In wiefern verändern Drogen den Charakter?

    In wie fern verändern Drogen den Charakter und nach welcher Zeit? Erst dann, wenn man jahrelang konsumiert oder schon nach ein paar Wochen? Oder gar nicht (ist es pure Einbildung, dass sich der Charakter eines Menschen dadurch verändert)?


    Es geht um Teile und Pep.

  • 88 Antworten

    Es ist sicherlich nicht pure Einbildung

    Und man kann auch nicht pauschal sagen, wann sowas geschieht. Total personenabhängig. Ich denke mal du fragst wegen dir - tja. der einzige der das weiß, bist du. Und verändern wirst du dich, auch wenn dein Charakter sich noch nicht verändert.

    @ Stew

    Nein, ich frage nicht wegen mir. Seit 8 Monaten nimmt mein Freund Teile und Pep. Ich bin der Meinung, dass er sich dadurch verändert hat - er aber meint, ich spinne und bilde mir das nur ein. Vielleicht ist es ja echt so, dass es mir nur so vorkommt.

    Du bildest dir da gar nichts ein,

    Es wird so untertrieben bei der Jugend von heute die Drogen, ist ne Frechheit. Besonders dieses "nur einmal oder man sollte es mindestens probieren" oder dieser Satz: "Ich kiffe nicht, nur auf Parties".


    So zu sind die...


    Und ein Freund von mir ist jetzt auf Drogen, man merkt den Unterschied sofort, traurig sich anzusehn, wie sich Leute in den Teufelskreis stürzen...

    @ forfun

    Hm, also er ist leicht reizbar. Gestern Abend wollten wir ins Bettgehen, es lag Wäsche drauf - ich wollte sie zusammenlegen und wegräumen, so dass das Bett frei ist - da ist er voll ausgerastet: "Lass das! Ich räume das weg!" (dabei wollte ich ihm nur einen Gefallen tun). So geht das laufend. Also ich hab festgestellt, dass er aggressiv ist und gefühlskalt. Und dass viele Dinge "egal" sind - ich frage ihn was, Antwort: "Ist doch egal."


    Er ist nicht mehr der Mensch von früher, ich kann das nicht genau beschreiben, sein Charakter ist eben komplett anders. Ich sag ihm das immer wieder, aber er meint ich spinne.

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    Jede Droge verändert.


    Bei Pep hat man oft das die Leute schnell gereizt sind,Unruhig ,Nervös und auch Aggresiv.Es kann zu Angst kommen bis hin zu schweren Depressionen.


    Extasy hat fast die gleichen Veränderungen wobei diese niedrige


    Frustationstoleranz also das wa Du beschrieben hast mit den Kleidern typisch ist wenn die Wirkung nachläst.


    Schönen Tag


    Noddie

    Naja ihr freund ist ja nicht ständig auf MDMA,


    klar hat das Ähnlichkeit mit dem Coming-down aber es geht ja nur darum wie er sich insgesamt verändert,


    d.h Veränderung des Characters,der Person die auch im nüchternen Zustand anhält.

    @topic:

    Wie schon gesagt bildest du dir es nicht ein, du bist im Recht.


    Klar sagt er du spinnst, er verdrängt und verschließt die Augen vor Offensichtlichem.


    Wenn dich das sehr belastet, fasse es schriftlich ab,


    leg ihm den zettel hin und veschwinde erstmal für den Tag, und/oder den folgenden.


    Velleicht provozierst du im zusammenhang dieses schrittes sein "selbst" und er wacht auf.


    Jedenfalls wäre das eine geeignete Methode,


    denn mit Gesprächen und andauerndem Reden wird sich, vermute ich jetzt mal, bei ihm nicht so viel ändern.

    @ Noddie

    Hi hab grad deinen Beruf gelesen und hätte da mal ne Frage wo du mir mit deiner Erfahrung vielleicht helfen könntest.


    Kommt man vom Koks eigentlich jemals wieder richtig weg?


    Ich meine klar es gibt viele Sprüche und Reden warum man aufhören sollte aber im Endeffekt ist es grade bei dieser Droge doch so das sie immer im Hinterkopf ist.Man denkt einfach immer dran.Deswegen ist das dabei ja auch so gravierend mit der psychischen Abhängigkeit usw. ich kenne da nichts vergleichbares.Aber auch wenn man einen Entzug gemacht hat kann man ja schlecht seine Erinnerungen löschen man hat es also auch danach noch immer im Kopf.Also ist man ja quasi sein Leben lang auch wenn man aufgehört hat gefangen zwischen Verlangen und Unterdrückung dieses Verlangens.Wäre das so richtig oder kann dieses Hintertürchen im Kopf sich auch mal endgültig schliessen?


    Danke für Antwort.


    LL

    Morgen Lifelike


    Nur mit einem Entzug ist es nicht getan, besonders wenn man schon längere Zeit Drogen oder Alk nimmt.


    Den Suchtdruck den Du beschreibst ist am Anfang des clean seins sehr groß besonders bei Koks,viele Fallen in eine Depression.


    Mit Hilfe einer Therapie, aber in den Griff zu bekommen.


    Leider wird in schwierigen Situationen sich immer wieder in Deinem Gehirn der Suchtteufel melden.


    Du must Dich entscheiden ob Du kämpfen willst.


    Wenn Du noch Fragen hast melde Dich.


    Noddie *:)