• Ich kann einfach nicht schlafen

    Ursprünglicher Titel:

    Flunitrazepam/Rohypnol

    Hallo zusammen, ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen! Ich bin eine 23 Jährige Mama mit einer 5 Jährigen Tochter! Bin verheiratet und lebe in einer Kleinstadt! So nun zu meinem Problem: Ich hatte keine sonderlich schöne Jugend ( gab total Stress zuhause mit meiner Mutter usw ) bin dann mit 16…
  • 228 Antworten
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    Mit den Tabletten, dass stimmt. Der Hausarzt hat ein zu kleines Budget und überzieht es mit solchen Tabletten.

    Das stimmt nicht. Theoretisch könnte der Hausarzt ihr auch das Remergil verschreiben. Das darf er auch. Ich bekomme von meinem Hausarzt meine kompletten Medikamente. Auch das Seroquel.

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    Das stimmt nicht. Theoretisch könnte der Hausarzt ihr auch das Remergil verschreiben. Das darf er auch. Ich bekomme von meinem Hausarzt meine kompletten Medikamente. Auch das Seroquel.

    Genau das habe ich ja geschrieben. Natürlich darf er dies, aber in den meisten Fällen wird das Budget damit überzogen. Seroquel ist ja nur Quetiapin, also nichts außergewöhnliches.


    Es gibt mittlerweile aber Medikamente, die Allgemeinärzte gar nicht mehr verschreiben dürfen.


    Mein Hausarzt ist gleichzeitig auch Internist, also hab ich da kein Problem. In wie weit jeder Hausarzt bei sich rumdoktort oder es lieber den Experten überlässt, liegt noch bei ihm. Ich find es allerdings schrecklich, wenn ich sehe, wie manche Landärzte mit Benzos und Lithium um sich werfen mit der Parole "alles was der Psychiater kann, kann ich doch auch".


    Da muss man echt aufpassen, dass man nicht zum Versuchskaninchen wird.


    Darum würde ich Manu auch raten, endlich mal von der Ärztin weg zu kommen und eine zweite Meinung vom Experten einzuholen. Vielleicht ist es ja sogar besser, wenn die beiden vorher nicht miteinander zu tun hatten. Dann ist der Neurologe noch unvoreingenommen.

    Find ich langsam echt Wunderprächtig, jetzt hat es knapp 1 Woche super funktioniert mit dem schlafen und jetzt sitz ich schon wieder hier und kann nicht pennen! Morgen muss ich ja zum Neurologen und da bin ich auch echt froh drüber, Ich denke der wird mir wieder was geben damit ich schlafen kann. Meine Hausärztin hat ja auf den Überweisungsschein geschrieben: Schlafstörungen von daher kann ich davon ausgehen dass er mir wieder was relatiev Hartes aufschreibt! Mir ist das langsam auch echt egal ob ich dann abhängig werde oder nicht, weil ohne Schlaf ist es voll für den Arsch!

    Du darfst dem Arzt aber trotzdem nichts von deiner "Sucht" verschweigen.


    Mit dem Remergil kannst du außerdem ruhig noch auf 2 Tabletten rauf, was für mich erstmal am sinnvollsten erscheint.


    Ich denke, wir sind uns etwas ähnlich, du entwickelst wohl auch sehr schnell eine Toleranz gegen Medikamente. Man kann es so machen, dass man die Medikamente immer durchwechselt, bevor eine Toleranz eintritt, also zum Beispiel Doxepin – > Amitriptylin – > Mirtazapin.


    Man muss sich aber auch darüber im klaren sein, dass es völlig normal ist, einen Tag in der Woche nicht schlafen zu können. Also wenn es jetzt eine Woche geklappt hat und du konntest letzte Nacht nicht schlafen, dann ist das noch kein Grund deswegen die Medikamente abzusetzen. 30mg ist aber für Erwachsene recht wenig, bei dir wird wohl das Doppelte angemessen sein.


    Auf 60mg gehen übrigens alle Ärzte, obwohl die Höchstdosis eigentlich mit 45 angegeben ist, was auch komische 1 1/2 Tabletten wären. Keine Ahnung warum das so ist, ich kann dir aber versichern, dass man von 2 Tabletten nicht stirbt.

    Hi,


    Hab das hier mal überflogen, das Problem sind ja nicht Primär die Tab. sondern das sie nich schlafen kann und nur deshalb nimmt sie soviele davon, das diese Medikamente hochgradig abhängig machen ist klar, darum ist die Behandlung mit einem stark sediernden AD auch sinvoll weil hier eben "keine" Abhängigkeit entsteht. Sie nimmt das zeug ja nich weil sie auf Tab. entzug is oder so... wenn jemand Schmerzen hat wird er auch zwangsläufig abhängig von Medikamenten, da sind aber auch die Schmerzen das eigentlich Problem und da muss geschaut werden wo der Schmerz herkommt genau wie hier die Schlafstörungen.Wenn sie schlafen könnte würd sie ja garkeine nehmen.


    Ich hab das auch schon alles durch und kann bis heute nicht ohne Doxepin einschlafen es hat auch bisher nichts so gut geholfen wie dieses Medi (Remergil hat ich auch). Doxepin nehm ich schon seit 4 Jahren jeden Abend ohne kann ich leider nich schlafen. :|N


    lg

    @ Pusteblume

    @ Schildkröte

    danke für Eure Beiträge, ja genau das ist mein problem, ich schmeiße mir die Medis ja nicht weil ich es so lustig finde sondern weil ich nicht schlafen kann. Wenn ich endlich mal ein Medikament finden würde wo ich dann auch endlich schlafen kann würde ich ja bei dem bleiben und würde nicht wild rumdosieren!


    Ich hoffe nur dass mir der Neurologe heute weiterhelfen kann. Hab um 17 Uhr Termin, danach schreib ich euch natürlich was rausgekommen ist! Hoffe wirklich der erkennt mal das tatsächliche problem: das nicht schlafen können!

    Ja eben, kann auch verstehen das dich das so fertig macht, ich hatte mal Doxepin vergessen als wir über nacht weg waren ich bin im dreieck gehüpft ohne die tab. aber nich weil ich abhängig von dem zeug bin sondern weil ich Angst vor einer horror nacht ohne Schlaf hatte. Bin dann dort zum Doc vor lauter Panik.


    Mich kann man jetz auch als Tabletten abhängig bezeichen, mit dem Unteschied das ich jetz weiß das 50 mg Dox bei mir wirkt, wenn nich würd ich mir auch alles möglich reinschmeissen mit hoffnung auf schlaf. Hab mich halt damit abgefunden und es auch schon oft genug ohne versucht,vergebens.


    Frag doch mal den neurologe was er von Doxepin hält, das wird auch oft als Diazepam ersatz gegeben weils von der wirkung ähnlich... was ich auch bestätigen kann ne 1 nach der tab. is der kopf ausgeschaltet und ich will nur noch ins bett un bin weg. Das hat Tavor usw nich geschafft....

    achso... obs sinnvoll is die tabs so oft zu wechseln is fraglich das sind Antidepressiva und eigentlich keine Schlafmedis die machen also auch andere dinge im kopf und das aus unterschiedliche weise... stell ich mir deshalb net so gesund vor...


    und ne schlaflose nacht hab ich trotzdem manchmal dann nehm ich halt statt 50mg eben 75mg o. 100mg. wünsch dir auf jeden fall alles gute für den arztbesuch...

    Naja das Problem ist, dass eben auch die Antidepressiva sehr schnell eine Toleranz entwickeln. Ich brauchte zum Beispiel nach einigen Monaten von Doxepin 200mg und dann gingen die Nebenwirkungen los (klar, bei der Hammerdosis %:| )


    Darum ist ein Wechsel ab und zu manchmal angebracht und ich musste besonders an Manu denken, da sie anscheinend auch viel verträgt.

    lies nochmals den Beitrag von Tubulin ... ich bin fassungslos wie doof man sein muss den ganzen Müll in sich rein zu kippen ... die Langzeitschäden wurden hier noch gar nicht erwähnt ... die Ursachen liegen wo anders ... bin gespannt was dein Neurologe gesagt hat ...

    Ja ich weiß, mein Arzt sagte mir auch das manche mit 200mg am Tag rumlaufen :-o für mich unvorstellbar, allerdings hätt ich vom Remergil auch mehr vertragen können die Medis wirken bei jedem unterschiedlich bei 200mg Dox würd ich Defintitiv nicht mehr rumlaufen ;-D allerdings kann ich mit 50-100mg auch nich verstehen das in wiki zb steht 10 mg können bei manchen bereits Hypnotisch wirken... das wäre wohl eher ein Segen für leute wie uns...


    Es dauert eben bis man das richtige Medi gefunden, hat mir haben die sogar Fluanxol gespritzt damit ich runter komme,hat nix nichts gebracht genau wie Seroquel und Zyprexa...das sind nur die Neuroleptika ma abgesehn von den ganzen AD's..

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    achso... obs sinnvoll is die tabs so oft zu wechseln is fraglich das sind Antidepressiva und eigentlich keine Schlafmedis die machen also auch andere dinge im kopf und das aus unterschiedliche weise... stell ich mir deshalb net so gesund vor...

    Antidepressiva wirken auch erst nach ein paar Wochen. Dass sie müde machen, ist eine Nebenwirkung, die nach einiger Zeit nach lässt und vergeht.

    Zitat

    Ich denke, wir sind uns etwas ähnlich, du entwickelst wohl auch sehr schnell eine Toleranz gegen Medikamente. Man kann es so machen, dass man die Medikamente immer durchwechselt, bevor eine Toleranz eintritt, also zum Beispiel Doxepin – > Amitriptylin – > Mirtazapin.

    Das ist dann keine Toleranz, die entwickelt wurde, sondern die Nebenwirkungen sind vergangen. Dann das Medikament zu wechseln, ist alles andere als sinnvoll.

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    Das ist dann keine Toleranz, die entwickelt wurde, sondern die Nebenwirkungen sind vergangen. Dann das Medikament zu wechseln, ist alles andere als sinnvoll.

    Die anderen Nebenwirkungen bleiben ja auch und verschwinden nicht.


    Ich nenne nur mal als Beispiel was ich selbst hatte: Herzrhythmusstörungen, Miktionsstörungen, trockene Haut, trockener Mund. Das ist alles geblieben, nur die Müdigkeit wird mit der Zeit immer weniger. Ob das jetzt chemisch eine Toleranz ist, dass weiss ich nicht, aber ich kenne auch keine Quelle, die dies widerlegt und der Effekt ist ja auch der gleiche. Und da die Ärzte auch immer davon reden, kann man es wohl auch so sehen.


    Wie Zwack bereits öfter im Forum erwähnt hat, kann man auch Antidepressiva der selben klasse gut wechseln. Also Doxepin und Amitriptylin kann man gut austauschen, vorallem wenn man bedenkt dass man bei Depressionen oft ja 2 oder mehr Antidepressiva nimmt, also z.B. Morgens Citalopram und Abends Doxepin.


    Also warum sollte das nicht Sinnvoll sein? Geht es nicht in erster Linie darum, dass dem Patienten geholfen wird? Und Schlafstörungen sind einer der häufigsten Gründe für Depressionen.