Große Angst, dass Tochter zu viel Alkohol trinkt

    Hallo,


    neulich waren wir auf einer Feier, an der auch meine Tochter teilnahm. Die Alkoholika waren im Eintrittspreis inbegriffen und ich beobachtete, wie sie kontinuierlich den ganzen Abend trank, Wein, Bier, harte Sache wie Bacardi Cola und anderes. Es kam mir vor, als hätte sie das Trinken zum Sinn des Abends gemacht. Cool und gelangweilt (nicht etwa lustig) saß sie den ganzen Abend da und bestellte.


    Und sie trinkt auch sonst so, als wäre das eine lässige Auszeichnung, die man sich damit selbst gibt. Und das schon seit vielen Jahren, ohne dass ich die Mengen kenne.


    Sie ist 20 Jahre alt und weiß genau, dass ihre Eltern das sehr ängstvoll betrachten. In der Verwandtschaft gibt es nämlich schlimme Alkoholiker-Fälle.


    Leider merke ich genau, dass sie nicht bereit ist, über das Thema offen und ehrlich mit uns oder ihren älteren Geschwistern zu reden. Bei den Großen hege ich keine Befürchtungen, auch wenn sie mal einen Abend lang vor meiner Nase etwas mehr Alkoholhaltiges trinken.


    Das "tief ins Glas schauen" der Jüngsten macht mir die Angst, dass Alkohol mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit wird und sie sich in eine Abhängigkeit begibt. Wenn ich sie drauf anspreche, zeigt sie Unverständnis und tut so, als wär das gar kein Thema.


    Ich weiß nicht, wie ich mit ihr auf eine vertrauensvolle Gesprächsebene kommen soll. Sie wohnt weit weg in ihrem Studienort. Soll ich schreiben? (Mail) Anrufen? Ich kann nicht mit ihr reden, wenn sie sich sofort rauslaviert. Und wenn ich sie "festnagele" oder "in die Enge treibe" (falls ich das überhaupt schaffen würde), wird sie mir nicht die Wahrheit sagen.


    Soll ich mailen? Und was dann thematisieren? Meinen persönlichen Eindrück? Das Schlimme am Alkohol? Oder nur anfangen damit, dass ich den Eindruck habe, dass sie nicht ehrlich zu mir ist? Wie kann ich eine noch in letzten Zügen Pubertierende davon abhalten, gleich alles abzulehnen, was von der Mutter kommt?


    Und sie vielleicht noch bockig wird und extra weiter trinkt, weil sie ja so toll selbständig ist. :-( :-(


    Wäre sehr froh über ein paar Ideen oder Fragen, die mich weiterbringen. Danke.

  • 14 Antworten

    Da ich mehr aus der Fraktion Jugend komme, kann ich gut behaupten, dass es nichts bringen wird, wenn du auf sie einredest. In meinem Freundeskreis gehoert Alkohol auch dazu wie der Deckel auf den Topf, ich finds auch mies (trinke selber nicht) aber man kann da nicht viel machen. Du kannst es natuerlich versuchen mit dir zu reden, aber wenn sie schon so Alkohol-bereit ist, wird sich da nicht viel dran aendern lassen, zumal im Freundeskreis sicher auch recht locker mit dem Trinken umgegangen wird.


    Wie gesagt, so erlebe ich das immer wieder.

    Hmmm schwierige Situation liebe Hiskeline.... Ich bin 27 und hab die Zeiten auch schon hinter mir. Mit einem noch vielleicht halbwegs pubertierenden aber doch schon jungen Frau solche Themen zu besprechen ist schwierig... Ich wollte mir in dem Alter auch nichts mehr von meinen Eltern sagen lassen. Ich war ja schließlich volljährig und wollte meine eigenen Erfahrungen machen und mein eigenes Leben leben ohne, dass mir jemand dazwischen 'quatscht'... Bei mir und in meinem Freundeskreis war es auch selbstverständlich, dass am Wochenende Alkohol getrunken wurde - und auch nicht immer wenig.... Nachdem ich mit meiner Ausbildung angefangen hatte wurde es weniger, weil Schule, viel lernen, viel Arbeiten... Ich war auch dann am Wochenende immer weniger weg. Bei mir hat das von alleine aufgehört, ich bin 'erwachsener' geworden und plötzlichen lagen auch die Prioritäten ganz wo anders. Die ersten richtigen Freunde mit denen man Abends mal ein Gläschen Wein genießt und nicht Alkohol in Unvernunft in sich rein schüttet...


    Ich weiß nicht wie 'erwachsen' und 'vernünftig' deine Tochter ist... aber ich könnte mir vorstellen, dass du mit Anrufen oder Emails auf eine Mauer stößt.


    Gäbe es einen Grund warum sie für deine Verhältnisse mehr trinkt als "normal"? Scheidungskind? Probleme in der Schule gehabt? Oder vielleicht jetzt im Studium? Liebeskummer?


    Ich wünsch dir viel Kraft! :)_

    Vielleicht hat sie Probleme,versuche nett mit ihr darueber zu reden,nicht vorwurfsvoll.


    Vielleicht braeuchte sie Therapie ?

    huhu,


    ich kann nur berichten, dass es bei uns genauso war. von 18-25 wurde jedes wochenende getrunken, geschmeckt hat es keinem von uns, aber wir haben es eben gemacht. ab montags waren wir dann alle wieder die braven studentinnen :)z


    heute freue ich mich, auf meine "wilde" zeit zurückblicken zu können und trinke kaum mehr alkohol...


    was ich damit sagen will: solange deine tochter ihr "normales" leben während der woche auf die reihe kriegt, ist es in dem alter wohl ganz normal, am wochenende feiern zu gehn, das musst du akzeptieren.

    Oje, das ist ein sehr zwiespätiges Thema... Ich bin auch der Meinung, wenn deine Tochter ihr Leben unter der Woche auf die Reihe kriegt, solltest du dir keine allzu großen Gedanken machen... Aber anderer seits - woher kannst du das wissen, wenn sie - so wie du schreibst - sehr weit weg studiert...

    Zitat

    Leider merke ich genau, dass sie nicht bereit ist, über das Thema offen und ehrlich mit uns oder ihren älteren Geschwistern zu reden.

    Wie hast du diesen Satz gemeint? Für mich hört es sich so an als hättest du es schon mehrfach versucht und entweder sie sagt euch nicht die Wahrheit oder sie blockt ab.


    Da gibt es so viele Theorien und Möglichkeiten. Entweder sie hat Probleme und zeigt dir/euch durch den Alkoholgenuss indirekt, dass sie Probleme hat aber vielleicht noch nicht bereit dazu ist zu sprechen bzw. noch in der "Überlegungsphase" ist oder sie versucht etwas zu verstecken, aber leider gelingt ihr das nicht so recht, weil Mütter ja immer sofort wissen wenn etwas nicht stimmt. Oder wir machen uns nur zu viele Gedanken und bei ihr ist nichts anders als bei anderen in ihrem Alter auch...


    Du bist die Mutter... Was sagt dein Gefühl? Was sagt dein Herz?


    Ich habe/hatte (wie auch immer) auch lange Zeit Probleme mit dem Thema Alkohol, welches allerdings bei mir durch ein Trauma entstanden ist. Ich kann jetzt wie gesagt leider nur aus meiner Erfahrung zu dem Thema sprechen. Ich habe mich in dieser Zeit komplett von meiner Familie zurückgezogen - war auch einfach weil ich schon meine eigene Wohnung hatte - weil ich wusste, sie würden merken, dass etwas nicht mit mir stimmt. Hast du als Mutter auch das Gefühl? Ich habe mich damals und auch heute noch alleine in meine Welt zurückgezogen, meine Familie weiß nichts und heute bin ich genausowenig bereit mit ihnen darüber zu sprechen.


    Wenn du denkst, dass es ein Problem gibt, versuche vorsichtig an sie heranzukommen. Vielleicht telefoniert ihr öfters mal und erzählt euch Geschichten aus der Woche oder die Geschwister versuchen es. Einfach nur mal um herauszufinden wie ihr Stimmungen sind, ob sie anders ist als sonst oder ob einfach wirklich alles normal und gut ist...

    Hallo!


    Schwieriges Thema und noch schwieriger, eine Lösung zu finden ":/ .


    Ich wuerde an deiner Stelle auf jeden Fall dran bleiben, auch wenn es, wie jemand hier schrieb, normal ist in dem Alter zu trinken. Aber ich denke, wenn du dir als Mutter Sorgen machst und kein gutes Gefuehl hast, ist deine Sorge vielleicht auch berechtigt :-/


    Sprich doch mal mit deinen anderen Kindern, vielleicht könnt ihr planen, dass jeder mal anruft und ganz unverbindlich fragt, wie´s geht und so rausbekommen, ob eventuell irgendwas nicht stimmt (wie Zoe schon schrieb).


    Gib ihr das Gefuehl dass sie mit ihren Problemen immer zu euch kommen kann (das macht ihr ja sicher schon). Vielleicht kommt ihr ueber Freunde an sie ran, welche die nicht trinken.


    Auf jeden Fall wuerde ich es nicht ignorieren, denn der Schritt zur Abhängigkeit ist schnell gemacht. Hab selbst Alkoholiker in der Familie, wuensche euch alles Gute und viel Kraft! :)*

    Hey Hiskeline,


    Ich würd dich gern fragen was, wie lange deine Tochter studiert und seit wann du das Gefühl hast, dass sie evt. Probleme mit Alkohol hat. Damals waren die Studentenzeiten noch "Happy-Hour" und Vorlesungen verpennen, weswegen sich viele zärtlich an diese Zeit erinnern. Heute sieht das ganze anders aus. Ich und viele meiner Freunde studieren... viele von uns hatten/haben recht schwierige Probleme und Druck. Einige sind schon in Therapie oder waren es.


    Was ich damit sagen möchte ist, dass deine Tochter vielleicht wg. des Studiums und eben auch wegen der enormen Entfernung von ihren "Wurzeln" (spontanes Umziehen, alles zurücklassen) ein Problem hat. Ich würde sie nun nicht darauf ansprechen aber vielleicht hat sie ja schonmal soetwas in der Richtung beiläufig erwähnt.


    Manchmal ist auch, gerade in dem Alter (bin 22 und kenn's nur allzu gut) die Identitätsfindung problematisch: Wer bin ich? Tu ich das Richtige? Sind meine Freunde wirklich Freunde? Hätte ich mehr erreichen können? Was kann ich überhaupt? (...)


    Das könnten Aspekte sein - muss es aber nicht. Bis vor 2 Jahren habe ich auch regelmäßig mit meinen Freunden getrunken. Mittlerweile haben eigentlich alle ein normales bzw. geregeltes Trinkverhalten - abgesehen von mir, weil ich auch alleine & unter der Woche getrunken habe, weil ich zwischen Ausbildungsende und Studium arbeitslos war.


    Im Grunde würde ich mich seeeeeehr vorsichtig an deine Tochter herantasten oder wirklich mit Freunden sprechen - bestenfalls langjährige Freunde die du auch kennst. Diese werden deine Sorge ernst nehmen und bescheid wissen, wenn die öfter mit ihr zu tun haben.


    Wenn deine Tochter irgendwann offen mit dir redet, empfiel ihr "Alk" von Simon Borowiak. Wenn du magst, kannst du es auch selbst mal lesen - es ist sehr informativ zu dem Thema.


    Naja, lange Rede kurzer Unsinn... ich wünsch dir viel Erfolg und Glück. :-)


    LG

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mit 20 noch pubertiert. Es ist eher so, dass zuhause ausziehen nochmal ein Extrathema ist, da ist man nämlich schon irgendwie wirklich "frei" und die Eltern haben auch ganz schöne Probleme, das zu akzeptieren. Ich finde an einer 20-jährigen kann man gar nichts mehr "erziehen"... du kannst sagen, dass du dir Sorgen machst, aber mehr auch nicht. Sie darf nunmal machen, was sie will.


    Vielleicht hat sie ja auch nur alles getrunken, weils halt umsonst war und man als Studentin sonst normalerweise nicht dazu kommt, Cocktails und Wein zu trinken, weils einfach zu teuer ist. ":/


    Bei mir ist es so, dass meine Mutter auch mal meinte, ich würd ja beinah jeden Tag stockbesoffen nach Hause kommen... das ist jetzt 6 Jahre her. Abhängig oder was in der Art war ich nie, ich habe halt Phasen, wo ich mehr vertrage, gerne mehr trinken will usw. und auch welche, wo ich das gar nicht brauch. Ich glaube da steckt auch einfach ein bisschen die Angst drin, die Kinder ziehen zu lassen. Vielleicht auch erst recht, weils die jüngste ist und damit die letzte, wo du noch "walten" kannst...


    Und dann darfst du nicht vergessen: wenn sie ein Suchtproblem hat, dann muss sie eh selber drauf kommen. Das hat keinen Sinn, wenn du dich daran noch aufreibst und sonstwas tust, es wird keinen Sinn haben. :-|

    @ all

    ihr Lieben, ich danke euch für eure Gedanken - da kam ja urplötzlich noch ein ganzer Schwung von Einfühlungen und Überlegungen, wirklich danke, es tut mir gut, und auch hoffentlich meinem weiteren Vorgehen.

    @ Zoe888

    du fragst, ob ich einen Grund sehe, dass meine jüngste Tochter mit Gefahr auf Sucht trinkt (in dem Sinne, dass es über das "junge-Erwachsenen-mit -FReunden am Wochenende" - Trinken hinausgeht) - ja, das tue ich. Wenn ich Fotos betrachte, wirkt ihr Blick sehr unsicher und verwundbar. Oder: anstatt mit mir zu reden oder zu streiten, wirkt sie, als hätte sie ihre Mutter aus dem Herzen gerissen und wundert sich, wer denn da mit ihr reden will, wenn ich sie anspreche. Sie ist als jüngste am intensivsten mit dem Auseinandergehen ihrer Eltern konfrontiert worden.


    Dieses "Unoffene", dabei unglücklich sein. Einen Konflikt in sich schwelen zu fühlen, anstatt ihn auszutragen. Ein persönliches Problem in sich rumoren und arbeiten lassen, anstatt es zu lösen. Das macht mir Angst, weil diese Haltung oft dazu führt, dass man zum Alk oder anderem greift, damit die inneren Quälgeister Ruhe geben.


    Du schriebst:

    Zitat

    Wenn du denkst, dass es ein Problem gibt, versuche vorsichtig an sie heranzukommen. Vielleicht telefoniert ihr öfters mal und erzählt euch Geschichten aus der Woche oder die Geschwister versuchen es. Einfach nur mal um herauszufinden wie ihr Stimmungen sind, ob sie anders ist als sonst oder ob einfach wirklich alles normal und gut ist...

    Ich glaub, das ist der richtige Weg - Du hast ganz recht, erstmal müssen wir ein entspannteres Verhältnis kriegen. Danke!

    @ chevylady

    ich denke, meine Tochter ist noch VOR der Abzweigung, sich ein Suchtproblem einzuhandeln. Es geht mir grade darum, VORHER in ihr den Kloß zu lösen, der sie bedrückt, damit sie fröhlicher und unbetrübter ist und gar nicht mehr auf den Gedanken kommt, sich betäuben zu müssen.

    @ scullie

    ich hoffe mal, dass ich die Beziehung zwischen uns verbessern kann (s.o.) und dann auch mal Probleme ins Gespräch gebracht werden können. Nach Therapie sieht mir das erstmal nicht aus.

    @ knubbelinchen

    dieses Trinken in der Freiheit und Ungebundenheit jungen Erwachsenendaseins kenn ich natürlich auch o:) oder besser %:| - aber wie gesagt, mein Bauch und Herz sehen halt auch Ansätze bei ihr, etwas im Inneren zu betäuben. Bei meinen großen Kindern hab ich keine Angst, was deren Trinkescapaden angeht.

    Dass ihr euch gut versteht ist sooooo wichtig....


    es ist gut,wenn du sie auch mal lobst,sagst,dass du sie liebst,nett/freundlich/liebevoll/positiv mit ihr umgehst,ihr keine vorwuerfe machst oder abwertungen ihr sagst...


    lieber freundliche fragen stellen...und ihr zuhoeren

    @ franzi81

    deine Einschätzung meiner Situation trifft voll zu. Mit dem "über die Geschwister" an sie rankommen klappt erfahrungsgemäß überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, da wird das mütterliche Agieren aus dem Off sofort durchschaut :-/ und mit entsprechendem indigniertem Abwenden bestraft ":/ - aber ich werde, wie du vorschlägst, dranbleiben, und erstmal auf Zehenspitzen versuchen, mich zu nähern.... (s.o) Und auf die Geschwister (die sich auch Sorgen machen) setzen, bleibt natürlich dennoch Option, mal sehen, wie ich das angehen werde.

    @ eleonora

    meine Tochter studiert jetzt im 3. Semester und kommt auch ab und zu "nach Hause" - meist zu ihrem Papa. Ihre Leute aus der Heimatstadt besuchen sie auch dort. Die Entfernung ist noch grade so zu meistern (200 km). So ganz alleine dürfte sie sich eigentlich nicht fühlen, zumal sie auch dort einige Leutchen hat.


    Hiermit könntest du eine sehr große Wahrheit aussprechen

    Zitat

    Manchmal ist auch, gerade in dem Alter (bin 22 und kenn's nur allzu gut) die Identitätsfindung problematisch: Wer bin ich? Tu ich das Richtige? Sind meine Freunde wirklich Freunde? Hätte ich mehr erreichen können? Was kann ich überhaupt? (...)

    Das scheint mir den Nagel auf den Kopf zu treffen, dass auch sowas in ihr rumort. Ich werde dieses Thema auch mal berücksichtigen. Danke! Auch das Buch werd ich mir mal anschauen. Und ich hoffe, dass dich das Selbstfindungsthema schon nicht mehr so mitnimmt und deine Zielgegend dir schon klarer vor Augen steht.

    @ waterli

    vielleicht hast du recht, dass sie nur die teure Eintrittskarte ausnutzen wollte (find ich auch richtig ;-) ) , ich hoffe es, aber - s.o. - ich sehe halt Unterschiede zu meinen anderen Kindern. Und wenn man nicht mehr pubertiert, kann man sich auch auf ein Gespräch mit der Mutter einlassen und meinetwegen auch sagen - hörmal, glaubst du ich bin erst 12? Aber dieses Rauswinden aus Gesprächen und mit kalter Schulter wegdrehen, auf Mails nicht antworten - außer mit dem Satz, ach hab ich vergessen; möglichst vieles im Umklaren lassen wenn gefragt, nichts von selbst erzählen, nicht in die Augen schauen können - das spricht noch nicht für vom Elternhaus losgelöstes Erwachsensein.


    Im Vorfeld von potenzieller Sucht werde ich agieren. Ich wünsche mir doch eine glückliche strahlende selbstbewußte erwachsene Tochter, die ihre Baustellen bearbeitet kriegt. Mit dem "Gehenlassen" - auch der Jüngsten - hab ich eigentlich gar kein Problem. Bin froh, dass ich wieder mehr selbstbestimmt leben kann ]:D . Muss mal überlegen, ob sie sich zu schnell rausgeschmissen gefühlt hat.... ":/

    @ all

    Nochmals danke @:) @:) @:) @:) - ich sehe meinen Weg nun klarer - mit wichtigen neuen Ansätzen und hoffentlich auch etwas gelassener - vor mir.


    Euch allen auch alles Liebe und Gute :)* :)* *:) *:)

    danke scullie!!! Du hast so recht - das soll meine Leitlinie sein - freundlich fragen und dasein! - und schimpfen werde ich nicht. :)^

    @ zoe888

    liebe zoe, habe deine anderen Beiträge gelesen - meinen eigenen Faden darf ich ja wohl schreddern - was hast du bloß schon alles an inneren und äußeren Qualen erlitten :°_ :°_ :°_ - ich nehm dich in Gedanken in die Arme, lass dich fallen, wenn du magst - erleichtere dich - du hast schon einen guten Start hier im Forum gemacht, such dir Wege das Trauma loszuwerden und nicht zu betäuben - dass du wieder leicht und strahlend durchs Leben kommst.


    Der Weg ist möglich!!! Ich freu mich, dass du hier gelandet bist und einen Anfang gefunden hast. Weiter so. Eigener Faden? PNs tauschen? Es gibt hier viele Möglichkeiten. :)* :)* :)*


    Auf Arte TV +7 kann man übrigens grad per Internet drei Sendungen über Inzest nachsehen. Ich hab sie mir (nicht ganz vollständig) und als Nicht-Betroffene angeschaut. Hier gibt es Parallelen zu deinem Schrecken, das benutzt und gedemütigt werden, die anschließenden Ängste. Ich weiß nicht, ob es gut für dich ist, es alleine zu gucken, damit du in keinen Abgrund gerissen wirst, aber immerhin weißt du, dass dieses Verbrechen des sexuellen Missbrauchs und seine Folgen thematisiert wird.


    Vielleicht wäre es am einfachsten und konstruktivsten, nur die Debatte mit den Fachleuten zu gucken.


    Liebe Zoe, du bist ein wunderbarer einfühlsamer Mensch, das spüre ich an deinen BEiträgen. Lass dich nicht unterkriegen. Du hast ein Leben in Frieden und Freiheit verdient und mit etwas Hilfe von außen wird dir der Weg dahin klar werden. Ich drück dir dafür die Daumen !!! :)^ :)^ :)^ :)^