Hirnschaden 1 Jahr auf Meth

    Also mal zu mir: Ich hab (weil ich mal probieren wollte.....) ca 2 Jahre gekifft und synthetische Cannabinoide konsumiert.

    Bin dann über einen "Kumpel" zu Crystal Meth gekommen und habe ca ein Jahr lang ziemlich heftig konsumiert. Paarmal auch Ecstasy. Ich war tagelang wach (ich glaube das höchste war 4 oder 5 Tage wach ohne zu schlafen) und öfter waren es so 2-3 Tage. Irgendwann war es so weit das ich jedes Mal in psychotischen Zuständen war. Ich habe es gezogen und geraucht. Immer viel zu viel.


    Wie dem auch sei seit mehr als eineinhalb Jahren hab ich weder Meth genommen, noch gekifft oder Zigaretten geraucht, garnichts mehr, auch kein Alkohol getrunken. Habe auch garkein Verlangen mehr danach, eine Therapie oder sowas habe ich nicht gebraucht. Ungefähr 2-3 Monate nachdem ich aufgehört habe mit allem fing es an mit sowas wie Panikattacken (Herzrasen), Angstzustände und ich fühle mich oft als wäre ich garnicht richtig da sondern es ist alles nur wie ein Film der sich vor meinen Augen abspielt... ich verspreche mich extrem oft und vergesse viel.

    Ich habe echt Angst dass es nie wieder so wird wie vor dem ganzen Mist. Das es ewig so anhält, das ich mir eventuell mein Hirn und meinen Körper kaputt gemacht habe...

  • 2 Antworten

    Naja..
    Erstmal Glückwunsch dass du den Absprung geschafft hast.
    Das ist schon mal der richtige Schritt.
    Du hast ca 2 Jahre gekifft. Synthetische Canabioide sind sicher gleich schlimm wie Crystal, da auch die syntetisch hergestellt werden und keiner weiß was die Auswirkungen sind.
    Dann noch 1 Jahr Meth und Ecstasy. Naja..
    Ist jetz schon arg. ABER. Ich denke jetzt nicht dass du dich auf Dauer für immer geschädigt hast.
    Wahrscheinlich braucht dein Körper jetzt einfach Zeit sich zu erholen und das Gift abzubauen. Das ist ein sehr langer Prozess.

    Hast jahrelang Raubbau an deinem Körper betrieben. Jetzt heißt es Schadensbegrenzung zu machen. Sprich. Sauber bleiben. Keine irgendwelche Drogen.
    Mach Sport und Meditationsübungen und schau auf deinen Körper.
    Ich würde auch mal mit einem Arzt sprechen (Schweigepflicht).
    Der kann dich sicher aufklären wie die Drogen sich ausgewirkt haben, was man machen kann usw.

    Also. Weiter nach vorne sehen. Ruhig bleiben. Froh sein dass du noch lebst und jetzt dein Leben in den Griff bekommen.
    Ich wünsch dir alles Gute.

    Zitat

    ch würde auch mal mit einem Arzt sprechen (Schweigepflicht).

    Der kann dich sicher aufklären wie die Drogen sich ausgewirkt haben, was man machen kann usw.

    Das würde ich auch empfehlen.

    Aber es ist nicht so leicht, einen Arzt zu finden, der sich mit Drogen und deren Auswirkungen wirklich auskennt!

    Meine Nachbarin ist im Methadonprogramm, sie hat über 10 Jahre Heroin und Benzodiazepine konsumiert.

    Sie hat jetzt auch Gedächtnisprobeme und depressive Phasen.

    Als sie ihrer Hausärztin davon erzählt hat, kam nur ein lapidares:

    „Ist doch kein Wunder bei Ihrer Vergangenheit, was erwarten Sie denn?“

    Also nicht gerade hilfreich, zumal das ja auch ganz andere Ursachen haben könnte...

    Vielleicht kannst du dich mal bei einer Drogenberatungsstelle erkundigen, ob die einen guten Facharzt kennen, der sich mit Auswirkungen von Drogenkonsum wirklich gut auskennt?