H-Enzug zuhause durch ziehen!

    Hallo an alle die meinen kleinen Hilfe ruf hören und mir weiter helfen wollen bzw. Können

    Will meinen Entzug heute bzw morgen zuhause durchziehen und hab fragen wie ich dies am besten machen kann. Wäre wirklich dankbar für jede vernünftige Hilfe und tips wie ich dies am besten hin bekomme. Also kurz Fassung habe schon einige Entzüge und Rückfälle hinter mir und hab dies mit Lyrika und diazepam gemacht und auch schon suboxone versucht. Doch bin ich immer wieder rückfällig geworden und hab nun den Entschluss gefasst am Mittwoch aus meinem gewohntem Umfeld weg zuziehen und einen neu Beginn in einem neuen Land zu machen. Doch habe ich panische Angst wie jedes Mal vor meinem Entzug der in so 8 Stunden anfangen dürfte, da ich meinen letzten Konsum vor 3 Stunden hatte.
    also ich habe Gabapentin 800( ähnlich wie lyrika) mg ne ganze Packung, habe suboxone 8 mg ca 10 Stück habe diazepam 8 Stück a‘ 5mg und diverse Magen und Muskel Entspannungsmittel zuhause. Will natürlich auf suboxone gehen und weiß das ich ca 6 bis 12 Stunden mindestens warten sollte bis ich die erste Tablette nehmen sollte. Kann ich vor dem ersten Gebrauch der suboxone auch die gaba nehmen und den Affen besser zu überstehen und dann suboxone am Abend erst einnehmen.

    Oder habt ihr ne Idee wie ich es am besten machen sollte.

    Danke für die Zeit und für eure Unterstützung

  • 22 Antworten

    Zu den ganzen Fragen wirst du hier wohl leider keine Antwort finden, da sie sehr spezifisch in Hinblick auf die Medieinnahme sind!

    Nur unter uns gefragt: Gaba, Subox und Diazepame sind ganz schön harte Sachen, vor allem was das Suchtpotential angeht. Bist du dir sicher dass das eine gute Idee ist daheim zu haben?

    Pass auf dich auf, viel Glück und zücht dir bitte nicht noch ein Benzo-Problem an@:)

    Fiorentina

    Danke für deine Antwort!!

    Ich weiß das dies ziemliche Hammer sind und ich nur noch suboxone nehmen will bis ich stabil bin. Dann kommt der ganze scheiss auch weg und ich möchte mein normales Leben wieder zurück haben. Daher auch die Entscheidung ins Ausland zu gehen. Doch weiß ich nicht wie ich besten Morgen anfangen soll und hoffe auf nen guten Tipp und auch einen guten Rat.

    Meistens ist der körperliche Entzug nur das "kleinere Übel". Wie sieht es denn mit therapeutischer Begleitung danach aus. Meistens liegen ja Gründe für eine Sucht vor, die aufgearbeitet werden sollten.


    Viel Glück und gutes "Durchkommen" :)*

    Hi Wombats !

    Natürlich werde ich mich danach in psychologische Hände begäben und die letzen Jahre auf arbeiten. Doch ich denke man sollte alles schritt für Schritt machen und die Ursachen langsam aufarbeiten. Dafür denke ich das in erster Linie die Stabilität in deinen Alltag zurück kommt und du wieder ein Teil dieser Gesellschaft wirst bzw. was von ihr noch übrig ist dank COVID.
    Doch ist für mich erst mal morgen früh bzw der morgige Tag step1 und am Mittwoch der Umzug step 2

    Denn in Land zu gehen wo dich niemand kennt und du dir ein neues Leben aufbauen kannst, ist denke ich Start in die richtige Richtung und weg von dem ganzen Umfeld was dich immer wieder erinnert und dich rückfällig macht.


    Danke für deine Antwort und einen schönen Abend noch !!

    Ich denke auch dass ein neues Umfeld wichtig ist und ein großer Schritt. Kennst du jemanden in dem neuen Umfeld? Unter Umständen wartet man lange auf einen Therapie-Platz, ich wünsche dir, dass du schnell einen findest und dein Neustart gut gelingt.

    An meinem neuen Lebensraum bzw wo ich hin ziehen werde, kenne ich nur 2 oder 3 Personen die mit beiden Füßen im Leben stehen und mich in dem ich komme finanziell und auch moralisch unterstützen werden.
    Sie wissen nicht von meiner Sucht und so soll es besser auch bleiben. Möchte gerne in private psychologische Therapien gehen und meine Sucht und die Gründe dafür auf arbeiten. Durch einen neu angang als im privaten so wie im beruflichen habe ich besten Voraussetzungen meine Abhängigkeit aufzuarbeiten und mein Leben neu zu beginnen.

    und wovon wirst Du die privaten Therapien bezahlen wollen? Wie wirst Du deinen Lebensunterhalt verdienen und wo wirst Du krankenversichert sein? Man kann nicht heute beschliessen, ab morgen in einem anderen Land zu leben ":/ Mir erscheint Dein Vorhaben etwas arg undurchdacht. Da sind die Erfolgschancen nicht wahnsinnig hoch, was nur zu Frustration führen wird und damit wieder zurück.

    Ich denke der TE hat das schon x mal versucht.

    Der Nick wird ja nicht umsonst so gewählt worden sein.

    @ TE

    Was spricht dagegen es mit ärztlicher Unterstützung zu machen?

    Bist dun zur Zeit auf Grund deiner Sucht Obdachlos und nicht Kranken versichert?

    Welches neue Land soll es denn werden ?

    Kannst Du die Sprache, hast Du Unterkunft, hast Du Dich über Einreisebedingungen informiert ?

    Innerhalb des Schengenraumes ist die Reiserei und der Aufenthalt relativ unkompliziert, ausserhalb wird es schon schwieriger. Was passiert, wenn das mit dem xten Entzug nicht klappt, kannst Du zurückkommen ?

    Warum sagst Du Deinen Freunden nicht die Wahrheit, schließlich wollen/sollen die für Dich aufkommen in der nächsten Zeit ? Und was ist danach ?

    Ein Entzug dauert länger als 24 h, aber das weisst Du ja sicher, hast Du eine sichere Umgebung dafür ?

    Xterversuch schrieb:

    Oder habt ihr ne Idee wie ich es am besten machen sollte

    Wie wäre es mit einem Schritt nach dem anderen ? Erstmal Entzug, und dann ein neues Leben anfangen, ein neues Leben im Entzug, mit allen körperlich und geistigen Entzugserscheinungen halte ich für problematisch und möglicherweise ist das Vorhaben dann schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt und führt nur zu Frust und erneuter Flucht in die Sucht.

    Das wäre auch noch eine gute Option.. Erst Entzug stationär. In der Zwischenzeit Umzug und neues Leben planen. Die Frage ist halt wie weit dich deine Freunde finanziell unterstützen wollen und auch können. Wenn du nicht gleich Arbeit findest, kann das ganz schön happig und frustrierend werden. Auch die Instabilität aufgrund des Entzugs und der neuen Situation könnte einen Rückfall begünstigen.

    Ich denke der TE ist ein Migrant und da gibt es in der alten Heimat sicher noch Oma und Opa oder andere Verwandte.

    Von einem ambulanten Entzug mit Medikation auf eigene Faust kann man nur abraten. Man kann auch ohne weiter langfristige Therapie stationär entgiften, Wo man gut aufgehoben und medizinisch überwacht wird.

    Sunflower_73 schrieb:

    Von einem ambulanten Entzug mit Medikation auf eigene Faust kann man nur abraten. Man kann auch ohne weiter langfristige Therapie stationär entgiften, Wo man gut aufgehoben und medizinisch überwacht wird.

    Kann ich nur unterschreiben!:)z

    Hat das irgendwelche Gründe, daß du keinen stationären Entzug machen willst?

    Ich kann das nicht verstehen. Man soll doch froh sein, daß man hierzulande diese Möglichkeit hat, kostenlos eine stationären Drogenentzug unter ärztlicher Aufsicht zu machen, wo man ja auch Medikamente wie Suboxon bekommen kann.

    Und mit dem Umzug solltest du auch warten, bis du wieder körperlich einigermaßen fit bist...