mit dem Konsum von Cannabis, betont Prof. Dr. Dr. Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin.

    Danke für die Seeeehr vielen Antworten :). Ich gehe nun nachdem ich das alles gelesen habe ein bisschen anders damit um. Wie gesagt, habe mich eben viel damit ausseinandergesetzt und bewusst und auch unbewusst darüber viel in Berichten gehört usw. Jetzt eine objektive Meinung zu haben ohne die wissenschaftlichen Studien und ohne Moralapostel zu hören gibt mir ein viel klareres Bild von der Droge. Das hat ausgelöst das ich nun lockerer damit umgehen werde und zu wissen wenn die Möglichkeit kommt 1. über die Droge informiert zu sein und 2. keine Angst haben zu brauchen das etwas beschissenes passiert wie o.g. Abhängigkeit oder sonstiges. Ich habe noch keinen Schein und bin 17 hatte aber eine recht umfangreiche psychologische Vorgeschichte. Die fängt mit Mobbing an und hört mit Zwängen auf. Depressionen während der 3-jährigen Erkrankung/Behandlung sind nun vorbei und die Tabletten(Antidepressiva) sind auch seit einem halben Jahr abgesetzt. Ich habe eben oft gehört das Leute mit einer psychischen labilität schneller Abhängig werden können. Diese Angst zu vergessen und es einmal irgendwann auszuprobieren wenn ich gut drauf bin und in ner Runde mit Freunden sitze gibt mir ein Gefühl von Sicherheit und minimiert das Verlangen emmens. Also vielen Dank für die ernsten und ehrlichen Antworten. Den Respekt vor Drogen im Allgemeinen hab ich. Da ich eben 1 1/2 Jahren Tabletten(Antideppresiva, vom Arzt verschrieben) nahm und davon auch Abhängig wurde habe ich Respekt vor Alkohol und härteren Drogen, da ich, als ich mich damit auseinandergesetzt habe sehen konnte was passiert wenn man diesen Respekt gänzlich verliert. Aber wahrscheinlich ist es beim Joint so wie bei Alkohol. Wer sich jedes Wochenende wegsäuft damit die Realität in den freien Tagen nicht die Überhand nimmt der wird später auch in den nichtfreien Tagen trinken und irgendwann, wenn nicht vorher aufgehört wird, ständig betrunken sein. Naja, vielen Dank für die Antworten :), erfreulich zu hören das ich ohne Angst irgendwann mal einen Joint rauchen kann diese Erfahrung aber bei manchen nicht so wie gewollt verlief, sodass ich sagen kann das mich dieses Verlangen nicht mehr so drängt wie noch gestern.


    mfg


    qwasyxedc @:)